Filmarchiv

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Deutscher Wettbewerb
Café Waldluft Matthias Koßmehl

Seit die italienischen Touristen wegbleiben, bewohnen Flüchtlinge das Hotel im bayrischen Alpenidyll. Mal komisch, mal tragisch kreuzen sich Lebenswege. Ein Heimatfilm besonderer Art.

Café Waldluft

Dokumentarfilm
Deutschland
2015
79 Minuten
Untertitel: 
deutsche
Credits DOK Leipzig Logo
Matthias Koßmehl
Matthias Koßmehl
André Feldhaus
Bastian Esser
Andreas Nicolai
Matthias Koßmehl
Till Wollenweber
Einst kamen die Touristen in ganzen Busladungen, um im schönen Café Waldluft einen Platz an der Sonne zu suchen, zumindest für die Zeit ihres wohlverdienten Urlaubs. Seit zwei Jahren aber beherbergt das Traditionshotel in Berchtesgaden, mit Blick auf den deutschen „Schicksalsberg“ Watzmann und seine Ausläufer, Gäste aus anderen Regionen der Welt: Sie stammen aus Syrien, Afghanistan oder Sierra Leone und haben sich das Alpen-Musteridyll keineswegs ausgesucht. Ihr Aufenthalt als Asylbewerber ist geprägt von endlosem Warten, ermüdenden Behördengängen, Heimweh und Sorge um ihre Verwandten.

Seither hat sich die Dynamik im Städtchen verändert. Doch wenn Matthias Koßmehl seinen Film mit einer bayrischen Trachtenparade in Zeitlupe eröffnet, dann nur, um mit den Erwartungen, die dieses Klischee hervorruft, aufzuräumen und stattdessen nüchtern, aber offenen Herzens zu schauen, was für Begegnungen wirklich stattfinden an diesem sonderbaren Ort. Da ist Mama Flora, die Inhaberin, die sich gottergeben um jeden ihrer Schützlinge kümmert, und da ist die ostdeutsche Köchin, die hier ihre Wahlheimat gefunden hat. Die Zufallsbegegnungen mit Stammkunden oder Wanderern und das alltägliche Miteinander im Haus entsprechen einer Vielzahl sich kreuzender Lebenspfade. Der Watzmann, ob verhangen oder klar, bleibt stets am Horizont. Ein dokumentarischer Heimatfilm, in dem das Wort Heimat viele Facetten hat.

Lars Meyer



Ausgezeichnet mit dem DEFA-Förderpreis 2015

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

Deutscher Wettbewerb
Der Kuaför aus der Keupstraße Andreas Maus

Das NSU-Nagelbombenattentat, bei dem 2004 in Köln 22 Menschen verletzt und später nur die Opfer verdächtigt wurden. Vielschichtig inszenierte Rekonstruktion eines Skandals.

Der Kuaför aus der Keupstraße

Dokumentarfilm
Deutschland
2015
92 Minuten
Untertitel: 
deutsche
Credits DOK Leipzig Logo
Herbert Schwering, Christine Kiauk
Andreas Maus
Maciej Sledziecki
Hajo Schomerus
Rolf Mertler
Maik Baumgärtner, Andreas Maus
Ralf Weber
Der Mittwochnachmittag ist mit Bedacht gewählt. Vor und in dem Friseurgeschäft der Brüder Özcan und Hasan Yildirim ist viel los, als sich am 9. Juni 2004 plötzlich 700 zehn Zentimeter lange Tischlernägel mit einer Reichweite von 250 Metern in Projektile verwandeln. Sie verletzen 22 Menschen. So infam der Anschlag ist, so skandalös der Verlauf der Ermittlungen: Verdächtigt werden die Opfer. Überwachungsvideos wertet man nicht aus und Bundesinnenminister Otto Schily schließt einen rechtsradikalen Hintergrund dezidiert aus. Erst 2011 wird mit den Enthüllungen über die rechtsextreme terroristische Vereinigung „Nationalsozialistischer Untergrund“ auch diese Tat aufgedeckt. Der Prozess dauert bis heute an.

Der Regisseur Andreas Maus konzentriert sich darauf, zehn Jahre nach dem Kölner Nagelbomben-Attentat jenen eine Stimme zu geben, die lange niemand hören wollte. Die von ihm angewandten Erzählstrategien zielen auf Distanz, um freizulegen, mit welcher Systematik vertuscht, verschwiegen und verdrängt wurde. Dokumentarisches und inszeniertes Material verschränken sich miteinander, Schauspieler agieren neben Betroffenen, Räume werden rekonstruiert. Die vielstrapazierten Fernsehbilder überschreibt Andreas Maus mit seinen Bild-Erfindungen. Die Kamera hält inne, der Blick, der auf den Zuschauer gerichtet ist, gefriert. Was eigentlich kommt nach der „Willkommenskultur“, möchte man fragen?

Cornelia Klauß

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CITIZENFOUR

Dokumentarfilm
Deutschland,
USA
2014
114 Minuten
Untertitel: 
deutsche
Credits DOK Leipzig Logo
Dirk Wilutzky, Laura Poitras, Mathilde Bonnefoy
Laura Poitras
Laura Poitras, Kirsten Johnson, Katy Scoggin, Trevor Paglen
Mathilde Bonnefoy
Im letzten Teil ihrer post-9/11-„New American Century“-Trilogie zeigt die vielfach preisgekrönte Regisseurin Laura Poitras, wie sich der sogenannte „Krieg gegen den Terror“ der USA gegen die eigenen Bürger, gegen jedermann richtet. Es geht um Überwachung – auf der politischen, der philosophischen und der psychologischen Ebene. Es geht um Wahnsinn.
Im Januar 2013 wird Poitras, die schon länger zu dem Thema recherchiert und Kunstaktionen veranstaltet hat, von dem noch völlig unbekannten Edward Snowden kontaktiert und bringt mit dem Guardian-Journalisten Glenn Greenwald dessen brisantes Material im Juni an die Öffentlichkeit, kurz darauf auch Interviews mit ihm.
Poitras interessiert die Schnittstelle zwischen Politik und Kunst. So gestaltet sie „CITIZENFOUR“ als Triptychon der Paranoia: Von pseudo-demokratischen Beteuerungen amerikanischer Politiker und den ersten Whistleblowern über die Panoramen riesiger Geheimdienstzentralen führt es in die klaustrophobische Enge des Hotelzimmers in Hongkong, wo Snowden auf den Moment der Enttarnung wartet. Bis kurz vor die Veröffentlichung des Films reichen die Dreharbeiten und bilden ab, was Snowden auslöste.
Poitras geht es in ihrer Kunst darum, uns mit dem Wissen, das uns verfügbar und eben nicht geheim ist, emotional zu verbinden. „CITIZENFOUR“ macht geradezu physisch erfahrbar, was ein autoritärer Überwachungsstaat ist, und dass auch wir mittendrin sitzen. Kein schönes Gefühl.

Grit Lemke



Ausgezeichnet mit dem Filmpreis "Leipziger Ring" 2014

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From My Syrian Room

Dokumentarfilm
Frankreich,
Deutschland,
Libanon,
Syrien
2014
70 Minuten
Untertitel: 
englische
Credits DOK Leipzig Logo
Nathalie Combe, Heino Deckert, Georges Schoucair, Myriam Sassine, Hazem Alhamwi
Hazem Alhamwi
Sivan
Hazem Alhamwi, Ghassan Katlabi
Florence Jacquet
Hazem Alhamwi
Nuzha Al Nazer, Frédéric Maury
Beklemmung überfällt einen. Die Feder von Hazem Alhamwi kratzt über eine Schwarz-Weiß-Skizze, die eines Hieronymus Bosch würdig wäre. Apokalyptische Motive und zugespitzte Satire sind seine Spezialität und waren die Rettung. In einem Land wie Syrien, wo alles, selbst das Atmen – wie einer bitter kommentiert – kontrolliert wurde, brauchte es Fluchträume. Kunst, die auf Öffentlichkeit verzichtet, kann einer sein. Der Film entstand, als die Proteste im Windschatten des Arabischen Frühlings hoffen ließen, dass sich etwas ändern könnte: endlich aussprechen, was jahrzehntelang unterdrückt war und zu hohen Gefängnisstrafen geführt hätte. In Gesprächen mit Freunden und Verwandten betreibt der Regisseur Ursachenforschung, beginnend mit Kindheitserfahrungen von Propaganda und Personenkult, Anpassung und Angst. Heute, da sich die Ereignisse überschlagen, ist die hohe Zeit der schnellen Medien. Alhamwis differenzierte Töne, assoziative Motive und Ausflüge in die Bilderwelt der Kindheit haben es schwer mitzuhalten in einer Gegenwart, in der Syrien zwischen religiösen und ethnischen Interessen sowie denen des Auslands zerrieben wird. Die Stimmen aus Alhamwis Zimmer hallen nach aus einer Zeit, als Demokratisierung und Freiheit gefordert wurden. Diesen kurzen Moment, als die Opposition sich zu formieren und zu formulieren suchte, hält der Film fest. Die Zeit der Idealisten war kurz bemessen.
Cornelia Klauß

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No Land's Song

Dokumentarfilm
Frankreich,
Deutschland
2014
90 Minuten
Untertitel: 
englische
Credits DOK Leipzig Logo
Gunter Hanfgarn, Rouven Rech, Teresa Renn, Anne Grange
Ayat Najafi
Koohyar Kalari, Sarah Blum
Julia Wiedwald, Schokofeh Kamiz
Ayat Najafi
Sasan Nakhai, Dana Farzanehpour, Julien Brossier
„Die Stimme der Frau verschwindet.“ Die iranische Komponistin Sara Najafi meint das ganz wörtlich, denn im Iran wurden mit der Islamischen Revolution 1979 Sängerinnen aus der Öffentlichkeit verbannt. Sie dürfen nicht mehr solo auftreten, außer vor einem rein weiblichen Publikum. Aufnahmen einstiger weiblicher Ikonen sind nur noch als Schwarzmarktware erhältlich. Was für ein schmerzlicher Verlust. Doch Sara ist entschlossen, das kulturelle Gedächtnis aufzufrischen, indem sie auf den Spuren berühmter Sängerinnen der 20er und 60er Jahre Teheran durchstreift, und schickt sich an, die weibliche Stimme in der Gegenwart zu beleben: Mutig plant sie einen Abend mit iranischen und französischen Solistinnen und will so auch abgebrochene kulturelle Brücken wieder begehbar machen.
Ein Konzert, das nicht stattfinden darf. Zweieinhalb Jahre verfolgt der heute in Berlin lebende Regisseur Ayat Najafi mit szenischem Gespür die Vorbereitungen zwischen Teheran und Paris, die stets auf Messers Schneide stehen. Was geht noch, was geht zu weit? Saras regelmäßige Audienzen im Kulturministerium, obwohl nur akustisch (und konsequent zu Schwarzbild) zu vernehmen, erhellen Eigenlogik und Willkür des Systems. Lässt sich mit interkultureller Solidarität und der revolutionären Kraft der Musik dagegen ankommen? Politthriller und musikalische Reise zugleich, vergisst der Film nie sein eigentliches Zentrum: die Stimmen der Frauen.

Lars Meyer



Ausgezeichnet mit dem Preis der Jugendjury 2014

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Deutscher Wettbewerb
Art War Marco Wilms

Kunst ist Waffe! Graffitis an den Wänden von Kairo als Medium des Aufstands, ägyptische Underground-Künstler als Chronisten der Ereignisse. Furioser Trip durch Farben und Rhythmen.

Art War

Dokumentarfilm
Deutschland
2013
87 Minuten
Untertitel: 
deutsche
englische
Credits DOK Leipzig Logo
Marlen Burghardt, Marco Wilms
Marco Wilms
Ramy Essam, Bosaina and Wetrobots, Tonbüro Berlin
Marco Wilms, Abdelrhman Zin Eldin, Emanuele Ira, Bashir Mohamed Wagih, Ali Khaled
Stephan Talneau
Mohamed Khaled
Marco Wilms
Bildung DOK Leipzig Logo

Altersempfehlung: ab 14 Jahren 
Klassenstufen: 9-13

Themen: Protest, Kunst, Demokratie, Meinungsfreiheit, Medien, Graffiti 
Unterrichtsfächer: Gemeinschaftskunde/Ethik, Politik, Geschichte, Religion, Deutsch

Zum Inhalt

ART WAR wirft einen Blick auf die jungen Künstler und Aktivisten, die den Arabischen Frühling geprägt und mitgestaltet haben. Wir lernen Menschen kennen, die mit rebellischer Musik, haushohen Graffitis und anderen künstlerischen Mitteln Aufklärung betreiben und versuchen, ihre Revolution vor dem Untergang zu retten.

Der Film begleitet die revolutionären Künstler seit der Zeit der Euphorie im Jahr 2011 bis zum Fall Mursis und der Muslimbrüder. Er beschreibt die Explosion der Kreativität nach dem Sturz Mubaraks und zeigt, wie die Künstler lernten, ihre Kunst als Waffe im Kampf für die unvollendete Revolution zu nutzen. Dabei beziehen sich die jungen Graffiti-Künstler, Grafikdesigner, Maler und Schriftsteller überraschend oft auf die antiken Wurzeln der ägyptischen Kunst und zeigen damit, dass ihr Protest tief in der ägyptischen Kultur verankert ist.

Kunst ist Waffe! In Kairo gilt die Losung immer noch. Nach 30 Jahren Autokratie wurde Präsident Mubarak von seinem Volk hinweggefegt. Nun gehört die Straße ihnen, den jungen Rebellierenden und Künstlern. Die Graffitisprayer und Maler bringen die Wände zum Sprechen. Sie erzählen in blutverschmierten Porträts von den Tagen des Kampfes, in wilden Collagen von der Zeit der Anarchie, in obszönen Darstellungen von den Befreiungsversuchen aus unterdrückter Sexualität. Wände werden zu Chronisten der sich überstürzenden Ereignisse. Elektropop und Rap liefern den aufwühlenden Soundtrack dazu. Der Euphorie folgen Übermalungen und Zerstörungen. Sniper sind am Werk und zielen auf die Augen der Demonstrierenden. So wenig gefällig die Underground-Kunst ist, die provozieren will und etwas wagt, so wenig romantisch ist diese Revolution. Regisseur Marco Wilms schlägt in einer Episode den Bogen zu den historischen Wandmalereien bis ins Zeitalter der Pharaonen. In einem Land, wo die Analphabetenrate hoch ist, avanciert eine solche Tradition zum probaten Medium des Aufstands. „Art War“ zeigt den gefährlichen Tanz auf dem Vulkan in einem furiosen Parforceritt durch die letzten zwei Jahre der permanenten und radikalen Umbrüche als einen Trip, der von den Farben und Rhythmen der ägyptischen Maler und Musiker vorangetrieben wird.



Cornelia Klauß





Lobende Erwähnung im Deutschen Wettbewerb Dokumentarfilm 2013


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Internationales Programm
Der Große Irrtum Dirk Heth, Olaf Winkler

Eggesin und anderswo: Menschen, die engagiert sind und arbeiten - ohne Einkommen. Das Konzept der Bürgerarbeit, reflektiert in einem nachdenklichen, vielschichtigen Essay.

Der Große Irrtum

Dokumentarfilm
Deutschland
2012
105 Minuten
Untertitel: 
englische
Credits DOK Leipzig Logo
Dirk Heth, Olaf Winkler
Dirk Heth, Olaf Winkler
Melanie Barth, Wolfgang Adams
Dirk Heth
Dirk Heth, Olaf Winkler
Olaf Winkler
Raimund von Scheibner
Wonach bestimmt sich der Wert eines Menschen? In unserer Gesellschaft scheint die Antwort klar: am Markt. Aber „wie kann man glücklich werden ohne Marktwert?“ beschäftigt Olaf Winkler und Dirk Heth. Sie kehren zurück in die schrumpfende Stadt Eggesin, die sie schon 2002 filmisch erkundeten. Dort finden sie 20 Prozent Arbeitslosigkeit vor, aber engagierte Menschen, die arbeiten, ohne dass dies mit einem wirklichen Einkommen verbunden wäre: Marion, die trotz Selbständigkeit von Hartz IV nicht los kommt. Die allein erziehende Diana, die sich mit „Maßnahmen“ durchschlägt. Die 1-Euro-Jobberin Irina, die sich mit Glück auf 1,50 oder einen Minijob steigern kann. Frau Westholm und ihre Ehrenamtlichen von der Heimatstube. Eine Lösung scheint das Konzept der Bürgerarbeit, vom Politiker Rainer Bomba auf Landes- und Bundesebene vertreten, zu bieten. In Eggesin schiebt der Bürgermeister das Projekt einer Zeitbank an. All diese Menschen benutzt der Film nie als Stichwortgeber, sondern nimmt sie in ihren Biografien und auferlegten Zwängen wahr und ernst. Zugleich wird der Ich-Erzähler – ein Kameramann in Briefen an seine Kinder – einer von ihnen, denn der Markt braucht ihn nicht mehr.
Die Filmemacher und ihre Protagonisten erleben gemeinsam, „wie das gnadenlose Paradigma der bedingungslosen Marktfähigkeit eine intakte Stadt zu verschlucken drohte“. Sie entdecken Ideen und Engagement, die ins Nichts zu laufen. Zwischen Hoffnung und wachsender Ohnmacht stellen sie Fragen, die gehört werden müssen.

Grit Lemke



Ausgezeichnet mit dem Filmpreis "Leipziger Ring" 2012

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