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Anita Müller
Anita Müller
Oksana Kod'
Anita Müller, Clara Wieck
Anita Müller
Anita Müller
Anita Müller
Florian Marquardt
Wie in „Die chthonische Stadt“ weiß die Malerin Anita Müller ihr filmisches Material in den Katakomben Odessas zu beflügeln: Einlassungen konnotieren das dokumentarische Bild neu, Ergänzungen visualisieren Träume oder Gedanken. Sie nimmt sich eine assoziative Freiheit heraus, die den Vergleich mit dem Jazz zulässt. So flüchtig und flirrend wie die Bildschöpfungen mag der unsichtbare Protagonist sich gefühlt haben, der sich auf seiner spirituellen Suche in der Unterwelt verirrte und spurlos verschwand.

---Cornelia Klauß

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

Deutscher Wettbewerb Kurzfilm
Boy Ginan Seidl, Yalda Afsah

Wie entkommt ein Mädchen den Restriktionen, die der weiblichen Rolle in einer traditionellen Gesellschaft eingeschrieben sind? Indem sie zum „Boy“ wird. In Afghanistan sind „bacha posh“ Mädchen, die als Jungen aufgezogen werden.

Boy

Dokumentarfilm
2015
30 Minuten
Untertitel: 
englische
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Ray Peter Maletzki, Stephan Helmut Beier
Ginan Seidl, Yalda Afsah
Ginan Seidl
Ginan Seidl, Yalda Afsah
Steffen Martin, Manuela Schininá
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Altersempfehlung: ab 14 Jahren 
Klassenstufen: ab 9. Klasse

Themen: Gender, Identität, Sexualität, fremde Kulturen, Kindheit, Außenseiter 
Unterrichtsfächer: Deutsch, Gemeinschaftskunde, Politik, Kunst, Ethik, Religion

Zum Inhalt

Warum dürfen Jungs oft mehr als Mädchen? Warum gelten Mädchen immer als braver? Warum spielen tradierte Geschlechterrollen – bei uns und anderswo in der Welt - bis heute eine so große Rolle?

In unserer nächsten Schulvorstellung steht die Frage im Mittelpunkt, wie Kinder und Jugendliche damit umgehen (können), dass bis heute gesellschaftliche Vorgaben existieren, die festlegen, was typisch männlich und was typisch weiblich ist.

Der Dokumentarfilm Boy, der das Leipziger Publikum im Wettbewerb 2015 begeisterte, widmet sich dieser Frage am Beispiel zweier junger Frauen, die in Afghanistan aufgewachsen sind, wo Mädchen und Frauen in ihrem Recht auf Entfaltung ausgesprochen stark eingeschränkt werden.

Beide Frauen haben sich entschieden, diese Einschränkungen nicht hinzunehmen und einen ungewöhnlichen Weg gewählt, sich dagegen zur Wehr zu setzen: sie sind zum Boy geworden. Der Film zeigt Ausschnitte aus dem Alltag der 14- jährigen Faranoz, die in Afghanistan als Junge aufwuchs und verwebt diese mit den Erfahrungen einer jungen afghanischen Sängerin in London, die ebenfalls in ihrer Kindheit Jungenkleidung trug, um sich freier in der Gesellschaft zu bewegen. Der Film hinterfragt gesellschaftliche Stereotype, die nicht nur in der afghanischen Gesellschaft wirken und zeigt zwei beeindruckende junge Frauen, die sich die Freiheit nehmen, sich nicht durch ihr Geschlecht definieren zu lassen.

Wie entkommt ein Mädchen den Restriktionen, die der weiblichen Rolle in einer traditionellen Gesellschaft eingeschrieben sind? Indem sie zum „Boy“ wird. In Afghanistan sind „bacha posh“ Mädchen, die als Jungen aufgezogen werden. Das Künstlerinnenduo Afsah/Seidl folgt zwei Mädchen und ihrer Entscheidung, welche Rolle sie im Leben einnehmen wollen. In traumhaften Bildern, die in langen Kamerafahrten die Menschen als Teil eines sozialen Umfelds erfassen, gelingt eine berührende Etüde über Gender und Freiheit.



Grit Lemke


Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

Deutscher Wettbewerb Kurzfilm
Die Weite suchen Falk Schuster

So manche DDR-Kindheit ist geprägt von Ostseereisen – lange Fahrten auf schlechten Autobahnen im viel zu vollen Auto, Transitlaster und die Vorfreude auf das Meer. Doch dies ist mehr als nur eine nostalgische Aufarbeitung von Urlaubserinnerungen.

Die Weite suchen

Animadok
2015
30 Minuten
Untertitel: 
englische
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Ralf Kukula
Falk Schuster
Peter Piek
Ralf Kukula
Stefan Urlaß
Julian Quitsch, Alexander Schmidt, Tim Romanowsky, Nicole Bauer, Francie Liebschner, Jan Mildner, Olaf Ulbricht
Falk Schuster
Florian Marquardt, Klangfee
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Altersempfehlung: ab 9 Jahren 
Klassenstufen: ab 3. Klasse

Themen: Alltag im Sozialismus, Kindheit in der DDR, Vergangenheitsbewältigung, Erinnerungen 
Unterrichtsfächer: Sachkunde, Deutsch, Geschichte, Gemeinschaftskunde, Philosophie, Ethik/Religion

Zum Inhalt des Films

Es ist Sommer 1987, die junge Familie Schuster aus dem Bezirk Leipzig fährt in den Urlaub. Mit dem Trabant und Anhänger macht sie sich auf den Weg zu einer kleinen Privatunterkunft in der Nähe der Grenze zur damaligen BRD. Dieser autobiografische AnimaDok-Film begleitet die Familie während ihrer Reise und gibt dabei Einblick in einen mit allerhand Kuriositäten bestückten DDR-Urlaubsalltag so nah an der Westgrenze. Der Film pendelt zwischen Volkspolizei, Grenzpatrouillen, Mangelwirtschaft und Strandidylle im ostdeutschen Urlauberparadies und verwebt persönliche Erinnerungen und dokumentarisch aufbereitete Fakten zu einem im Zeichentrick animierten Reisetagebuch.

Über den Regisseur des Films

Falk Schuster wurde 1980 in Oschatz geboren und wuchs in Lampertswalde/Sachsen auf. Er studierte zunächst an der Kunsthochschule Burg Giebichenstein in Halle und begann 2007 mit einem Parallelstudium im Rahmen der European Animation Masterclass seine Fähigkeiten als Animationsfilmer zu entwickeln. Schon während des Studiums entstanden diverse kurze Filme, bei denen Schuster mit unterschiedlichsten Animationstechniken arbeitete. Seit 2009 ist er als freiberuflicher Animationsfilmemacher tätig, seine Filme wurden vielfach auf Festivals ausgezeichnet und auch im öffentlich-rechtlichen Fernsehen gezeigt.

So manche DDR-Kindheit ist geprägt von Ostseereisen – lange Fahrten auf schlechten Autobahnen im viel zu vollen Auto, Transitlaster und die Vorfreude auf das Meer. Doch dies ist mehr als nur eine nostalgische Aufarbeitung von Urlaubserinnerungen. Aus dem unschuldigen Blickwinkel eines Siebenjährigen wirkt die Reise zwar wie ein großes Abenteuer, doch im Subtext der reduzierten, rotoskopierten Bilder wird die Absurdität eines Lebens in engen Grenzen – zu denen auch der Strand gehört – deutlich. Annegret Richter


Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

Deutscher Wettbewerb Kurzfilm
Eisen Benjamin Kahlmeyer

In einer streng komponierten Bildfolge werden Porträts von Asylsuchenden aus der ganzen Welt in Impressionen des trostlosen Alltags platziert. Sie erzählen von der Hoffnung auf ein besseres Leben: hier, in Deutschland.

Eisen

Dokumentarfilm
2015
18 Minuten
Untertitel: 
deutsche
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Felix Eisele
Benjamin Kahlmeyer
John Gürtler, Jan Miserre
Stefan Neuberger
Benjamin Kahlmeyer
Moritz Stumm
Benjamin Kahlmeyer
Jonathan Schorr
Neblige Landschaft mit Neubauten in Eisenhüttenstadt an der deutsch-polnischen Grenze: Eisen – so nennt man den Ort hier. In einer streng komponierten Bildfolge werden Porträts von Asylsuchenden aus der ganzen Welt in Impressionen des trostlosen Alltags platziert. Sie erzählen von der Hoffnung auf ein besseres Leben: hier, in Deutschland.

Zaza Rusadze



Ausgezeichnet mit der Goldenen Taube im Deutschen Wettbewerb kurzer Dokumentar- und Animationsfilm 2015

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Deutscher Wettbewerb Kurzfilm
Khoshbakhti Zara Zandieh

8-mm-Aufnahmen zeigen Momente der zerstückelten Gegenwart. Eine Männerstimme erklärt die linguistisch-etymologische Bedeutung des Farsi-Begriffs für „Glück“ und vergleicht sie mit der des deutschen Wortes.

Khoshbakhti

Dokumentarfilm
2015
6 Minuten
Untertitel: 
englische
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Zara Zandieh, filmArche Berlin
Zara Zandieh
Azadeh Zandieh
Zara Zandieh
Zara Zandieh
Azadeh Zandieh, Rüzgâr Buşki
Sind wir in der Lage, die seltenen Augenblicke des Glücks und der Freude festzuhalten? Zara Zandieh, in Berlin geborene Regisseurin mit iranischen Wurzeln, geht in ihrem kurzen Essay Fragen nach Zeit und Erinnerung nach, die in außereuropäischen Traditionen wurzeln und bis zu Proust reichen. 8-mm-Aufnahmen zeigen Momente der zerstückelten Gegenwart. Eine Männerstimme erklärt die linguistisch-etymologische Bedeutung des Farsi-Begriffs für „Glück“ und vergleicht sie mit der des deutschen Wortes. Ein philosophisches und erbauliches Filmerlebnis.

Zaza Rusadze

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

Krieg im Frieden

Animationsfilm
2015
12 Minuten
Untertitel: 
englische
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Ingmar Böschen
Luise Omar
Barcelona Gipsy Klezmer, Genre's Klangbüro
Luise Omar
Luise Omar, Ruben Vandendriessche
Akin Sipal
Teis Syvsig
Das Miterleben eines Kriegs aus der Ferne wird in diesem reduzierten wie pointierten Animationsfilm in Form eines Monologs als eine Art Phantomschmerz nachvollziehbar. Aufgewühlt von einem Gespräch mit ihrem Bruder reflektiert eine Exil-Syrerin ihre Zerrissenheit zwischen dem neuen friedlichen Lebensumfeld in Deutschland, den Widersprüchen in der Kriegsberichterstattung und der Angst um die Familie. Eine auch ästhetisch vielschichtige Auseinandersetzung mit indirekter Traumatisierung.

Nadja Rademacher

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

Mars Closer

Dokumentarfilm
2015
16 Minuten
Untertitel: 
deutsche
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Florian Kamhuber, Fabian Halbig
Annelie Boros, Vera Maria Brückner
Paul Leeming und Pauls Irbins stehen in der engeren Auswahl, 2024 mit dabei zu sein, wenn vier Menschen zum Mars fliegen. Die beiden Männer, durchweg frontal gefilmt und in Schulterhöhe kadriert, sind mit einem wunderbaren Augen-Ring-Licht versehen, das sie durch und durch beseelt von ihrer (eventuell) künftigen Mission erscheinen lässt. Stilsicher evoziert dieser kleine Film jenes fremd-vertraute Schweben, dem man sich so gern bei Kubrick oder Lynch hingibt.

Ralph Eue

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

Wegzaubern

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Betina Kuntzsch
Betina Kuntzsch
Joachim Gies
Betina Kuntzsch
Betina Kuntzsch
Die geschickte Montage von Fragmenten aus den Krankenakten von Patientinnen der psychiatrischen Klinik der Universität Heidelberg zeichnet ein schmerzliches kollektives Porträt von Künstlerinnen, die als psychisch „krank “ weggesperrt wurden. Die intime Erzählung, der Soundtrack aus Waterphone-Improvisationen und die Verwendung historischer Laterna-Magica-Filme machen die beklemmende Atmosphäre dieses Found-Footage-Animadok-Films aus.

Victor Orozco



Ausgezeichnet mit der Goldenen Taube im Internationalen Wettbewerb Animierter Dokumentarfilm 2015

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.