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Internationaler Wettbewerb Animationsfilm
Filmstill The Orbit of Minor Satellites
The Orbit of Minor Satellites Chris Sullivan
Rosemary ist Patientin, Dr. Richards ihr Psychiater – aber wer braucht hier eigentlich wen? Eine Behandlung auf dem schmalen Grat zwischen imaginierten Welten und Therapiesitzungs-Realität.
Filmstill The Orbit of Minor Satellites

The Orbit of Minor Satellites

The Orbit of Minor Satellites
Chris Sullivan
Internationaler Wettbewerb Animationsfilm
Animationsfilm
USA,
Japan
2026
117 Minuten
Englisch,
Russisch
Untertitel: 
Englisch
Deutsche Premiere
Ist denn der Psychiater nicht auch vom Patienten abhängig? Für Chris Sullivan ist die Sache klar: Das ist er, gerade in langen, intensiven Behandlungen, die viel Empathie benötigen. Für seinen schwarz-weißen Langfilm hat er sich deswegen einen radikalen narrativen Ansatz erwählt, in dem Behandlungsraum und Krankheit ständig assoziativ ineinander übergehen, sodass wir nicht wissen, wo genau wir uns eigentlich befinden. Nur die Ankerpunkte sind definiert: Rosemary Hamm ist als langjährige Patientin das Forschungsobjekt und Buchsujet von Dr. Durwood Richards. Sie leidet unter Schizophrenie und ist daher manchmal überzeugt, im Kalten Krieg der 60er-Jahre in einer sowjetischen Raumstation zu leben. Dort hält sie auch Zwiegespräche mit einem großen Büffel (mit der Stimme von Boris Karloff, der 1931 Frankensteins Monster legendär verkörperte). Den schmalen Grat zwischen den imaginierten Welten von Rosemary (Animation) und der Therapiesitzungs-Realität (Live-Action) macht Sullivan immer wieder spürbar – manchmal bleibt die animierte Patientin im Zimmer sitzen, manchmal schält sie sich unwillig aus ihrer rotoskopierten Hülle. In allen Welten, fiktional oder real, überschneiden sich aber auch die Themen, die Arzt und Patientin wie Satelliten umkreisen: Es geht um Verlust, um Liebe und vor allem um Vergebung.

Marie Ketzscher

Thematisiert Tod

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27.10.
#243
CineStar 6
The Orbit of Minor Satellites
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27.10.2026
CineStar 6
#243
The Orbit of Minor Satellites
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Calendar
28.10.
DOK Stream 24h
The Orbit of Minor Satellites
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28.10.2026
DOK Stream 24h
The Orbit of Minor Satellites
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29.10.
#4C2
Cinémathèque in der naTo
The Orbit of Minor Satellites
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29.10.2026
Cinémathèque in der naTo
#4C2
The Orbit of Minor Satellites
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31.10.
#672
Passage Kinos Wintergarten
The Orbit of Minor Satellites
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31.10.2026
Passage Kinos Wintergarten
#672
The Orbit of Minor Satellites
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Calendar

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Regie
Chris Sullivan
Buch
Chris Sullivan
Kamera
Leah Corbin
Schnitt
Chris Sullivan
Produktion
Chris Sullivan
Co-Produktion
Nobuaki Doi
Ton
Chris Sullivan
Sound Design
Chris Sullivan
Animation
Chris Sullivan
Animation Technique
Mixed Media

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Kontakt
Chris Sullivan
chrissullivanx@gmail.com
Publikumswettbewerb
Filmstill Petrolheads
Petrolheads Emil Langballe
Martin träumt von einem 1994er Honda Civic und dem Führerschein. Mit Kumpel Casper macht er sich auf den Weg – verbunden durch Trabbi-Witze, besondere Bedürfnisse und eine schwierige Kindheit.
Filmstill Petrolheads

Petrolheads

Petrolheads
Emil Langballe
Publikumswettbewerb
Dokumentarfilm
Dänemark
2026
76 Minuten
Dänisch
Untertitel: 
Englisch
deutsche Untertitel
Deutsche Premiere

Martin träumt nicht von einem Leben im Reichtum. Sein größter Wunsch ist ein 1994er Honda Civic und ein Führerschein. Mit fünf Monaten kam er zu seiner Pflegefamilie. Mit neun wurden bei ihm Autismus diagnostiziert, ADHS und eine sogenannte Bindungsstörung. Dann traf er Casper, und die beiden bauten eine Bindung auf, die auf ihrer gemeinsamen Liebe für Autos beruht, auf Trabbi-Witzen und dem Verständnis für die Schwierigkeiten des jeweils anderen – beide von ihren Behinderungen und von der frühen Jugend im Waisenhaus geformt, die ihr Selbstwertgefühl beeinträchtigt haben. Von seinem Bruder, dem Regisseur Emil Langballe, mit Ehrlichkeit und Sorgfalt gefilmt, folgt der Film Martin, der in einer Spirale aus Drogensucht und Ärger gefangen ist. Doch die ganze Zeit arbeitet er weiter mit Casper an seinem Honda Civic. Ein Film über Brüche und Reparaturen, über Autos und Beziehungen, Unterstützungssysteme und die Zärtlichkeit der Freundschaft.

Sevara Pan

Enthält Darstellungen von Drogenkonsum, psychische Erkrankungen

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27.10.
#263
Passage Kinos Astoria
Apocalypse Yesterday, Today, Tomorrow and the Day After Tomorrow + Petrolheads
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27.10.2026
Passage Kinos Astoria
#263
Apocalypse Yesterday, Today, Tomorrow and the Day After Tomorrow + Petrolheads
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Calendar
30.10.
#522
CineStar 4
Apocalypse Yesterday, Today, Tomorrow and the Day After Tomorrow + Petrolheads
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30.10.2026
CineStar 4
#522
Apocalypse Yesterday, Today, Tomorrow and the Day After Tomorrow + Petrolheads
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Calendar
31.10.
#611
CineStar 2
Apocalypse Yesterday, Today, Tomorrow and the Day After Tomorrow + Petrolheads
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31.10.2026
CineStar 2
#611
Apocalypse Yesterday, Today, Tomorrow and the Day After Tomorrow + Petrolheads
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Calendar

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Regie
Emil Langballe
Buch
Emil Langballe, Christian Einshøj
Kamera
Anders Nydam, DFF
Schnitt
Christian Einshøj
Produktion
Julie Friis Walenciak , Claes Hedlund
Ton
Kasper Janus Rasmussen
Musik
Björn Olsson

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Kontakt
Jasmina Vignjevic
jasmina@verita-films.com
World Sales
Jasmina Vignjevic
Verità Films
jasmina@verita-films.com
Internationaler Wettbewerb Animationsfilm
Filmstill Prelude and Fugues – The Wood Thrush
Prelude and Fugues – The Wood Thrush Pierre Hébert
Fünf animierte Fugen, dem Sounddesigner-Freund gewidmet. Gewandelte Naturklänge und flatterhafte Strichbündel aus Film-Kratzern formen diese Choreographie, die zum genauen Zuhören verführt.
Filmstill Prelude and Fugues – The Wood Thrush

Prelude and Fugues – The Wood Thrush

Prélude et fugues – La grive des bois
Pierre Hébert
Internationaler Wettbewerb Animationsfilm
Animationsfilm
Kanada
2026
50 Minuten
englische Titel,
Französisch
Untertitel: 
Keine
Internationale Premiere

Entfernt singt eine Walddrossel im völligen Schwarz des Bildes. Mit massiv bassigem Brummen kommt eine Fliege akustisch näher, jäh in ihrer Flugrichtung von einem Aufprallgeräusch gestoppt. Geräusche, die so vertraut sind, dass sie uns meist entgehen, waren zentrales Klangmaterial für den renommierten Sounddesigner Claude Beaugrand. Ihm widmet der langjährige künstlerische Freund und Filmemacher Pierre Hébert seine fünf animierten Fugen. Field Recordings wie jene von Vogel und Insekt leben von der Wiedererkennbarkeit in der Wiederholung sowie von ihrer flüchtigen Natur mit zufälligen Wendungen und Variationen. Hébert formt durch Dehnen, Echoloops und Granulieren von Klängen einen Tonkörper. Und er kratzt direkt auf Film, arbeitet gegen den stofflichen Widerstand des Materials, der Emulsion. Jeder entstehende „Zeichen“-Strich hat auch etwas Unvorhergesehenes, Intuitives. Jede kraftvolle oder zarte zeichnerische Geste strahlt Lebendigkeit aus. So wie sich Drossel und Fliege akustisch begegnen, flattern nervös abstrakte Strichbündel auf der Leinwandfläche sowie in die Leinwandtiefe. Sie umkreisen die stark reduzierte Silhouette eines Menschen im freien Fall. Zwischentafeln umschreiben lyrisch einen Schmerz, der gesagt sein muss, für den es aber keine direkten Worte gibt. „Prelude and Fugues – The Wood Thrush“ ist eine unbeschreibliche Erfahrung choreographierter Geräusche, ein Kino des Inneren, das aus der feinfühligen Essenz der Animation und der unwiderstehlichen Verführung zum genauen Zuhören entsteht.

André Eckardt

Photosensitivity warning: Enthält Lichteffekte, die bei erhöhter Lichtempfindlichkeit Überreaktionen auslösen können.

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29.10.
#441
CineStar 6
Prelude and Fugues - The Wood Thrush
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29.10.2026
CineStar 6
#441
Prelude and Fugues - The Wood Thrush
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Calendar
30.10.
#574
Passage Kinos Wintergarten
Prelude and Fugues - The Wood Thrush
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30.10.2026
Passage Kinos Wintergarten
#574
Prelude and Fugues - The Wood Thrush
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Calendar
01.11.
#7C1
Cinémathèque in der naTo
Prelude and Fugues - The Wood Thrush
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01.11.2026
Cinémathèque in der naTo
#7C1
Prelude and Fugues - The Wood Thrush
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Calendar

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Regie
Pierre Hébert
Produktion
Pierre Hébert
Animation
Pierre Hébert
Animation Technique
Drawn

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Kontakt
Hommage: Trollfilm
Filmstill Quiet
Quiet Marianne Bundgaard Nielsen
Ein intimer Cut-out-Animationsfilm blättert metaphorisch im Familienalbum und zeigt, welche Dramen sich hinter den gestellten Fotos wirklich abspielten: Streit, Alkohol und Einsamkeit.
Filmstill Quiet

Quiet

Stille
Marianne Bundgaard Nielsen
Hommage: Trollfilm
Animationsfilm
Norwegen
2018
7 Minuten
ohne Dialog
Untertitel: 
Keine
Keine Premiere

Ganz im Stillen und Verborgenen spielen sich Dramen ab, die viele Kinder aushalten müssen: Das Mädchen, das sich an den Hund kuschelt, weil die eigene Mutter mit Rotweinglas schwankt, vermutlich wieder mal schwanger. Der Junge als Spielball zwischen den aggressiven Eltern, die ihre Streitigkeiten mit hackenden Schnäbeln auf ihn niederprasseln lassen. Ein weiteres Mädchen, das eine gefährlich wackelnde Wippe mit Familienmitgliedern balanciert. Marianne Bundgaard Nielsen blättert mit ihrem intimen Cut-out-Animation-Film metaphorisch in den Familienalben und zeigt die Geschichten, die sich hinter den gestellten Bildern verbergen. Die Erwachsenen sind trostlose Marionetten, manchmal verblassende Zeichnungen, innerfamiliäre Suizide thematisierend. Die Kinder sind hingegen viel lebhaftere Figuren, mit großen anklagenden Augen, kleinen roten Herzchen und manchmal sogar bunten Schmetterlingsflügeln. Die man flattern und fliegen lassen muss, anstatt ihnen so viel eigenes Elend zuzumuten.

Marie Ketzscher

Thematisiert Suizid, Sucht

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29.10.
#473
Passage Kinos Wintergarten
Teil der Kompilation
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29.10.2026
Passage Kinos Wintergarten
#473
Teil der Kompilation
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Calendar

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Regie
Marianne Bundgaard Nielsen
Buch
Marianne Bundgaard Nielsen
Ton
Rasmus Zwicki
Musik
Rasmus Zwicki
Animation
Triin Sarapik-Kivi, Anita Killi

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Kontakt
Claus Gladyszak
claus@trollfilm.no
Doc Alliance
Filmstill A Song Without Home
A Song Without Home Rati Tsiteladze
„Mein Leben ist ein Gefängnis“, sagt die Transfrau Adelina aus Georgien. Nach elf Jahren Hausarrest sucht sie in Wien ein freieres Leben. Intimes, impressionistisches Langzeit-Porträt.
Filmstill A Song Without Home

A Song Without Home

A Song Without Home
Rati Tsiteladze
Doc Alliance
Dokumentarfilm
Georgien
2025
75 Minuten
Georgisch,
Deutsch,
Englisch
Untertitel: 
Englisch
Keine Premiere

„Mein Leben ist ein Gefängnis“, sagt Adelina. Die junge Frau raucht und schaut in die Kamera, rechts und links von ihr sitzen die Eltern auf dem Sofa. In Schwarzweiß und im schmalen 4:3-Format wirkt die Familienszene beklemmend: Elf Jahre hat Adelina dort im Hausarrest verbracht, mit einem Vater, der ihre Identität nicht anerkennt, und einer Mutter, die liebevoll, aber machtlos scheint. Für Transpersonen wie Adelina gibt es in Georgien weder Freiheit noch Sicherheit. Queerfeindliche Angriffe passieren auf offener Straße, die rechtliche Lage der LGBTQ-Community hat sich zuletzt weiter verschlechtert. Als die Protagonistin schließlich das Dorf ihrer Eltern verlässt und nach Wien geht, verändert sich auch der Stil von Rati Tsiteladzes Debütfilm. Rot leuchtet der Lippenstift, neongelb die Lichter der Großstadt. Ein anderes, freieres Leben scheint möglich. Doch mit der Freiheit kommen neue Herausforderungen: finanzielle und gesundheitliche Probleme, die Verständigung in einer fremden Sprache – und Einsamkeit. „A Song Without Home“ ist ein intimes, impressionistisch erzähltes Langzeit-Porträt einer Person, die sich selbst entwerfen möchte und an einer unerschütterlichen Überzeugung festhält: „Kein Gesetz kann auslöschen, wer wir sind.“

Jan-Philipp Kohlmann

Thematisiert Diskriminierung von LGBTQIA2S+-Personen

Enthält Darstellungen von Diskriminierung von LGBTQIA2S+-Personen

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29.10.
Polnisches Institut
kiss kiss bang bang + A Song Without Home

Eintritt frei

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29.10.2026
Polnisches Institut
kiss kiss bang bang + A Song Without Home

Eintritt frei

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Calendar
31.10.
#623
CineStar 4
kiss kiss bang bang + A Song Without Home
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31.10.2026
CineStar 4
#623
kiss kiss bang bang + A Song Without Home
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Calendar

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Regie
Rati Tsiteladze
Kamera
Rati Tsiteladze
Schnitt
Rati Tsiteladze
Produktion
Olga Slusareva
Musik
Marius Leftărache

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Kontakt
Olga Slusareva
olyaslusareva@gmail.com
Nominiert für: MDR-Film-Preis
Internationaler Wettbewerb Animationsfilm
Filmstill Spray and Pray
Spray and Pray Veneta Androva
Nie war es so einfach wie heute, Desinformation in die Welt zu bringen. Der animierte Dokumentarfilm visualisiert wild wuchernde mushroom websites und die Konstruktion von Authentizität.
Filmstill Spray and Pray

Spray and Pray

Spray and Pray
Veneta Androva
Internationaler Wettbewerb Animationsfilm
Animationsfilm
Bulgarien,
Deutschland
2026
16 Minuten
Bulgarisch
Untertitel: 
Englisch
Deutsche Premiere
„… What news is real? … Everyone decides for themselves.“ Diese desillusionierten Sätze aus Veneta Androvas fiktionalisiertem, in 3D animierten Dokumentarfilm über gezielte Desinformationskampagnen hallen nach. Gesprochen werden sie von einem share4pay-User – eine real existierende bulgarische Plattform, auf der man mit wenigen Klicks „News-Seiten“ wie Pilze aus dem Boden schießen lassen kann, um dann mit Social Shares Geld zu verdienen. Die Inhalte: Vermeintliche Genderideologie und rassistische Migrationserzählungen. Androva nutzt die dokumentarische Form, um die durch die News-Seiten suggerierte Authentizität ad absurdum zu führen: Ihre verpixelten Interviewpartner sprechen mit KI-generierten Stimmen, eine Pilzkreatur deklamiert reale Clickbait-Headlines („Romania Shows How to Treat the Gender Plague From the West“), Sprachmodell-Analyse inklusive. Der Effekt ist genauso unheimlich wie die Botschaft: Fake News zirkulieren ungebremst, eine Eindämmung ist kaum möglich.

Marie Ketzscher

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27.10.
#242
CineStar 6
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27.10.2026
CineStar 6
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Calendar
27.10.
#2C2
Cinémathèque in der naTo
Teil der Kompilation
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27.10.2026
Cinémathèque in der naTo
#2C2
Teil der Kompilation
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Calendar
28.10.
#331
CineStar 5
Teil der Kompilation
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28.10.2026
CineStar 5
#331
Teil der Kompilation
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Calendar
01.11.
#721
CineStar 4
Teil der Kompilation
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01.11.2026
CineStar 4
#721
Teil der Kompilation
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Calendar

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Regie
Veneta Androva
Produktion
Veneta Androva
Sound Design
Daniel Windisch
Animation
Veneta Androva
Animation Technique
3D Digital, Game Engine

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Kontakt
Veneta Androva
studio@venetaandrova.com
Nominiert für: mephisto 97.6-Publikumspreis
Internationaler Wettbewerb Animationsfilm
Filmstill Summer of Smooth Asphalt
Summer of Smooth Asphalt Maria Dakszewicz
Kreischen, Lachen, ohrenbetäubende Musik von Fahrgeschäften – die Kakophonie des Rummels hält inne, als ein weggeworfenes Transistorradio beginnt, von leiseren Träumen zu erzählen.
Filmstill Summer of Smooth Asphalt

Summer of Smooth Asphalt

Lato gładkiego asfaltu
Maria Dakszewicz
Internationaler Wettbewerb Animationsfilm
Animationsfilm
Polen
2026
7 Minuten
Polnisch,
Englisch
Untertitel: 
Englisch
Internationale Premiere
Kreischen, Lachen, das Dröhnen von Musik und Fahrgeschäften im Geschwindigkeitsrausch – die Kakophonie der heißen Sommernacht auf dem Rummel erstirbt nach kurzem elektrischem Knistern. In die Stille hinein krächzt ein Spielzeugradio aus einer Mülltonne. Es ergreift die Chance, in der kurzen Zeit des Blackouts von empfangenen Gefühlswellen zu erzählen, von heimlichen Lieben und Träumen, denen Personal, Figuren und eines einzelnen Besuchers im Schatten des üblichen aufgekratzten Unterhaltungstreibens nachhängen. Wie in ihren Vorgängerfilmen macht Maria Dakszewicz erneut mit bemerkenswertem Feingefühl und genauer Beobachtung einen Ort im emotionalen Hangover-Bereich des Spektakels aus. Ein Ort, an dem keine Ablenkung existiert und aufrichtige Lebensträume wachsen oder sterben dürfen. Vieles dort bleibt im Vagen, Unbedeutsames wird bedeutsam. Präzise angerissen, collagiert und mit Auslassungen, Überblendungen und Verzerrungen in Bildern, Klängen und Worten zeichnet die Regisseurin einen Moment der Pause, bevor der Strom zurück und die Maßlosigkeit wieder in voller Fahrt ist.

André Eckardt

 

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27.10.
#2C2
Cinémathèque in der naTo
Teil der Kompilation
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27.10.2026
Cinémathèque in der naTo
#2C2
Teil der Kompilation
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Calendar
28.10.
#331
CineStar 5
Teil der Kompilation
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28.10.2026
CineStar 5
#331
Teil der Kompilation
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Calendar
29.10.
#442
CineStar 6
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29.10.2026
CineStar 6
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Calendar
01.11.
#721
CineStar 4
Teil der Kompilation
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01.11.2026
CineStar 4
#721
Teil der Kompilation
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Calendar

Credits DOK Leipzig Logo

Regie
Maria Dakszewicz
Buch
Maria Dakszewicz
Produktion
Agata Golańska
Sound Design
Maria Dakszewicz
Animation
Maria Dakszewicz, Wiktoria Richel, Nina Sikorska
Animation Technique
Puppets, Collage, 2D Digital

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Kontakt
Maria Dakszewicz
mariadakszewicz@gmail.com
Nominiert für: mephisto 97.6-Publikumspreis
Internationaler Wettbewerb Animationsfilm
Filmstill Terminal
Terminal Alexandre Siqueira
Der Piratensohn kehrt nach jahrelanger Funkstille bluthustend zu seiner Mutter zurück. Ein Koffer voller Geheimnisse, jede Menge Tattoos. Über bedingungslose Liebe zum erwachsenen Kind.
Filmstill Terminal

Terminal

Terminal
Alexandre Siqueira
Internationaler Wettbewerb Animationsfilm
Animationsfilm
Portugal,
Frankreich,
Spanien
2026
17 Minuten
Portugiesisch (Portugal)
Untertitel: 
Englisch
Deutsche Premiere
Nach Jahren auf hoher See kehrt der Pirat heim zu seiner Mama. Die ihn immer noch bedingungslos liebt, wie am Tag seiner Geburt. Und zwar allen Irritationen zum Trotz – schließlich hat er sich Jahre nicht gemeldet, trägt nun einen Nasenring und ist voll tätowiert. Und Geheimnisse hat er bei seiner Rückkehr auch noch in diesem schweren Koffer, den er bluthustend nach Hause trägt. Alexandre Siqueira erzählt mit pastellig-sanfter Farbpalette und distinktiv animierten Charakteren davon, was es heißt, wenn eine Mutter gezwungen ist, dem eigenen, erwachsenen Kind beim Sterben zuzuschauen. Darüber hinaus geht es Siqueira aber auch ganz generell um die Vertrautheit von Müttern und Kindern, die manchmal herausgefordert wird: Die gewöhnungsbedürftigen Piratentattoos können auch andere Lebensentscheidungen versinnbildlichen, die einer Mutter erstmal fremd sind. Manchmal beinhaltet Akzeptanz eben auch das Loslassen.

Marie Ketzscher

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27.10.
#272
Passage Kinos Wintergarten
Teil der Kompilation
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27.10.2026
Passage Kinos Wintergarten
#272
Teil der Kompilation
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Calendar
28.10.
#322
CineStar 4
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28.10.2026
CineStar 4
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Calendar
29.10.
#451
CineStar 7
Teil der Kompilation
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29.10.2026
CineStar 7
#451
Teil der Kompilation
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Calendar
30.10.
#5A1
Schaubühne Lindenfels
Teil der Kompilation
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30.10.2026
Schaubühne Lindenfels
#5A1
Teil der Kompilation
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Regie
Alexandre Siqueira
Buch
Alexandre Siqueira, Jorge Palinhos
Kamera
Alexandre Siqueira
Schnitt
Alexandre Siqueira, Bill Kinder
Produktion
David Doutel, Vasco Sá
Co-Produktion
Luc Camilli, Bruno Simões, Carlota Pou
Ton
LoïcK
Musik
Christophe Petchanatz
Animation
Alexandre Siqueira, André Marques, Inês Teixeira, Luís Vital, Chloé Roux, Zhenia Delioussine
Animation Technique
2D Digital

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Kontakt
Joaquim Pinheiro
World Sales
Joaquim Pinheiro
Agência – Portuguese Short Film Agency
agencia@curtas.pt
Nominiert für: mephisto 97.6-Publikumspreis
Internationaler Wettbewerb Animationsfilm
Filmstill Tutaro
Tutaro Anne Isensee
Lebenshungrig stürzt sich ein Eidotter in die Welt und verliert sich im rastlosen Rausch. Eine hinreißende und kompromisslose Choreographie mit turbulenten Farben und Formen.
Filmstill Tutaro

Tutaro

Tutaro
Anne Isensee
Internationaler Wettbewerb Animationsfilm
Animationsfilm
Deutschland
2026
8 Minuten
Deutsch
Untertitel: 
Englisch
Audiodeskription
Weltpremiere
Am Anfang war das Licht, dann das Eidotter … Beschwingt stürzt sich die gelbe, lebenshungrige Form in die Welt, streckt sich, springt hin und her. Der Raum wird größer und gewinnt an Tiefe, das Spielfeld dehnt sich aus. Aus neugierigem Sich-Treibenlassen zu lateinamerikanischen Rhythmen wird zunehmend rastloses Getriebensein, begleitet von hyperventilierenden Breakbeats. Der gelbe Ball rast nur noch als schmaler, hastiger Pinselstrich durch den schwarzen Kosmos, rauscht an turbulenten Farben und Formen vorbei – und verliert sich. Mit reiner Abstraktion setzt „Tutaro“ eine kleine Persönlichkeit in die Welt und verfolgt ihren Lebensweg ebenso zärtlich wie kompromisslos.

André Eckardt

Photosensitivity warning: Enthält Lichteffekte, die bei erhöhter Lichtempfindlichkeit Überreaktionen auslösen können.

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27.10.
#251
CineStar 7
Teil der Kompilation
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27.10.2026
CineStar 7
#251
Teil der Kompilation
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29.10.
#442
CineStar 6
Im Warenkorb können Sie ermäßigte Tickets, Akkreditierungen und Dauerkarten anwenden
29.10.2026
CineStar 6
Im Warenkorb können Sie ermäßigte Tickets, Akkreditierungen und Dauerkarten anwenden
Calendar
29.10.
#4C1
Cinémathèque in der naTo
Teil der Kompilation
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29.10.2026
Cinémathèque in der naTo
#4C1
Teil der Kompilation
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Calendar
31.10.
#674
Passage Kinos Wintergarten
Teil der Kompilation
Im Warenkorb können Sie ermäßigte Tickets, Akkreditierungen und Dauerkarten anwenden
31.10.2026
Passage Kinos Wintergarten
#674
Teil der Kompilation
Im Warenkorb können Sie ermäßigte Tickets, Akkreditierungen und Dauerkarten anwenden
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Credits DOK Leipzig Logo

Regie
Anne Isensee
Schnitt
Anne Isensee, Sonja Rohleder
Produktion
Anne Isensee
Co-Produktion
Sonja Rohleder
Ton
Lorenz Fischer
Sound Design
Lorenz Fischer
Musik
Sarah Farina, Chris Hill
Animation
Anne Isensee, Sonja Rohleder, Michelle Brand
Animation Technique
Motion Graphics, 2D Digital

Kontakt DOK Leipzig Logo

Kontakt
Nominiert für: mephisto 97.6-Publikumspreis
Doc Alliance
Filmstill Two Mountains Weighing Down My Chest
Two Mountains Weighing Down My Chest Viv Li
Viv pendelt zwischen dem Künstlerdasein in der queeren Berliner Subkultur und der maoistisch geprägten Familie in Peking. Offenherzige Identitätssuche mit einer gesunden Dosis Verspieltheit.
Filmstill Two Mountains Weighing Down My Chest

Two Mountains Weighing Down My Chest

Two Mountains Weighing Down My Chest
Viv Li
Doc Alliance
Dokumentarfilm
Deutschland,
Niederlande
2026
85 Minuten
Englisch,
Mandarin,
Deutsch
Untertitel: 
Englisch
Keine Premiere
Im Zuge der Pandemie verschlägt es die chinesische Expat-Künstlerin Viv Li nach Berlin. Ihre neugierigen Gehversuche in der queeren Subkultur der Stadt hören sich anders an, wenn sie versucht, ihrer maoistisch geprägten Verwandtschaft in Peking davon zu berichten – der Film navigiert fließend zwischen den Kulturen, auf der Suche nach den Grenzen der Anpassungsfähigkeit und dem Beginn der eigenen Identität. Dabei geht es Li nie darum, zwei Welten gegeneinander auszuspielen. Beiden nähert sie sich gleichsam offenherzig und mit einer gesunden Dosis humoristischer Verspieltheit: Impressionen chinesischer Sehenswürdigkeiten unterlegt sie mit Songs von Trio und Juliane Werding, die Flucht vorm engmaschigen Überwachungsnetz Pekings inszeniert sie als virtuoses Gangsterballett und Mao darf hinter einer Bergkette emporsteigen, väterlich besorgt fragend: „Bist du okay?“

Felix Mende

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27.10.
DOK Stream 24h
Two Mountains Weighing Down My Chest
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27.10.2026
DOK Stream 24h
Two Mountains Weighing Down My Chest
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Calendar
29.10.
#432
CineStar 5
Two Mountains Weighing Down My Chest
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29.10.2026
CineStar 5
#432
Two Mountains Weighing Down My Chest
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Calendar
31.10.
#673
Passage Kinos Wintergarten
Two Mountains Weighing Down My Chest
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31.10.2026
Passage Kinos Wintergarten
#673
Two Mountains Weighing Down My Chest
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Credits DOK Leipzig Logo

Regie
Viv Li
Buch
Viv Li
Kamera
Viv Li, Janis Mazuch
Schnitt
Christoph Bargfrede
Produktion
Daniela Dieterich, Ümit Uludağ, Erik Winker, Martin Roelly
Co-Produktion
Olivia Sophie van Leeuwen, Ruby Deelen
Sound Design
Marcel Walvisch

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Kontakt
Kilian Kiefel
kkiefel@mediawan.com
German Distributor
Jürgen Lütz
Deutscher Wettbewerb Dokumentarfilm
Filmstill A Guy from Kleinmachnow
Ein Typ aus Kleinmachnow Leonard Volkmer
Queere Ich-Erzählung zwischen Sehnsucht, Rausch und Reue. Im Club, am See und beim nächtlichen Heimweg ist das eigene Judgement oft schneller als die Frage, wie es einem eigentlich geht.
Filmstill A Guy from Kleinmachnow

Ein Typ aus Kleinmachnow

Ein Typ aus Kleinmachnow
Leonard Volkmer
Deutscher Wettbewerb Dokumentarfilm
Dokumentarfilm
Deutschland
2026
11 Minuten
Deutsch
Untertitel: 
Englisch
Weltpremiere

Eine queere Ich-Erzählung über Sehnsucht in drei Akten. Verhandelt werden chaotisch anmutende, aber dennoch systemisch funktionierende Kreisläufe von Anziehung und Abstoßung, Angst und Begehren, Konsum und Entzug, Rausch und Reue. Während der Film eine zeitlose Unmittelbarkeit erzeugt, klingt der Kommentar des Ich-Erzählers konträr dazu eher nach Overthinking als nach einem unhinterfragten Moment des Einfach-da-Seins. Egal ob im Club, am See oder in der Mensa – das eigene Judgement ist stets schneller als die Frage, wie es einem eigentlich gerade geht. Doch allmählich verändert sich etwas: Eine zunächst kaum wahrnehmbare Frequenzverschiebung setzt ein. Das anfangs stark fragmentierte Stakkato des Kommentars weicht nach und nach einer Erzählung, die sich im Zwischenraum von Düne, Traum und Wirklichkeit einpendelt.

Luc-Carolin Ziemann

Thematisiert Sucht, Drogenkonsum, psychische Erkrankungen, explizite Sexszenen

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27.10.
#271
Passage Kinos Wintergarten
Teil der Kompilation
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27.10.2026
Passage Kinos Wintergarten
#271
Teil der Kompilation
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29.10.
#481
UT Connewitz
Teil der Kompilation
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29.10.2026
UT Connewitz
#481
Teil der Kompilation
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30.10.
#563
Passage Kinos Astoria
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30.10.2026
Passage Kinos Astoria
#563
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01.11.
#7A3
Schaubühne Lindenfels
Teil der Kompilation
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01.11.2026
Schaubühne Lindenfels
#7A3
Teil der Kompilation
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Credits DOK Leipzig Logo

Regie
Leonard Volkmer
Buch
Leonard Volkmer
Kamera
Leonard Volkmer
Schnitt
Leonard Volkmer
Produktion
Leonard Volkmer
Ton
Fabian Gimpel

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Kontakt
Leonard Volkmer
leonardjvolkmer@gmx.de
Internationaler Wettbewerb Animationsfilm
Filmstill We Are Aliens
We Are Aliens Kohei Kadowaki
Ewig verletzte Erwachsene: Ein Anti-Coming-of-Age-Film über eine Jungsfreundschaft, ein Missverständnis und ein Zerwürfnis. Welche Männlichkeitsbilder verhindern, dass Kindheitswunden heilen?
Filmstill We Are Aliens

We Are Aliens

We Are Aliens
Kohei Kadowaki
Internationaler Wettbewerb Animationsfilm
Animationsfilm
Japan,
Frankreich
2026
117 Minuten
Japanisch
Untertitel: 
Englisch
Deutsche Premiere
Manche Kindheitswunden heilen nie. Als sich die Grundschüler Tsubasa und Kyotaro anfreunden, hört das triste Außenseiterdasein endlich auf: Sie verstehen einander, sie sehen einander. Tsubasa, der eigentlich lieber Origamis faltet, als Fußballstarträumen hinterherzurennen, und von der Mama viel Leistungsdruck, aber kaum Zuneigung bekommt, und Kyotaro, der bei seiner alten, mittellosen Oma aufwächst und nichts lieber mag, als Dinosaurier zu zeichnen. Gemeinsam stromern sie durch die Gegend, spielen, sind unzertrennlich. Doch Kyotaros impulsiv-nerdige Art und die bösen Zungen anderer Kinder säen Misstrauen in Tsubasa – ist der beste Freund vielleicht ein Alien? Ein kleines Missverständnis und ein größerer Eklat führen zum Bruch. Kohei Kadowakis Debütfilm nimmt sich viel Zeit für beide Kinderperspektiven: Oft weilt die Kamera in fassungslosen, entsetzten oder weinenden Gesichtern, die auch mal zu Aliens morphen – hier nutzt der Regisseur Rotoskopie, um die Emotionen besonders greifbar zu machen. Die empathische Emotionalität ist auch das Distinktionsmerkmal der Narration, die das Prinzip „Coming of Age“ ad absurdum zu führen scheint: In gesellschaftliche Männlichkeitskonventionen verstrickt, sind die beiden Protagonisten dazu verdammt, als ewig Verletzte erwachsen zu werden, vielleicht sogar nie komplett im Hier und Jetzt anzukommen.

Marie Ketzscher

Enthält Darstellungen von psychische Erkrankungen, körperliche Gewalt

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28.10.
#342
CineStar 6
We Are Aliens
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28.10.2026
CineStar 6
#342
We Are Aliens
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Calendar
30.10.
#521
CineStar 4
We Are Aliens
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30.10.2026
CineStar 4
#521
We Are Aliens
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Calendar
01.11.
#734
CineStar 5
We Are Aliens
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01.11.2026
CineStar 5
#734
We Are Aliens
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Regie
Kohei Kadowaki
Buch
Kohei Kadowaki
Kamera
Kohei Kadowaki
Schnitt
Kenichiro Tachikawa
Produktion
Yuuri Shimojo
Co-Produktion
Emmanuel-Alain Raynal
Animation
Kohei Kadowaki
Animation Technique
2D Digital

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Kontakt
Léonard Altmann
sales@charades.eu