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Publikumswettbewerb
Filmstill For Life
For Life Ahmet Seven
Aus Sehnsucht nach Mutterschaft schmuggelt eine Palästinenserin das Sperma ihres inhaftierten Mannes. Die Zeit drängt, Checkpoints versperren ihr den Weg. Wird sie ihren Kinderwunsch erfüllen?
Filmstill For Life

For Life

Ömür Boyu
Ahmet Seven
Publikumswettbewerb
Dokumentarfilm
Türkei
2026
90 Minuten
Arabisch
Untertitel: 
Englisch
deutsche Untertitel
Deutsche Premiere

Eine palästinensische Frau, Hind Mashahra, sehnt sich danach, Mutter zu werden, aber es scheint kaum möglich, da ihr Mann eine lebenslange Gefängnisstrafe in einem israelischen Gefängnis absitzt und eheliche Besuche nicht gestattet sind. Das Sperma ihres Mannes aus dem Gefängnis zu schmuggeln könnte ihre einzige Chance sein, noch einmal Mutter zu werden. Der Dokumentarfilm folgt Hind auf ihrer riskanten Mission, die Spermaprobe ihres Mannes zu bekommen und zu einer Fruchtbarkeitspraxis zu bringen. Mehrfach werden ihre Versuche durch Verkehr, Checkpoints und die Kurzlebigkeit der Samen, die nach ein paar Stunden absterben, behindert. In schlichter Sprache bleibt der Film nahe an Hinds innerer Erfahrung, in den dramatischen, von der Realität im Westjordanland und Ostjerusalem geprägten Momenten ebenso wie in den ruhigeren, doch nicht weniger spannungsgeladenen Momenten des Wartens. Mit eingestreuten Erzählungen anderer Ehefrauen von Gefangenen zeichnet dieser Dokumentarfilm die Reise einer Palästinenserin nach, deren Suche nach Mutterschaft sie einen außerordentlichen hohen Preis kostet.

Sevara Pan

Thematisiert Tod, körperliche Gewalt

Enthält Darstellungen von körperliche Gewalt, Tod

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28.10.
#363
Passage Kinos Astoria
For Life
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28.10.2026
Passage Kinos Astoria
#363
For Life
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Calendar
30.10.
#523
CineStar 4
For Life
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30.10.2026
CineStar 4
#523
For Life
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Calendar
01.11.
#712
CineStar 2
For Life
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01.11.2026
CineStar 2
#712
For Life
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Credits DOK Leipzig Logo

Regie
Ahmet Seven
Kamera
Latifa Abdel Latif
Schnitt
Ahmet Seven
Produktion
Aslıhan Eker Çakmak

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Positions
Filmstill Fracture
Fracture Keren Kreizer
Das brandaktuelle, intuitiv fließende Videotagebuch der israelischen Aktivistin Keren Kraizer dokumentiert ihre Ambivalenz bei der Rückkehr in ihre Heimat, wo bald alles zu explodieren droht.
Filmstill Fracture

Fracture

Fracture
Keren Kreizer
Positions
Dokumentarfilm
Belgien
2026
83 Minuten
Hebräisch,
Englisch
Untertitel: 
Englisch
deutsche Untertitel
Deutsche Premiere
Keren Kraizer verließ Israel mit 20, um in Belgien Tanz zu studieren, aber auch, um ihrem Heimatland und seinen Spaltungen zu entkommen. Ein Besuch bei ihrer Familie Anfang 2023 löst den unerwarteten Wunsch aus, die Verbindung mit ihrer Herkunft wieder aufzubauen – ein ausgesprochen ambivalenter Prozess, den sie in einem Videotagebuch festhalten will. Die entstehenden Wörter und Bilder, mit einem wunderbar intuitiven Gespür für Struktur und Montage aus dem Alltag gezogen, pendeln mit einer dem aktuellen Zustand der Nation geschuldeten Unvermeidlichkeit zwischen dem Persönlichen und dem Politischen: ein Gespräch mit ihrer Mutter über die fehlende Vision eines dauerhaften Friedens; Aufnahmen eines Mannes, der angeschrien wird, weil er während der Proteste gegen Netanjahus Angriffe auf die Rechtsstaatlichkeit eine palästinensische Flagge schwenkt; das herzzerreißende englischsprachige Gedicht, das ihr eine Freundin schickt, die sie auf einer Reise ins Westjordanland kennengelernt hat und die nicht gefilmt werden will; das nächtliche Gespräch mit ihrem neuen Freund bei einem Spaziergang durch Jerusalem über all die Spannungen, die unter der Oberfläche brodeln – ein Gespräch, das sich als düster prophetisch erweisen soll. Denn Kraizers Tagebuch wird schnell von Ereignissen jenseits ihrer Kontrolle eingeholt, und die Ambivalenz wird Angst und Unglauben weichen. Was nun? Wie soll man das Leiden der Menschen eindämmen? „Wir sind diejenigen, die barfuß auf den Fetzen der Hoffnung laufen. Wir haben den Krieg nicht geschaffen, aber wir haben aus seinen Ruinen Gedichte geformt.“

James Lattimer

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28.10.
#3A2
Schaubühne Lindenfels
Fracture + Diskussion
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28.10.2026
Schaubühne Lindenfels
#3A2
Fracture + Diskussion
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Calendar
29.10.
#431
CineStar 5
Fracture
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29.10.2026
CineStar 5
#431
Fracture
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Calendar

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Regie
Keren Kreizer
Kamera
Keren Kreizer
Schnitt
Pauline Piris-Nury, Yannick Leroy, Keren Kreizer
Produktion
Joel Curtz, Walid Bekhti
Co-Produktion
Javier Packer-Comyn, Gsara Bodien, Mary Jimenez
Ton
Maxime Thomas, Keren Kreizer
Sound Design
Maxime Thomas
Musik
Mlondiwethu Dubazane

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Kontakt
Philippe Cotte
philippe.cotte@cvb.be
Deutscher Wettbewerb Dokumentarfilm
Filmstill Free Zone
Free Zone Jasmine Alakari
Exarchia, Athen. Ort linker Utopien und schwer umkämpfter Schauplatz der Gentrifizierung. Für den iranischen Aktivisten Abtin wird der politische Kampf zur Gefahr für die eigene Freiheit.
Filmstill Free Zone

Free Zone

Free Zone
Jasmine Alakari
Deutscher Wettbewerb Dokumentarfilm
Dokumentarfilm
Deutschland
2026
90 Minuten
Englisch,
Griechisch,
Farsi
Untertitel: 
Deutsch, Englisch
deutsche Untertitel
Weltpremiere

Abtin, ein junger Anarchist aus dem Iran, lebt nach seiner Flucht in Griechenland. In seiner Heimat führte er eine Untergrundbibliothek mit verbotenen Büchern. Wegen seiner Beteiligung an Protesten sei er verhaftet, inhaftiert und gefoltert worden. Im Athener Stadtteil Exarchia – Ort linker Utopien und schwer umkämpfter Schauplatz der Gentrifizierung – setzt er seinen politischen Kampf fort: Er organisiert sich in der Bewegung für Geflüchtete, besetzt Häuser, protestiert gegen illegale Pushbacks und kämpft für alternative Lebensentwürfe. Dabei ist seine eigene Lage höchst prekär, denn jeder Kontakt mit dem Staat kann seinen Aufenthaltsstatus bedrohen. Regisseurin Jasmine Alakari begleitet Abtin über den Zeitraum eines Jahres, erlebt seine Wut, Hoffnung und Ohnmacht, aber auch Euphorie und Zusammenhalt. Immer wieder kreist der Film um die Frage, wie sehr der politische Aktivismus das eigene Leben prägen darf und welche Rolle Gewalt dabei spielt. Währenddessen spitzt sich auf der Straße die Auseinandersetzung mit der Polizei zu und Abtin gerät tatsächlich ins Visier der Staatsmacht. Alakari dreht zwar weiter, merkt aber, dass sie sich auch mit ihrer eigenen Rolle auseinandersetzen muss. Was bedeutet es, Beobachterin zu sein? Wie weit kann ein Film die Ängste und Hoffnungen einer Person ins Bild setzen, die nicht die Freiheit hat, sich dieser Situation zu entziehen? „Free Zone“ gibt auf diese Frage keine einfache Antwort, sondern reicht sie weiter. An uns – das Publikum.

Luc-Carolin Ziemann

Enthält Darstellungen von körperliche Gewalt

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28.10.
#313
CineStar 2
Free Zone
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28.10.2026
CineStar 2
#313
Free Zone
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29.10.
#482
UT Connewitz
Free Zone
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29.10.2026
UT Connewitz
#482
Free Zone
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30.10.
DOK Stream 24h
Free Zone
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30.10.2026
DOK Stream 24h
Free Zone
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31.10.
#621
CineStar 4
Free Zone
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31.10.2026
CineStar 4
#621
Free Zone
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Regie
Jasmine Alakari
Kamera
Agnesh Pakozdi, Ben Bernhard
Schnitt
Jasmine Alakari, Katarina Stankovich, Lina Marquez
Produktion
Jasmine Alakari, Ben Bernhard
Sound Design
Richard Meyer, Max Knepper
Musik
Felix Roemer

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Kontakt
Jasmine Alakari
jasmine.alakari@gmail.com
Nominiert für: DEFA Förderpreis, VER.DI Preis für Solidarität, Menschlichkeit und Fairness
Fokus Ost
Filmstill Garden of Hope
Garten der Hoffnung Dieter Schumann
In einem Schweriner Neubaugebiet finden Menschen aus fünf Nationen in einem Projekt zueinander. Gärtnern gegen Einsamkeit, Vorurteile, Armut und Heimatverlust. Ein Film wie ein kleines Wunder.
Filmstill Garden of Hope

Garten der Hoffnung

Garten der Hoffnung
Dieter Schumann
Fokus Ost
Dokumentarfilm
Deutschland
2026
119 Minuten
Deutsch,
Arabisch,
Ukrainisch
Untertitel: 
Deutsch, Englisch
Audiodeskription
Keine Premiere

„Wir passen nicht zusammen“, heißt es über die „zusammengewürfelte Truppe“, die in einem Schweriner Neubaugebiet ein Gartengrundstück bewirtschaftet. Anfangs „wurschtelt“ man für sich: Omar aus Syrien, der unter seiner Sprachlosigkeit in der Fremde leidet. Der Witwer Manfred, der jeden Tag an seine Frau denkt und sich um alle kümmert. Die Ukrainerin Kateryna, die mit bunten Bildern den Krieg zu übermalen sucht. Fawze, der dreimal die Heimat verlor. Ronny, Wiebke und Max, die nach Drogen und Gewalt einen Neuanfang versuchen. Sabine, deren Lachen und Schalk kurz aufflackern und entschwinden. Petra, die sich nach einem Leben voller Arbeit keinen Konzertbesuch leisten kann. Richard, der Spiegel aufhängt, um nicht allein zu sein. Abdul aus Afghanistan, Meister der Okraschoten. Sie verständigen sich mit Händen, Füßen und „russki jasyk“, tauschen Tipps über die richtige Knoblauchaussaat und Geräte, sitzen bald unter der Kastanie zusammen und singen, kämpfen um das Projekt … Und vom Balkon rezitiert Frau Müller Goethe und schickt ein Friedensgedicht hinterher. DEFA-Urgestein Dieter Schumann und sein Kameramann Michael Kockot gelingt, was einmal Ursprung und Tugend des Dokumentarfilms war: den Ungehörten durch genaue Beobachtung eine Stimme zu geben, die auf Nähe, Vertrauen und Respekt fußt. Im Nachbarschaftsgarten geschehen „kleine Wunder“. Eines davon ist dieser Film.

Grit Lemke

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27.10.
#211
CineStar 2
Garten der Hoffnung
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27.10.2026
CineStar 2
#211
Garten der Hoffnung
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29.10.
#464
Passage Kinos Astoria
Garten der Hoffnung
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29.10.2026
Passage Kinos Astoria
#464
Garten der Hoffnung
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Regie
Dieter Schumann
Buch
Dieter Schumann
Kamera
Michael Kockot
Schnitt
Philipp Schindler
Produktion
Dieter Schumann, Jana Cisar
Ton
Oliver Zydek
Sound Design
Gavin Köster

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Kontakt
Sylvia Müller
mueller@neuevisionen.de
German Distributor
Neue Visionen Filmverleih GmbH
Nominiert für: film.land.sachsen Preis
Fokus Ost
Filmstill The Class of 1990
Die Klasse von 1990 RP Kahl, Sonja Hilberger
Ein ostdeutscher Studierendenprotest der frühen 1990er-Jahre in Erinnerungen einstiger Schauspielschüler*innen der Rostocker „Ernst Busch“ Hochschule. Zeitbild und Lehrstunde in Selbstermächtigung.
Filmstill The Class of 1990

Die Klasse von 1990

Die Klasse von 1990
RP Kahl, Sonja Hilberger
Fokus Ost
Dokumentarfilm
Deutschland
2026
85 Minuten
Deutsch
Untertitel: 
Englisch
Weltpremiere

Eine Theaterbühne, Hamlet: der „Ruf nach Freiheit“. Die ihn deklamieren, haben ihr Handwerk gelernt. Genau hier, in Rostock, hatten sie einen Monat vor der deutschen Einheit ihr Studium begonnen. 35 Jahre später erinnern sie sich. 1990: Sie kommen aus unterschiedlichen Verhältnissen, aus Ost und West. Sind sich fremd, wohnen in der Platte. Und finden sich schnell in einem Strudel wieder, der den gesamten Osten erfasst: So wie die Betriebe ringsum soll auch die Theaterhochschule „abgewickelt“ werden. Zeitgleich brennt in Rostock-Lichtenhagen das „Sonnenblumenhaus“. Sie müssen lernen, sich zu organisieren. Wie in einem Puzzle fügen sich individuelle Erzählungen, ergänzt durch Archivbilder und historische Probenvideos, zu einem Zeitbild. In Gestalt der heute Studierenden, die Szenen von damals nachspielen, spiegelt sich die Vergangenheit in der Gegenwart. Die Geschichte der ostdeutschen Studierendenbewegung der frühen 1990er Jahre ist heute aus dem kollektiven Gedächtnis fast vollständig gelöscht. Wie in Rostock erinnert auch an der Universität Leipzig nichts daran, dass die Existenz einer Vielzahl wissenschaftlicher bzw. künstlerischer Institute und Einrichtungen allein ihrem Einsatz zu verdanken ist. „Die Klasse von 1990“ ist die dringend notwendige Korrektur einer westlich dominierten Geschichtsschreibung sowie eine Lehrstunde in Selbstermächtigung und Demokratie.

Grit Lemke

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27.10.
#234
CineStar 5
Silicon Saxony + Die Klasse von 1990
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27.10.2026
CineStar 5
#234
Silicon Saxony + Die Klasse von 1990
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Calendar
31.10.
#612
CineStar 2
Silicon Saxony + Die Klasse von 1990
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31.10.2026
CineStar 2
#612
Silicon Saxony + Die Klasse von 1990
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Calendar

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Regie
RP Kahl, Sonja Hilberger
Buch
RP Kahl, Sonja Hilberger
Kamera
Roman Schauerte, Yannick Hasse
Schnitt
Angelo Wemmje
Produktion
Sonja Hilberger, RP Kahl, Saralisa Volm
Co-Produktion
Christoph Thoke, Daniel Seideneder, Wolf-Tassilo Sack
Ton
Phillip Lehner
Sound Design
Jürgen Schulz

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Kontakt
German Distributor
Filmwelt Verleihagentur GmbH
Nominiert für: film.land.sachsen Preis, Leipziger Ring
Matinee Sächsisches Staatsarchiv
Filmstill Kreislauf
Kreislauf Manfred Seifert
Man erntet, was man sät: Der Silhouettenfilm demonstriert die fatalen Folgen unbedachter Müllentsorgung – wenn Recycling als Einbahnstraße, statt als Kreislauf verstanden wird.
Filmstill Kreislauf

Kreislauf

Kreislauf
Manfred Seifert
Matinee Sächsisches Staatsarchiv
Animationsfilm
DDR
1981
5 Minuten
ohne Dialog
Untertitel: 
Keine
Keine Premiere
In diesem Silhouettenfilm demonstriert Manfred Seifert die fatalen Folgen unbedachter Müllentsorgung – ganz nach dem Motto: Man erntet, was man sät. Manchmal ist ein Recycling-Kreislauf eine Einbahnstraße, wenn man so handelt, wie hier dargestellt. Heute noch so aktuell wie Anfang der 1980er-Jahre.

Meike Weimann

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01.11.
#771
Passage Kinos Wintergarten
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01.11.2026
Passage Kinos Wintergarten
#771
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Calendar

Credits DOK Leipzig Logo

Regie
Manfred Seifert
Kamera
Manfred Seifert
Schnitt
Manfred Seifert
Animation Technique
Silhouettes

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Kontakt
Sächsisches Staatsarchiv
Internationaler Wettbewerb Dokumentarfilm
Filmstill Leave This Room Buried
Leave This Room Buried Iva Kraljević
Wie ist die Grundstimmung unserer Ära? Im fließenden Wechsel zwischen 16-mm-Aufnahmen, Archivmaterial und Heimvideos will der Essay den Zeitgeist einfangen: ängstlich, nostalgisch, ungezähmt.
Filmstill Leave This Room Buried

Leave This Room Buried

Ovu sobu ostavite zakopanu
Iva Kraljević
Internationaler Wettbewerb Dokumentarfilm
Dokumentarfilm
Kroatien
2026
17 Minuten
englische Titel
Untertitel: 
Keine
Deutsche Premiere
Was ist das vorherrschende Gefühl der heutigen Zeit? Sorge, Angst vor der Zukunft, unendliche amorphe Strömungen, eine Sehnsucht nach einfacheren Dingen der Vergangenheit? Zeitgemäß, sich permanent verschiebend und seltsam trostreich, ist diese erste Solo-Regiearbeit der Cutterin und Kamerafrau Iva Kraljević ein Versuch, die Stimmung des Zeitgeists zu erschließen – durch einen frei fließenden Essay, in dem Form und Inhalt sanft verwoben sind. An Fixsternen wie W. G. Sebald, Naomi Klein und Robert McFarlane orientiert, doch mit einem ganz eigenen Witz und lyrischer Note, zieht der Text auf der Leinwand schimmernde Linien zwischen Traum, Erinnerung, historischen Ereignissen und heutigen Gräueltaten einerseits und dem immerwährenden Trost der Natur andererseits, während Archivbilder und Familienfilme in neue 16 mm-Aufnahmen übergehen, Überblendungen üppig gedeihen und Fotos und Animationen sich im Bild breitmachen. Holz und Wasser, Stein und Feuer, wieder und wieder Atompilze; wenn das, was wir ausscheiden, zurückkommt, um uns zu verschlingen, haben wir hier wenigstens eine herzhafte Mahlzeit bekommen.

James Lattimer

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27.10.
#251
CineStar 7
Teil der Kompilation
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27.10.2026
CineStar 7
#251
Teil der Kompilation
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Calendar
29.10.
#4C1
Cinémathèque in der naTo
Teil der Kompilation
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29.10.2026
Cinémathèque in der naTo
#4C1
Teil der Kompilation
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31.10.
#674
Passage Kinos Wintergarten
Teil der Kompilation
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31.10.2026
Passage Kinos Wintergarten
#674
Teil der Kompilation
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01.11.
#773
Passage Kinos Wintergarten
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01.11.2026
Passage Kinos Wintergarten
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Calendar

Credits DOK Leipzig Logo

Regie
Iva Kraljević
Buch
Iva Kraljević
Kamera
Iva Kraljević
Schnitt
Iva Kraljević
Produktion
Igor Grubić, Marijana Veljovic
Sound Design
Iva Kraljević

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Kontakt
Vanja Andrijević
vanja@bonobostudio.hr
World Sales
Vanja Andrijević
Bonobostudio
vanja@bonobostudio.hr
Nominiert für: Silberne Taube
Matinee Sächsisches Staatsarchiv
Filmstill Lederwarenfertiger – Ein Beruf für Dich [excerpt]
Lederwarenfertiger – Ein Beruf für Dich [excerpt] Heinz Lehmbäcker, Klaus Binzinger, Doris Kamprath, Eva Rümmler, Siegfried Hoffmann, Klaus Drese-Holstein, Wolfgang Otto, Gudrun Bornemann, Helga Peters, Rainer Burmeister
Um die Berufswahl zu erleichtern, wurden oft informative Filme zu diversen Ausbildungen angeboten. Diese Hochglanzproduktion wirbt für eine Tätigkeit, die in Wahrheit nicht so strahlend war.
Filmstill Lederwarenfertiger – Ein Beruf für Dich [excerpt]

Lederwarenfertiger – Ein Beruf für Dich [excerpt]

Lederwarenfertiger – Ein Beruf für Dich [Ausschnitt]
Heinz Lehmbäcker, Klaus Binzinger, Doris Kamprath, Eva Rümmler, Siegfried Hoffmann, Klaus Drese-Holstein, Wolfgang Otto, Gudrun Bornemann, Helga Peters, Rainer Burmeister
Matinee Sächsisches Staatsarchiv
Dokumentarfilm
DDR
1981
12 Minuten
Deutsch
Untertitel: 
Keine
Keine Premiere
Wer kennt sie nicht, die Filme über verschiedene Ausbildungsmöglichkeiten und Studiengänge bei der amtlichen Berufsberatung? Eher selten traf man dort jedoch auf solch hochwertige Produktionen wie diesen Informationsfilm zum seltenen Beruf des Lederwarenfertigers. Hier erinnert nichts an die staubigen Bilder gewöhnlicher Berufswerbefilme: Perfekte Ausleuchtung und professionelles 35mm Aufnahmematerial, begeisterte Mitarbeiter*innen, qualifizierte Ausbildung, angenehme Arbeitsplätze und Spaß an der Arbeit lassen eher an einen kinotauglichen Werbefilm denken.

Meike Weimann

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01.11.
#771
Passage Kinos Wintergarten
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01.11.2026
Passage Kinos Wintergarten
#771
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Calendar

Credits DOK Leipzig Logo

Regie
Heinz Lehmbäcker, Klaus Binzinger, Doris Kamprath, Eva Rümmler, Siegfried Hoffmann, Klaus Drese-Holstein, Wolfgang Otto, Gudrun Bornemann, Helga Peters, Rainer Burmeister
Produktion
ModeInstitut der DDR - Filmstudio Leichtindustrie

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Kontakt
Sächsisches Staatsarchiv
Hommage: Helena Třeštíková
Filmstill A Marriage Story
A Marriage Story Helena Třeštíková
Über drei Jahrzehnte beobachtet Helena Třestíková die Ehe von Ivana und Vaclav, die scheinbar gewöhnlich verläuft. Bis man merkt, dass es „gewöhnlich“ nur für den ungenauen Blick geben kann.
Filmstill A Marriage Story

A Marriage Story

Strnadovi
Helena Třeštíková
Hommage: Helena Třeštíková
Dokumentarfilm
Tschechische Republik
2017
102 Minuten
Tschechisch
Untertitel: 
Englisch
Keine Premiere
Geschichten von der Ehe filmt die Pragerin Helena Třeštíková seit den frühen Achtzigerjahren, mehrere Langzeitdokumentationen sind auf diese Weise entstanden. Ivana und Václavs ewiger Bund ist Beobachtungsgegenstand dieser Folge, die vom Tag vor der Hochzeit bis ins Heute reicht. Damals, im Dezember 1980, ist Ivana 21 Jahre alt und Václav 24. Beide studieren Architektur und heiraten, „weil wir uns mögen. Und andere Dinge. Dinge, über die man besser nicht spricht.“ Kurz nach der Hochzeit ist das erste Kind da. Ganz offensichtlich ist Třeštíková angezogen von bestimmten Orten, an die sie immer wieder zurückkehrt, vor allem aber von Menschen und der Art, wie sie ihr Leben in sinnvolle Richtungen zu entwickeln versuchen. In dieser „Marriage Story“ lässt sich ein unglaublicher Wunsch nach Vergrößerung und Wachstum ausmachen, der sich in einer Anhäufung von Gegenständen, Kindern und Verantwortlichkeiten zeigt – eines der inneren Motive des Ehepaares Strnad, das sich über 35 gemeinsame Jahre entklappt.

Carolin Weidner, DOK Leipzig Katalog 2017

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30.10.
#573
Passage Kinos Wintergarten
A Marriage Story
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30.10.2026
Passage Kinos Wintergarten
#573
A Marriage Story
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Calendar

Credits DOK Leipzig Logo

Regie
Helena Třeštíková
Buch
Helena Třeštíková
Kamera
David Cysař, Vlastimil Hamerník, Jan Malíř, Miroslav Souček, Ervín Sanders, Jiří Chod, Robert Novák, Antonín Kutík
Schnitt
Jakub Hejna
Produktion
Kateřina Černá, Pavel Strnad
Co-Produktion
Czech Television
Ton
Richard Müller

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Kontakt
Daniel Vadocký
Internationaler Wettbewerb Dokumentarfilm
Filmstill The Maternity Ward
The Maternity Ward Alain Kassanda
Das Schicksal der traditionsreichen Pariser Geburtsklinik Les Lilas scheint besiegelt: nicht profitabel genug. Eine unsentimentale Elegie auf Mitarbeitende, Patient*innen und ihren Kampf.
Filmstill The Maternity Ward

The Maternity Ward

Elégie pour Les Lilas
Alain Kassanda
Internationaler Wettbewerb Dokumentarfilm
Dokumentarfilm
Frankreich
2026
106 Minuten
Französisch
Untertitel: 
Englisch
Weltpremiere
Ein Institutionsporträt in Form einer Elegie: Nach über sechzig Jahren scheint das Schicksal der Geburtsklinik Les Lilas in Paris besiegelt. Der privaten Einrichtung, die nicht profitabel genug gearbeitet hat, werden die benötigten Zuschüsse gestrichen. Alain Kassanda begleitet in seinem Film ein letztes Aufflackern, zeigt hitzige innerbetriebliche Sitzungen sowie öffentliche Proteste für einen Erhalt. Gleichzeitig steht die Interaktion zwischen den in lila gekleideten Mitarbeitenden und ihren Patient*innen im Vordergrund: das zugewandte Begleiten durch den Geburtsvorgang, präzise Erläuterungen eines bevorstehenden Schwangerschaftsabbruchs oder die Beratung eines jungen Paares, das mit einer ungeplanten Schwangerschaft konfrontiert ist. Der Alltag in der Maternité des Lilas ist bewegt und bewegend. Und er blickt auf eine lange Tradition zurück: Tief verankert in der zweiten Welle der Frauenbewegung, schrieb die Klinik für ihre fortschrittliche Ausrichtung Geschichte. Jede sollte nach eigenen Vorstellungen gebären können, das Patriarchat wurde aus Kreiß- und OP-Saal verbannt – „mon corps, mon choix“. Die progressive Ausrichtung hat sich das unscheinbare Haus bis zuletzt bewahrt. Alain Kassandas Klagelied ist ohne Larmoyanz. Es ist die unsentimentale Darstellung eines nur auf dem Papier begründbaren Verlusts.

Carolin Weidner

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28.10.
#354
CineStar 7
The Maternity Ward
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28.10.2026
CineStar 7
#354
The Maternity Ward
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30.10.
#531
CineStar 5
The Maternity Ward
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30.10.2026
CineStar 5
#531
The Maternity Ward
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Calendar
01.11.
#7D1
Kinobar Prager Frühling
The Maternity Ward
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01.11.2026
Kinobar Prager Frühling
#7D1
The Maternity Ward
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Credits DOK Leipzig Logo

Regie
Alain Kassanda
Kamera
Alain Kassanda
Schnitt
Alain Kassanda
Produktion
Alain Kassanda, Emilie Guitard, Aloïs Kanyinda
Co-Produktion
Leila Badet
Ton
Alain Kassanda
Sound Design
Jocelyn Robert
Musik
Florent Dupuit

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Kontakt
Emilie Guitard
contact@ajimatifilms.com
Nominiert für: Preis der Interreligiösen Jury, FIPRESCI Preis
Matinee Sächsisches Staatsarchiv
Filmstill Mein Leipzig – lobt das keiner mehr?
Mein Leipzig – lobt das keiner mehr? Manfred Seifert
Wie schon Goethe sagte! Bäcker und Filmemacher Seifert nutzt das vielzitierte Leipzig-Lob als Titel für einen liebevoll satirischen Blick auf seine Heimatstadt in den frühen 1980er-Jahren.
1983
Filmstill Mein Leipzig – lobt das keiner mehr?

Mein Leipzig – lobt das keiner mehr?

Mein Leipzig – lobt das keiner mehr?
Manfred Seifert
Matinee Sächsisches Staatsarchiv
Spielfilm
DDR
1983
13 Minuten
Deutsch
Untertitel: 
Keine
Keine Premiere
Bäcker und Hobby-Filmemacher Manfred Seifert zog mit eigener Kamera los und verwirklichte seine Ideen. Sein satirischer Film über das Leipzig der frühen 1980er-Jahre avancierte zur kultigen Reportage über die Stadt, ihre Bauten und die Menschen, die man dort antreffen kann.

Meike Weimann

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01.11.
#771
Passage Kinos Wintergarten
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01.11.2026
Passage Kinos Wintergarten
#771
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Calendar

Credits DOK Leipzig Logo

Regie
Manfred Seifert
Buch
Manfred Seifert
Kamera
Manfred Seifert
Produktion
Manfred Seifert

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Kontakt
Sächsisches Staatsarchiv
Young Eyes
Filmstill Moving Sisters
Moving Sisters Christos Stefanou
Drei Schwestern, bei der Flucht von der Mutter getrennt, leben in einem Camp in Athen. Was bedeutet „Zuhause“ zwischen Anpassung und Unsicherheit? Und findet die Familie wieder zusammen?
Filmstill Moving Sisters

Moving Sisters

Moving Sisters
Christos Stefanou
Young Eyes
Dokumentarfilm
Griechenland
2026
92 Minuten
Farsi,
Griechisch,
Deutsch,
Englisch
Untertitel: 
Englisch
deutsche Untertitel
Weltpremiere

Nazieh, Shazieh und Hanieh, drei Schwestern aus Afghanistan, leben mit ihrem Vater auf unbestimmte Zeit in einem Flüchtlingscamp in Athen. Ihre Mutter ist bereits in Deutschland angekommen, wo ein neues Gesetz den geplanten Familiennachzug verhindert. Es beginnt ein Aufwachsen im Wartezustand. Über sieben Jahre begleitet der Film die Schwestern und zeigt die unstete Normalität, die sie sich trotz aller Widrigkeiten gemeinsam und getrennt aufbauen: mit Sporttrainings, Sprachunterricht und dem Drehen eigener Filmszenen, die von ihren Fluchterfahrungen geprägt sind. Christos Stefanou, Pädagoge und Filmemacher, lernte die drei Schwestern bei seiner Arbeit im Geflüchteten-Camp kennen, wo er fünf Jahre als Lehrer tätig war. Im Bewusstsein ihrer vulnerablen Situation und Lebensphase verfolgt er in seinem ersten dokumentarischen Langfilm einen kollaborativen Ansatz. Beobachtend und nah fängt er Gesten, Gedanken und Alltagsroutinen der drei Schwestern ein, wodurch sich Entwicklungsschritte und das Verstreichen der Zeit nicht nur körperlich zeigen. Und während Lernerfolge angesichts der sich ständig verändernden Lebenssituation bisweilen ihre Bedeutung verlieren, bleibt die wesentliche Frage bestehen: Wird es der Familie trotz aller Unwägbarkeiten gelingen, wieder zusammenzufinden?

Tina Jany

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28.10.
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CineStar 2
Moving Sisters
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Credits DOK Leipzig Logo

Regie
Christos Stefanou
Buch
Christos Stefanou
Kamera
Christos Stefanou
Schnitt
Rodrigo Tejero Hernandez, Evgenia Papageorgiou
Produktion
Michalis Kastanidis, Christos Stefanou
Ton
Christos Stefanou
Sound Design
Jose Bautista
Musik
Mahmood Schricker

Kontakt DOK Leipzig Logo

Kontakt
Christos Stefanou
christef@gmail.com
World Sales
Michalis Kastanidis
Fabula Productions
fabula.productions@yahoo.com
Nominiert für: Young Eyes Film Award, film.land.sachsen Preis