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Internationaler Wettbewerb Dokumentarfilm
Filmstill I’m Painting a Self-Portrait, but All I See Is My Sister’s Face
I’m Painting a Self-Portrait, but All I See Is My Sister’s Face Helena Stańczyk
Die Zwillinge Alicja und Bożena Wahl prägten die Warschauer Kunstszene. In ihren Zeichnungen, bevölkert von hybriden Kreaturen, erkundeten sie ihre Beziehung zueinander. Eine Wiederentdeckung!
Filmstill I’m Painting a Self-Portrait, but All I See Is My Sister’s Face

I’m Painting a Self-Portrait, but All I See Is My Sister’s Face

Maluję swój autoportret, a wychodzi mi moja siostra
Helena Stańczyk
Internationaler Wettbewerb Dokumentarfilm
Dokumentarfilm
Polen
2026
11 Minuten
Polnisch
Untertitel: 
Englisch
Deutsche Premiere
Die polnischen Zwillingsschwestern Alicja und Bożena Wahl erkundeten in ihren filigranen, von hybriden Kreaturen bevölkerten Zeichnungen sich selbst, aber auch ihre enge Beziehung zueinander. Helena Stańczyk erweckt diese Zeichnungen in ihrer Animation zum Leben und ergänzt sie mit Collagen sowie Texten, die Alicjas Tagebuch-Aufzeichnungen aus den 60er- und 70er-Jahren entstammen. Manchmal wie eine Ansprache an Schwester Bożena formuliert, berichtet Alicja in ihnen von surrealen Träumen, Begebenheiten mit ihren Töchtern und reflektiert Erinnerungen. „I’m Painting a Self-Portrait, but All I See Is My Sister’s Face“ ist ein wimmelnder, von physischen und psychischen Motiven durchwobener Film, der abrupt in eine künstlerische Symbiose und weibliche Selbsterforschung schubst. Eine Hommage an zwei Frauen, die die Warschauer Kunstszene prägten und die auch posthum zunehmend internationale Aufmerksamkeit erfahren.

Carolin Weidner

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27.10.
#252
CineStar 7
I'm Painting a Self-Portrait, but All I See Is My Sister's Face + Blossoming
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27.10.2026
CineStar 7
#252
I'm Painting a Self-Portrait, but All I See Is My Sister's Face + Blossoming
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28.10.
Polnisches Institut
I'm Painting a Self-Portrait, but All I See Is My Sister's Face + Blossoming

Eintritt frei

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28.10.2026
Polnisches Institut
I'm Painting a Self-Portrait, but All I See Is My Sister's Face + Blossoming

Eintritt frei

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01.11.
#723
CineStar 4
I'm Painting a Self-Portrait, but All I See Is My Sister's Face + Blossoming
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01.11.2026
CineStar 4
#723
I'm Painting a Self-Portrait, but All I See Is My Sister's Face + Blossoming
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01.11.
#774
Passage Kinos Wintergarten
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01.11.2026
Passage Kinos Wintergarten
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Regie
Helena Stańczyk
Produktion
Łódź film school
Animation
Helena Stańczyk, Dante Jaczewska, Helena Król

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Kontakt
Helena Stańczyk
hela.stanczyk@gmail.com
Nominiert für: Silberne Taube
DEFA Matinee
Filmstill Inside – Outside
Inside – Outside Lilly Grote, Julia Kunert
Staßfurt, 1990: Ohne Familie und von der DDR-Gesellschaft weitgehend isoliert wachsen hier seit Jahren hunderte namibische Kinder auf. Nach dem Mauerfall sind sie ein Politikum.
Filmstill Inside – Outside

Inside – Outside

Inside – Outside
Lilly Grote, Julia Kunert
DEFA Matinee
Dokumentarfilm
DDR
1990
32 Minuten
Deutsch,
Englisch
Untertitel: 
Deutsch
Keine Premiere
Staßfurt, DDR, 1990. In der „Schule der Freundschaft“ mit angegliedertem Internat wachsen seit Jahren hunderte Kinder aus Namibia auf – fernab ihrer Familien. Eine Integration in das Kleinstadtleben ist von der DDR-Führung nicht vorgesehen. Als mit dem Mauerfall das politische System kollabiert, geraten die Jugendlichen ins Kreuzfeuer von Politik und Presse. Der Film begleitet sie durch ihren Alltag und gibt ihnen eine Stimme. 

Philip Zengel

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31.10.
#671
Passage Kinos Wintergarten
Inside – Outside + Staßfurt – Windhoek
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31.10.2026
Passage Kinos Wintergarten
#671
Inside – Outside + Staßfurt – Windhoek
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Regie
Lilly Grote, Julia Kunert
Buch
Lilly Grote, Julia Kunert
Kamera
Lilly Grote, Julia Kunert
Schnitt
Kristine Gebhardt
Produktion
Deutscher Fernsehfunk (DFF), Birgit Wiebelitz
Ton
Werner Piehl

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Deutsches Rundfunkarchiv
Hommage: Trollfilm
Filmstill Is Heaven Blue? #2
Is Heaven Blue? #2 Menno de Nooijer, Paul de Nooijer
Fast 50 Jahre künstlerische Familienarbeit münden in eine überbordende Selbst-Hommage: Die de Nooijers feiern das Leben – und den Tod – als finales, gemeinsames Gesamtkunstwerk.
Filmstill Is Heaven Blue? #2

Is Heaven Blue? #2

Is Heaven Blue? #2
Menno de Nooijer, Paul de Nooijer
Hommage: Trollfilm
Animationsfilm
Norwegen,
Niederlande
2023
17 Minuten
ohne Dialog
Untertitel: 
Keine
Keine Premiere

Fast 50 Jahre umspannte die gemeinsame künstlerische Arbeit von Menno de Nooijer (Sohn), Paul de Nooijer (Vater) und Françoise de Nooijer (Mutter), die zwischen Fotografie und experimentellem Film changierte. Anstatt sich von der Nachwelt einordnen, kategorisieren und gegebenenfalls einmotten zu lassen, haben die drei miteinander einen finalen Film realisiert, kurz vor Paul de Nooijers Tod, als er schon schwer krank war. Ein letzter gemeinsamer Film als überbordende Selbst-Hommage. Sie kombinieren darin experimentell-dokumentarisches Storytelling, Performance, Pixilation und Stop-Motion, komische und traurige Momente, Pathos und Trash, Kostümierungslust und verletzliche Nacktheit. Mit „Is Heaven Blue? #2“ feiern die Nooijers das Leben als künstlerisches Gesamtkunstwerk, in dem alle Menschwerdungsprozesse und Verfallserscheinungen ihren Platz haben und auch der Tod ganz natürlich mit dazu gehört.

Marie Ketzscher

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29.10.
#473
Passage Kinos Wintergarten
Teil der Kompilation
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29.10.2026
Passage Kinos Wintergarten
#473
Teil der Kompilation
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Regie
Menno de Nooijer, Paul de Nooijer
Produktion
Françoise de Nooijer, Lillian Løvseth, Anita Killi
Ton
Øyvind Aamli
Musik
Øyvind Aamli
Animation
Paul de Nooijer, Menno de Nooijer

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Kontakt
Claus Gladyszak
claus@trollfilm.no
Deutscher Wettbewerb Dokumentarfilm,
Fokus Ost
Filmstill Child’s Mother
Kindesmutter Konrad Schlaich
Anne (36) führt ein Leben im Chaos. Auch ihre Tochter Leonie (14) droht in die Drogenabhängigkeit zu rutschen. Kann Anne ihr Rückhalt geben, zum Vorbild werden? Ein involvierendes Porträt.
Filmstill Child’s Mother

Kindesmutter

Kindesmutter
Konrad Schlaich
Deutscher Wettbewerb Dokumentarfilm,
Fokus Ost
Dokumentarfilm
Deutschland
2026
76 Minuten
Deutsch
Untertitel: 
Englisch
Weltpremiere

Anne (36) wohnt in Halle (Saale) und lebt im Chaos. Eine Wohnung voller Umzugskartons, ein kläffender Hund. Der Mutter erklärt sie am Telefon, dass der Strom bald wieder abgestellt werde. Manchmal schaut Tochter Leonie (14) vorbei. Sie droht wie die Mutter, in die Drogenabhängigkeit abzurutschen. Das Sorgerecht für ihre zwei jüngeren Kinder wurde Anne bereits entzogen. Die Kamera bleibt rein beobachtend, fängt lose Szenen aus dem Dasein einer Frau ein, die wieder Verantwortung übernehmen will. Der Film sucht nicht nach psychologischen Erklärungen, er zeigt Anne in ihrer Gegenwart. Sie wirkt bei ihren Fahrten durch die Plattenbausiedlung isoliert von ihrer Umgebung. Bei einem Eis an einem öffentlichen Platz nähern sich Mutter und Tochter an. Annes Besuch bei ihrer Mutter bietet Rückhalt, baut aber auch Druck auf. Immer näher kommt man Anne, wünscht sich mit ihr, dass sie ihrer Tochter ein Vorbild werden kann.

Anke Leweke

Thematisiert Sucht, Tod, Drogenkonsum

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28.10.
#314
CineStar 2
Kindesmutter
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28.10.2026
CineStar 2
#314
Kindesmutter
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30.10.
#582
UT Connewitz
Kindesmutter
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30.10.2026
UT Connewitz
#582
Kindesmutter
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31.10.
#632
CineStar 5
Kindesmutter
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31.10.2026
CineStar 5
#632
Kindesmutter
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Regie
Konrad Schlaich
Buch
Konrad Schlaich
Kamera
Pablo Sahin
Schnitt
Sarah Berner
Produktion
Friedemann Hottenbacher, Gregor Streiber
Co-Produktion
Konrad Schlaich
Sound Design
Jakob Ludwig, Jonas Albani

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Kontakt
Friedemann Hottenbacher
friedemann@inselfilm.de
Nominiert für: DEFA Förderpreis, VER.DI Preis für Solidarität, Menschlichkeit und Fairness, Gedanken-Aufschluss-Preis, film.land.sachsen Preis
Hommage: Trollfilm
Filmstill The King Who Wanted More Than a Crown
The King Who Wanted More Than a Crown Randall Meyers, Anita Killi
Der König ist verschwunden! Kommandant, Schlossherr, Hofnarr und Stellvertreter machen sich auf die Suche nach einem neuen Herrscher. Eine trügerische Fabel mit schrulligen Charakteren.
Filmstill The King Who Wanted More Than a Crown

The King Who Wanted More Than a Crown

Kongen som ville ha mer enn en krone
Randall Meyers, Anita Killi
Hommage: Trollfilm
Animationsfilm
Norwegen
1999
30 Minuten
Norwegisch
Untertitel: 
Englisch
Keine Premiere

Mensch, ist das langweilig und einsam hier im Schloss! Denkt sich der kleine König und ist deswegen eines Tages verschwunden. Alle sind verzweifelt und wissen keinen Rat. Sechs Tage lang sucht ihn die ganze Belegschaft. Ohne Glück. Und so machen sich der Kammerherr, der Kommandant, der Hofnarr und der Sekundant in den gefährlichen Zauberwald auf, um einen neuen König zu finden. Ursprünglich wurde „The King Who Wanted More Than a Crown“ als moderne Fabel für Jung und Alt vor allem mit Live-Orchester-Begleitung aufgeführt, um so insbesondere Kinder für die klassische Musik zu begeistern. Aber auch ohne Live-Element funktioniert Anita Killis und Randall Meyers‘ Cut-out-Animationsfilm ganz wunderbar. Schließlich birst er nicht nur vor liebevollen Details und lebhaften bunten Charakteren, sondern haucht auch der Binsenweisheit „Don’t judge a book by its cover“ neues Leben ein.

Marie Ketzscher

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29.10.
#473
Passage Kinos Wintergarten
Teil der Kompilation
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29.10.2026
Passage Kinos Wintergarten
#473
Teil der Kompilation
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Regie
Randall Meyers, Anita Killi
Buch
Lars Saabye Christensen
Kamera
Carsten Andersen
Schnitt
Skule Erikse
Produktion
Randall Meyers

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Kontakt
Randall Meyers
Fokus Ost
Filmstill The Class of 1990
Die Klasse von 1990 RP Kahl, Sonja Hilberger
Ein ostdeutscher Studierendenprotest der frühen 1990er-Jahre in Erinnerungen einstiger Schauspielschüler*innen der Rostocker „Ernst Busch“ Hochschule. Zeitbild und Lehrstunde in Selbstermächtigung.
Filmstill The Class of 1990

Die Klasse von 1990

Die Klasse von 1990
RP Kahl, Sonja Hilberger
Fokus Ost
Dokumentarfilm
Deutschland
2026
85 Minuten
Deutsch
Untertitel: 
Englisch
Weltpremiere

Eine Theaterbühne, Hamlet: der „Ruf nach Freiheit“. Die ihn deklamieren, haben ihr Handwerk gelernt. Genau hier, in Rostock, hatten sie einen Monat vor der deutschen Einheit ihr Studium begonnen. 35 Jahre später erinnern sie sich. 1990: Sie kommen aus unterschiedlichen Verhältnissen, aus Ost und West. Sind sich fremd, wohnen in der Platte. Und finden sich schnell in einem Strudel wieder, der den gesamten Osten erfasst: So wie die Betriebe ringsum soll auch die Theaterhochschule „abgewickelt“ werden. Zeitgleich brennt in Rostock-Lichtenhagen das „Sonnenblumenhaus“. Sie müssen lernen, sich zu organisieren. Wie in einem Puzzle fügen sich individuelle Erzählungen, ergänzt durch Archivbilder und historische Probenvideos, zu einem Zeitbild. In Gestalt der heute Studierenden, die Szenen von damals nachspielen, spiegelt sich die Vergangenheit in der Gegenwart. Die Geschichte der ostdeutschen Studierendenbewegung der frühen 1990er Jahre ist heute aus dem kollektiven Gedächtnis fast vollständig gelöscht. Wie in Rostock erinnert auch an der Universität Leipzig nichts daran, dass die Existenz einer Vielzahl wissenschaftlicher bzw. künstlerischer Institute und Einrichtungen allein ihrem Einsatz zu verdanken ist. „Die Klasse von 1990“ ist die dringend notwendige Korrektur einer westlich dominierten Geschichtsschreibung sowie eine Lehrstunde in Selbstermächtigung und Demokratie.

Grit Lemke

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27.10.
#234
CineStar 5
Silicon Saxony + Die Klasse von 1990
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27.10.2026
CineStar 5
#234
Silicon Saxony + Die Klasse von 1990
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31.10.
#612
CineStar 2
Silicon Saxony + Die Klasse von 1990
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31.10.2026
CineStar 2
#612
Silicon Saxony + Die Klasse von 1990
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Regie
RP Kahl, Sonja Hilberger
Buch
RP Kahl, Sonja Hilberger
Kamera
Roman Schauerte, Yannick Hasse
Schnitt
Angelo Wemmje
Produktion
Sonja Hilberger, RP Kahl, Saralisa Volm
Co-Produktion
Christoph Thoke, Daniel Seideneder, Wolf-Tassilo Sack
Ton
Phillip Lehner
Sound Design
Jürgen Schulz

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Kontakt
German Distributor
Filmwelt Verleihagentur GmbH
Nominiert für: film.land.sachsen Preis, Leipziger Ring
Kids DOK
Filmstill The Comet
Der Komet Julie Charette
Émile und seine Schwester verbringen wundersame Sommertage, bis ein böser Streich der Nachbarsjungen die friedliche Stimmung stört. Findet Émile einen Weg, seine Ohnmacht zu überwinden?
Filmstill The Comet

Der Komet

Der Komet
Julie Charette
Kids DOK
Animationsfilm
Kanada
2026
12 Minuten
Französisch
Untertitel: 
Englisch, Deutsch (Overvoice)
Deutsche Premiere

Es ist Sommer. Émile und seine ältere Schwester Françoise genießen die letzten warmen Tage im Ferienhaus am Waldrand. Sie beobachten den Nachthimmel und halten Ausschau nach Sternschnuppen. Doch eines Abends wird die friedliche Stimmung jäh gestört, als die beiden Geschwister einen grausamen Streich der Nachbarjungen mitbekommen. In seiner Wut und Ohnmacht will Émile den Jugendlichen einen Denkzettel verpassen. Danach ist für ihn nichts mehr wie zuvor, und er ist ein Stück größer geworden.

Lina Dinkla

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30.10.
#572
Passage Kinos Wintergarten
Teil der Kompilation
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30.10.2026
Passage Kinos Wintergarten
#572
Teil der Kompilation
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Calendar
01.11.
#7B1
Schauburg
Teil der Kompilation
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01.11.2026
Schauburg
#7B1
Teil der Kompilation
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Calendar

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Regie
Julie Charette
Buch
Julie Charette
Schnitt
Alexandre Leblanc
Produktion
Nicolas Dufour-Laperrière, Raquel Sancinetti
Ton
Samuel Gagnon-Thibodeau
Musik
Simon Trottier
Animation
Julie Charette, Valentine Dumez, Marie-Noëlle Moreau Robidas
Animation Technique
2D Digital, Drawn

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Kontakt
World Sales
Serge Abiaad
La Distributrice de films
serge@ladistributrice.ca
Matinee Sächsisches Staatsarchiv
Filmstill Kreislauf
Kreislauf Manfred Seifert
Man erntet, was man sät: Der Silhouettenfilm demonstriert die fatalen Folgen unbedachter Müllentsorgung – wenn Recycling als Einbahnstraße, statt als Kreislauf verstanden wird.
Filmstill Kreislauf

Kreislauf

Kreislauf
Manfred Seifert
Matinee Sächsisches Staatsarchiv
Animationsfilm
DDR
1981
5 Minuten
ohne Dialog
Untertitel: 
Keine
Keine Premiere
In diesem Silhouettenfilm demonstriert Manfred Seifert die fatalen Folgen unbedachter Müllentsorgung – ganz nach dem Motto: Man erntet, was man sät. Manchmal ist ein Recycling-Kreislauf eine Einbahnstraße, wenn man so handelt, wie hier dargestellt. Heute noch so aktuell wie Anfang der 1980er-Jahre.

Meike Weimann

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01.11.
#771
Passage Kinos Wintergarten
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01.11.2026
Passage Kinos Wintergarten
#771
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Calendar

Credits DOK Leipzig Logo

Regie
Manfred Seifert
Kamera
Manfred Seifert
Schnitt
Manfred Seifert
Animation Technique
Silhouettes

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Kontakt
Sächsisches Staatsarchiv
Matinee Sächsisches Staatsarchiv
Filmstill Lederwarenfertiger – Ein Beruf für Dich [excerpt]
Lederwarenfertiger – Ein Beruf für Dich [excerpt] Heinz Lehmbäcker, Klaus Binzinger, Doris Kamprath, Eva Rümmler, Siegfried Hoffmann, Klaus Drese-Holstein, Wolfgang Otto, Gudrun Bornemann, Helga Peters, Rainer Burmeister
Um die Berufswahl zu erleichtern, wurden oft informative Filme zu diversen Ausbildungen angeboten. Diese Hochglanzproduktion wirbt für eine Tätigkeit, die in Wahrheit nicht so strahlend war.
Filmstill Lederwarenfertiger – Ein Beruf für Dich [excerpt]

Lederwarenfertiger – Ein Beruf für Dich [excerpt]

Lederwarenfertiger – Ein Beruf für Dich [Ausschnitt]
Heinz Lehmbäcker, Klaus Binzinger, Doris Kamprath, Eva Rümmler, Siegfried Hoffmann, Klaus Drese-Holstein, Wolfgang Otto, Gudrun Bornemann, Helga Peters, Rainer Burmeister
Matinee Sächsisches Staatsarchiv
Dokumentarfilm
DDR
1981
12 Minuten
Deutsch
Untertitel: 
Keine
Keine Premiere
Wer kennt sie nicht, die Filme über verschiedene Ausbildungsmöglichkeiten und Studiengänge bei der amtlichen Berufsberatung? Eher selten traf man dort jedoch auf solch hochwertige Produktionen wie diesen Informationsfilm zum seltenen Beruf des Lederwarenfertigers. Hier erinnert nichts an die staubigen Bilder gewöhnlicher Berufswerbefilme: Perfekte Ausleuchtung und professionelles 35mm Aufnahmematerial, begeisterte Mitarbeiter*innen, qualifizierte Ausbildung, angenehme Arbeitsplätze und Spaß an der Arbeit lassen eher an einen kinotauglichen Werbefilm denken.

Meike Weimann

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01.11.
#771
Passage Kinos Wintergarten
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01.11.2026
Passage Kinos Wintergarten
#771
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Calendar

Credits DOK Leipzig Logo

Regie
Heinz Lehmbäcker, Klaus Binzinger, Doris Kamprath, Eva Rümmler, Siegfried Hoffmann, Klaus Drese-Holstein, Wolfgang Otto, Gudrun Bornemann, Helga Peters, Rainer Burmeister
Produktion
ModeInstitut der DDR - Filmstudio Leichtindustrie

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Kontakt
Sächsisches Staatsarchiv
Deutscher Wettbewerb Dokumentarfilm
Filmstill Maro’s Photo
Maros Foto Alexandros Murböck
Spielende Kinder auf der Münchner Panzerwiese, eine Frau mit Engelsflügeln. Mutter und Sohn kehren an den Ort der Schwarz-Weiß-Aufnahme zurück, um Geschichte und Geschichten zu rekonstruieren.
Filmstill Maro’s Photo

Maros Foto

Maros Foto
Alexandros Murböck
Deutscher Wettbewerb Dokumentarfilm
Dokumentarfilm
Deutschland
2026
30 Minuten
Griechisch,
Deutsch
Untertitel: 
Englisch
Weltpremiere

Anfang der 2000er-Jahre macht Maria Nikolaidou auf der Münchner „Panzerwiese“ ein Foto: Ihr Sohn Alexandros und ein anderer kleiner Junge spielen Krieg. Eine Frau mit Engelsflügeln legt schützend die Arme um die beiden. 23 Jahre später kehren Mutter und Sohn an den Entstehungsort der Schwarz-Weiß-Aufnahme zurück. Mit derselben Kamera dreht Alexandros nun einen Fotofilm über das Bild von damals und trifft sich auch mit seinem einstigen Spielkameraden. Aus dem Off bringen ihre Erinnerungen und Assoziationen unterschiedliche Perspektiven und Stimmungen zum Vorschein. Die Geschichte und die Geschichten hinter einer Fotografie werden rekonstruiert: Was wurde damals übersehen? Warum sollte Alexandros keine Waffe von den Großeltern bekommen? Wer ist die Person auf dem Hügel im Hintergrund? Am Ende entsteht ein neues Bild.

Anke Leweke

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27.10.
#272
Passage Kinos Wintergarten
Teil der Kompilation
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27.10.2026
Passage Kinos Wintergarten
#272
Teil der Kompilation
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29.10.
#451
CineStar 7
Teil der Kompilation
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29.10.2026
CineStar 7
#451
Teil der Kompilation
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Calendar
30.10.
#561
Passage Kinos Astoria
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30.10.2026
Passage Kinos Astoria
#561
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Calendar
30.10.
#5A1
Schaubühne Lindenfels
Teil der Kompilation
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30.10.2026
Schaubühne Lindenfels
#5A1
Teil der Kompilation
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Regie
Alexandros Murböck
Kamera
Alexandros Murböck
Schnitt
Alexandros Murböck
Produktion
Alexandros Murböck, Kunsthochschule für Medien Köln
Ton
Alexandros Murböck
Sound Design
Alexandros Murböck, Judith Nordbrock

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Kontakt
Alexandros Murböck
a.murboeck@posteo.de
Hommage: Helena Třeštíková
Filmstill A Marriage Story
A Marriage Story Helena Třeštíková
Über drei Jahrzehnte beobachtet Helena Třestíková die Ehe von Ivana und Vaclav, die scheinbar gewöhnlich verläuft. Bis man merkt, dass es „gewöhnlich“ nur für den ungenauen Blick geben kann.
Filmstill A Marriage Story

A Marriage Story

Strnadovi
Helena Třeštíková
Hommage: Helena Třeštíková
Dokumentarfilm
Tschechische Republik
2017
102 Minuten
Tschechisch
Untertitel: 
Englisch
Keine Premiere
Geschichten von der Ehe filmt die Pragerin Helena Třeštíková seit den frühen Achtzigerjahren, mehrere Langzeitdokumentationen sind auf diese Weise entstanden. Ivana und Václavs ewiger Bund ist Beobachtungsgegenstand dieser Folge, die vom Tag vor der Hochzeit bis ins Heute reicht. Damals, im Dezember 1980, ist Ivana 21 Jahre alt und Václav 24. Beide studieren Architektur und heiraten, „weil wir uns mögen. Und andere Dinge. Dinge, über die man besser nicht spricht.“ Kurz nach der Hochzeit ist das erste Kind da. Ganz offensichtlich ist Třeštíková angezogen von bestimmten Orten, an die sie immer wieder zurückkehrt, vor allem aber von Menschen und der Art, wie sie ihr Leben in sinnvolle Richtungen zu entwickeln versuchen. In dieser „Marriage Story“ lässt sich ein unglaublicher Wunsch nach Vergrößerung und Wachstum ausmachen, der sich in einer Anhäufung von Gegenständen, Kindern und Verantwortlichkeiten zeigt – eines der inneren Motive des Ehepaares Strnad, das sich über 35 gemeinsame Jahre entklappt.

Carolin Weidner, DOK Leipzig Katalog 2017

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30.10.
#573
Passage Kinos Wintergarten
A Marriage Story
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30.10.2026
Passage Kinos Wintergarten
#573
A Marriage Story
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Credits DOK Leipzig Logo

Regie
Helena Třeštíková
Buch
Helena Třeštíková
Kamera
David Cysař, Vlastimil Hamerník, Jan Malíř, Miroslav Souček, Ervín Sanders, Jiří Chod, Robert Novák, Antonín Kutík
Schnitt
Jakub Hejna
Produktion
Kateřina Černá, Pavel Strnad
Co-Produktion
Czech Television
Ton
Richard Müller

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Kontakt
Daniel Vadocký
Deutscher Wettbewerb Dokumentarfilm
Filmstill My Brilliant Father
Mein genialer Vater Tete Hoffmann
Dem dementen Schriftsteller-Vater gehen die Worte aus. Die Kamera der Tochter begleitet ihn. Er inszeniert sich gern, sie ihn auch. Ein Porträt zwischen Hommage und Konfrontation.
Filmstill My Brilliant Father

Mein genialer Vater

Mein genialer Vater
Tete Hoffmann
Deutscher Wettbewerb Dokumentarfilm
Dokumentarfilm
Deutschland
2026
87 Minuten
Deutsch
Untertitel: 
Englisch
Weltpremiere

Wenn der Schriftsteller Jan Christ über sich und seine Arbeit spricht, gehen die Worte ihren eigenen Weg. „Das Arschloch, in dem ich bin“, sagt er und meint damit die fortschreitende Demenz, die nicht nur den Verlust der Erinnerung zur Folge hat, sondern auch der Sprache und der Autorität. Er arbeitet an einem letzten großen Werk, ein „Buch vom Grunde“. Er ringt um hohe Worte. Als Künstler unterstützt er die künstlerische Arbeit der Tochter, die ihn mit der Kamera in seinen letzten acht Jahren begleitet. Er inszeniert sich selbst und lässt sich inszenieren, während die Filmemacherin insistiert und gleichzeitig Sorgearbeit leistet. Zwischendurch sehen wir eine Füchsin, die durch nächtliche Berliner Straßen streift. Tete Hoffmanns Vaterporträt ist Hommage, Konfrontation, listiges Spiel und ohnmächtige Beobachtung der Auflösung eines geliebten Menschen zugleich. Wer hat hier wann das Recht auf Aufmerksamkeit? Darf man noch erkunden, wann sich der Vater und der Schriftsteller auseinanderbewegt haben? Das Festhalten an der Sprache steht dem Loslassen der Bilder gegenüber. „Du bist eine Füchsin“, sagt der geniale Vater zur genialen Tochter.

Jan Künemund

Enthält Darstellungen von psychische Erkrankungen

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27.10.
#213
CineStar 2
Mein genialer Vater
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27.10.2026
CineStar 2
#213
Mein genialer Vater
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30.10.
#571
Passage Kinos Wintergarten
Mein genialer Vater
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30.10.2026
Passage Kinos Wintergarten
#571
Mein genialer Vater
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31.10.
#6B2
Schauburg
Mein genialer Vater
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31.10.2026
Schauburg
#6B2
Mein genialer Vater
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Regie
Tete Hoffmann
Buch
Tete Hoffmann
Kamera
Tete Hoffmann
Schnitt
Tete Hoffmann
Produktion
Tete Hoffmann
Sound Design
Christian Obermaier, Jochen Jezussek

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Tete Hoffmann
tetehoffmann@web.de
Nominiert für: DEFA Förderpreis, VER.DI Preis für Solidarität, Menschlichkeit und Fairness, Gedanken-Aufschluss-Preis, film.land.sachsen Preis