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DEFA Matinee
Der Stoff zum Leben Thomas Kuschel

Das von einem Gedicht von Volker Braun begleitete Porträt eines 26-jährigen Brigadeleiters aus dem Chemiefaserwerk Premnitz sollte die Strategie später DEFA-Filme bedienen, mit Hilfe eines sympathischen Genossen neues Denken auszustrahlen ...

DDR

GDR
1989

Der Stoff zum Leben

Dokumentarfilm
1989
23 Minuten
Credits DOK Leipzig Logo
DEFA-Studio für Dokumentarfilme, Gruppe Effekt
Thomas Kuschel
Peter Milinski
Heinz Baumert, Petra Barthel, Harald Apitz, Carsten Gebhardt, Andreas Walter, Dietmar Nickel, René Schmal
Volker Braun
Das von einem Gedicht von Volker Braun begleitete Porträt eines 26-jährigen Brigadeleiters aus dem Chemiefaserwerk Premnitz sollte die Strategie späterer DEFA-Filme bedienen, mit Hilfe eines sympathischen Genossen neues Denken auszustrahlen. Genau dreißig Jahre nach Auflegung des Chemieprogramms der DDR werden jedoch statt Optimismus und Fortschrittsglaube vor allem Dreck und Lärm gezeigt. Es ist die Rede von kaputten Knochen und Lungen, von der „verdammten Chemie“, fehlenden Wohnungen und Spielplätzen. Die Erkenntnis: „Wenn wir so weitermachen, kommen wir nicht weit.“ Bald nach den Dreharbeiten sollte sie sich bewahrheiten. Ein Blick in die Abenddämmerung der DDR.

---Grit Lemke

Malimo Dekostoffe

Dokumentarfilm
1969
1 Minute
Credits DOK Leipzig Logo
Peter Blümel

Malimo Druckstoffe

Dokumentarfilm
1967
1 Minute
Credits DOK Leipzig Logo
Peter Blümel
DEFA Matinee
Mode 1956 Rolf Schnabel

Vom „unverkäuflichen Muster“ des „Berliner Instituts für Bekleidungskultur“ führt dieser bei der DEFA entstandene Industriefilm zu einem „Internationalen Modewettbewerb“ und seinen (meist osteuropäischen) Modellen ...

DDR

GDR
1955

Mode 1956

Dokumentarfilm
1955
10 Minuten
Credits DOK Leipzig Logo
Rolf Schnabel
Heinz Schröter
Hans-Ulrich Männling
Helga Krause
Hans-Jürgen Mittag, Fashion Advisor: Helga Borchert
Vom „unverkäuflichen Muster“ des „Berliner Instituts für Bekleidungskultur“ führt dieser bei der DEFA entstandene Industriefilm zu einem „Internationalen Modewettbewerb“ und seinen (meist osteuropäischen) Modellen. Neben Paspeln, Blenden und Faltenwürfen geht es vor allem um die Frage, wie diese Mode tatsächlich in die Produktion gelangen könnte, und endet mit dem (sicher nicht erhörten) Stoßgebet: „Hoffentlich lässt uns der Handel nicht im Stich!“

---Grit Lemke
DEFA Matinee
Wir von Esda Gitta Nickel

In diesem Auftragswerk für das DDR-Fernsehen erzählt Gitta Nickel wieder von Frauen, die voller Überzeugung im Betrieb „ihren Mann stehen“, Verantwortung tragen und an den Sozialismus glauben. Zugleich macht sie deutlich, wie hart es ist, um 3.30 Uhr aufzustehen, Kinder, Haushalt und Schichtarbeit zu bewältigen und dabei ...

DDR

GDR
1976

Wir von Esda

Dokumentarfilm
1976
47 Minuten
Credits DOK Leipzig Logo
Gitta Nickel
In diesem Auftragswerk für das DDR-Fernsehen erzählt Gitta Nickel wieder von Frauen, die voller Überzeugung im Betrieb „ihren Mann stehen“, Verantwortung tragen und an den Sozialismus glauben. Zugleich macht sie deutlich, wie hart es ist, um 3.30 Uhr aufzustehen, Kinder, Haushalt und Schichtarbeit zu bewältigen und dabei täglich 3.000 Strumpfhosen pro Frau zu produzieren. Neben einer für Nickel typischen Parteinahme für die Wirtschafts- und Sozialpolitik der DDR – nicht zufällig wurde der Film im Umfeld des IX. Parteitags der SED gesendet – gelingt dennoch ein realistisches Bild des Alltags in einem sächsischen Frauenbetrieb, in dem man sich als „Strumpf-Familie“ empfand.

---Grit Lemke