Filmarchiv

Countries (Film Archive)

Film Unlimited 2013
A Chairy Tale Normen McLaren, Claude Jutra

Ein Holzstuhl wehrt sich gegen den Mann, der sich auf ihn setzen möchte, und bewegt sich eigenmächtig. Nach der ersten Fassungslosigkeit wächst der Ehrgeiz des Mannes, und die beiden beginnen einen bizarren Tanz, der ...

1957

A Chairy Tale

Animadok
Kanada
1957
10 Minuten

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Normen McLaren, Claude Jutra
Ravi Shankar, Chatur Lal, Maurice Blackburn
Evelyn Lambart
Ein Holzstuhl wehrt sich gegen den Mann, der sich auf ihn setzen möchte, und bewegt sich eigenmächtig. Nach der ersten Fassungslosigkeit wächst der Ehrgeiz des Mannes und die beiden beginnen einen bizarren Tanz, der in einer friedlichen Einigung endet.
„A Chairy Tale“ war eine Weiterentwicklung der Pixilationstechnik, mit der McLaren bereits in seinem Überraschungserfolg „Neighbours“ experimentiert hatte. Zu diesem außergewöhnlichen Tanzfilm schuf er alternative Versionen aus den Textreihen, die ebenfalls vom NFB veröffentlicht wurden. Die Musik steuerte der damals noch weitgehend unbekannte indische Musiker Ravi Shankar bei.

Annegret Richter
Internationaler Wettbewerb Animationsfilm (bis 2014) 2013
A Girl Named Elastika Guillaume Blanchet

Elastika ist nicht wie die anderen kleinen Mädchen, denn sie besteht aus Gummibändern. Und ihre Welt ist aus Kork. Einzigartig ist auch ihre Reise, bei der sie von Gebäude zu Gebäude springt, ein Meer überquert und in den Weltraum fliegt, indem sie sich an einer Feuerwerksrakete festhält

A Girl Named Elastika

Animationsfilm
Kanada
2012
3 Minuten
Untertitel: 
französische

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Guillaume Blanchet
Guillaume Blanchet
Bamprod
Guillaume Blanchet
Guillaume Blanchet, Minh Tran
Guillaume Blanchet
Guillaume Blanchet
François Bélanger, Pierre-Hugues Rondot
Elastika ist nicht wie die anderen kleinen Mädchen, denn sie besteht aus Gummibändern. Und ihre Welt ist aus Kork. Einzigartig ist auch ihre Reise, bei der sie von Gebäude zu Gebäude springt, ein Meer überquert und in den Weltraum fliegt, indem sie sich an einer Feuerwerksrakete festhält.
Cross Media Screening 2013
A Journal of Insomnia

Die Welt der Schlaflosigkeit als interaktive Selbsterfahrung. Persönliche Geschichten und inszenierte Begegnungen als Psychogramm der westlichen Gesellschaft. Intim, auch verstörend.

A Journal of Insomnia

Dokumentarfilm
Kanada
2013
45 Minuten

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Hugues Sweeney
Was bringt uns nachts um den Schlaf? Der interaktive Dokumentarfilm geht dieser Frage nach, indem er die Nutzer einlädt, die Welt der Schlaflosigkeit zu erkunden – ein Phänomen, das in Zusammenhang steht mit Stress und Angst und in unserer heutigen Gesellschaft jeden dritten Menschen betrifft. „A Journal of Insomnia“ lotet die erzählerischen Grenzen des Dokumentarfilms aus. Per Video, Text und Zeichnungen werden persönliche Geschichten zu Schlaflosigkeit gesammelt und zu einem kollektiven Erfahrungsraum für Betroffene aus der ganzen Welt verbunden. Insbesondere die erstaunlichen Aussagen von vier Schlaflosen geben intime Einblicke in einen verstörenden Zustand, den wir meist in Einsamkeit durchleben.

A Sea Turtle Story

Animationsfilm
Kanada
2012
8 Minuten
Untertitel: 
keine

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Silvia Basmajian, National Film Board of Canada
Kathy Schultz
Zach Kellum & Kurt Firla
Andrew Sneyd
Marcus Matyas
Kathy Shultz
Alex Bullock
Eine kleine Meeresschildkröte wird geboren und schon lauern überall Gefahren. Der Film erzählt von den Abenteuern, die Schildkröten in ihrem Leben zu bestehen haben.

A Sister’s Song

Dokumentarfilm
Kanada,
Israel
2018
91 Minuten
Untertitel: 
englische

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Danae Elon, Paul Cadieux
Danae Elon
Peter Venne
Danae Elon, Itamar Mendes Flohr
Vincent Guignard, Alexandre Leblanc
Danae Elon
Benoît Dame
Marina und Tatiana sind als Kinder mit ihrer Familie aus Russland nach Israel gezogen. Als Einwanderinnen war die Ankunft im neuen Heimatland nicht einfach. Diese Backstory schwingt bei ihrer Suche nach Vorbildern und Identität mit. Im Zentrum der Erzählung steht Marina. Ihre jüngere Schwester Tatiana ist als Jugendliche ihrem spirituellen Vater in ein streng orthodoxes Kloster in Griechenland gefolgt. Das ist zwanzig Jahre her. Vor vier Jahren haben sie sich zum letzten Mal gesehen. Seither verstärkt sich bei Marina der Eindruck, ihre Schwester sei dort unglücklich, und sie möchte sie zurückholen. Doch ist sie verantwortlich für Tatianas Glück? Wie kann man Verständnis aufbringen für die Entscheidung eines nahestehenden Menschen, der im Widerspruch zur eigenen Haltung steht?

Die in Kanada lebende preisgekrönte israelische Regisseurin und Kamerafrau Danae Elon kehrt auch für diesen Film in ihr Heimatland zurück. Diskret und doch sehr präsent schaut sie der Wiederbegegnung der beiden Schwestern zu. Nur punktuell, aber fast komplizenhaft wird sie von den Protagonistinnen ins Gespräch einbezogen. Die Geschichte von Marina und Tatiana erzählt sie dramaturgisch herausragend und innovativ. „A Sister’s Song“ – ein Lied über Liebe und Verlust und über die Kunst, seiner inneren Stimme zu folgen.

Annina Wettstein
Next Masters Wettbewerb 2015
A Summer Love Jean-François Lesage

Grelles Neonlicht, stampfende Techno-Rhythmen, im Gras liegen, reden und tanzen … Der Sommernachtstraum einer Gruppe von Jugendlichen, ein sinnlicher Rausch.

A Summer Love

Dokumentarfilm
Kanada
2015
63 Minuten
Untertitel: 
englische

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Jean-François Lesage
Jean-François Lesage
Gold Zebra
Jean-François Lesage, Marianne Ploska
Mathieu Bouchard-Malo, Ariane Pétel-Despots
Jean-François Lesage
Bruno Bélanger, Alexis Pilon-Gladu, Aude Renaud-Lorrain

Die grellen Neonfarben spiegeln sich auf den Gesichtern der jungen Menschen in einem nächtlichen Park. Man hört die Rhythmen der elektronischen Musik aus der Ferne. In der Dunkelheit erkennt man die großen Bäume, deren Äste hoch hinaus in den Himmel reichen und die so dastehen, als wachten sie über die Jugendlichen. Die liegen im Gras. Etwas später tanzen sie … und sie reden … viel. Manchmal überkommt einen das Gefühl, in einem dieser französischen Schwarzweiß-Filme aus den 60er Jahren gelandet zu sein, in denen auch ununterbrochen geredet wurde. Auch in dem Werk des kanadischen Regisseurs Jean-François Lesage spricht man Französisch und viel über das Nichts und viel über die Liebe. Aus dem Off ist die poetische Bemerkung eines jungen Mannes zu hören: „Liebe existiert trotzdem.“ Die Generation des digitalen Zeitalters hat offenbar viel über Beziehungen und Liebesdramen nachzudenken und einander zu erzählen. Das Neonlicht weist ihnen den Weg durch die nächtliche Natur, in eine ungewisse Zukunft des Erwachsenseins. Dies zu beobachten ist ein sinnliches Erlebnis. Zaza Rusadze


Internationales Programm 2018
A Transplant François Méthé

Drei Menschen warten auf eine Organspende. Mit behutsamen, aber auch expliziten Bildern dokumentiert „A Transplant“ das Wunder der Erneuerung eines ausgehenden Lebens.

A Transplant

Dokumentarfilm
Kanada
2018
69 Minuten
Untertitel: 
englische

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Marie-Claude Morazain
François Méthé
Joseph Marchand
Philippe St-Gelais
Sébastien Goyette
François Méthé
Cyril Bourseault
In der Warteschleife des Lebens: Die junge Shannon, der erst dreijährige Nolan und die fünffache Großmutter Suzanne benötigen eine Organspende. Ein Wettlauf gegen die Uhr und gegen den Tod, der rasend und unaufhaltsam näher kommt, während man langsamen Schrittes auf der Bedürftigenliste nach oben rückt. Für Patienten und Angehörige ist diese Zeit des Wartens eine sich stetig neu zusammensetzende Mixtur aus der Angst vor dem Verlust und der Hoffnung auf eine Zukunft. Aus diesem existenziellen Zustand der Unsicherheit, der Sorge und der Zuversicht führt „A Transplant“ mit behutsamen, gleichwohl expliziten Bildern hinein in den OP-Saal und hinein in den Körper, der von einem Team aus Ärzten und Helfern erneuert wird – routiniert und besonnen, aber auch im Bewusstsein des Risikos und der Verantwortung, die auf jedem einzelnen Handgriff lasten. Ein Film über die, wenn man so will, Einzigartigkeit des Lebens. Und über das Wunder, dass es zuweilen und in größter Not seiner Einzigartigkeit sogar entgehen kann.

Lukas Stern
Extended Reality: DOK Neuland 2015
After the Storm

Lieber zukünftiger Naturkatastrophenüberlebender,

das ist die Geschichte, in der deine Stadt komplett verwüstet zurückbleibt und deine Welt ohne dich untergeht.

2015

After the Storm

(none)
Kanada
2015
480 Minuten
Untertitel: 
(none)

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Heather Grieve, Helios Design Labs
Dan Sundy
Lieber zukünftiger Naturkatastrophenüberlebender,

das ist die Geschichte, in der deine Stadt komplett verwüstet zurückbleibt und deine Welt ohne dich untergeht.

Am 26. April 2011 wurde die Stadt Tuscaloosa im US-Bundesstaat Alabama von einem Tornado zerstört. Die Bilanz: 4.700 kaputte Häuser, 10.000 Obdachlose, Tausende Verletzte. Diese in Briefform adressierte Webdoku gibt nicht nur allgemeine Informationen über Naturkatastrophen, sondern ermöglicht durch ihre schlichten Bilder, fein gezeichnete Grafiken und die Stimme des Regisseurs aus dem Off einen sehr persönlichen und emotionalen Zugang zum Thema.
Strictly Animated 2018
Afterlife Ishu Patel

Nach dem Ende des Lebens tritt der Mensch in die Sphäre der Ewigkeit über – Erinnerungen vermischen sich mit Unvorhersehbarem.

Afterlife

Animationsfilm
Kanada
1979
8 Minuten
Untertitel: 
_ohne Dialog / Untertitel

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Derek Lamb
Ishu Patel
Herbie Mann
Ishu Patel
Nach dem Ende des Lebens tritt der Mensch in die Sphäre der Ewigkeit über – Erinnerungen vermischen sich mit Unvorhersehbarem. Andere Menschen, Tiere und Fabelwesen tauchen auf und verschmelzen zu einer Einheit. Ishu Patel schildert die Metamorphosen dieses transzendentalen Raumes in intensiv schimmernden Plastilinbildern und verleiht dem Jenseits eine eigene Schönheit.

Duscha Kistler

An Echoing Memory of a Tongue

Animationsfilm
Kanada
2017
2 Minuten
Untertitel: 
VO_Englisch

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Arash Akhgari (Mel Hoppenheim School of Cinema)
Arash Akhgari
Ashkan Behzadi
Arash Akhgari
Arash Akhgari
Arash Akhgari
Der Maler, Zeichner und Animationsfilmer Arash Akhgari widmet sich in seinen Filmen immer wieder einer radikalen Innensicht, etwa den „insomnischen Gedanken eines ängstlichen Gemüts“. Hier geht es um die Erfahrung eines unfreiwillig fragmentierten Sprechakts: das Stottern. Expressionistische Figurenzeichnungen, Streicherklänge und gebrochene Lautwiederholungen illustrieren den Kampf, der mit der Sprachfindung einhergeht.

Esther Buss
Extended Reality: DOK Neuland 2018
Äquator 360° – Mittelpunkt der Erde Nicolas Jolliet, Richard Decaillet

Wir tauchen ein in eine beeindruckende Klang- und Farbenwelt. Die Schamanen des Volkes der Yuruparí leben im Regenwald des Amazonas im Südwesten Kolumbiens.

Äquator 360° – Mittelpunkt der Erde

360°-Film
Kanada,
Deutschland
2018
14 Minuten

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Irene Vandertop
Nicolas Jolliet, Richard Decaillet
Ian Dunbar
Nicolas Jolliet
Ian Dunbar
Nicolas Jolliet, Richard Decaillet
Nicolas Jolliet
Ed Kelly
Marita Hübinger
Franz Hildgen
Thomas Wallner
Thomas Wallner
Wir tauchen ein in eine beeindruckende Klang- und Farbenwelt. Die Schamanen des Volkes der Yuruparí leben im Regenwald des Amazonas im Südwesten Kolumbiens. Ihre heiligen Stätten befinden sich verteilt in einem Netzwerk, das exakt der Äquatorlinie folgt. Die Yuruparí glauben, im Zentrum der Welt zu leben und dass es ihre Aufgabe sei, die Erde spirituell im Gleichgewicht zu halten.

Lars Rummel, Marie Hinkelmann
Extended Reality: DOK Neuland 2015
ARTE360 – Plattform für 360°/VR-Video Thomas Wallner

ARTE arbeitet aktuell an neuen 360°- und Virtual-Reality-Projekten in den Bereichen Kultur, Dokumentation und Fiktion, welche über die ARTE360-Plattform und durch Virtual-Reality-Brillen erlebt werden können.

ARTE360 – Plattform für 360°/VR-Video

(none)
Kanada,
Frankreich,
Deutschland
2015
480 Minuten
Untertitel: 
(none)

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Thomas Wallner, Irene Vandertop, DEEP Inc.
Thomas Wallner
Scott Hermann, Joshua Park, Franz Hildgen, James Acres
ARTE arbeitet aktuell an neuen 360°- und Virtual-Reality-Projekten in den Bereichen Kultur, Dokumentation und Fiktion, welche über die ARTE360-Plattform und durch Virtual-Reality-Brillen erlebt werden können.

In der Ausstellung werden erste Dokumentarfilme durch Virtual-Reality-Headsets und Cardboard-Brillen für den Besucher erfahrbar gemacht.

Blackout

Animadok
Kanada
2013
4 Minuten
Untertitel: 
keine

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Sharron Mirsky
Sharron Mirsky
Tristan Capacchione
Sharron Mirsky
Sharron Mirsky
Sharron Mirsky, Tristan Capacchione
Ein kurzer animierter Dokumentarfilm, in dem mehrere Menschen ihre Geschichten vom Stromausfall 2003, der den größten Teil Ontarios und sieben US-Staaten betraf, erzählen. Die unerwarteten Auswirkungen auf die Gemeinschaft bringen das Beste an einer Gesellschaft unter widrigen Bedingungen hervor.

Blind Vaysha – VR

360°-Film
Kanada
2017
8 Minuten

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Marc Bertrand (NFB), Julie Roy (NFB)
Theodore Ushev
Vaysha ist nicht wie andere Mädchen: Auf ihrem linken Auge sieht sie die Vergangenheit, auf dem rechten die Zukunft. Gefangen in einer verschwommenen Zwischenwelt, ist die Gegenwart für sie ein blinder Fleck. Der 360°-Film vereint den traditionellen Linolschnitt mit innovativen Animationstechnologien. Der Einsatz von stereoskopischen Bildern ermöglicht es, die Welt mit Vayshas Augen zu sehen.

Lars Rummel, Marie Hinkelmann
Film Unlimited 2013
Blinkity Blank Normen McLaren

Ein Feuerwerk aus Farben und Sound erwartet den Zuschauer bei diesem Film, der als wichtigstes Werk in der Karriere von Norman McLaren gilt. Durch seine direkt auf Film gekratzten und gezeichneten Motive sowie die Auswahl von Schwarzbildern dazwischen gerät es zum virtuosen Experiment mit der Wahrnehmung des menschlichen Auges ...

1955

Blinkity Blank

Animadok
Kanada
1955
6 Minuten

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Normen McLaren
Normen McLaren
Maurice Blackburn
Normen McLaren
Roger Beaudry, Joseph Champagne
Ein Feuerwerk aus Farben und Sound erwartet den Zuschauer bei diesem Film, der als wichtigstes Werk in der Karriere von Norman McLaren gilt. Durch seine direkt auf Film gekratzten und gezeichneten Motive sowie die Auswahl von Schwarzbildern dazwischen gerät es zum virtuosen Experiment mit der Wahrnehmung des menschlichen Auges. Das wohl bekannteste Zitat von McLaren basiert auf diesem Konzept: „Animation is not the art of drawings-that-move, but rather the art of movements that are drawn. What happens between each frame is more important than what happens on each frame.“

Annegret Richter