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Hommage Shelly Silver
37 Stories About Leaving Home Shelly Silver

Intimes Porträt einer Gruppe japanischer Frauen zwischen 15 und 82. Sie sprechen über ihr Leben, das Trennende und Verbindende zwischen Töchtern, Müttern und Großmüttern.

37 Stories About Leaving Home

Dokumentarfilm
1996
52 Minuten
Untertitel: 
keine
Credits DOK Leipzig Logo
Shelly Silver
Lefdup & Lefdup
Shelly Silver
Shelly Silver, Daiho Tsuruoko
Shelly Silver
Bill Seery, Mercer Street Sound
Intimes Porträt einer Gruppe japanischer Frauen zwischen 15 und 82. Sie sprechen über ihr Leben, das Trennende und Verbindende zwischen Töchtern, Müttern und Großmüttern und wie es zu jeder Zeit und für jede von ihnen eine ganz eigene Erfahrung war, hinaus in die Welt und in die Gesellschaft zu treten. Komplex untereinander verwoben sind Kindheitserinnerungen, Alltäglichkeiten und ein magisch-grausames japanisches Volksmärchen über die Suche einer Mutter nach ihrer Tochter, die am Vorabend ihrer Hochzeit von einem Monster entführt wurde.
Ralph Eue

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

Hommage Shelly Silver
5 Lessons and 9 Questions About Chinatown Shelly Silver

„Du lebst irgendwo, gehst fünfzig, hundert, zehntausendmal die gleiche Straße entlang, nimmst Fragmente auf, ohne je DEN ORT vollständig zu registrieren. Jahre vergehen, Dekaden ziehen vorbei ..."

5 Lessons and 9 Questions About Chinatown

Dokumentarfilm
2009
10 Minuten
Untertitel: 
englische
Credits DOK Leipzig Logo
Karin Chien
Shelly Silver
Shelly Silver
Shelly Silver
Shelly Silver
Ian Stynes, Great City Productions
„Du lebst irgendwo, gehst fünfzig, hundert, zehntausendmal die gleiche Straße entlang, nimmst Fragmente auf, ohne je DEN ORT vollständig zu registrieren. Jahre vergehen, Dekaden ziehen vorbei. Du machst weiter, ohne zu sehen, möglicherweise selber ungesehen.
Ein Gebäude wird niedergerissen. Bevor ein neues hoch wächst, fragst du dich: Was stand eigentlich vorher da? Unscharf formen sich bewegliche Muster dieses Bezirks, und Eindrücke, dass seit dem 19. Jahrhundert Wellen um Wellen von Neuankömmlingen hier durchgebrandet sind und in den Gassen, Häusern, Hütten und Läden ihre Spuren hinterlassen haben.
Zehn Häuserblocks, Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft, Zeit, Licht, Bewegung, Einwanderung, Ausgrenzung, Gentrifizierung, Rassismus, Geschichte, drei Sprachen, 13 Stimmen, 152 Jahre, 17.820 Einzelbilder, neun Minuten, 54 Sekunden, neun Fragen, fünf Lektionen. Chinatown.“ (Shelly Silver)

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

Hommage Shelly Silver
Former East/Former West Shelly Silver

In diesem lebendigen, überraschend offenherzigen und manchmal verstörenden Film zerstiebt zunehmend die Gewissheit, dass es im neuen Deutschland Anfang der 1990er Jahre.

Former East/Former West

Dokumentarfilm
1994
62 Minuten
Untertitel: 
keine
Credits DOK Leipzig Logo
Shelly Silver
Shelly Silver
Shelly Silver
Hunderte Begegnungen. Mehr oder weniger lange Äußerungen von Passanten. In diesem lebendigen, überraschend offenherzigen und manchmal verstörenden Film zerstiebt zunehmend die Gewissheit, dass es im neuen Deutschland Anfang der 1990er Jahre, als zusammenwuchs, was (vielleicht doch nicht so richtig) zusammengehörte, eine gemeinsame, geschweige denn allgemeingültige Identität gab. Was stattdessen sichtbar und hörbar wird, ist ein vielstimmiger und eigensinniger Sprechchor, dessen Sound komplett quer liegt zum Wohlgefüge repräsentativer Sprache.
Ralph Eue

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Hommage Shelly Silver
In Complete World Shelly Silver

Passanten und was sie zu sagen haben. Im schlichten Gewand der politischen Meinungsumfrage auftretend, werden die Antworten der Gesprächspartner in diesem Film ins Verhältnis gesetzt.

In Complete World

Dokumentarfilm
2008
53 Minuten
Untertitel: 
englische
Credits DOK Leipzig Logo
House Productions
Shelly Silver
Shelly Silver
Shelly Silver, Tommy Button, Emma Craig
Shelly Silver
Passanten und was sie zu sagen haben. Im schlichten Gewand der politischen Meinungsumfrage auftretend, werden die Antworten der Gesprächspartner in diesem Film ins Verhältnis gesetzt zu eher breit angelegten existenziellen Überlegungen. Den roten Faden dieser Arbeit bildet die Spannung zwischen persönlicher und gesellschaftlicher Verantwortung. Die Einzelaussagen erscheinen zunehmend wie Stimmen in einem polyfonen sozialen Chor oder wie Fragmente eines lyrischen Werks.
Ralph Eue

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Hommage Shelly Silver
Things I Forget to Tell Myself Shelly Silver

Poetische Untersuchung über die Herstellung von Ansichten einer Stadt. Es gibt nicht den einen kontinuierlichen zentralen Flow, sondern vielmehr eine Sammlung von Eindrücken.

Things I Forget to Tell Myself

Dokumentarfilm
1989
2 Minuten
Untertitel: 
keine
Credits DOK Leipzig Logo
Michael Halper, Rebo Studio
Shelly Silver
Abby Levine, Shelly Silver, Rick Wright
Shelly Silver
Shelly Silver
Rick Wright
Poetische Untersuchung über die Herstellung von Ansichten einer Stadt. Es gibt nicht den einen kontinuierlichen zentralen Flow, sondern vielmehr eine Sammlung von Eindrücken, die sich mit oder ohne unser Zutun hierarchisch sortieren, einen mentalen Automatismus, der hier durch händisches Abdecken von Bildteilen extrem betont und bewusst gemacht wird. Das Video ist montiert, aus schriftlichen, bildlichen und auditiven Wirklichkeits- oder Bedeutungspartikeln, die ein rhythmisches Ineinander von Verhüllen und Entbergen produzieren.
Ralph Eue

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

Hommage Shelly Silver
Touch Shelly Silver

Ein älterer Chinese kehrt nach jahrzehntelanger Abwesenheit in sein altes Viertel (New York, Chinatown) zurück, um seine sterbende Mutter zu pflegen.

Touch

Dokumentarfilm
2013
68 Minuten
Untertitel: 
englische
Credits DOK Leipzig Logo
House Productions
Shelly Silver
Shelly Silver
Shelly Silver, Cassandra Guan
Shelly Silver
Bill Seery, Mercer Media
Ein älterer Chinese kehrt nach jahrzehntelanger Abwesenheit in sein altes Viertel (New York, Chinatown) zurück, um seine sterbende Mutter zu pflegen. Der Mann ist eine fiktive Person, der Erzähler, der zugleich Teil seiner eigenen Erzählung ist. Weder bekommen wir ihn zu Gesicht, noch erfahren wir seinen Namen. Er ist homosexuell und nennt sich Bibliothekar des Lebens, das sich um ihn herum abspielt. Er sammelt Eindrücke und bewahrt sie auf – dank ihrer versichert er sich seiner selbst. – Ein meditatives Videotagebuch als kunstvoll gesponnenes Netz aus Alltagsrecherchen, vertraulichen Bekenntnissen, gestohlenen Momenten, heimlichem Begehren. Chris Marker meets Wong Kar-wai.
Ralph Eue

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Hommage Shelly Silver
We Shelly Silver

Die Split-Screen-Aufnahmen des erigierten Penis eines masturbierenden Mannes (rechts) und einer hektischen Straßenszenerie (links) zeigen zwei neutrale Gegebenheiten.

We

Dokumentarfilm
1990
4 Minuten
Untertitel: 
keine
Credits DOK Leipzig Logo
Shelly Silver
Floating Pad, Henry Mancini
Shelly Silver
Shelly Silver
Die Split-Screen-Aufnahmen des erigierten Penis eines masturbierenden Mannes (rechts) und einer hektischen Straßenszenerie (links) zeigen zwei neutrale Gegebenheiten. Was wir darüber hinaus darin lesen, ist Aufladung, Interpretation, Fantasie. Zusätzlich, als horizontaler Lauftext, der die beiden Bildhälften kreuzt: Sätze aus Thomas Bernhards Roman „Korrektur“.
Ralph Eue

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

What I'm Looking For

Dokumentarfilm
2004
15 Minuten
Untertitel: 
keine
Credits DOK Leipzig Logo
House Productions
Shelly Silver
Shelly Silver
Shelly Silver
Shelly Silver
William Seery, Mercer Media
Katrín Sigurðardóttir
Sehnsucht, Zeit und Kontrolle sind die drei Themenbereiche, die Shelly Silver als Hintergrund für diese Arbeit anführt. Für die Künstlerin kristallisieren sie sich im Akt des Fotografierens: So beschäftigt sich die Arbeit mit dem Begehren des Fotografierenden und dem des Fotografierten. Auf einer Kontaktseite im Internet annoncierte Silver: „Ich suche Menschen, die in der Öffentlichkeit fotografiert werden wollen und dabei etwas von sich offenbaren.“
Ralph Eue

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.