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White Lies
Alba Zari wurde in Bangkok geboren, in einer angeblichen „Hippie-Kommune“, der sich ihre Großmutter Rosa und ihre Mutter Ivana angeschlossen hatten. Aber sie erinnert sich nicht an viel aus ihrer Kindheit. Der Wunsch nach Antworten bringt Alba dazu, sich in die schmerzhafte Arbeit des Erinnerns zu vertiefen: der Versuch, die Entscheidung ihrer Großmutter, sich der Children of God-Sekte anzuschließen, zu verstehen, die weitreichenden Folgen der Indoktrination ihrer Mutter, und die Identität ihres Vaters. In Gesprächen und Alltagsmomenten mit ihrer Großmutter und Mutter erfährt Alba mehr über die Sekte, die Praxis des „Flirty Fishing“ und den weit verbreiteten sexuellen und psychologischen Missbrauch ihrer Mitglieder, einschließlich der Kinder. Die Spuren des Schmerzes sind noch Jahre später spürbar, zeigen sich in Albas Tränen, die noch vor den Worten heraussprudeln, im Zittern der Hände und den konstanten übertriebenen Entschuldigungen ihrer Mutter. Alba „lebt die Fragen“ in der Hoffnung auf Antworten; doch je weiter die Reise geht, desto klarer wird ihr, dass es vielleicht nicht um Antworten geht, sondern darum, Abwesenheit als eine konstante Präsenz zu akzeptieren und nicht davon bestimmt zu werden. Ein Film über Familienverletzungen, Erinnerung, und die Widerstandskraft der Bande, die uns zusammenhalten.
Sevara Pan
Enthält Darstellungen von psychische Erkrankungen
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manuela@slingshotfilms.it
Wir bauen eine neue Welt, Willi Wiberg
Ein Bilderbuch-Film aus der Willi Wiberg-Reihe. Papa geht einkaufen und ermahnt Viktor und Willi, bloß alles am Platz zu lassen, da er gerade erst aufgeräumt hat. Aber die Freude der beiden, „unsichtbar“ zu spielen, ist einfach zu groß. Auf einmal ist die halbe Einrichtung im Spiel und im Wohnzimmer verteilt. Schaffen die beiden Freunde es, alles wieder aufzuräumen, bevor Papa wieder zurück ist?
Lina Dinkla
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jennifer@bokmakaren.se
A Wish
André Eckardt
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franz.impler@gmail.com
Wolkenfisch
Der winzige Fisch schwimmt durch eine riesige Unterwasserwelt. Laut geht es hier manchmal zu und hektisch. Am liebsten würde er sich hinter den anderen Fischen verstecken. Ist er zu klein, um die Welt so zu sehen wie die Großen? Die in betörenden blauen und grünen Aquarellfarben gezeichnete Animation zeigt, dass es zu groß oder zu klein eigentlich gar nicht gibt. Und wäre es nicht schön, wenn wir am Ende alle in einer großen Blase in den Himmel flögen?
Lina Dinkla
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miguel.wasia@gmail.com
World
In einer fließenden Sequenz wird die Geburt einer Welt als bio-astronomisches Ereignis dargestellt. Nebulöse, wirbelnde Gaskugeln kondensieren, werden zu geschmolzenen Membranen, dann zu einem blitzenden Planeten. Der Abstieg in seine ausbrechenden elektronischen Kräfte, hin zum Kern, lässt den Lebensfunken sich verdoppeln und vervielfachen. Er steigt auf zum Bewusstsein, zu kristallinen Symmetrien. Die Wahrnehmung des Ganzen verdichtet sich. Es ist der Beginn eines Überbewusstseins. Dieser Film wurde mit Unterstützung der National Film Preservation Foundation restauriert.
Pyramid Films
Photosensitivity warning: Enthält Lichteffekte, die bei erhöhter Lichtempfindlichkeit Überreaktionen auslösen können.
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The World Came Flooding In
Das Projekt, dessen Schwerpunkt auf einem Virtual-Reality-Erlebnis liegt, ergänzt durch Augmented-Reality-Elemente wie auch Workshops, entstand in Zusammenarbeit mit den von der Überschwemmung Betroffenen. Im Zuge seiner weiteren Entwicklung wird es zu einem lebendigen Archiv des Wiederaufbaus, das verlorene Gegenstände zum Leben erweckt. Wie Entenküken, die nach einer Überschwemmung wieder auftauchen, geht das Leben – wenn auch in veränderter Form – weiter.
Dana Melaver
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Diese Arbeit ist Teil unserer Ausstellung
DOK Neuland: Landslide
27.10–1.11.2026
Di–So: 11:00–18:00
Mi: 12:00–20:00
Eintritt frei
Die DOK Neuland Extended Reality Ausstellung findet im Kohlrabizirkus statt, zusätzlich befindet sich ein Projekt im Leipziger Hauptbahnhof und in der Heilandskirche findet zu zwei Terminen eine Performance statt.
Alles über die Ausstellung DOK Neuland
Es gelten die AGB von DOK Leipzig. Bitte beachten Sie, dass aufgrund einer begrenzten Personananzahl in den Ausstellungsorten längere Wartezeiten zu erwarten sind. Wir bitten um Ihr Verständnis und Ihre Geduld.
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Xiangzidian Village: The Stage
James Lattimer
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husanshou@qq.com
Yawar Mallku
Jorge Sanjinés‘ Kurzfilm „Revolución“ (1963) wurde neben den kubanischen Filmen als einer der ersten lateinamerikanischen Filme 1964 in Leipzig gezeigt. Mit seinem dokumentarischen Spielfilm „Yawar Mallku“ (Sangre de Condor) unternahm Sanjinés den Schritt hin zu einem Kino, das Geschichte macht. Der Film, in Rückblenden erzählt, basiert auf realen Ereignissen: US-amerikanische Entwicklungshelfer*innen sterilisieren heimlich indigene Frauen. Der Vorsteher einer Quechua-Gemeinde entdeckt das Verbrechen, die Dorfgemeinschaft übt Rache. Schließlich wird er von der Polizei niedergeschossen und überlebt schwerverletzt. Er wird in die Stadt gebracht, doch der Rettungsversuch scheitert: Es fehlt das Geld für eine Bluttransfusion. Die Kampfansage des Films richtet sich sowohl gegen den „Yankee-Imperialismus“ als auch gegen die bolivianische Klassengesellschaft. Infolge der zunächst verbotenen öffentlichen Vorführung mussten die sogenannten Friedenskorps aus dem Land abziehen. Im Rahmen der „Woche des jungen Films: Lateinamerika“ der Berlinale 1970 premierte „Yawar Mallku“ in West-Berlin. Danach zeigten die Freunde der Deutschen Kinemathek (heute: Arsenal Filminstitut) Sanjinés Film über Jahre vielfach im Kino Arsenal, selbst unter der Überschrift „Geburtenkontrolle als Genozid“ im Kontext des Ersten Internationalen Frauen-Filmseminars im November 1973. Die gleiche Wertschätzung im Osten: Unter nur drei lateinamerikanischen Filmen in den „Film-Blättern. Kurzmonographien zu klassischen Filmen“ des Staatlichen Filmarchivs der DDR findet sich mit Nr. 183 „Das Blut des Condors“.
Florian Wüst
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pedro@ukamau.org
Zeig mal Herz!
Filme
Growing Wild
Thematisiert Diskriminierung von LGBTQIA2S+-Personen
Ein Typ aus Kleinmachnow
Thematisiert Sucht, Drogenkonsum, psychische Erkrankungen, explizite Sexszenen
Kitzel
Lice n’ Shine
Through the Dust of Time
Omsorg
Thematisiert sexualisierte Gewalt
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Im Kino
Zellenkumpel
Sam, ein mürrischer Waschbär, muss sich eine Zelle mit Bob teilen, einer liebenswerten, aber etwas begriffsstutzigen Seekuh. Beim chaotischen Ausbruch aus dem Gefängnis kommt Sams weicher Kern immer mehr zum Vorschein, während Bob verlässlich zu Sam hält. Wird ihr Ausbruch gelingen? Das ist auf einmal nicht mehr so wichtig. Gemeinsam haben sie bereits etwas viel Schöneres erfahren: Zusammenhalt. Eine knuffige Knetfiguren-Animation zum absoluten Liebhaben.
Lina Dinkla
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Zwei Flüsse
Szymon und Franek leben in der Nähe der Oder. Polen und Deutschland treffen hier aufeinander. Jeden freien Moment verbringen sie mit Freunden im Skatepark, ein Ort, an dem alle zusammenkommen, ganz gleich, woher sie kommen. Dieser auf 16-mm-Film gedrehte Kurzdokumentarfilm begleitet zwei Kinder, die in einem Grenzgebiet aufwachsen und sich fragen, was Grenzen eigentlich sind: etwas Greifbares, wie der Fluss, auf den sie blicken, oder etwas, das nur in ihrer Vorstellung existiert?
Lina Dinkla
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info@felixmariabuehler.de