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Retrospektive

Der Freiheitskampf der Menschen im Lateinamerika der 1960/70er-Jahre war ein wiederkehrendes Thema politisch engagierter Filmfestivals beiderseits der Mauer. Die daraus erwachsene Verbindung zwischen Leipzig, Ost-Berlin und West-Berlin bezeugen die analogen Filmmaterialien des militanten Kinos aus Ländern wie Argentinien, Chile oder Kuba, die sich heute im Archiv des Arsenal Filminstituts und im Bundesarchiv befinden.

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Internationaler Wettbewerb Animationsfilm
Filmstill Glaube Sitte Heimat
Glaube Sitte Heimat Fidel Sievering, Bennet Staack
Hilflose Rituale und der Geruch abgestandener Zeit: Ein schräges, ehrliches Porträt eines Ortes, der einst vom Bergbau lebte und in den der erfolgreiche Strukturwandel nicht einziehen möchte.
Filmstill Glaube Sitte Heimat

Glaube Sitte Heimat

Glaube Sitte Heimat
Fidel Sievering, Bennet Staack
Internationaler Wettbewerb Animationsfilm
Animationsfilm
Deutschland
2026
30 Minuten
Deutsch
Untertitel: 
Englisch
Weltpremiere
Ein Besuch im Ort der Kindheit, wo sich scheinbar Liebe und Hoffnung schon aus dem Staub gemacht und Bergparade, Saufparty, hilflose Jugendrebellion mit Techno am Lagerfeuer ritualisiert haben. Fidel Sievering und Bennet Staack vermitteln mit zielsicherer Beobachtungs- und Gestaltungsgabe das Abgegriffene und den Geruch einer rheinischen Ortschaft, die einst vom Bergbau gelebt hat und in die der erfolgreiche Strukturwandel nicht einziehen möchte. Hier ist die Zeit vor Langem stehen geblieben. Die Menschen bewegen sich ungelenk als digitale Marionetten mit fehlerhafter Motorik durch die Enge der Straßenzüge und Hausflure. Einziger Lichtblick sind alte, abgelegte Pläne für die Zukunft des Ortes, die als Mutprobe aus einem geschlossenen Stollen zutage gefördert werden. „Glaube Sitte Heimat“ spricht mit teils schrägen Szenen und Klängen, gefundenen Tonzeugnissen und kompromissloser digitaler Gestaltung ehrlich über Wandteller und unterdrückten Schmerz, aber auch über ein unerschütterliches Festhalten am „Neuen Traum“.

André Eckardt

Enthält Darstellungen von Drogenkonsum, Nacktheit, körperliche Gewalt

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27.10.
#2C1
Cinémathèque in der naTo
Teil der Kompilation
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27.10.2026
Cinémathèque in der naTo
#2C1
Teil der Kompilation
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28.10.
#371
Passage Kinos Wintergarten
Teil der Kompilation
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28.10.2026
Passage Kinos Wintergarten
#371
Teil der Kompilation
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28.10.
#341
CineStar 6
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28.10.2026
CineStar 6
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Calendar
30.10.
#541
CineStar 6
Teil der Kompilation
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30.10.2026
CineStar 6
#541
Teil der Kompilation
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Calendar

Credits DOK Leipzig Logo

Regie
Fidel Sievering, Bennet Staack
Produktion
Fidel Sievering, Bennet Staack
Animation
Fidel Sievering, Bennet Staack
Animation Technique
3D Digital

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Kontakt
Fidel Sievering
fidelsievering@gmail.com
Nominiert für: mephisto 97.6-Publikumspreis, Gedanken-Aufschluss-Preis
Internationaler Wettbewerb Animationsfilm
Filmstill Heralds of the Monsoon
Heralds of the Monsoon Meera Krishnamurthy
Wer hat den Elefanten auf dem Gewissen? Ein Matti-Baum und ein Schmetterling ermitteln gemeinsam. Ein ökologischer Whodunit, dessen Hauptverdächtiger der Klimawandel ist.
Filmstill Heralds of the Monsoon

Heralds of the Monsoon

Mungarina Ette
Meera Krishnamurthy
Internationaler Wettbewerb Animationsfilm
Animationsfilm
Indien
2025
9 Minuten
Kannada
Untertitel: 
Englisch
Deutsche Premiere
Der Elefant ist tot! Aber wer oder was hat ihn auf dem Gewissen? Als Mischung aus einem ökologischen Whodunit und leichtfüßigem Dokumentarfilm inszeniert, treffen in Meera Krishnamurthys Animationsfilm zwei verschiedene Perspektiven aufeinander: Da ist die weise Stimme des Matti-Baums, der wie die indigene Soliga-Community eigene Traditionen und Rituale für den Umgang mit der Natur gefunden hat. Und dann ist da eine wissenschaftlich-diskursive Stimme, die in Form eines Schmetterlings Erkenntnisse überbringt. Auch in der Präsentation ihrer Überlegungen zum Tathergang bringen sie ihre eigenen Ansätze mit: Der Matti-Baum singt seine Weisheiten, die mittels Zeichnung und Time-Lapse visualisiert werden; der Schmetterling lässt neueste wissenschaftliche Erkenntnisse lieber als Stop-Motion-Sequenz im Labor sichtbar werden. Langsam nähern sich die beiden einander an – denn nur gemeinsam lässt sich dem Mörder das Handwerk legen.

Marie Ketzscher

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27.10.
#272
Passage Kinos Wintergarten
Teil der Kompilation
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27.10.2026
Passage Kinos Wintergarten
#272
Teil der Kompilation
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29.10.
#451
CineStar 7
Teil der Kompilation
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29.10.2026
CineStar 7
#451
Teil der Kompilation
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29.10.
#442
CineStar 6
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29.10.2026
CineStar 6
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30.10.
#5A1
Schaubühne Lindenfels
Teil der Kompilation
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30.10.2026
Schaubühne Lindenfels
#5A1
Teil der Kompilation
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Regie
Meera Krishnamurthy
Buch
Mahesha J, Meera Krishnamurthy, Samira Agnihotri, Vinay K Kumar
Produktion
Samira Agnihotri, Ankila Hiremath
Ton
Shikari Kethegowda, Samira Agnihotri
Sound Design
Meera Krishnamurthy
Animation
Meera Krishnamurthy
Animation Technique
Mixed Media, Objects

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Kontakt
Meera Krishnamurthy
k.meera28@gmail.com
Nominiert für: mephisto 97.6-Publikumspreis
Retrospektive
Filmstill Herminda de la Victoria
Herminda de la Victoria Douglas Hübner
Die Polizei räumt von obdachlosen Familien besetztes Land am Rand von Santiago. Ein Mädchen stirbt. Die Siedlung bleibt. Bis heute trägt sie ihren Namen: Herminda de la Victoria.
Filmstill Herminda de la Victoria

Herminda de la Victoria

Herminda de la Victoria
Douglas Hübner
Retrospektive
Dokumentarfilm
Chile
1969
16 Minuten
Spanisch
Untertitel: 
Englisch
Keine Premiere

In einer groß angelegten Aktion besetzt eine Gruppe obdachloser Familien im März 1967 brachliegendes Land am Rand von Santiago. Beim Räumungsversuch durch die Polizei stirbt ein Mädchen, die kleine Herminda, in den Armen ihrer Mutter. Die Räumung wird abgebrochen, die Menschen können bleiben und ohne vorhandene Infrastruktur die heute noch existierende Siedlung errichten: Herminda de la Victoria. „Voller Irrtümer und Fehler ist [der Film] meine erste Annäherung ans Kino, allerdings an ein ‚neues Kino‘, ein durch die Unterentwicklung gekennzeichnetes lateinamerikanisches Kino. Trotzdem bedeutet der filmische Prozess, Schnitt und Vertonung für mich eine vollgültige Erfahrung. ‚Herminda de la Victoria‘ engagiert sich für die Interessen der Obdachlosen in Chile, leidet mit ihnen, ist Zeugnis und ein ‚Dokument‘, das zur Stellungnahme zwingt.“ (Douglas Hübner)

Florian Wüst

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29.10.
#434
CineStar 5
Teil der Kompilation
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29.10.2026
CineStar 5
#434
Teil der Kompilation
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Regie
Douglas Hübner
Kamera
Héctor Ríos
Schnitt
Antonio Puchi
Produktion
Cine Experimental de la Universidad de Chile
Musik
Sergio Ortega

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Bundesarchiv
Retrospektive
Filmstill Illapu – Lied von Freiheit und Liebe
Illapu – Lied von Freiheit und Liebe Carlos Puccio
Die chilenische Folkloreband Illapu kommt nach Ost-Berlin. Zwischen den Gigs geht es um eine heikle Frage: Einzeln zurückkehren, wenn sich die Chance bietet, oder gemeinsam im Exil bleiben?
Filmstill Illapu – Lied von Freiheit und Liebe

Illapu – Lied von Freiheit und Liebe

Illapu – Lied von Freiheit und Liebe
Carlos Puccio
Retrospektive
Dokumentarfilm
DDR
1984
23 Minuten
Spanisch,
Deutsch
Untertitel: 
Englisch
Keine Premiere

Die chilenische Folkloregruppe Illapu wurde erst unter der Militärdiktatur richtig bekannt. Die fünf Musiker konnten arbeiten, „aber keine Farbe zeigen“. Als sie sich immer mehr dem kulturellen Widerstand gegen das Pinochet-Regime anschlossen, wurden sie 1981 des Landes verwiesen. Aus dem französischen Exil heraus tourten sie durch Europa, darunter Ost-Berlin. Hier setzt Carlos Puccios Film ein: Der chilenische Regiestudent beobachtet Illapu im Rahmen seines Diplomfilmprojekts an der Hochschule für Film und Fernsehen der DDR bei Proben und Konzerten. Sie sprechen über die fortbestehende Verbundenheit mit Chile und über die Frage, was wäre, wenn einzelne Bandmitglieder eine Einreisegenehmigung erhielten und dadurch Illapu auseinanderbrechen würde. 1986 zogen sie gemeinsam nach Mexiko und kehrten zwei Jahre später aufgrund des sich verändernden politischen Klimas nach Chile zurück.

Florian Wüst

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01.11.
#733
CineStar 5
Teil der Kompilation
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01.11.2026
CineStar 5
#733
Teil der Kompilation
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Regie
Carlos Puccio
Buch
Maria Teresa Guerra
Kamera
Peter Ziesche
Schnitt
Karin Geiß
Produktion
Hochschule für Film und Fernsehen der DDR im Auftrag des Fernsehens der DDR
Ton
Jochen-Peter Ihle, Volker Werner

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Internationaler Wettbewerb Animationsfilm
Filmstill Kitzel
Kitzel Mona Keil
Das liebevolle Spiel zweier flauschiger Charaktere kippt schleichend ins Unangenehme, Kuscheln wird zu ernstem Gerangel, Grenzen werden überschritten. Ein Film, der unter die Haut geht.
Filmstill Kitzel

Kitzel

Kitzel
Mona Keil
Internationaler Wettbewerb Animationsfilm
Animationsfilm
Deutschland
2026
4 Minuten
ohne Dialog
Untertitel: 
Keine
Weltpremiere
Aus einem liebevollen Kuscheln, Umarmen, Streicheln entwickelt sich unbehagliche Nähe und schließlich Panik. Die Veränderung kommt schleichend. Ein zartes Kitzeln markiert die Annäherung an eine Grenze, die bald überschritten wird. Das Spiel zwischen den beiden flauschigen Charakteren wandelt sich unaufhaltsam in ein ernstes Gerangel. Das Design der Puppen, die präzise Animation, das Licht und die Kameraarbeit machen Nähe in all ihren Facetten – von angenehm bis widerlich – spürbar. Ein Film, der unter die Haut geht.

Franka Sachse

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27.10.
#271
Passage Kinos Wintergarten
Teil der Kompilation
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27.10.2026
Passage Kinos Wintergarten
#271
Teil der Kompilation
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28.10.
#322
CineStar 4
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28.10.2026
CineStar 4
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29.10.
#481
UT Connewitz
Teil der Kompilation
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29.10.2026
UT Connewitz
#481
Teil der Kompilation
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01.11.
#7A3
Schaubühne Lindenfels
Teil der Kompilation
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01.11.2026
Schaubühne Lindenfels
#7A3
Teil der Kompilation
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Regie
Mona Keil
Kamera
Maya Vieth
Schnitt
Revan Sarikaya
Produktion
Alma Weber
Ton
Martin Recker
Animation
Mona Keil
Animation Technique
Puppets, Clay

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Nominiert für: mephisto 97.6-Publikumspreis
Retrospektive
Filmstill La hora de los hornos. Neocolonialismo y violencia
La hora de los hornos. Neocolonialismo y violencia Fernando E. Solanas
Ein Film wie ein Brandsatz, ein radikales Pamphlet. Wie kaum ein anderer Film bewegte dieser Ruf nach der Befreiung Argentiniens von Unterdrückung und Gewalt die 68er-Generation weltweit.
Filmstill La hora de los hornos. Neocolonialismo y violencia

La hora de los hornos. Neocolonialismo y violencia

La hora de los hornos. Neocolonialismo y violencia
Fernando E. Solanas
Retrospektive
Dokumentarfilm
Argentinien
1968
88 Minuten
Spanisch
Untertitel: 
Englisch
Keine Premiere

Ein Aufruf zum radikalen Politikwechsel, ein agitatorisches Pamphlet für die nationale Befreiung Argentiniens: „La hora de los hornos“ bewegte die 68er-Generation weltweit wie kaum ein anderer Film. Der mehr als vierstündige Filmessay war über viele Jahre nicht nur in Argentinien verboten. In Form einer vielschichtigen dokumentarischen Collage lotet er virtuos die Möglichkeiten der Bild-Ton-Montage aus und entwirft ein Panorama der herrschenden sozialen und politischen Verhältnisse. „Neocolonialismo y violencia“ analysiert die Kolonisierung Lateinamerikas, dessen ökonomische wie kulturelle Abhängigkeit von den Industriestaaten der sogenannten Ersten Welt, insbesondere den USA, sowie die Allgegenwart der Gewalt. Der zweite Teil, „Acto para la liberación“, liefert eine Chronik des Peronismus und des Widerstands nach Peróns Sturz im Jahr 1955. „Violencia y liberación“, der kürzere dritte Teil, bekennt sich offen zum bewaffneten Kampf. Nach zweijähriger klandestiner Arbeit eines kleinen Teams um Fernando E. Solanas und Octavio Getino feierte „La hora de los hornos“ am 2. Juni 1968 Weltpremiere bei der Mostra Internazionale del Cinema Nuovo in Pesaro. Anlässlich der Berlinale zeigten die Freunde der Deutschen Kinemathek (heute: Arsenal Filminstitut) den Dreiteiler nur wenige Wochen später. Mit Eröffnung des Kino Arsenal im Januar 1970 in der Welserstraße in Berlin-Schöneberg folgten unzählige Vorführungen der Verleihkopien des Films im eigenen Haus und anderswo.

Florian Wüst

Enthält Darstellungen von körperliche Gewalt, Rassismus

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27.10.
#233
CineStar 5
Teil der Kompilation
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27.10.2026
CineStar 5
#233
Teil der Kompilation
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Regie
Fernando E. Solanas
Buch
Octavio Getino, Fernando E. Solanas
Kamera
Juan Carlos Desanzo
Schnitt
Juan Carlos Macías, Antonio Ripoll, Norma Torrado
Produktion
Grupo Cine Liberación

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Victoria Solanas
Retrospektive
Filmstill La infancia de Marisol
La infancia de Marisol Bernabé Hernández
Ein 14-jähriges nicaraguanisches Mädchen erzählt Unglaubliches: von ihrer Beteiligung am Kampf gegen die Diktatur, von Gefangennahme und Folter bis zum Aufbruch in ein neues Leben.
Filmstill La infancia de Marisol

La infancia de Marisol

La infancia de Marisol
Bernabé Hernández
Retrospektive
Dokumentarfilm
Kuba
1979
14 Minuten
Spanisch
Untertitel: 
Englisch
Keine Premiere

Der kubanische Dokumentarfilm war nie nur national orientiert, sondern sah seine Aufgabe auch darin, über die Vorgänge in der sogenannten Dritten Welt zu informieren. Bekannte Filme von Santiago Álvarez behandeln die antiimperialistischen Kämpfe in Vietnam und Laos. Ab Ende der 1970er Jahre erweiterte sich der Fokus auf die Bürgerkriege in Nicaragua und El Salvador, was sich im Leipziger Festivalprogramm gut ablesen lässt. In Oberhausen wiederum lief 1980 neben der Retrospektive „Kino in Cuba 1959–1979“ Bernabé Hernández’ „La infancia de Marisol“, einer der ersten kubanischen Filme, der nach dem Sieg der nicaraguanischen Revolution im Juli 1979 gedreht wurde. Grundlage sind die Erzählungen der 14-jährigen Marisol. Sie berichtet, wie sie sich der Sandinistischen Befreiungsfront anschließt, gegen die Diktatur kämpft, gefangen genommen und wie ihr Vater und ihr Bruder bestialisch gefoltert wird. Am Ende steht der Aufbruch in ein neues Leben: Marisols Studium in Kuba.

Florian Wüst

Thematisiert körperliche Gewalt, Folter

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28.10.
#334
CineStar 5
Teil der Kompilation
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28.10.2026
CineStar 5
#334
Teil der Kompilation
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Regie
Bernabé Hernández
Kamera
Raúl Rodríguez
Schnitt
Rolando Baute
Produktion
ICAIC – Instituto Cubano del Arte e Industria Cinematográficos
Ton
Leonardo Sorrell, Carlos Fernández

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Kontakt
Carsten Spicher
spicher@kurzfilmtage.de
Retrospektive
Filmstill Lavra Dor
Lavra Dor Paulo Rufino, Ana Carolina
Lavrador = Bauer, lavra = arbeiten, dor = Schmerz. Die experimentelle Collage über die Situation brasilianischer Landarbeiter*innen zeugt von der poetischen wie politischen Kraft des Kinos.
Filmstill Lavra Dor

Lavra Dor

Lavra Dor
Paulo Rufino, Ana Carolina
Retrospektive
Dokumentarfilm
Brasilien
1968
11 Minuten
Portugiesisch (Brasilien)
Untertitel: 
Englisch
Keine Premiere

Nach dem Militärputsch in Brasilien im März 1964 stoppten die neuen Machthaber die zuvor begonnene, gerechtere Verteilung des Bodens. Die stattdessen durchgeführten Agrarreformen begünstigten Großgrundbesitz und Agrarindustrie, Gewerkschaften wurden unterdrückt. Vor diesem Hintergrund setzen sich Paulo Rufino und Ana Carolina mit den Kämpfen und Nöten der Landarbeiter*innen auseinander. In freier und poetischer Form montieren sie Fotografien, Filmsequenzen, Zitate in Wort und Bild zu einer experimentellen Collage, die die Grenzen des Dokumentarischen auslotet. Insbesondere spielen sie mit dem Mittel der Wiederholung – in einer Art nicht-linearen Interpretation von „Lavra Dor“ (1962) und anderer Gedichte von Mário Chamie. Der Film lief in der von Peter B. Schumann zusammengestellten „Woche des jungen Films: Lateinamerika“ der Berlinale 1970. Bereits vier Jahre zuvor hatte Schumann im Rahmen der Retrospektive des Festivals erstmals einen Querschnitt des brasilianischen „Cinema Novo“ nach West-Berlin gebracht.

Florian Wüst

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28.10.
#334
CineStar 5
Teil der Kompilation
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28.10.2026
CineStar 5
#334
Teil der Kompilation
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Credits DOK Leipzig Logo

Regie
Paulo Rufino, Ana Carolina
Buch
Paulo Rufino, Ana Carolina
Kamera
Carlos Alberto Ebert
Schnitt
Franklin Pereira
Produktion
Paulo Rufino, Ana Carolina

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Arsenal – Institut für Film und Videokunst
Retrospektive
Filmstill Líber Arce, liberarse
Líber Arce, liberarse Mario Handler, Mario Jacob, Marcos Banchero
Líber Arce, der Name eines bei Protesten von der Polizei erschossenen Studenten, wird zum Aufruf: Liberarse, sich befreien. Ein stummer Aufschrei gegen Gewalt und Unterdrückung.
Filmstill Líber Arce, liberarse

Líber Arce, liberarse

Líber Arce, liberarse
Mario Handler, Mario Jacob, Marcos Banchero
Retrospektive
Dokumentarfilm
Uruguay
1969
11 Minuten
spanische Titel
Untertitel: 
Englisch
Keine Premiere

Líber Arce war der Name eines kommunistischen Studenten, der bei Protesten auf dem Universitätsgelände in Montevideo von der Polizei erschossen wurde. Der Film dokumentiert die Ereignisse vor und nach dessen Begräbnis, sein Titel verwandelt den Namen des Getöteten in einen Aufruf: liberarse, sich befreien. Dass der Film stumm ist und die Anklage gegen die sozialen und ökonomischen Verhältnisse sowie den US-Imperalismus durch Zwischentitel konkretisiert wird, macht aus den fehlenden Ressourcen für die Vertonung eine ästhetische Qualität: Wir sehen genauer hin, weil es nichts zu hören gibt. Mario Handler ist Mitgründer des Filmkollektivs „Cinemateca Tercer del Mundo“ (1969–1974), das ein eigenes Kino der Gegeninformation aufzubauen versuchte und eine Zeitschrift herausbrachte. Vor allem aber zeigte es die militanten Filme der anderen lateinamerikanischen Länder und machte sie weit über die Kreise der bürgerlichen Kultur hinaus in Uruguay bekannt.

Florian Wüst

Enthält Darstellungen von körperliche Gewalt

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28.10.
#334
CineStar 5
Teil der Kompilation
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28.10.2026
CineStar 5
#334
Teil der Kompilation
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Regie
Mario Handler, Mario Jacob, Marcos Banchero
Kamera
Mario Handler, Ferruccio Musitelli, Alberto Monteagudo
Produktion
Cinemateca del Tercer Mundo

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Arsenal – Institut für Film und Videokunst
Internationaler Wettbewerb Animationsfilm
Filmstill Lice n’ Shine
Lice n’ Shine Maria Byoma
Ein witzig-liebevolles Porträt des Alltags junger Teenagermädchen im empfindlichen Ökosystem eines Internats – in dem an einem ganz normalen Morgen schnell mal das Chaos losbrechen kann.
Filmstill Lice n’ Shine

Lice n’ Shine

Lice n’ Shine
Maria Byoma
Internationaler Wettbewerb Animationsfilm
Animationsfilm
Uganda
2026
6 Minuten
ohne Dialog
Untertitel: 
Keine
Internationale Premiere
Im Kikomera Mädchenwohnheim ist die Stimmung ausgelassen. Die Bewohnerinnen freuen sich auf die Ferien. Babura fiebert einem Friseurbesuch entgegen, doch ihre Pläne werden von ihrer Freundin Njuki durchkreuzt, die das Chaos wie ein Magnet anzieht. Regisseurin Maria Byoma, die für dieses Projekt auch die Rolle der Autorin, Animatorin und Produzentin übernahm, schafft mit diesem Film eine energiegeladene, humorvolle Studie für eine zukünftige Serie, in der afrikanische Geschichten mit markanten visuellen Identitäten, kreativer Freiheit und lokalen Stimmen erzählt werden.

Franka Sachse

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27.10.
#271
Passage Kinos Wintergarten
Teil der Kompilation
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27.10.2026
Passage Kinos Wintergarten
#271
Teil der Kompilation
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28.10.
#322
CineStar 4
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28.10.2026
CineStar 4
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29.10.
#481
UT Connewitz
Teil der Kompilation
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29.10.2026
UT Connewitz
#481
Teil der Kompilation
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01.11.
#7A3
Schaubühne Lindenfels
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01.11.2026
Schaubühne Lindenfels
#7A3
Teil der Kompilation
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Regie
Maria Byoma
Produktion
Maria Byoma
Animation
Maria Byoma
Animation Technique
2D Digital

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Nominiert für: mephisto 97.6-Publikumspreis, Gedanken-Aufschluss-Preis
Internationaler Wettbewerb Animationsfilm
Filmstill Magic Atlas
Magic Atlas Xun Sun
10 Jahre Arbeit. Hunderte Animator*innen erschaffen ein episches Imperium voller Geschichte, Philosophie und Satire. Eine fiktionale Diktatur mit Kamera-Moskitos und inhaftierten Zauberern.
Filmstill Magic Atlas

Magic Atlas

Magic Atlas
Xun Sun
Internationaler Wettbewerb Animationsfilm
Animationsfilm
Singapur
2026
84 Minuten
Chinesisch
Untertitel: 
Englisch
Deutsche Premiere
Gleichzeitig Tier und Mensch, Vergangenheit und Zukunft: Sun Xuns episch gearbeiteter Animationsfilm macht schon in den ersten Minuten ein visuell überbordendes Geschichtsuniversum auf, in dem philosophische Betrachtungen und beklemmende Gesellschaftssatire lustvoll assoziativ ineinander übergehen. Mehr als zehn Jahre arbeitete der Regisseur mit hunderten Animator*innen daran, den „Magic Atlas“ aus der Taufe zu heben – mittels Holzschnitt-Animation, Tintenzeichnung, zeitgenössischer Malerei, persischen Miniaturzeichnungen und einem dezidierten Verzicht auf Rotoskopie sowie andere Techniken, die nicht das analoge Bild als Ursprung haben. Magie und Eskapismus braucht es dringend, schließlich ist das von Sun Xun imaginierte, fiktionale Kohleimperium Luocha eine totalitäre Diktatur, in der die Bewohner*innen mit Kamera-Moskitos und kollektiv verordneter Amnesie in Schach gehalten werden. Und Zauberer in Haft kommen, denn fliegen oder auch die Fantasie schweifen lassen, das ist in Luocha verdächtig. Als ein Zauberer dem Waisenjungen Xiao Zhi begegnet, entstehen magische (Denk)möglichkeiten, der Gefangenschaft – oder doch freiwilligen Überwachung? – zu entkommen. Reinkarnation wird hier ganz plastisch zur Möglichkeit der Befreiung.

Marie Ketzscher

Enthält Darstellungen von körperliche Gewalt, Drogenkonsum, Gewalt an Kindern

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29.10.
#444
CineStar 6
Magic Atlas
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29.10.2026
CineStar 6
#444
Magic Atlas
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30.10.
#5C1
Cinémathèque in der naTo
Magic Atlas
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30.10.2026
Cinémathèque in der naTo
#5C1
Magic Atlas
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31.10.
#661
Passage Kinos Astoria
Magic Atlas
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31.10.2026
Passage Kinos Astoria
#661
Magic Atlas
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Credits DOK Leipzig Logo

Regie
Xun Sun
Buch
Xun Sun, Mingchun Gong, Yuehao Kuai
Kamera
Chong Xu, Liang Zhao, Tianwei Dai
Schnitt
Xun Sun, Xingye Chen, Chong Xu
Produktion
Xun Sun, Xiaobo Zhang
Ton
Yicheng Yang
Animation
Yanping Yu, Fengli Lai, Jing Deng, Xingye Chen, Jing Cui, Tianwei Dai, Xun Sun
Animation Technique
Painting, Other, Drawn

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Internationaler Wettbewerb Animationsfilm
Filmstill Melk
Melk Filip Anthonissen
Charel ist der Sonderling der Dorfgemeinschaft. Um Anerkennung zu erlangen, wildert er sich naiv durch die Bibelgeschichte – und scheitert. Meisterhaft animierter, absurder Folk-Horror.
Filmstill Melk

Melk

Melk
Filip Anthonissen
Internationaler Wettbewerb Animationsfilm
Animationsfilm
Belgien
2026
14 Minuten
Niederländisch
Untertitel: 
Englisch
Deutsche Premiere
Junggeselle Charel ist der Sonderling in einer kleinen Dorfgemeinschaft von sonderlich Einfältigen. Missmutig bedeuten sie ihm, dass er das Mannhafte seines Namens ohnehin nicht erfüllt. Ein unvorsichtiger Moment mit dem geliebten Fisch seiner sonst hartherzigen Mutter katapultiert Charel vom Außenseitertum zum Zentrum unglücklich verketteter Ereignisse. Mit guten Absichten und der Hoffnung auf Anerkennung wildert er sich naiv durch die Bibelgeschichte und kehrt mit einem himmlischen Kind heim. Nicht Teil seines Plans: Das Dorf sieht in ihm nicht einen göttlichen Boten, sondern den Gehörnten. Präzise zeichnet „Melk“ seine Bruegel-haft robusten Charaktere bis hin zur kleinsten mimischen Zuckung und Quietschstimme, flicht subtil das Absurde ins Gewöhnliche ein und bedient sich schamlos gekonnt der Kunstgeschichte, um ein Bauernstück zu einer Folk-Horror-Geschichte zu verzerren. Für Filme wie diesen wurde Animation erfunden.

André Eckardt

Enthält Darstellungen von gewalt gegen Tiere, Mord, körperliche Gewalt

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27.10.
#251
CineStar 7
Teil der Kompilation
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27.10.2026
CineStar 7
#251
Teil der Kompilation
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28.10.
#341
CineStar 6
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28.10.2026
CineStar 6
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29.10.
#4C1
Cinémathèque in der naTo
Teil der Kompilation
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29.10.2026
Cinémathèque in der naTo
#4C1
Teil der Kompilation
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31.10.
#674
Passage Kinos Wintergarten
Teil der Kompilation
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31.10.2026
Passage Kinos Wintergarten
#674
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Credits DOK Leipzig Logo

Regie
Filip Anthonissen
Buch
Filip Anthonissen
Schnitt
Filip Anthonissen
Produktion
Brecht Van Elslande
Ton
Nicolas Snyder
Animation
Filip Anthonissen
Animation Technique
3D Digital

Kontakt DOK Leipzig Logo

Kontakt
Luce Grosjean
World Sales
Luce Grosjean
Miyu Distribution
festival@miyu.fr
German Distributor
Luce Grosjean
Nominiert für: mephisto 97.6-Publikumspreis