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Deutscher Wettbewerb Dokumentarfilm
Filmstill Growing Wild
Growing Wild Rob Crosse
Ein Ort der Vielfalt, ein Safe Space für mehrere Generationen von queeren Menschen. Von einer Wohnung zur nächsten werden Erfahrungen geteilt. Wer hier lebt, hat viel erlebt.
Filmstill Growing Wild

Growing Wild

Growing Wild
Rob Crosse
Deutscher Wettbewerb Dokumentarfilm
Dokumentarfilm
Deutschland,
UK
2025
24 Minuten
Deutsch,
Englisch
Untertitel: 
Deutsch, Englisch
Weltpremiere

„Wie lange kennt ihr euch?“ – „Sechs Beerdigungen.“ Alt geworden zu sein als schwuler Mann ist nach der Aids-Krise ein Privileg. Am „Lebensort Vielfalt“, einem Berliner Wohnprojekt für lesbische, schwule, bisexuelle, trans- und intergeschlechtliche Menschen, wird zwischen drei Generationen Erfahrungswissen ausgetauscht. Früher wurde man in Kategorien gesteckt, heute dürfen Kinder vielleicht erst einmal sprechen lernen, bevor sie sich selbst definieren. Wildes Großwerden und Altern. Allen Bewohner*innen gemeinsam ist der Wunsch nach Sicherheit, auch vor dem Sich-Erklären-Müssen. Die Kamera ist im Haus unterwegs, überquert den Flur, wechselt den Balkon, schaut aus dem Fenster auf die Straße, entwickelt neue Perspektiven. Gesellschaftliche Rückschritte werden registriert, manchmal ein neues Glück gefunden. Zum Geburtstag von Verstorbenen wird die Himbeertorte angeschnitten. Beim Einschlafen kommt der Sound des Aufruhrs wieder hoch.

Jan Künemund

Thematisiert Diskriminierung von LGBTQIA2S+-Personen

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27.10.
#271
Passage Kinos Wintergarten
Teil der Kompilation
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27.10.2026
Passage Kinos Wintergarten
#271
Teil der Kompilation
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Calendar
29.10.
#481
UT Connewitz
Teil der Kompilation
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29.10.2026
UT Connewitz
#481
Teil der Kompilation
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Calendar
30.10.
#563
Passage Kinos Astoria
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30.10.2026
Passage Kinos Astoria
#563
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01.11.
#7A3
Schaubühne Lindenfels
Teil der Kompilation
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01.11.2026
Schaubühne Lindenfels
#7A3
Teil der Kompilation
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Calendar

Credits DOK Leipzig Logo

Regie
Rob Crosse
Kamera
Eli Börnicke, Ana Novaro
Schnitt
Rob Crosse
Produktion
Rob Crosse
Ton
Jordi Braut
Sound Design
Jochen Jezussek

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Kontakt
Rob Crosse
mail@robcrosse.com
Eröffnungsfilm,
Fokus Ost
Filmstill Good Evening, Beautiful
Guten Abend, du Schöne Ina Borrmann
„Eine kleine Flamme, die aufging und die Leute inspirierte, anders über die DDR zu erzählen.“ Fast fünfzig Jahre später blicken die Protagonistinnen erneut auf das ikonische Buch von 1977.
Filmstill Good Evening, Beautiful

Guten Abend, du Schöne

Guten Abend, du Schöne
Ina Borrmann
Eröffnungsfilm,
Fokus Ost
Dokumentarfilm
Deutschland
2026
95 Minuten
Deutsch
Untertitel: 
Englisch
Weltpremiere

„Eine kleine Flamme, die aufging und die Leute inspiriert hat, anders über die DDR zu erzählen.“ So beschreibt eine Protagonistin den Protokollband „Guten Morgen, du Schöne“ der Autorin Maxie Wander von 1977 mit Selbstauskünften ganz unterschiedlicher Frauen. Eines der erfolgreichsten Bücher der DDR und eines der wirkmächtigsten der deutschen Literaturgeschichte: Es hat Generationen von Frauen (und Männern!) geprägt und zur Selbstbefragung ermutigt – Grund genug für die Regisseurin, ein paar der Frauen heute auf das Buch und ihr Leben zurückblicken zu lassen. Es geht um Gleichberechtigung und Emanzipation, Lebensentwürfe und Rebellion, Träume und Scheitern, Liebe und Sexualität, Mütter und Väter, Männer und Frauen, Glück und Einsamkeit, den Tod und vor allem den Hunger nach Leben. Susanne Schüle filmt mit Respekt und großer Zärtlichkeit Gesichter und Körper, in die sich die Zeit eingeschrieben hat. Alter und Schönheit, Zerbrechlichkeit und Stärke. Die Erzählungen werden auf der Bildebene subtil von Amateuraufnahmen kommentiert: Körper im Stechschritt der Ideologien, Hitlergruß und Massenaufläufe. Dagegen immer wieder nackte Körper, das wilde und unangepasste Leben jenseits der Diktaturen. Krieg, Kartoffelschälen, Küsse, Kinder. So war das. So ist das. Am Ende führen die Monologe der Vergangenheit in einen heutigen Dialog der Geschlechter und Generationen. Eine Flamme.

Grit Lemke

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26.10.
Schauspiel
Eröffnungsfilm: Guten Abend, du Schöne

Eintritt frei

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26.10.2026
Schauspiel
Eröffnungsfilm: Guten Abend, du Schöne

Eintritt frei

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Calendar
26.10.
Hauptbahnhof Osthalle
Eröffnungsfilm: Guten Abend, du Schöne

Eintritt frei

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26.10.2026
Hauptbahnhof Osthalle
Eröffnungsfilm: Guten Abend, du Schöne

Eintritt frei

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Calendar
29.10.
#411
CineStar 2
Guten Abend, du Schöne
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29.10.2026
CineStar 2
#411
Guten Abend, du Schöne
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01.11.
#7C2
Cinémathèque in der naTo
Guten Abend, du Schöne
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01.11.2026
Cinémathèque in der naTo
#7C2
Guten Abend, du Schöne
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Regie
Ina Borrmann
Buch
Ina Borrmann
Kamera
Susanne Schüle
Schnitt
Julia Albrecht
Produktion
Ina Borrmann , Marc Wächter
Ton
Nic Nagel
Sound Design
Adrian Lo
Musik
Adrian Lo

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Shoot from the hip Filmproduktion GmbH
info@shootfromthehip.de
German Distributor
Salzgeber & Co. Medien GmbH
Deutscher Wettbewerb Dokumentarfilm
Filmstill Hello Debus
Hallo Debus Rosa Gocht
Ein Vater gibt auf dem Anrufbeantworter des Sohnes Bestellungen auf, der wiederum erstarrt zu einem Stillleben. Überforderung und Ohnmacht münden in eine absurde Verwandlung.
Filmstill Hello Debus

Hallo Debus

Hallo Debus
Rosa Gocht
Deutscher Wettbewerb Dokumentarfilm
Dokumentarfilm
Deutschland
2026
6 Minuten
Deutsch
Untertitel: 
Englisch
Weltpremiere

Ein bizarres Stillleben. Alltagsgegenstände liegen sorgfältig aufgereiht rund um ein Bett: Scheren, Schüsseln, Audiokassetten. Auf einem Teller liegt ein toter Fisch, umrahmt von Zitronen und Tomaten. Ein junger Mann vegetiert auf dem Bett – auch als das Telefon klingelt und der Anrufbeantworter angeht, wird er sich nicht regen. Eine streng choreografierte Szenerie trifft auf die reale Stimme eines Vaters. Er scheint bedürftig, verlangt absurderweise nach Anchovis. Plötzlich ist der Körper des Sohnes von einem blubbernden Sack umhüllt, nur noch die Füße schauen heraus, ein Schlauch liefert Wasser. Der Vater wünscht sich Roquefort, aber den echten. Überforderung und Ohnmacht nehmen auf eigenwillige Weise Gestalt an – und das ist noch nicht alles.

Anke Leweke

Thematisiert psychische Erkrankungen

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27.10.
#274
Passage Kinos Wintergarten
Teil der Kompilation
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27.10.2026
Passage Kinos Wintergarten
#274
Teil der Kompilation
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28.10.
#351
CineStar 7
Teil der Kompilation
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28.10.2026
CineStar 7
#351
Teil der Kompilation
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30.10.
#561
Passage Kinos Astoria
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30.10.2026
Passage Kinos Astoria
#561
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31.10.
#631
CineStar 5
Teil der Kompilation
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31.10.2026
CineStar 5
#631
Teil der Kompilation
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Regie
Rosa Gocht
Kamera
Johann Nierade
Schnitt
Fionn George
Produktion
Julie Günther

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Deutscher Wettbewerb Dokumentarfilm
Filmstill Hi Mom :O
Hi Mom :O Peer Langenheim
Die eigenen Aufnahmen und die der Mutter fließen zusammen. Ihr Filmarchiv, Puppengesichter und Blumen, wirft Fragen auf. Sie sagt: „Film deine eigene Realität!“Klingt toll, aber wie denn?
Filmstill Hi Mom :O

Hi Mom :O

Hi Mom :O
Peer Langenheim
Deutscher Wettbewerb Dokumentarfilm
Dokumentarfilm
Deutschland,
Schweiz
2026
10 Minuten
Deutsch
Untertitel: 
Englisch
Weltpremiere

Das Filmarchiv der Mutter wirft Fragen auf. Was hat sie in den vielen Puppengesichtern gesehen, die uns durch ihre Kamera anstarren? Warum so viele Aufnahmen von Blumen? Wenn sie selbst darauf zu sehen ist, ist sie immer in Bewegung. Wollte sie weg vor irgendwas? Das erzählende Ich will seine eigenen Motive finden. Aber wo? Die Mutter kann leicht sagen: Film deine eigene Realität! Klingt toll, aber wie denn, wenn man das Gefühl hat, anders zu sein? Aus der Materialbefragung heraus finden immer mehr eigene Bilder in den Film. Sie integrieren sich. Vielleicht stellen sie die gleichen Fragen an die Welt.

Jan Künemund

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27.10.
#251
CineStar 7
Teil der Kompilation
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27.10.2026
CineStar 7
#251
Teil der Kompilation
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29.10.
#4C1
Cinémathèque in der naTo
Teil der Kompilation
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29.10.2026
Cinémathèque in der naTo
#4C1
Teil der Kompilation
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30.10.
#562
Passage Kinos Astoria
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30.10.2026
Passage Kinos Astoria
#562
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Calendar
31.10.
#674
Passage Kinos Wintergarten
Teil der Kompilation
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31.10.2026
Passage Kinos Wintergarten
#674
Teil der Kompilation
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Calendar

Credits DOK Leipzig Logo

Regie
Peer Langenheim
Kamera
Peer Langenheim
Schnitt
Peer Langenheim, Teresa Mirbaha, Andrina Moos
Produktion
Peer Langenheim
Sound Design
Jurek Edel
Musik
Yasmin Edelmann

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Kontakt
Peer Langenheim
peer.langenheim@zhdk.ch
Deutscher Wettbewerb Dokumentarfilm
Filmstill The Core
Der Kern Rebecca Zehr
Eine Frau erkrankt. Die Normalität endet. Erstarrung. Plötzlich ist alles zu viel: Alltag, Filmemachen, Verantwortung. Was macht es aus, das Leben? Eine Geschichte von Suche und Rückkehr.
Filmstill The Core

Der Kern

Der Kern
Rebecca Zehr
Deutscher Wettbewerb Dokumentarfilm
Dokumentarfilm
Deutschland
2026
15 Minuten
Deutsch
Untertitel: 
Englisch
Weltpremiere

Wenn eine Krankheit das Leben stoppt, steht plötzlich alles infrage. Wir sind es gewohnt, zu funktionieren – Körper und Geist einzusetzen, um Ziele zu erreichen, uns selbst zu verwirklichen, für andere da zu sein. Doch wie reagieren wir, wenn die vermeintliche Normalität nicht mehr existiert? Wenn sich das Leben, so wie wir es kannten, aufzulösen droht? „Der Kern“ ist ein Film über den Kampf gegen die Auflösung und ein Ringen um die Frage, was das Leben ausmacht. Das Leben als Filmschaffende, als Frau und als Mutter. Das Leben, das schon komplett war, bevor die Krankheit dazu kam und das nun mit dieser konkurriert – um Zeit und um Wahrnehmung. Wo liegt der Wesenskern einer Person, worauf kann nicht verzichtet werden, ohne sich selbst aufzugeben? Dieser autofiktionale Film beginnt ganz persönlich, macht aber deutlich sichtbar, wie sehr der Umgang mit Krankheit gesellschaftlich geprägt ist und wie das Beharren auf „Normalität“ denen, die Tag für Tag darum kämpfen, das Leben schwerer macht.

Luc-Carolin Ziemann

Thematisiert psychische Erkrankungen

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27.10.
#274
Passage Kinos Wintergarten
Teil der Kompilation
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27.10.2026
Passage Kinos Wintergarten
#274
Teil der Kompilation
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Calendar
28.10.
#351
CineStar 7
Teil der Kompilation
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28.10.2026
CineStar 7
#351
Teil der Kompilation
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Calendar
30.10.
#562
Passage Kinos Astoria
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30.10.2026
Passage Kinos Astoria
#562
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Calendar
31.10.
#631
CineStar 5
Teil der Kompilation
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31.10.2026
CineStar 5
#631
Teil der Kompilation
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Calendar

Credits DOK Leipzig Logo

Regie
Rebecca Zehr
Buch
Rebecca Zehr
Kamera
Rebecca Zehr
Schnitt
Melanie Jilg
Produktion
University of Television and Film Munich (HFF)
Ton
Rebecca Zehr
Sound Design
Cornelia Böhm

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Kontakt
Internationaler Wettbewerb Dokumentarfilm
Filmstill kiss kiss bang bang
kiss kiss bang bang Ollie Launspach
Ollie ist trans und mit Sterre zusammen. Gemeinsam erleben sie die Zeit der Transformation, die von Zweifeln, Verletzlichkeit und Zusammenhalt geprägt ist. Ein radikal ehrlicher Dialog.
Filmstill kiss kiss bang bang

kiss kiss bang bang

kus kus beng beng
Ollie Launspach
Internationaler Wettbewerb Dokumentarfilm
Dokumentarfilm
Niederlande
2025
28 Minuten
Niederländisch
Untertitel: 
Englisch
Deutsche Premiere
Als in Ollie der Wunsch nach Transformation wächst, ist seine Freundin Sterre an seiner Seite. Einst scherzend, einen „Lesbo-Vlog“ zu drehen, verschiebt sich das Filmen bald zu einem mehrere Jahre umspannenden Dialog. In ihm versucht Ollie sich der Liebe Sterres zu vergewissern, die er kaum glauben und sich noch weniger selbst entgegenbringen kann. Gleichzeitig verlangen Testosteronspritzen und eine Mastektomie Kraft und Präsenz. „kiss kiss bang bang“ öffnet durch Interviews, Texte, Homevideos und Fotografien die emotionale Welt zweier Menschen, zeigt ihr Ringen um Verständnis ebenso wie ihre gegenseitige Fürsorge. Der Einblick ist radikal ehrlich, verletzlich und mutig. In der Bereitschaft, zahlreiche persönlichste Puzzleteile offenzulegen, entsteht das Bild einer Langzeitbeziehung und der mit ihr einhergehenden Arbeit. Ollie Launspachs Debüt ist ein Geschenk – und ein Appell ans Durchhalten.

Carolin Weidner

Thematisiert psychische Erkrankungen

Enthält Darstellungen von nudity

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29.10.
Polnisches Institut
kiss kiss bang bang + A Song Without Home

Eintritt frei

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29.10.2026
Polnisches Institut
kiss kiss bang bang + A Song Without Home

Eintritt frei

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Calendar
31.10.
#623
CineStar 4
kiss kiss bang bang + A Song Without Home
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31.10.2026
CineStar 4
#623
kiss kiss bang bang + A Song Without Home
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Calendar
01.11.
#773
Passage Kinos Wintergarten
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01.11.2026
Passage Kinos Wintergarten
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Calendar

Credits DOK Leipzig Logo

Regie
Ollie Launspach
Kamera
Tarzan Rutgers
Schnitt
Scott Dancy
Produktion
Swaantje Kooijmans, Isa Sluis
Ton
Emilia Voortman
Sound Design
Faas Brester
Musik
Xiangming Niu

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Kontakt
World Sales
Michel Rensen
Purple Ray Film
purplerayfilm@gmail.com
Nominiert für: Silberne Taube
Publikumswettbewerb
Filmstill Kurtág Fragments
Kurtág Fragments Dénes Nagy
Ein expansives, ungemein intimes Porträt des musikalischen Genies György Kurtág, der gerade 100 Jahre alt wurde. Ein Mann, der Musik lebt, atmet und ganze Welten voller Gefühl erschafft.
Filmstill Kurtág Fragments

Kurtág Fragments

Kurtág töredékek
Dénes Nagy
Publikumswettbewerb
Dokumentarfilm
Ungarn
2025
113 Minuten
Englisch,
Französisch,
Deutsch,
Ungarisch
Untertitel: 
Englisch
deutsche Untertitel
Deutsche Premiere

György Kurtág ist ein berühmter ungarischer Komponist, einer der Großen der Nachkriegs-Avantgarde. 1926 geboren, ist er jetzt 100 Jahre alt, doch sein Verstand ist wunderbar aktiv geblieben. In seiner Dachwohnung im Budapester Musikzentrum arbeitet er weiterhin unermüdlich mit einigen der besten Musiker*innen der Welt, die ihre Werke für den bescheiden machenden Prozess der Zusammenarbeit öffnen. In einer geografischen Rundreise nimmt uns der Film mit von seiner Geburtsstadt Lugoj an die verschiedenen Orte, die ihn geformt haben, von Transsylvanien über Budapest bis nach Paris. Er zeichnet seine frühen Anfänge in der Musikwelt nach, die mit Tanz und vierhändigen Pianokonzerten mit seiner Mutter begannen – was er später mit seiner Frau, der Pianistin Márta, fortsetzte. Anschließend folgt er seinem Leben und den vielen künstlerischen Kollaborationen, unter anderem mit dem isländischen Pianisten Víkingur Ólafsson und dem britischen Cellisten Steven Isserlis. Auch sein Magnum Opus, „Fin de Partie“, ist in den Film eingewoben. „Die Karte ist nicht die Landschaft; die Noten sind nicht die Musik…“ Für die Pianisten Halla Oddný Magnúsdottir und Ólafsson hat Kurtág „eine Art des Komponierens gefunden, die man nicht spielen kann, ohne über die Noten hinauszugehen“. Dieses Gefühl wird von Kurtág geteilt, der anmerkt, dass es nicht um seine Ideen geht, sondern darum, ob das von Musizierenden gespielte Stück sie wirklich „erfasst“. Das Porträt eines Mannes, der Musik lebt und atmet und ganze Welten komponiert, die vor Emotion übersprudeln.

Sevara Pan

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27.10.
#221
CineStar 4
Kurtág Fragments
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27.10.2026
CineStar 4
#221
Kurtág Fragments
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Calendar
28.10.
#332
CineStar 5
Kurtág Fragments
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28.10.2026
CineStar 5
#332
Kurtág Fragments
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Calendar
31.10.
#614
CineStar 2
Kurtág Fragments
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31.10.2026
CineStar 2
#614
Kurtág Fragments
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Calendar

Credits DOK Leipzig Logo

Regie
Dénes Nagy
Buch
Dénes Nagy
Kamera
Tamás Dobos, Márton Vizkelety, Áron Farkas
Schnitt
Nicolas Rumpl
Produktion
Julianna Ugrin
Sound Design
Péter Benjámin Lukács

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Kontakt
Katalin Vajda
kati.vajda@nfi.hu
World Sales
Tibor Forizs
NFI World Sales
forizs.tibor@nfi.hu
Nominiert für: MDR-Film-Preis
Mehr zum Film
Retrospektive
Filmstill La infancia de Marisol
La infancia de Marisol Bernabé Hernández
Ein 14-jähriges nicaraguanisches Mädchen erzählt Unglaubliches: von ihrer Beteiligung am Kampf gegen die Diktatur, von Gefangennahme und Folter bis zum Aufbruch in ein neues Leben.
Filmstill La infancia de Marisol

La infancia de Marisol

La infancia de Marisol
Bernabé Hernández
Retrospektive
Dokumentarfilm
Kuba
1979
14 Minuten
Spanisch
Untertitel: 
Englisch
Keine Premiere

Der kubanische Dokumentarfilm war nie nur national orientiert, sondern sah seine Aufgabe auch darin, über die Vorgänge in der sogenannten Dritten Welt zu informieren. Bekannte Filme von Santiago Álvarez behandeln die antiimperialistischen Kämpfe in Vietnam und Laos. Ab Ende der 1970er Jahre erweiterte sich der Fokus auf die Bürgerkriege in Nicaragua und El Salvador, was sich im Leipziger Festivalprogramm gut ablesen lässt. In Oberhausen wiederum lief 1980 neben der Retrospektive „Kino in Cuba 1959–1979“ Bernabé Hernández’ „La infancia de Marisol“, einer der ersten kubanischen Filme, der nach dem Sieg der nicaraguanischen Revolution im Juli 1979 gedreht wurde. Grundlage sind die Erzählungen der 14-jährigen Marisol. Sie berichtet, wie sie sich der Sandinistischen Befreiungsfront anschließt, gegen die Diktatur kämpft, gefangen genommen und wie ihr Vater und ihr Bruder bestialisch gefoltert wird. Am Ende steht der Aufbruch in ein neues Leben: Marisols Studium in Kuba.

Florian Wüst

Thematisiert körperliche Gewalt, Folter

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28.10.
#334
CineStar 5
Teil der Kompilation
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28.10.2026
CineStar 5
#334
Teil der Kompilation
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Calendar

Credits DOK Leipzig Logo

Regie
Bernabé Hernández
Kamera
Raúl Rodríguez
Schnitt
Rolando Baute
Produktion
ICAIC – Instituto Cubano del Arte e Industria Cinematográficos
Ton
Leonardo Sorrell, Carlos Fernández

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Kontakt
Carsten Spicher
spicher@kurzfilmtage.de
Hommage: Trollfilm
Filmstill Mum’s Hair
Mum’s Hair Maja Arnekleiv
Während der Chemo verwandeln Maja und ihre Geschwister die Haar-Transformation ihrer Mutter Anita Killi in einen liebevollen Pixilation-Film – Gewinner der Goldenen Taube 2017.
Filmstill Mum’s Hair

Mum’s Hair

Mammas hår
Maja Arnekleiv
Hommage: Trollfilm
Animationsfilm
Norwegen
2017
6 Minuten
ohne Dialog
Untertitel: 
Keine
Keine Premiere

Der Verlust der Kopfhaare durch eine Chemotherapie ist für viele Menschen ein schmerzhafter Einschnitt, auch weil die Glatze die neue Verletzlichkeit so ausstellt. Doch Maja Arnekleiv, die Tochter der norwegischen Animationsregisseurin Anita Killi, verwandelt die Schritte der Transformation – die Original-Mama-Haare, die Fast-Glatze, den neuen Haarwuchs, der so anders ist als die Pre-Chemo-Haare – in eine Hommage an Resilienz, Liebe und Familienzusammenhalt, auch in schwierigen Krankheitszeiten. In einem über zwei Jahre entstandenen Pixilation-Dokumentarfilm hält sie in 755 (aus über 3.000 geschossenen) Einzelbildern fest, wie sie und ihre Geschwister die Haare von Anita Killi, die die Betrachter*innen dabei immer fest im Blick hat, frisiert, föhnt, stylt, mit Zöpfen und Haarspray herrichtet. Mal lachend, mal ernst, immer liebevoll. Für ihren zarten, sehr rührenden Film, der die Vierfach-Mama feiert, wie auch immer sie ausschaut, gewann Maja Arnekleiv 2017 die Goldene Taube.

Marie Ketzscher

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29.10.
#473
Passage Kinos Wintergarten
Teil der Kompilation
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29.10.2026
Passage Kinos Wintergarten
#473
Teil der Kompilation
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Calendar

Credits DOK Leipzig Logo

Regie
Maja Arnekleiv
Kamera
Maja Arnekleiv
Produktion
Anita Killi
Musik
Mattis Sørum

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Kontakt
Claus Gladyszak
claus@trollfilm.no
Deutscher Wettbewerb Dokumentarfilm
Filmstill Nachtcafé
Nachtcafé Titouan Abraham, María José Celis, Arvin Saeedpour
Suppe zum Aufwärmen, Ruhe finden bei Kirchenlicht. Straßenwissen über Köln, ins Dunkle gesprochen. Alternative Stadtführung aus der Perspektive von Menschen, die auf der Straße leben.
Filmstill Nachtcafé

Nachtcafé

Nachtcafé
Titouan Abraham, María José Celis, Arvin Saeedpour
Deutscher Wettbewerb Dokumentarfilm
Dokumentarfilm
Deutschland
2026
17 Minuten
Deutsch
Untertitel: 
Englisch
Weltpremiere

In der alten Franziskanerkirche brennt Licht. Die Gäste treffen ein, zum Aufwärmen und Schlafen. Es gibt Suppe und Berliner. Wenn alle versorgt sind, wird es wieder dunkel. Eine Stimme fragt die Filmemachenden: Kennen Sie Köln gut? Zwischen sehr viel Schwarzbild ein paar Fotografien. Menschen, Orte, Ingo erzählt. Eine alternative Stadtführung aus der Perspektive von Menschen, die auf der Straße leben. Interessant auch dann, vielleicht sogar Kunst, wenn man nicht viel erkennen kann. Am Ende der dokumentarischen Miniatur geht das Licht wieder an. Und der Protagonist tritt hinaus auf die Straße.

Jan Künemund

Thematisiert Drogenkonsum, psychische Erkrankungen

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27.10.
#274
Passage Kinos Wintergarten
Teil der Kompilation
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27.10.2026
Passage Kinos Wintergarten
#274
Teil der Kompilation
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Calendar
28.10.
#351
CineStar 7
Teil der Kompilation
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28.10.2026
CineStar 7
#351
Teil der Kompilation
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30.10.
#563
Passage Kinos Astoria
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30.10.2026
Passage Kinos Astoria
#563
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31.10.
#631
CineStar 5
Teil der Kompilation
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31.10.2026
CineStar 5
#631
Teil der Kompilation
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Calendar

Credits DOK Leipzig Logo

Regie
Titouan Abraham, María José Celis, Arvin Saeedpour
Kamera
Arvin Saeedpour, Titouan Abraham
Schnitt
Titouan Abraham, Arvin Saeedpour, María José Celis
Produktion
Kunsthochschule für Medien Köln
Ton
Titouan Abraham, Arvin Saeedpour
Sound Design
Madita Hombach, Judith Nordbrock

Kontakt DOK Leipzig Logo

Kontakt
Ute Dilger
ute.dilger@khm.de
Publikumswettbewerb
Filmstill Nicole Nicole
Nicole Nicole Lauren Dällenbach
Mit 55 lebt Nicole noch bei ihrer Mutter am Genfer See. In der familiären Symbiose stellt sich die Frage nach mehr Eigenständigkeit. Eine zärtliche Geschichte über Bindung und Emanzipation.
Filmstill Nicole Nicole

Nicole Nicole

Nicole Nicole
Lauren Dällenbach
Publikumswettbewerb
Dokumentarfilm
Schweiz,
Frankreich
2026
81 Minuten
Französisch
Untertitel: 
Englisch, Deutsch
deutsche Untertitel
Deutsche Premiere

Alberte und Nicole sind Mutter und Tochter, drei Jahrzehnte trennen sie. Mit 55 und 87 leben sie immer noch zusammen in einer Villa am Genfer See und haben sich in ihrer gegenseitigen Abhängigkeit eingerichtet: Nicole zögert, ihre Mutter zu verlassen, während es Alberte schwer fällt, sie gehen zu lassen; sie fürchtet das Alleinleben. In einem Haus voller Erinnerungsstücke, Katzen und zu vielen Uhren fühlt sich das Vertraute sicher an für das Mutter-Tochter-Duo, das oft gleichzeitig, wie Synchronschwimmerinnen, einnickt. Doch mit der Zeit macht sich die Familie Sorgen über Nicoles Selbstständigkeit. Nicole gilt als neuro-atypisch, „ambivalent“ in Bezug auf ihren vermeintlichen Zustand, und es gibt wenig Einrichtungen, die sie adäquat versorgen können. Dann beschließt Nicoles Schwester Danielle, ihr bei der Suche nach einer Wohnung und einer Arbeit zu helfen. Diese Szenen spielen sich parallel zum Alltag der Familie und den intimen Gesprächen vor der Kamera ab. Außerdem macht sich Nicole mit ihrer filmemachenden Nichte Lauren an eine spielerische kreative Übung, in der sie sich die vielen Szenarien des Lebens ausdenkt.

Sevara Pan

Enthält Darstellungen von psychische Erkrankungen

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29.10.
#422
CineStar 4
The Autoharp Crushing on Hot Guys + Nicole Nicole
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29.10.2026
CineStar 4
#422
The Autoharp Crushing on Hot Guys + Nicole Nicole
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Calendar
30.10.
#512
CineStar 2
The Autoharp Crushing on Hot Guys + Nicole Nicole
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30.10.2026
CineStar 2
#512
The Autoharp Crushing on Hot Guys + Nicole Nicole
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31.10.
Hauptbahnhof Osthalle
The Autoharp Crushing on Hot Guys + Nicole Nicole

Eintritt frei

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31.10.2026
Hauptbahnhof Osthalle
The Autoharp Crushing on Hot Guys + Nicole Nicole

Eintritt frei

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01.11.
DOK Stream 24h
Nicole Nicole
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01.11.2026
DOK Stream 24h
Nicole Nicole
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Credits DOK Leipzig Logo

Regie
Lauren Dällenbach
Kamera
Greg Bindschedler, Charlotte Müller, Lauren Dällenbach
Schnitt
Emma Augier
Produktion
Agnès Boutruche, Véronika Vergari
Co-Produktion
Jean-Charles Leyris
Ton
Camille Bonard, Julien Matthey, Théo Panagia, Ilù Seydoux
Musik
Vincent Tille

Kontakt DOK Leipzig Logo

Kontakt
Stephan Riguet
World Sales
Stephan Riguet
Andana Films
sriguet@andanafilms.com
Internationaler Wettbewerb Dokumentarfilm
Filmstill The Nights
The Nights Ana Bovino
Buenos Aires bei Nacht. La Pichi spricht ungehemmt von Beziehungen, Familie, Körperbildern und sozialen Schichten. Was könnte befreiender sein, als das Leben nach eigenen Regeln zu erzählen?
Filmstill The Nights

The Nights

Las Noches
Ana Bovino
Internationaler Wettbewerb Dokumentarfilm
Dokumentarfilm
Argentinien
2026
82 Minuten
Spanisch
Untertitel: 
Englisch
Weltpremiere
Jimena ist in ihren Zwanzigern, eine junge Frau, die unter dem Spitznamen La Pichi bekannt ist und am Rand von Buenos Aires in der Nähe des Hafens aufwuchs, auf der anderen Seite der unsichtbaren Grenze zwischen Zentrum und Stadtrand. Das sind nicht einfach Zuschreibungen – so erzählt sie es selbst. Ihre Redseligkeit kennt kein Ende, was sie zur perfekten Geschichtenerzählerin macht. Wie eine Porteña-Scheherazade trägt La Pichi jeden Abend eine neue Geschichte vor, und es sind so viele, dass man schon mal den Überblick verlieren kann. Mit extravaganten Titeln klingen ihre Geschichten von Beziehungen, Familie, Körperbild und Gesellschaftsschichten erfunden, doch sie stammen alle aus ihrer Alltagsrealität. Es ist die gleiche Realität, die wir in samtigen nächtlichen Bildern zwischen ihren Voiceover-Monologen sehen. Die Erzählungen prägt ein ansteckender Enthusiasmus und Humor, der über ihren ambivalenten Subtext hinwegtäuscht: die Geschichte des Liebhabers, der nicht mit ihr gesehen werden wollte, die Geschichte der transvestiten-liebenden Großmutter, die herrliche Mahlzeiten kochte, die sie nicht essen durfte, die Geschichte des Vaters mit Vitiligo, der auf einmal nicht mehr da war. Und doch ist dies keine Erzählung von Elend und Leiden, sondern eine von unbezwingbarer, inspirierender Freude. Denn was kann ermächtigender sein, als den Raum zu bekommen, die eigene Biografie nach eigenem Gutdünken aufzuzeichnen? Wie La Pichi selbst sagt: „Ich war nicht ein Wort, ich war viele.“

James Lattimer

Enthält Darstellungen von nudity, explicit sex scenes

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27.10.
#254
CineStar 7
The Nights
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27.10.2026
CineStar 7
#254
The Nights
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28.10.
#321
CineStar 4
The Nights
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28.10.2026
CineStar 4
#321
The Nights
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29.10.
DOK Stream 24h
The Nights
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29.10.2026
DOK Stream 24h
The Nights
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31.10.
#664
Passage Kinos Astoria
The Nights
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31.10.2026
Passage Kinos Astoria
#664
The Nights
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Credits DOK Leipzig Logo

Regie
Ana Bovino
Buch
Ana Bovino
Kamera
Delfina Margulis Darriba
Schnitt
Laura Basombrío
Produktion
Ana Bovino, Natalia de la Vega
Ton
Mercedes Tennina, Victoria Maréchal
Sound Design
Mercedes Tennina

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Kontakt
Ana Bovino
Nominiert für: Silberne Taube, Preis der Interreligiösen Jury, FIPRESCI Preis