Filmarchiv

Sections (Film Archive)

Jahr

Countries (Film Archive)

Media Name: d12207ea-e7fd-46f0-ab0d-8589be2ebd36.jpg

To the Moon

To the Moon
Tadhg O’Sullivan
Camera Lucida – Außer Konkurrenz 2020
Dokumentarfilm
Irland
2020
76 Minuten
Tschechisch,
Deutsch,
Englisch,
Estnisch,
Persisch (Farsi),
Französisch,
Irisch,
Italienisch,
Japanisch,
Norwegisch,
Portugiesisch (Brasilien),
Rumänisch,
Russisch,
Albanisch,
Schwedisch,
Chinesisch
Untertitel: 
Englisch

Credits DOK Leipzig Logo

Tadhg O’Sullivan
Clare Stronge
Heino Deckert
Sara Ross-Samko
Amanda Feery
Feargal Ward
Michael Walsh
Apal Singh
Margaret Salmon
Peter Rubi
Sam Hamilton
Ian Powell
Ben Mullen
Jimmy Gimferrer
Lorenzo Gattorna
Joshua Bonnetta
Scott Barley
Tadhg O’Sullivan
Linda Buckley

Woher kommt es, dass der Mond die von ihm beschienene Erde in solch ein gleichermaßen vertrautes wie rätselhaftes Licht zu tauchen vermag? Und wieso haben sich unzählige Mondsüchtige des internationalen Films von dieser magischen Kraft so willig verführen lassen, dass sie wichtige Szenen ihrer Werke in der somnambulen Stimmung zwischen zutiefst dekadentem Blutmond und der frischen Unschuld des Neumonds spielen ließen? „To the Moon“ ist die hinreißende Ode an ein Zentralmotiv des Kinos.

Wie hypnotisiert überließ sich auch Regisseur Tadhg O’Sullivan dem seltsamen Mondlicht und seiner zusätzlichen Aufladung durch das Kino. Aus 130 Sequenzen der internationalen Filmgeschichte sowie berückenden, exklusiv für dieses Vorhaben gedrehten 16mm-Aufnahmen webte er eine immersive Metaerzählung, zu der präzise gesetzte Filmdialoge, literarische „Mondpassagen“ und ein virtuos eklektischer Soundtrack das ihre beitragen. Sind hier die eigenen Mondfilme, in die man irgendwann einmal hoffnungslos verliebt war, zu finden? Haben vielleicht „Black Moon“ (nein), „Suspiria“ (nein) oder „Carnival of Souls“ (ja) bei Tadhg O’Sullivan einen angemessenen Platz bekommen? Viele mögen so fragen. Doch auf die Enttäuschten wartet tiefer Trost: Jeder vermisste Film wird von drei anderen aufgewogen, die einen so verblüffen, dass sich der Verlust leicht verschmerzen lässt.
Ralph Eue
#
Poesie und Grenzgänge
Download Film Details PDF
Animation Perspectives 2020
Media Name: 0f4920cb-63c3-446a-991e-ac69bfba4678.jpg
Venetian Snares: Szamár Madár David OReilly
Ein computeranimierter Musikclip zu dunklen Breakcore-Beats zelebriert Effekt und Mystik. Doch plötzlich offenbaren sich die Schürfwunden einer verletzlichen digitalen DNA.
Media Name: 0f4920cb-63c3-446a-991e-ac69bfba4678.jpg

Venetian Snares: Szamár Madár

Venetian Snares: Szamár Madár
David OReilly
Animation Perspectives 2020
Animationsfilm
Irland
2005
4 Minuten
ohne Dialog
Untertitel: 
Keine

Credits DOK Leipzig Logo

David OReilly
David OReilly
David OReilly

Keltische Kultstätten kommunizieren effektvoll mit dem Kosmos, das irdische Dunkel wird von Energiefeldern und Sonnenstrahlen aufgewühlt. Schon in einer seiner frühesten Arbeiten – einem Clip für den Breakcore-Pionier Venetian Snares – zersetzt David OReilly den Mythos einer homogenen CGI-Welt und offenbart die Schürfwunden einer verletzlichen digitalen DNA.

André Eckardt
#
Poesie und Grenzgänge