Pressebereich
Rund ums Jahr informieren wir interessierte Journalist*innen über die wichtigsten Neuerungen bei DOK Leipzig. Auf dieser Seite finden Sie unsere aktuellen Pressemitteilungen sowie Informationen zu weiteren Materialien für die Presse.
Fotos & Logos
Pressefotos, Porträts und Logos von DOK Leipzig können Sie hier herunterladen:
Presseverteiler
Wenn Sie unsere Pressemitteilungen erhalten möchten, geben Sie uns gern per E-Mail Bescheid:
Nina Kühne
presse [at] dok-leipzig [dot] de (presse[at]dok-leipzig[dot]de)
+49 (0)341 30864-1070
Die Filme, die um die diesjährigen Doc Alliance Awards konkurrieren, wurden nun bekanntgegeben. Jedes der sieben europäischen Dokumentarfilmfestivals, die das Netzwerk Doc Alliance bilden, sowie das diesjährige Gastfestival Golden Apricot Yerevan International Film Festival (GAIFF) hat einen kurzen und einen langen Dokumentarfilm aus seinem vergangenen Programm vorgeschlagen.
Die Doc Alliance Awards werden am 19. Mai in Cannes während des Doc Day Lunch beim Marché du Film verliehen. Die Veranstaltung ist nur mit Einladung zugänglich.
Die Gewinnerfilme werden von einer dreiköpfigen Jury ausgewählt: Wouter Jansen (CEO und Gründer von Square Eyes), Maria Palacios Cruz (Festivalleiterin des Open City Documentary Festival) und Filmkritiker, Filmemacher und Produzent Mark Peranson. Der Preis ist mit 5.000 € für den besten langen Dokumentarfilm und 3.000 € für den besten Kurzfilm dotiert und bietet den Filmemacher*innen finanzielle Unterstützung für ihre zukünftige Arbeit. In der Kategorie „Bester Langfilm“ sind nur Debüts oder zweite Regiearbeiten zugelassen.
Im Anschluss an die Preisverleihung werden Vertreter*innen des Netzwerks das „Doc Alliance Research Handbook“ vorstellen. Im Rahmen eines langfristigen Forschungsprojekts hat Doc Alliance Informationen zu allen Mitgliedsfestivals gesammelt, mit Fokus auf die Bereiche neue Technologien, inklusive Programmgestaltung, Nachhaltigkeit, Nachwuchsförderung und pädagogische Praktiken.
Doc Alliance hat sich der Förderung aufstrebender Talente im europäischen Dokumentarfilm verschrieben. Zu den Mitgliedsfestivals gehören CPH:DOX, Doclisboa, DOK Leipzig, FIDMarseille, Ji.hlava IDFF, Millennium Docs Against Gravity und Visions du Réel. Jedes der Festivals zeigt mindestens drei der nominierten Filme bei seiner nächsten Ausgabe.
Nominierte Langfilme:
-
A Song Without Home (სิมღერა სახლის გარეშე), Georgien/USA, Regie: Rati Tsiteladze, nominiert von CPH:DOX
-
Afterlives, Deutschland/Belgien/Frankreich, Regie: Kevin B. Lee, nominiert von Doclisboa
-
Fantasy (Fantaisie), Frankreich, Regie: Isabel Pagliai, nominiert von FIDMarseille
-
Holler For Service, Deutschland/USA, Regie: Ole Elfenkaemper, Kathrin Seward, nominiert von DOK Leipzig
-
Imago, Frankreich/Belgien, Regie: Déni Oumar Pitsaev, nominiert vom Golden Apricot IFF
-
Minimum Love (Minimum lásky), Tschechien, Regie: Maja Penčič, nominiert von Ji.hlava IDFF
-
The Case Against Space, Großbritannien/Frankreich, Regie: Graeme Arnfield, nominiert von Visions du Réel
-
Two Mountains Weighing Down My Chest, Deutschland/Niederlande, Regie: Viv Li, nominiert von Millennium Docs Against Gravity
Nominierte Kurzfilme:
-
Amma, Do Giraffes Cry?, Tschechien, Regie: Kartikeya Saxena, nominiert von Millennium Docs Against Gravity
-
Apocalypse Yesterday, Today, Tomorrow, and the Day After Tomorrow (Apokalypsa včera, dnes, zítra a pozítří), Ukraine/Tschechische Republik, Regie: Anastasiia Bonadyha, nominiert vom Ji.hlava IDFF
-
Cold Call, Deutschland, Regie: Stefanie Schroeder, nominiert von DOK Leipzig
-
Conversations and Dreams, Tschechien/Armenien, Regie: Melanya Hamasyan, nominiert vom Golden Apricot IFF
-
Errabonda, Dänemark/Italien, Regie: Emma Harris, nominiert von CPH:DOX
-
Some of You Fucked Eva, Frankreich, Regie: Lilith Grasmug, nominiert vom FIDMarseille
-
The Divided City of Mitrovica (Podeljeni grad Kosovska Mitrovica), Serbien/Kosovo, Regie: Marko Grba Singh, nominiert von Doclisboa
-
The Interpreter, Großbritannien, Regie: Mohamad Hafeda, nominiert von Visions du Réel
Weitere Informationen zum Doc Alliance Award: docalliance.org
Weitere Informationen zum Gastfestival 2026: Golden Apricot IFF
Das Festivalnetzwerk Doc Alliance hat das diesjährige Gastfestival bekanntgegeben: GAIFF, das Golden Apricot Yerevan International Film Festival, findet jährlich in der armenischen Hauptstadt statt, dieses Jahr vom 12. bis 19. Juli.
In den kommenden Monaten wird GAIFF bei gemeinsamen Veranstaltungen und Treffen der Netzwerkfestivals dabei sein, bei denen Erfahrungen und Ideen zu Themen wie Filmbildung, Nachwuchsförderung, XR, Inklusion und Nachhaltigkeit ausgetauscht werden. Außerdem nominiert das Festival einen Kurz- und einen Langfilm für den Doc Alliance Award und ist an der Auswahl der Jury beteiligt.
Das 2004 in Jerewan, Armenien, gegründete Golden Apricot Yerevan International Film Festival folgt dem Leitbild, durch das Kino Brücken zu bauen und den Dialog zwischen Kulturen zu fördern. GAIFF zeigt Filme, die unterschiedliche ethnische Zugehörigkeiten, Religionen und nationale Identitäten widerspiegeln. Das Programm des Festivals vereint Spiel- und Dokumentarfilme ohne Unterscheidung der Formen und umfasst internationale und regionale Wettbewerbssektionen, ein Kurzfilmprogramm für aufstrebende armenische Filmemacher*innen sowie eine Reihe an Sektionen außer Konkurrenz, die sowohl zeitgenössische Produktionen als auch historische Filmwerke präsentieren.
Doc Alliance unterstützt aufstrebende Talente des europäischen Dokumentarfilms. Jedes der sieben Mitglieder (CPH:DOX, Doclisboa, DOK Leipzig, FIDMarseille, Ji.hlava IDFF, Millennium Docs Against Gravity FF und Visions du Réel) sowie das Gastfestival nominiert jährlich einen kurzen und einen langen Dokumentarfilm für den Doc Alliance Award.
Die nominierten Filme werden Ende April bekanntgegeben. Verliehen werden die Preise im Rahmen von Cannes Docs (Marché du Film, 13.–20. Mai).
Weitere Informationen zu Doc Alliance: Website des Netzwerks
Weitere Informationen zum Gastfestival 2026: GAIFF
Ältere Pressemitteilungen (ab 2020) finden Sie in unserem Archiv.