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Young Eyes
Filmstill Second Course
Second Course Julie Talon
Haute Cuisine trifft auf Lachanfälle: Cocktails mixen, Krawatten binden, gehobener Service – nebenbei versuchen die Jugendlichen an einer Hotelfachschule, den Weg ins Erwachsensein zu finden.
Filmstill Second Course

Second Course

À Votre Service
Julie Talon
Young Eyes
Dokumentarfilm
Frankreich
2026
59 Minuten
Französisch
Untertitel: 
Englisch
deutsche Untertitel
Internationale Premiere

An einer berufsbildenden Hotelfachschule tauschen Alma, Moussa, Chaïli, Sarah und ihre Mitschüler*innen Alltagskleidung, Smartphones und Kaugummi gegen Uniformen und Serviertabletts. Im Schulrestaurant und Klassenzimmer lernen sie die Regeln und die präzisen Abläufe des französischen Restaurantservice: eine Branche, in der Tradition, Disziplin und Perfektion einen sehr hohen Stellenwert einnehmen. Die Lehrer*innen vermitteln streng, aber fair die Werte eines Berufs, der vor allem Geduld und das Hintanstellen eigener Bedürfnisse verlangt. Zwischen Unterricht und Serviceabläufen entsteht das Porträt einer Generation, die mit den Erwartungen der Arbeitswelt konfrontiert wird: dem Anspruch, einen Beruf zu erlernen und sich anzupassen, während sie zugleich nach Anerkennung und einem eigenen Weg sucht. Der Film beobachtet die Jugendlichen in ihrem Ausbildungsalltag wohlwollend zugewandt und beleuchtet den Kontrast zwischen einem idealisierten Bild von Gastronomie und der schnöden Realität. Für die Jugendlichen ist diese Ausbildung nicht immer eine freie Entscheidung, sondern lediglich einer der wenigen möglichen Wege ins Arbeitsleben. Ein lebendiger, ungeschönter Blick auf das Erwachsenwerden und die Suche nach einem Platz in einer Zukunft, die wenig zu bieten hat und viele Kompromisse verlangt.

Lina Dinkla

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27.10.
#262
Passage Kinos Astoria
Second Course
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27.10.2026
Passage Kinos Astoria
#262
Second Course
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Calendar
30.10.
#513
CineStar 2
Second Course
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30.10.2026
CineStar 2
#513
Second Course
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Calendar

Credits DOK Leipzig Logo

Regie
Julie Talon
Kamera
Julie Talon, Nina Bernfeld, Laurent Fénart
Produktion
Clara Vuillermoz

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Samy Pollet-Villard
samy@andanafilms.com
World Sales
Stephan Riguet
Andana Films
sriguet@andanafilms.com
Nominiert für: Young Eyes Film Award
Fokus Ost
Filmstill Silicon Saxony
Silicon Saxony Leon Meschede
In Dresden entsteht Europas größte Chipfabrik – genau an der Stelle, wo einst das Herz der DDR-Mikroelektronik schlug. Spurensuche und futuristischer Nachhall einer Utopie.
Filmstill Silicon Saxony

Silicon Saxony

Silicon Saxony
Leon Meschede
Fokus Ost
Dokumentarfilm
Deutschland
2026
13 Minuten
Deutsch,
Englisch,
Chinesisch,
Traditionelles Chinesisch
Untertitel: 
Englisch
Weltpremiere

Kräne auf flachem Land. Nördlich von Dresden baut ein taiwanesischer Chipgigant Europas größte Halbleiterfabrik. Die „Bausteine der modernen Ökonomie“ spielen eine zentrale Rolle gegen China, die USA, den Rest der Welt … Aber genau an dem Ort, wo vollmundig das Neue beschworen wird, liegt eine „vergessene Zukunft“ begraben. Hier befand sich das Zentrum der DDR-Halbleiterforschung, die mithilfe von Mikroelektronik eine gesellschaftliche Utopie zu verwirklichen suchte. Für die einen ist der Chip eine „Waffe“ im Kampf um ökonomische Herrschaft und Profit, für die anderen war er ein politisches Programm auf dem Weg zum „neuen Menschen“. Jonas Meschede vermischt neonfarbene Bilder eines futuristischen Settings aus den Reinräumen der Gegenwart mit DDR-Science-Fiction und Archivaufnahmen und fördert Vergrabenes zutage. Am Ende stehen wieder die Verheißungen einer goldenen Zukunft. Und die Gewissheit, dass im Boden, auf dem sie ihre glänzenden Fabriken baut, das Totgesagte nur schlummert.

Grit Lemke

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27.10.
#234
CineStar 5
Silicon Saxony + Die Klasse von 1990
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27.10.2026
CineStar 5
#234
Silicon Saxony + Die Klasse von 1990
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Calendar
31.10.
#612
CineStar 2
Silicon Saxony + Die Klasse von 1990
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31.10.2026
CineStar 2
#612
Silicon Saxony + Die Klasse von 1990
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Regie
Leon Meschede
Buch
Leon Meschede
Kamera
Pascal Giese
Schnitt
Leon Meschede
Produktion
Leon Meschede
Sound Design
Elina Pérshina

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Kontakt
Leon Meschede
meschedeleon@gmail.com
Deutscher Wettbewerb Dokumentarfilm
Filmstill The  Snake Charmer
The Snake Charmer Jonathan Om
Hinter den üppigen Feldern die Landstriche der Vernichtung. Thailändische Arbeiter bestellen an der Grenze zu Gaza israelische Felder. Eine Roboterschlange beschwört eine falsche Sicherheit.
Filmstill The  Snake Charmer

The Snake Charmer

The Snake Charmer
Jonathan Om
Deutscher Wettbewerb Dokumentarfilm
Dokumentarfilm
Deutschland
2026
81 Minuten
Thai,
Hebräisch,
Englisch
Untertitel: 
Englisch
deutsche Untertitel
Weltpremiere

Üppige Avocadoplantagen. Am Horizont steigt Rauch auf. Dann Echos von Explosionen. Im „Envelope“, kurz vor der Grenze zu Gaza, bestellen Yo, Tom, Yan, Piak und Lee israelische Felder. Wie viele andere Wanderarbeiter wurden sie dafür aus Thailand angeworben. Sie arbeiten unter Lohnniveau, oft sieben Tage die Woche, bis zu 17 Stunden am Tag, um ihre fernen Familien zu unterstützen. Sie werden von einer Roboterschlange beobachtet, die durch die Felder kriecht und nach Hamas-Tunneln unter dem Farmland sucht. Patronenhülsen zwischen dem Unkraut, notdürftige Schutzgebilde vor den Barracken – eine Psychogeografie der Angst und Schutzlosigkeit. Manchmal, in Momenten kurzer Freizeit, lenken die heiteren Spiele und die Gemeinschaft der jungen Männer davon ab. Am 7. Oktober 2023 öffnet sich die Unterwelt und unterbricht den Film, der danach zu den Familien der Opfer in Thailand reist. Am Ufer des Mekong wacht der mythische Schlangengott Naga über die Schwelle zwischen den Lebenden und den Toten. Eine ungreifbar schwebende, teilnehmende Erzählung über prekäre Arbeitsbewegungen durch einen militärisch-agrarischen Komplex.

Jan Künemund

Thematisiert körperliche Gewalt, Kriegsszenen

Enthält Darstellungen von Tod

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29.10.
#413
CineStar 2
The Snake Charmer
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29.10.2026
CineStar 2
#413
The Snake Charmer
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30.10.
#5D1
Kinobar Prager Frühling
The Snake Charmer
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30.10.2026
Kinobar Prager Frühling
#5D1
The Snake Charmer
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Calendar
01.11.
#732
CineStar 5
The Snake Charmer
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01.11.2026
CineStar 5
#732
The Snake Charmer
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Regie
Jonathan Om
Kamera
Ori Ben Ari, Jonathan Om
Schnitt
Aacharee Ungsriwong
Produktion
Melanie Andernach, Knut Losen, Elance Diamant, Naruemon Chaingam
Co-Produktion
Jonathan Om
Ton
Jonathan Om
Sound Design
Daniel Meir

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Kontakt
Melanie Andernach
mel@madeingermany-film.de
Nominiert für: DEFA Förderpreis, VER.DI Preis für Solidarität, Menschlichkeit und Fairness
Retrospektive
Filmstill Somos +
Somos + Pedro Chaskel, Pablo Salas
„Wir sind mehr“ steht auf den Schildern der ‚Mujeres por la vida'. 1985 trotzen Chileninnen Tränengas und Wasserwerfern. Ihr Widerstand gegen die Militärdiktatur bleibt ungebrochen.
Filmstill Somos +

Somos +

Somos +
Pedro Chaskel, Pablo Salas
Retrospektive
Dokumentarfilm
Chile
1985
16 Minuten
Spanisch
Untertitel: 
Englisch
Keine Premiere

Ermutigt durch die UN-Resolution vom 6. November 1974, die sich gegen die Menschenrechtsverletzungen der chilenischen Militärdiktatur richtete, formierte sich ein erster Zusammenschluss von Angehörigen inhaftierter und verschwundener Personen. Ob in dieser oder anderen Initiativen, die für die Rückkehr zur Demokratie in Chile kämpften: Der Widerstand ging maßgeblich von Frauen aus. Dieser wurde in den 1980er Jahren immer sichtbarer, nicht zuletzt durch die Kreativität der Aktionsformen. Ein Beispiel: Die „Mujeres por la vida“ organisierten am 30. Oktober 1985 unter dem Slogan „Somos +“ (Wir sind mehr) eine Protestaktion im Stadtteil Providencia, Santiago. Die Frauen bildeten drei sich aufeinander zubewegende Reihen, die jeweils ein Band in einer der Nationalfarben Chiles trugen. Die auf Video gedrehte Dokumentation des Protests und seiner gewaltsamen Auflösung durch die Polizei wurde bei den Westdeutschen Kurzfilmtagen Oberhausen 1986 mehrfach ausgezeichnet.

Florian Wüst

Enthält Darstellungen von körperliche Gewalt

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01.11.
#733
CineStar 5
Teil der Kompilation
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01.11.2026
CineStar 5
#733
Teil der Kompilation
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Regie
Pedro Chaskel, Pablo Salas
Kamera
Pablo Salas, Leopoldo Correa
Schnitt
Pedro Chaskel, Pablo Salas
Produktion
Antu Producciones

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Kontakt
Carsten Spicher
spicher@kurzfilmtage.de
Internationaler Wettbewerb Animationsfilm
Filmstill Spray and Pray
Spray and Pray Veneta Androva
Nie war es so einfach wie heute, Desinformation in die Welt zu bringen. Der animierte Dokumentarfilm visualisiert wild wuchernde mushroom websites und die Konstruktion von Authentizität.
Filmstill Spray and Pray

Spray and Pray

Spray and Pray
Veneta Androva
Internationaler Wettbewerb Animationsfilm
Animationsfilm
Bulgarien,
Deutschland
2026
16 Minuten
Bulgarisch
Untertitel: 
Englisch
Deutsche Premiere
„… What news is real? … Everyone decides for themselves.“ Diese desillusionierten Sätze aus Veneta Androvas fiktionalisiertem, in 3D animierten Dokumentarfilm über gezielte Desinformationskampagnen hallen nach. Gesprochen werden sie von einem share4pay-User – eine real existierende bulgarische Plattform, auf der man mit wenigen Klicks „News-Seiten“ wie Pilze aus dem Boden schießen lassen kann, um dann mit Social Shares Geld zu verdienen. Die Inhalte: Vermeintliche Genderideologie und rassistische Migrationserzählungen. Androva nutzt die dokumentarische Form, um die durch die News-Seiten suggerierte Authentizität ad absurdum zu führen: Ihre verpixelten Interviewpartner sprechen mit KI-generierten Stimmen, eine Pilzkreatur deklamiert reale Clickbait-Headlines („Romania Shows How to Treat the Gender Plague From the West“), Sprachmodell-Analyse inklusive. Der Effekt ist genauso unheimlich wie die Botschaft: Fake News zirkulieren ungebremst, eine Eindämmung ist kaum möglich.

Marie Ketzscher

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27.10.
#242
CineStar 6
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27.10.2026
CineStar 6
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Calendar
27.10.
#2C2
Cinémathèque in der naTo
Teil der Kompilation
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27.10.2026
Cinémathèque in der naTo
#2C2
Teil der Kompilation
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28.10.
#331
CineStar 5
Teil der Kompilation
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28.10.2026
CineStar 5
#331
Teil der Kompilation
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Calendar
01.11.
#721
CineStar 4
Teil der Kompilation
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01.11.2026
CineStar 4
#721
Teil der Kompilation
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Calendar

Credits DOK Leipzig Logo

Regie
Veneta Androva
Produktion
Veneta Androva
Sound Design
Daniel Windisch
Animation
Veneta Androva
Animation Technique
3D Digital, Game Engine

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Kontakt
Veneta Androva
studio@venetaandrova.com
Nominiert für: mephisto 97.6-Publikumspreis
Deutscher Wettbewerb Dokumentarfilm
Filmstill There’s No Place Like Rome
There’s No Place Like Rome Todor Joe Musev
Der antikeverliebte bulgarische Onkel hütet alte Schätze und Männlichkeitsideale. Die Moderne zu verachten ist sein #RomanEmpire. Sein Neffe kommt auf einen Besuch vorbei.
Filmstill There’s No Place Like Rome

There’s No Place Like Rome

There’s No Place Like Rome
Todor Joe Musev
Deutscher Wettbewerb Dokumentarfilm
Dokumentarfilm
Deutschland
2026
23 Minuten
Englisch,
Deutsch,
Bulgarisch
Untertitel: 
Deutsch, Englisch
deutsche Untertitel
Weltpremiere

Warum übt die Antike bis heute eine solche Faszination aus? Der virale Hashtag #RomanEmpire machte 2023 sichtbar, wie sehr das alte Rom viele Menschen bis heute beschäftigt – allen voran Männer. Für Pinji, den Onkel des Regisseurs, ist diese Faszination längst zum Lebensprojekt geworden. Er lebt in einem alten Haus in Bulgarien, hütet eine Sammlung antiker Schätze und schreibt seit Jahren an einem Buch über die Antike. Als ihn sein Neffe besucht, zögert Onkel Pinji nicht. Mit humorvoller Unerbittlichkeit startet er die rhetorische „Vernichtung“ der Gegenwart. Toddi hört gut zu und beschließt, den Kampf aufzunehmen. Er implementiert sich und Pinji in ein Computerspiel, mitten hinein in eine antike Schlacht. Jetzt ringt das Heute mit dem Gestern – Ausgang ungewiss.

Luc-Carolin Ziemann

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27.10.
#2C1
Cinémathèque in der naTo
Teil der Kompilation
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27.10.2026
Cinémathèque in der naTo
#2C1
Teil der Kompilation
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Calendar
28.10.
#371
Passage Kinos Wintergarten
Teil der Kompilation
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28.10.2026
Passage Kinos Wintergarten
#371
Teil der Kompilation
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Calendar
30.10.
#541
CineStar 6
Teil der Kompilation
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30.10.2026
CineStar 6
#541
Teil der Kompilation
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Calendar
30.10.
#562
Passage Kinos Astoria
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30.10.2026
Passage Kinos Astoria
#562
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Calendar

Credits DOK Leipzig Logo

Regie
Todor Joe Musev
Kamera
Todor Joe Musev
Schnitt
Todor Joe Musev
Produktion
Todor Joe Musev
Ton
Todor Joe Musev
Sound Design
Todor Joe Musev, Friedrich Heinze

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Kontakt
Todor Joe Musev
t.musev@gmx.de
Positions
Filmstill Tricontinental, Letter to Open in Case Of
Tricontinental, Letter to Open in Case Of Laura Cazador
Michèle Firk kämpft in den 1960ern als Filmkritikerin und Aktivistin für die anti-imperialistische Revolution in Afrika, Asien und Lateinamerika. Eine Hommage an ihr kurzes, radikales Leben.
Filmstill Tricontinental, Letter to Open in Case Of

Tricontinental, Letter to Open in Case Of

Tricontinentale, lettre à ouvrir au cas où
Laura Cazador
Positions
Dokumentarfilm
Schweiz,
Kuba
2026
97 Minuten
Französisch,
Spanisch
Untertitel: 
Englisch
deutsche Untertitel
Deutsche Premiere

Die französische Kritikerin und Aktivistin Michèle Firk starb mit 31 Jahren und hinterließ nur wenig: Einige Texte in der Filmzeitschrift Positif, den Drehbuchentwurf eines unverwirklichten Films, Tagebucheinträge und einen Abschiedsbrief für den Fall ihres Todes. Ausgehend von diesen Schriftstücken zeichnet Laura Cazador ein kurzes, radikales Leben in den späten 1950er- und 1960er-Jahren nach. Ein Leben, das nicht nur mit der Filmgeschichte, sondern mit den linken Diskursen und den anti-imperialistischen Bewegungen jener Zeit eng verbunden ist. Firk politisiert sich während des Algerienkriegs, engagiert sich im sozialistischen Kuba und schließt sich später dem bewaffneten Kampf in Guatemala an. Ben Barka, Salvador Allende, Fidel Castro und Ché Guevara geistern durch das faszinierend dichte Archivmaterial dieses Films – allesamt verbunden durch die Idee der Tricontinental. Die Konferenz in Havanna, an der Firk mitarbeitete, sollte 1966 ein neues, blockfreies Bündnis der Länder Asiens, Afrikas und Lateinamerikas ins Leben rufen. Cazador, als Regisseurin selbst in Kuba ausgebildet, versteht Firk als Reibungs- und Bezugspunkt für das eigene, gegenwärtige Schaffen. So reflektiert der Film den Zusammenhang von Cinephilie und politischem Engagement nicht nur anhand Firks Texten, sondern auch mit den Bildern des „Dritten Kinos“.

Jan-Philipp Kohlmann

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27.10.
#232
CineStar 5
Tricontinental, Letter to Open in Case Of + Diskussion
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27.10.2026
CineStar 5
#232
Tricontinental, Letter to Open in Case Of + Diskussion
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Calendar
28.10.
#3C2
Cinémathèque in der naTo
Tricontinental, Letter to Open in Case Of
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28.10.2026
Cinémathèque in der naTo
#3C2
Tricontinental, Letter to Open in Case Of
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Calendar

Credits DOK Leipzig Logo

Regie
Laura Cazador
Buch
Laura Cazador
Kamera
Alejandro B. Moya, Roman Le Chapelier, Anlly Sardiñas, Rafael "Felito" Garcia
Schnitt
Amanda Cortes, Laura Cazador
Produktion
Mark Olexa, Francesca Scalisi
Co-Produktion
Adriana Moya
Sound Design
Adrien Kessler
Musik
Alain Glauser, Matthieu Grosjean

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Kontakt
Mark Olexa
mrkolexa@gmail.com
Mehr zum Film
Positions
Filmstill Union Town
Union Town Barbara Kopple
Millionen Pakete werden in New York täglich ausgeliefert, die Menschen dahinter bleiben unsichtbar. Arbeiter*innen von Amazon, UPS und Co tun sich zusammen und kämpfen für bessere Bedingungen.
Filmstill Union Town

Union Town

Union Town
Barbara Kopple
Positions
Dokumentarfilm
USA
2026
110 Minuten
Englisch
deutsche Untertitel
Deutsche Premiere
New York City ist die Stadt, in der alles möglich ist – auch dass du nur einen Gehaltscheck davon entfernt bist, pleite zu sein. So geht es den Arbeiter*innen von Amazon, UPS und verschiedenen Liefer-Apps. Täglich liefern sie Millionen Pakete und Bestellungen in der Stadt aus, doch bleiben als Menschen hinter dieser Arbeit oft unsichtbar. Nach den Oscar-prämierten Filmen „Harlan County, USA“ und „American Dream“ vervollständigt „Union Town“ Barbara Kopples Trilogie über Arbeitnehmer*innenrechte. Über drei Jahre begleitet sie die Arbeiter*innen in ihrem Kampf gegen einige der mächtigsten Konzerne der Welt. Während UPS-Fahrer*innen und Amazon-Beschäftigte auf Streiks und gewerkschaftliche Organisierung setzen, versuchen auch die überwiegend migrantischen Fahrradkurier*innen der Liefer-Apps, sich zusammenzuschließen. Sie alle kämpfen für gerechtere Löhne, sichere Arbeitsbedingungen und die Anerkennung ihrer Arbeit. Für die Konzerne sind sie entbehrlich, doch als Union geeint lehnen sie sich auf. Zwischen Existenzangst, familiären Sorgen und dem Mut zum Streik zeigt sich, was Solidarität und Gemeinschaft bewirken kann.

Seggen Mikael

Thematisiert Tod

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27.10.
#2A2
Schaubühne Lindenfels
Union Town + Diskussion
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27.10.2026
Schaubühne Lindenfels
#2A2
Union Town + Diskussion
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Calendar
29.10.
Hauptbahnhof Osthalle
Union Town

Eintritt frei

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29.10.2026
Hauptbahnhof Osthalle
Union Town

Eintritt frei

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Calendar

Credits DOK Leipzig Logo

Regie
Barbara Kopple
Kamera
Timothy Grucza, Hannes Hosp, Rachel Beth Anderson
Schnitt
Francisco Bello, Hannes Hosp, Deborah Peretz
Produktion
Barbara Kopple, Hannes Hosp, Peter Palandjian
Musik
Jongnic Bontemps

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Kontakt
Autlook Filmsales GmbH
World Sales
Autlook Filmsales GmbH
Nominiert für: Leipziger Ring
Internationaler Wettbewerb Animationsfilm
Filmstill We Are Aliens
We Are Aliens Kohei Kadowaki
Ewig verletzte Erwachsene: Ein Anti-Coming-of-Age-Film über eine Jungsfreundschaft, ein Missverständnis und ein Zerwürfnis. Welche Männlichkeitsbilder verhindern, dass Kindheitswunden heilen?
Filmstill We Are Aliens

We Are Aliens

We Are Aliens
Kohei Kadowaki
Internationaler Wettbewerb Animationsfilm
Animationsfilm
Japan,
Frankreich
2026
117 Minuten
Japanisch
Untertitel: 
Englisch
Deutsche Premiere
Manche Kindheitswunden heilen nie. Als sich die Grundschüler Tsubasa und Kyotaro anfreunden, hört das triste Außenseiterdasein endlich auf: Sie verstehen einander, sie sehen einander. Tsubasa, der eigentlich lieber Origamis faltet, als Fußballstarträumen hinterherzurennen, und von der Mama viel Leistungsdruck, aber kaum Zuneigung bekommt, und Kyotaro, der bei seiner alten, mittellosen Oma aufwächst und nichts lieber mag, als Dinosaurier zu zeichnen. Gemeinsam stromern sie durch die Gegend, spielen, sind unzertrennlich. Doch Kyotaros impulsiv-nerdige Art und die bösen Zungen anderer Kinder säen Misstrauen in Tsubasa – ist der beste Freund vielleicht ein Alien? Ein kleines Missverständnis und ein größerer Eklat führen zum Bruch. Kohei Kadowakis Debütfilm nimmt sich viel Zeit für beide Kinderperspektiven: Oft weilt die Kamera in fassungslosen, entsetzten oder weinenden Gesichtern, die auch mal zu Aliens morphen – hier nutzt der Regisseur Rotoskopie, um die Emotionen besonders greifbar zu machen. Die empathische Emotionalität ist auch das Distinktionsmerkmal der Narration, die das Prinzip „Coming of Age“ ad absurdum zu führen scheint: In gesellschaftliche Männlichkeitskonventionen verstrickt, sind die beiden Protagonisten dazu verdammt, als ewig Verletzte erwachsen zu werden, vielleicht sogar nie komplett im Hier und Jetzt anzukommen.

Marie Ketzscher

Enthält Darstellungen von psychische Erkrankungen, körperliche Gewalt

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28.10.
#342
CineStar 6
We Are Aliens
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28.10.2026
CineStar 6
#342
We Are Aliens
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Calendar
30.10.
#521
CineStar 4
We Are Aliens
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30.10.2026
CineStar 4
#521
We Are Aliens
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Calendar
01.11.
#734
CineStar 5
We Are Aliens
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01.11.2026
CineStar 5
#734
We Are Aliens
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Calendar

Credits DOK Leipzig Logo

Regie
Kohei Kadowaki
Buch
Kohei Kadowaki
Kamera
Kohei Kadowaki
Schnitt
Kenichiro Tachikawa
Produktion
Yuuri Shimojo
Co-Produktion
Emmanuel-Alain Raynal
Animation
Kohei Kadowaki
Animation Technique
2D Digital

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Kontakt
Léonard Altmann
sales@charades.eu
Internationaler Wettbewerb Animationsfilm
Filmstill When the Sea Was Calm
When the Sea Was Calm Mamuka Tkeshelashvili
Sommer, Fußball, erste Schwärmerei: Es ist 1993 im georgischen Sochumi, noch bevor sich alles ändern wird. Ergreifend-poetische Erinnerungen aus dem Exil an Tage der Unbeschwertheit.
Filmstill When the Sea Was Calm

When the Sea Was Calm

When the Sea Was Calm
Mamuka Tkeshelashvili
Internationaler Wettbewerb Animationsfilm
Animationsfilm
Georgien
2026
18 Minuten
ohne Dialog
Untertitel: 
Keine
Deutsche Premiere
Vom Dach hat man einen fabelhaften Blick über Sochumi – und außerdem sieht man so, dass ein wunderschönes Mädchen mit Hund ins Haus gegenüber einzieht. In Mamuka Tkeshelashvilis wehmütig-poetischem Stop-Motion-Kurzfilm genießt der 13-jährige Protagonist die sommerliche Unbeschwertheit auf dem Fußballplatz und am Strand. Vor allem, wenn das Mädchen auch da ist. Doch die Tage der Unschuld sind schnell vorüber, als er sieht, wie sie Hals über Kopf flüchtet und Flieger über die Stadt jagen. Mamuka Tkeshelashvili erinnert mit seiner Puppen- und Cut-Out-Animation an das Massaker von Sochumi im Jahr 1993: Abchasische Separatisten ermordeten Schätzungen zufolge bis zu 7000 georgische Zivilist*innen. Doch Tkeshelashvili deutet die Gewalt nur an, er konzentriert sich primär auf positive Erinnerungen an den Ort, und die Sehnsucht im Exil – die fliegenden roten Haare des Mädchens oder die schönen, liebevoll gearbeiteten Gebäude-Miniaturen, die vom einstigen Charme Sochumis zu erzählen wissen.

Marie Ketzscher

Enthält Darstellungen von Kriegsszenen

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28.10.
#322
CineStar 4
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28.10.2026
CineStar 4
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Calendar
29.10.
#452
CineStar 7
When the Sea Was Calm + Letters from the Silenced Country
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29.10.2026
CineStar 7
#452
When the Sea Was Calm + Letters from the Silenced Country
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Calendar
30.10.
#534
CineStar 5
When the Sea Was Calm + Letters from the Silenced Country
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30.10.2026
CineStar 5
#534
When the Sea Was Calm + Letters from the Silenced Country
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Calendar
31.10.
#6C1
Cinémathèque in der naTo
When the Sea Was Calm + Letters from the Silenced Country
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31.10.2026
Cinémathèque in der naTo
#6C1
When the Sea Was Calm + Letters from the Silenced Country
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Calendar

Credits DOK Leipzig Logo

Regie
Mamuka Tkeshelashvili
Schnitt
Levan Kukhashvili
Produktion
Vladimer Katcharava
Sound Design
Betkho
Animation
Mamuka Tkeshelashvili
Animation Technique
Cutout, Puppets

Kontakt DOK Leipzig Logo

Kontakt
Vladimer Katcharava
katcharava@gmail.com
Nominiert für: mephisto 97.6-Publikumspreis, Gedanken-Aufschluss-Preis
Kids DOK
Filmstill Two Rivers
Zwei Flüsse Felix Maria Bühler
Szymon und Franek leben nahe der Oder, dem Grenzfluss zwischen Polen und Deutschland. Jeden freien Moment verbringen sie im Skatepark. Hier treffen sich alle, ganz gleich, woher sie kommen.
Filmstill Two Rivers

Zwei Flüsse

Zwei Flüsse
Felix Maria Bühler
Kids DOK
Dokumentarfilm
Deutschland
2026
6 Minuten
Englisch,
Polnisch
Untertitel: 
Englisch, Deutsch (Overvoice)
Weltpremiere

Szymon und Franek leben in der Nähe der Oder. Polen und Deutschland treffen hier aufeinander. Jeden freien Moment verbringen sie mit Freunden im Skatepark, ein Ort, an dem alle zusammenkommen, ganz gleich, woher sie kommen. Dieser auf 16-mm-Film gedrehte Kurzdokumentarfilm begleitet zwei Kinder, die in einem Grenzgebiet aufwachsen und sich fragen, was Grenzen eigentlich sind: etwas Greifbares, wie der Fluss, auf den sie blicken, oder etwas, das nur in ihrer Vorstellung existiert?

Lina Dinkla

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30.10.
#572
Passage Kinos Wintergarten
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30.10.2026
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01.11.
#7B1
Schauburg
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01.11.2026
Schauburg
#7B1
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Credits DOK Leipzig Logo

Regie
Felix Maria Bühler
Kamera
Jonas Thibaut
Schnitt
Lena Köhler
Produktion
Felix Maria Bühler
Sound Design
Sufian Auda
Musik
Nora Beyer, Sophie Rothbarth
Animation
Cecilia Hökenschnieder

Kontakt DOK Leipzig Logo

Kontakt
Felix Maria Bühler
info@felixmariabuehler.de