Filmarchiv

Internationales Programm
Playhouse Adda Elling

Eine lesbische Beziehung und die spielerische Erprobung der Dynamik zwischen Präsentation und Repräsentation weiblicher Rollenmuster in Film und Realität.

Playhouse

Dokumentarfilm
UK
2018
25 Minuten
Untertitel: 
keine
Credits DOK Leipzig Logo
Teodora Shaleva
Adda Elling
Thomas Ross Fitzsimons
Alana Mejia Gonzalez
Stella Heath Keir
Ines Adriana
„Jetzt spielen wir also ein Spiel. – Ist es ein Spiel? – Es kommt darauf an, wie man es betrachtet …“ Zwei Liebende in einem abgelegenen Ferienhaus. Beim sommerlichen Dinner diskutieren Line und Rosie über Fragen von Macht und Repräsentation von Frauen und weiblicher Sexualität im Film. Es beginnt ein Spiel vor und hinter der Kamera, in dessen Verlauf beide immer übergangsloser die Rollen wechseln. Wer schafft welche Realitätsebene und wer trägt die Verantwortung dafür, wie eine Szene wahrgenommen wird?

Luc-Carolin Ziemann

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

Internationales Programm
Through the Bloody Mists of Time Adam Kossoff

Im Paris des Jahres 1937 sind sich der deutsche Denker Walter Benjamin und der britische Filmemacher Humphrey Jennings vielleicht schon einmal begegnet. Oder doch auf einer Wolke im Himmel?

Through the Bloody Mists of Time

Dokumentarfilm
UK
2018
66 Minuten
Untertitel: 
keine
Credits DOK Leipzig Logo
Adam Kossoff
Adam Kossoff
Robert Lippok
Adam Kossoff
Adam Kossoff
Adam Kossoff
Sitzen der deutsche Philosoph Walter Benjamin und der britische Filmemacher Humphrey Jennings auf einer Wolke im Himmel und unterhalten sich. Worüber? Über die sogenannte „kleine“ Weltausstellung in Paris 1937, bei der sich die beiden möglicherweise schon einmal begegnet sind? Oder über den kürzlich wiederentdeckten 9,5-mm-Film, den Jennings dort gedreht haben soll? Oder über ihre großen und unvollendet gebliebenen Projekte? Benjamins „Passagen-Werk“ und Jennings „Pandæmonium“ weisen eine verblüffende strukturelle Ähnlichkeit auf: Benjamin setzte sich zum Ziel, eine Geschichte des 19. Jahrhunderts anhand von zeitgenössischen Quellen und Zitaten zu kompilieren. Jennings wollte auf die gleiche Weise „das Kommen der Maschine aus der Sicht zeitgenössischer Beobachter“ dokumentieren, wie der Untertitel seines posthum veröffentlichten Industrialisierungsbuches lautet.

Gemeinsam schauen sie sich den in Zeitlupe ablaufenden Film aus dem Jahr 1937 an. Ihre Gespräche wurden aufgezeichnet und kommentiert von einer anonymen Schreiberin: die Ansichten zweier Denker und Poeten über die Moderne, den Surrealismus, neue Technologien, den Kapitalismus als Spektakel oder die so unterschiedlichen Positionen auf den Britischen Inseln und auf dem europäischen Festland.

Frederik Lang

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

Zahida

Dokumentarfilm
Pakistan,
UK
2018
29 Minuten
Untertitel: 
englische
Credits DOK Leipzig Logo
Seemab Gul
Seemab Gul
Jo Patterson
Seemab Gul
Claudio Cecconi
Seemab Gul
Odinn Ingibergsson
Links-, Rechts-, Überkreuzverkehr in der Industriestadt Rawalpindi. „Wenn ich beim Verlassen des Hauses daran denken würde, dass ich eine Frau bin, ginge das nicht“, sagt Zahida. Aber das geht: Frau, Mutter, Pakistani, ja ganz Pakistan sein. Taxifahrerin, die einzige des Landes, ist sie ohnehin – Königin des Asphalts und der Holperpisten. Sie hat ein Kopftuch auf, die sprichwörtlichen Hosen an und ein starkes, weiches, ruppiges, sanftes Wesen, das in diesem Film in allen Facetten zum Leuchten kommt.

Sylvia Görke

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.