Filmarchiv

Land (Film Archive)

Filmstill A Scary Movie

A Scary Movie

Una película de miedo
Sergio Oksman
Internationaler Wettbewerb Dokumentarfilm 2025
Dokumentarfilm
Spanien,
Portugal
2025
72 Minuten
Spanisch,
Portugiesisch (Portugal)
Untertitel: 
Englisch
Nuno ist jetzt zwölf und fängt an, sich für Horrorgeschichten zu interessieren. Als sein Vater Sergio, der Regisseur, vorschlägt, Madrid über den Sommer zu verlassen und in einem vor kurzem geschlossenen Hotel in Lissabon zu wohnen, ist er Feuer und Flamme. Seiner Gäste beraubt und dem Verfall preisgegeben, scheint das Hotel die perfekte Geisterkulisse für seine aufkeimende Fantasie zu sein, eine neue Version des Overlook-Hotels aus „The Shining“.
Während Nuno durch die dunklen Flure streunt, sich hinter flatternden Vorhängen versteckt und auf seinem Smartphone gruselige Clips schaut, denkt Sergio im Voiceover über die Bedeutung von Angst und seine eigenen Erfahrungen damit nach: der begonnene, aber nie fertiggestellte Dokumentarfilm über einen portugiesischen Serienkiller, die in Filmarchiven spukenden Geister der Kinovergangenheit, die beängstigenden historischen Versuche, Kriminelle anhand der Form ihrer Schädel zu kategorisieren, diese eine erschreckende Begegnung mit seinem entfremdeten Vater in den Straßen von São Paulo, als er selbst noch ein Kind war. „A Scary Movie“ schwankt auf bestechend skurrile Weise zwischen Meta-Horrorfilm, ins Ausschweifen gebrachtem Essay und berührendem Vater-Sohn-Drama. Diese köstlich unklassifizierbare Mischung aus Fiktion und Dokumentation macht klar, dass das Grauen immer Teil des Alltags ist. Gibt es etwas Furchterregenderes als Familie?
James Lattimer

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Regie
Sergio Oksman
Buch
Sergio Oksman
Kamera
Jorge Rojas
Schnitt
Ana Pfaff
Produktion
Sergio Oksman
Co-Produktion
Fernando Franco
Ton
Nuno Carvalho
Filmvertrieb
Patra Spanou
Nominiert für: FIPRESCI Preis, Preis der Interreligiösen Jury
Hommage: Isabel Herguera 2024
Filmstill Ámár
Ámár Isabel Herguera
Mit ihrem Skizzenbuch im Gepäck reist eine Spanierin nach Indien, um ihren psychisch kranken Freund zu besuchen. Intensive Bilder und Farben visualisieren ihre vermutlich letzte Begegnung.
Filmstill Ámár

Ámár

Ámár
Isabel Herguera
Hommage: Isabel Herguera 2024
Animationsfilm
Spanien
2010
8 Minuten
Spanisch
Untertitel: 
Englisch
Mit ihrem Skizzenbuch im Gepäck reist die Spanierin Inés nach Indien, um ihren psychisch kranken Freund Ámár zu besuchen. Das Wiedersehen ist harmonisch und berührend, doch die Stimmung kippt. Die Stadt, in der Ámár wohnt, das Haus und sein Zimmer werden zum Spiegel von Inés’ innerem Erleben und erzählen in intensiven Farben und Texturen von einem unerträglichen Zustand zwischen Zuneigung und Abscheu.
Franka Sachse

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Regie
Isabel Herguera
Buch
Isabel Herguera
Kamera
Eduardo Elosegui
Schnitt
Eduardo Elosegui
Produktion
Isabel Herguera
Animation
Isabel Herguera, Rajiv Eipe
Doc Alliance Award 2024
Filmstill Balomania
Balomania Sissel Morell Dargis
Die unglaubliche Geschichte der „Baloeiros", einer Untergrundkultur im Herzen von Brasiliens Favelas. Riesenballons, im Verborgenen hergestellt, lassen aus dem Staunen nicht herauskommen.
Filmstill Balomania

Balomania

Balomania
Sissel Morell Dargis
Doc Alliance Award 2024
Dokumentarfilm
Dänemark,
Spanien
2024
93 Minuten
Portugiesisch (Brasilien),
Englisch
Untertitel: 
Englisch
Ein riesiges, leuchtendes Gebilde mit dem Antlitz von Rocky Balboa zieht durch die Nacht, rätselhaft und wie aus einer anderen Welt. Erst allmählich offenbart sich die tatsächliche Größe. Sissel Morell Dargis erzählt die unglaubliche Geschichte der „Baloeiros“, einer Untergrundkultur im Herzen von Brasiliens Favelas. Diese losen Gruppen haben sich dem Bauen, Steigenlassen und Jagen von Heißluftballons verschrieben. Das klingt nicht besonders spektakulär? Wer die gigantischen Objekte aus feinem Seidenpapier sieht, die oft populäre Figuren wie Karate Kid oder Superman abbilden, wird aus dem Staunen so schnell nicht herauskommen! Solch ein Ballonstart, dem manchmal Jahre des Schweißens und Klebens in heimlichen Werkstätten vorausgehen, ist nämlich nicht nur ein logistisch komplexes Unterfangen. Es ist auch gefährlich. Denn die „Baloeiros“, die mit ihrer Leidenschaft keinen Centavo verdienen, werden als kriminelle Vereinigung verfolgt.
Es dauert eine ganze Weile, bis Morell Dargis das Vertrauen dieser verborgenen Gemeinschaft gewinnt. Die Ballons dienen ihr dabei auch als Metapher für ein Land, das sich in einer politisch ebenso fragilen wie festgefahrenen Situation befindet, in dem die am Rande der Gesellschaft sich Durchschlagenden kaum auf ihre Rechte pochen können. Ein intimer, vielschichtiger und actiongeladener Film, der gängige Vorstellungen vom Leben in den Favelas auf den Kopf stellt.
Lina Dinkla

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Regie
Sissel Morell Dargis
Kamera
Sissel Morell Dargis, Elisa Barbosa Riva
Schnitt
Biel Andrés, Rikke Selin Als, Isabela Monteiro de Castro, Steen Johannessen, Sissel Morell Dargis
Produktion
Jesper Jack, Marie Schmidt Olesen, Marieke vanden Bersselaar, Carles Brugueras, Marie Schmidt Olesen, Jesper Jack
Sound Design
Carlos E. Garcia
Musik
Aquiles Ghirelli, O Novíssimo Edgar
Filmvertrieb
Eli Kilpatrick
Hommage: Isabel Herguera 2024
Filmstill Berbaoc
Berbaoc Irati Fernández, José Belmonte, Izibene Oñederra Aramendi, Mercedes Sánchez-Agustino, Gustavo Díez
Seltsame Figuren begegnen uns in den strophenartigen Segmenten dieses animierten Experiments. Verrauschte Textbruchstücke aus einem Interview verheddern sich in der Musik von Xabier Erkizia.
Filmstill Berbaoc

Berbaoc

Berbaoc
Irati Fernández, José Belmonte, Izibene Oñederra Aramendi, Mercedes Sánchez-Agustino, Gustavo Díez
Hommage: Isabel Herguera 2024
Animationsfilm
Spanien
2007
6 Minuten
ohne Dialog
Untertitel: 
Keine
Insekten unterschiedlicher Spezies finden zusammen. Sie installieren eine Bühne, auf der sich ein Rausch aus Farben und Texturen entwirrt. Seltsame Figuren begegnen uns in den strophenartigen Segmenten dieses animierten Experiments. Die bildlichen Assoziationen erwachsen aus einem Klangstück von Xabier Erkizia, das er anlässlich eines Interviews mit dem 2007 verstorbenen Musiker Santiago Irigoyen komponierte.
Franka Sachse

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Regie
Irati Fernández, José Belmonte, Izibene Oñederra Aramendi, Mercedes Sánchez-Agustino, Gustavo Díez
Produktion
Isabel Herguera
Musik
Xavier Erkizia
Hommage: Isabel Herguera 2024
Filmstill Black Box
Black Box Isabel Herguera, Izibene Oñederra Aramendi
Ein Hund nimmt uns mit in das Innere eines Leuchtturms. Dort bäumt sich Seefahrts- und Eroberungsgeschichte auf: in halluzinierten Bilderrätseln voller Grausamkeit.
Filmstill Black Box

Black Box

Kutxa beltza
Isabel Herguera, Izibene Oñederra Aramendi
Hommage: Isabel Herguera 2024
Animationsfilm
Spanien
2016
7 Minuten
ohne Dialog
Untertitel: 
Keine
Ein Kleintransporter nähert sich dem Leuchtturm auf dem Monte Igueldo an der Bucht vor San Sebastián. In dem Turm lebt eine Frau mit ihrem Hund. Die Umzugskartons mit Akten und Papieren sind gepackt. Noch bevor der Fahrer sie verladen kann, erhalten wir Zutritt zum ungewöhnlichen Inneren des Gebäudes. Darin bäumt sich Seefahrts- und Eroberungsgeschichte auf: in halluzinierten Bilderrätseln voller Grausamkeit.
Franka Sachse

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Regie
Isabel Herguera, Izibene Oñederra Aramendi
Hommage: Isabel Herguera 2024
Filmstill Blindman’s Bluff
Blindman’s Bluff Isabel Herguera
Der Assistenzhund einer blinden Person reißt sich los und verschwindet im Getümmel einer summenden Großstadt. Eine Reise beginnt, bei der die Sinne vor neuen Herausforderungen stehen.
Filmstill Blindman’s Bluff

Blindman’s Bluff

La gallina ciega
Isabel Herguera
Hommage: Isabel Herguera 2024
Animationsfilm
Spanien
2005
7 Minuten
ohne Dialog
Das Klingeln eines Telefons leitet über in die Soundlandschaft einer Großstadt. Das Brummen von Autos vermischt sich mit den Geräuschen eines Fußballspiels. Provoziert von einer Katze, reißt sich der Assistenzhund einer blinden Person los und trägt uns hinüber in eine Welt, deren räumliche Dimensionen sich kaum fassen lassen. Eine Reise beginnt, bei der die Sinne vor neuen Herausforderungen stehen.
Franka Sachse

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Regie
Isabel Herguera
Buch
Isabel Herguera, Satinder Singh, Sylvie Chesneau
Kamera
Eduardo Elosegui
Schnitt
Isabel Herguera
Produktion
Isabel Herguera
Animation
Isabel Herguera
Internationaler Wettbewerb 2020
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Camagroga Alfonso Amador
Landwirtsfamilien von altem Schrot und Korn gehören einer gefährdeten Spezies an. In deren Physiognomien, Gesten und Haltungen jedoch ist ein unverbrüchlicher Stolz eingeschrieben.
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Camagroga

Camagroga
Alfonso Amador
Internationaler Wettbewerb 2020
Dokumentarfilm
Spanien
2019
111 Minuten
Katalanisch,
Spanisch
Untertitel: 
Englisch
Die Huerta valenciana ist eine einzigartige Kulturlandschaft aus Feldern und Plantagen. Seit Generationen galt diese in mehrjähriger Fruchtfolge überwiegend mit Erdmandeln, Artischocken und Zwiebeln bepflanzte Region als der Gemüsegarten Spaniens. „Camagroga“ ist eine filmische Elegie über bäuerlichen Stolz und wie er sich in Physiognomien, Gesten und Haltungen der Menschen hinter den landwirtschaftlichen Erzeugnissen eingeschrieben findet.
Tardor, wie der Herbst in der valencianischen Regionalsprache heißt, ist die Jahreszeit, in der das Stroh der Erdmandel auf den Feldern abgebrannt wird, um die winterliche Ernte der nussgroßen Knollen zu erleichtern. Antonio Ramon und seine Tochter Inma bewirtschaften einen knapp vier Hektar großen Hof am nördlichen Stadtrand von Valencia – eine Betriebsgröße, die sich kaum mehr rentiert. Dennoch verwenden sie auf ihre Produkte ein Übermaß an Sorgfalt und traditionellem Wissen, wobei es scheint, dass sie dabei eher den Impulsen ihres vegetativen Nervensystems folgen als einem bewussten Programm. Seit ihre Felder indes auch als Filetstücke im Erschließungsplan der sich ausdehnenden Provinzhauptstadt ausgemacht wurden, wissen sie, dass sich die Kampfzone bereits bis zu ihrem Scheunentor ausgeweitet hat.
Ralph Eue

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Regie
Alfonso Amador
Buch
Alfonso Amador
Kamera
Alfonso Amador
Schnitt
Sergi Dies
Produktion
Xavier Crespo, Alfonso Amador
Ton
Jorge Salvà, José Serrador
Musik
Carles Dènia, Pep Gimeno, Miquel Gil
Nominiert für: Preis der Interreligiösen Jury, FIPRESCI Preis
Filmstill Disturbed Earth

Disturbed Earth

Disturbed Earth
Kumjana Novakova, Guillermo Carreras-Candi
Doc Alliance Award 2023
Dokumentarfilm
Spanien,
Bosnien und Herzegowina,
Nordmakedonien
2021
71 Minuten
Bosnisch,
Englisch
Untertitel: 
Englisch
Lastwagen fahren im Schritttempo über die Landstraße, geschmückt mit Blumengirlanden, beladen mit den sterblichen Überresten von Menschen, die bei dem Massaker von Srebrenica ermordet wurden. Die Hinterbliebenen nehmen die Särge in Empfang, um die erst vor Kurzem exhumierten und identifizierten Toten auf dem weitläufigen Friedhof der Stadt, gleichzeitig Gedenkstätte, zu bestatten. So überwältigend beginnt der Film, um sich anschließend auf drei der wenigen Überlebenden des Massenmordes zu konzentrieren, dem in der Kleinstadt in Bosnien und Herzegowina im Juli 1995 innerhalb von wenigen Tagen Tausende, hauptsächlich Männer und Jungen, zum Opfer fielen.

Srećko kehrte zurück und lebt nun in den Wäldern auf einem Hügel oberhalb der Stadt. Mirza entkam, indem er tagelang durch die Berge wanderte, und bewohnt jetzt wieder mit seiner Frau das alte Haus. Mejra hat ihren Mann und ihre Söhne verloren und versorgt sich, inzwischen 85-jährig, immer noch allein von ihrem Feld. Die leise beobachteten Alltagshandlungen wechseln sich ab mit prägnantem Archivmaterial, das die Abläufe der unfassbaren Ereignisse fast minutiös darstellt. Wacklig-rauschige Videos stehen in Kontrast zu den klaren Aufnahmen von Landarbeit und berückend unschuldiger Natur. Die Vergangenheit lastet unverändert schwer, doch zeigt sich die Beharrlichkeit des menschlichen Geistes, auch schrecklichste Umstände ertragen zu wollen.
Lina Dinkla

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Regie
Kumjana Novakova, Guillermo Carreras-Candi
Kamera
Kumjana Novakova, Guillermo Carreras-Candi
Schnitt
Jelena Maksimović
Produktion
Guillermo Carreras-Candi, Kumjana Novakova
Sound Design
Oriol Gallart
Animation und Musique Concrète 2021
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Earthworks – Installation Joe Gerhardt, Ruth Jarman
Ein riesiges, leuchtendes Band morphender Farbschichten und seltsame Geräusche ziehen Augen und Ohren in den Bann. Eindrucksvoll macht eine Installation Erdgeschichte erlebbar.
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Earthworks – Installation

Earthworks – Installation
Joe Gerhardt, Ruth Jarman
Animation und Musique Concrète 2021
Dokumentarfilm
UK,
Spanien
2016
2 Minuten
ohne Dialog
Untertitel: 
Keine
Die Erde schläft nicht. Das Duo Semiconductor destilliert Forschungsdaten zur Erdbewegung und animiert sie in einer Fünfkanal-Installation. In einer dunklen Halle werden die Besucherinnen und Besucher des Festivals Sónar Barcelona 2016 von einem riesigen, leuchtenden Band unablässig morphender Farbschichten und seltsamen Geräuschen gefangen genommen. Sie erleben einen Schnitt durch Landschaft und Zeit.
André Eckardt

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Regie
Joe Gerhardt, Ruth Jarman
Animation und Musique Concrète 2021
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Earthworks – Making Of Joe Gerhardt, Ruth Jarman
Knirschend, rumpelnd und rieselnd hinterlassen Erdbewegungen Klangspuren. Das Duo Semiconductor animiert Forschungsdaten und vermittelt auf faszinierende Weise geologische Prozesse.
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Earthworks – Making Of

Earthworks – Making Of
Joe Gerhardt, Ruth Jarman
Animation und Musique Concrète 2021
Dokumentarfilm
UK,
Spanien
2016
10 Minuten
Englisch
Untertitel: 
Keine
Geologisch bilden sich Erdschichten über Jahrtausende. Die Prozesse sind menschlich kaum wahrnehmbar. Ein Forschungsprojekt in einem spanischen Steinbruch rekonstruiert Erdbewegungen, modelliert sie und hält sie akustisch fest. Knirschend, rumpelnd und rieselnd hinterlassen die Erdschichten Klangspuren, die das Duo Semiconductor für eine audiovisuelle Fünfkanal-Installation animiert.
André Eckardt

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Regie
Joe Gerhardt, Ruth Jarman
Hommage: Punto y Raya 2025
Filmstill Evanescencia
Evanescencia Blas Payri
Das Videokunstwerk widmet sich der flüchtigen Natur von Farben, Texturen und Formen. Der sich in ständiger Entwicklung befindende Sound unterstreicht die Flüchtigkeit des Bildes.
Filmstill Evanescencia

Evanescencia

Evanescencia
Blas Payri
Hommage: Punto y Raya 2025
Animationsfilm
Spanien
2022
5 Minuten
ohne Dialog
Untertitel: 
Keine
Ein abstraktes Videokunstwerk, das die flüchtige Natur von Farben, Texturen und Formen erforscht. Die Bilder erinnern an die raue Oberfläche einer feuchten Höhlenwand, an der sich das schwache Licht einer fernen Taschenlampe bricht. Die Zeit verliert ihre Bedeutung, schemenhafte Kristallstrukturen entstehen und vergehen. Eine opalisierende Farberscheinung versucht, sich im Raum zu behaupten.
Franka Sachse

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Regie
Blas Payri
Internationaler Wettbewerb Kurzfilm 2021
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Everyday Is Like Sunday Alberto Dexeus
Versehrte, (un-)scharfe Bildfragmente. Gebetsartige musikalische Töne. Gebrochene Buchstaben. Eine Vision des Selbst – oder eine Selbstrestaurierung aus den Trümmern des Erinnerten.
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Everyday Is Like Sunday

Todos los días domingos
Alberto Dexeus
Internationaler Wettbewerb Kurzfilm 2021
Dokumentarfilm
Spanien
2021
15 Minuten
Spanisch,
Katalanisch
Untertitel: 
Englisch
Fast musikalisch, mantraartig oder wie ein Gebet kommen die Gedanken, manchmal bloß Zahlen, aus dem Off. Im Bild kreisförmige Fragmente des vertrauten Raums: ein Spiegel, eine Lupe. Ein Tag wie jeder andere: ohne Medikamente oder doch mit? Ein Film wie die Untersuchung einer Unschärferelation: Sehen wir wirklich besser mit der Lupe? Im Familienalbum ein herausgekratztes Gesicht: Mit Blumen und ausgeschnittenen Kleiderbildern wird die Lücke drapiert, schließlich als Zeichnung wieder gefüllt.
Borjana Gaković

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Regie
Alberto Dexeus
Kamera
Alberto Dexeus
Schnitt
Alberto Dexeus
Produktion
Bernat Manzano, Miguel Ángel Blanca, Montse Pujol Solà
Ton
Iban R. Gabarró
Hommage: Isabel Herguera 2024
Filmstill He Who Cheats Doesn’t Win
He Who Cheats Doesn’t Win Partha Pratim Das, Rajiv Eipe, Kapil Pandit, Kaustub Ray, Prashant Sartape, Nidhi Sundaram, Lucky Vakharia, Monisha Kaul
Ein Musikvideo, umgesetzt als Sandanimation: Ein zuckender Wirbel aus Licht durchbricht die flirrende Dunkelheit. Zwei Hände fangen ihn ein und wandeln sich in eine Figur, deren Weg wir verfolgen.
Filmstill He Who Cheats Doesn’t Win

He Who Cheats Doesn’t Win

Quien engaña no gana
Partha Pratim Das, Rajiv Eipe, Kapil Pandit, Kaustub Ray, Prashant Sartape, Nidhi Sundaram, Lucky Vakharia, Monisha Kaul
Hommage: Isabel Herguera 2024
Animationsfilm
Spanien
2005
5 Minuten
Spanisch
Untertitel: 
Englisch
Ein Musikvideo, umgesetzt als Sandanimation. Es visualisiert den gleichnamigen Rap-Song der Mestizo-Band Ojos de Brujo aus dem 2002 veröffentlichten Album „Barí“. Im Fluss des Sandes materialisieren sich wirbelnde, ineinandergleitende, kraftvoll rhythmisierte Bilder. Die energiegeladenen Beats und der eindringliche Sprechgesang tragen die Erzählung von Habgier und Betrug, der wir wie in Trance folgen.
Franka Sachse

Credits DOK Leipzig Logo

Regie
Partha Pratim Das, Rajiv Eipe, Kapil Pandit, Kaustub Ray, Prashant Sartape, Nidhi Sundaram, Lucky Vakharia, Monisha Kaul
Produktion
Isabel Herguera
Media Name: 1e35747b-5581-4604-abf4-cc5a4a469cba.jpg

In Ictu Oculi

Begiak hesteko artean
Jorge Moneo Quintana
Internationaler Wettbewerb Kurzfilm 2020
Dokumentarfilm
Spanien
2020
15 Minuten
Spanisch,
baskisch
Untertitel: 
Englisch
In einem Augenblick – so der Titel des Films – vergehen 66 Jahre, zerfallen sieben Jahrhunderte aus Stein und anstelle einer Kirche entsteht eine Sparkasse. Aufgeteilt in sechs Kapitel und zwei halbe gelingt Jorge Moneo Quintana ein Kunststück in Sachen Archivarbeit, Montage und Tongestaltung. Organisch fügen sich die Bilder des in Wandlung befindlichen Häuserblocks aneinander und lassen das Publikum in ein angenehm nüchternes Nachdenken über die Schönheit und Traurigkeit von Zerfall versinken.
Kim Busch

Credits DOK Leipzig Logo

Regie
Jorge Moneo Quintana
Buch
Jorge Moneo Quintana
Kamera
Jorge Moneo Quintana
Schnitt
Jorge Moneo Quintana
Produktion
Jorge Moneo Quintana
Ton
Jorge Moneo Quintana, Benito Macías Cantón
Kids DOK 2022
Filmstill Let’s Dance!
Let’s Dance! students’ collective TecnoCampus Mataró-Maresme
Ein farbenfroher, im Rotoskopie-Verfahren animierter Kurzfilm. In Bild für Bild gezeichneten Bewegungsfolgen wirbeln die Figuren über die Leinwand. Lasst uns einfach mittanzen!
Filmstill Let’s Dance!

Let’s Dance!

Let’s Dance!
students’ collective TecnoCampus Mataró-Maresme
Kids DOK 2022
Animationsfilm
Spanien
2022
3 Minuten
ohne Dialog
Untertitel: 
Keine
Eine schwungvolle Tanzeinlage für zwischendurch! Farbenfroh animiert im Rotoskopie-Verfahren, in Bild für Bild gezeichneten Bewegungsfolgen wirbeln die Figuren über die Leinwand. Studierende des TecnoCampus in Mataró bei Barcelona gestalteten diesen Kurzfilm als Gemeinschaftsprojekt. Der Spaß, den sie dabei hatten, ist jeder Szene deutlich anzusehen. Lasst uns einfach mittanzen!
Lina Dinkla

Credits DOK Leipzig Logo

Regie
students’ collective TecnoCampus Mataró-Maresme
Kamera
students’ collective TecnoCampus Mataró-Maresme
Schnitt
Queralt Antú Serrano
Produktion
Queralt Antú Serrano
Ton
students’ collective TecnoCampus Mataró-Maresme
Musik
students’ collective TecnoCampus Mataró-Maresme
Animation
students’ collective TecnoCampus Mataró-Maresme
Hommage: Isabel Herguera 2024
Filmstill Los Muertitos
Los Muertitos Isabel Herguera
Die Geister der Toten eines mexikanischen Friedhofs erheben sich und machen sich auf, die Mauer in die USA zu überqueren. Die Spukgeschichte von 1994 verursacht Gänsehaut durch ihre Aktualität.
Filmstill Los Muertitos

Los Muertitos

Los Muertitos
Isabel Herguera
Hommage: Isabel Herguera 2024
Animationsfilm
Spanien,
USA
1994
11 Minuten
Spanisch,
Englisch
Untertitel: 
Englisch
Angestachelt von einem äußerst überzeugenden jungen Mann mit amerikanischem Akzent, erheben sich die Geister der Toten aus ihren Gräbern auf einem mexikanischen Friedhof und machen sich auf, die Mauer in die Vereinigten Staaten zu überqueren. Diese Spukgeschichte aus dem Jahr 1994 verursacht Gänsehaut durch ihre Aktualität und verzaubert durch ihren Witz, flirrende Farben und vibrierende Formen.
Franka Sachse

Credits DOK Leipzig Logo

Regie
Isabel Herguera
Buch
Isabel Herguera
Kamera
Satinder Singh, Carmela Castrejon
Schnitt
Debdoot Das
Produktion
Isabel Herguera
Ton
Craig Smith, Otmaro Ruiz, Rosalía Royo, Bernardo Feldman