Filmarchiv

Absence

Animationsfilm
Belgien
2006
10 Minuten
Untertitel: 
_ohne Dialog / Untertitel
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Frank Van den Eeckhout
Isabelle Bouttens
Annelies Van Parys
Isabel Bouttens
Isabel Bouttens
Isabel Bouttens
Isabel Bouttens
Louis Demeyere
Ein Raum mit Balkon. Die Sonne scheint. Eine Frau vermisst einen Mann. In ihren Träumen verwandeln sich die langen Schatten auf Boden und Wänden in Arme, die sie umschlingen. Eine Hand berührt ihre Hüfte und streift sanft ihren Körper entlang. Finger verschränken sich mit den ihren und ein Körper verführt sie fein und leise zu einem Tanz. Ein poetischer und sinnlicher Film über das Fehlen.

Duscha Kistler

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

Internationales Programm
And Arnaud Thomas Damas

Was ist mit Arnaud los, fragt sich Thomas Damas, der einen Film mit und über seinen alkoholsüchtigen Bruder dreht. Die Kamera soll zeigen helfen. Doch was, wenn sie plötzlich zurück zeigt?

And Arnaud

Dokumentarfilm
Belgien
2018
25 Minuten
Untertitel: 
englische
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Sébastien Andres
Thomas Damas
Caroline Marin
Léo Nguyen
Jérôme Swales
Thomas Damas
Louis Martin
Ein Film als Anlass, um jemandem näher zu kommen. In diesem Fall ist der Jemand der Bruder des Regisseurs, Arnaud, der sich schon seit einer ganzen Weile verrannt zu haben scheint, ein Problem mit dem Konsum von Alkohol entwickelt hat. Der reicht von ausgelassener Feierei mit Freunden über den alleinigen Abschuss in der Öffentlichkeit, am Flussufer, bis hin zur einsamen Session in der Wohnung. „Wir machen hier was über mich, aber was ist mit dir?“, fragt Arnaud einmal im Vollrausch.

Carolin Weidner

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Blow Up My Town

Dokumentarfilm
Belgien
1968
13 Minuten
Untertitel: 
_ohne Dialog / Untertitel
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Chantal Akerman
René Fruchter
Geneviève Luciani
Chantal Akerman
Ein Prachtexemplar von verwegenem Film. Die Arbeit einer Regisseurin, die bis zu dieser Arbeit nicht wusste, ob sie überhaupt das Zeug zur Regisseurin habe.

Ralph Eue

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Charleroi, the Land of 60 Mountains

Dokumentarfilm
Belgien
2018
126 Minuten
Untertitel: 
englische
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Cyril Bibas
Guy-Marc Hianant
Vincent Pinckaers
Simon Arazi
Dominique Goblet
Laszlo Umbreit
Charleroi, ehemaliges Zentrum der westeuropäischen Kohle- und Stahlindustrie. Einst auch eine Hochburg der Flachglasproduktion. Lange Zeit war dies eine Stadt auf dem Abstellgleis. Inzwischen ist sie aber mitten im Strukturwandel angekommen, was jedoch, wie das Wort schon sagt, auch wieder nur ein Provisorium bedeutet. Wie gibt sich der Geist dieses Gemeinwesens heute zu erkennen? Artikuliert er sich zeitlich oder räumlich? Horizontal oder vertikal? Ist er eher sportlich oder doch künstlerisch? Wohnt er in der gebauten Umgebung oder in den Gesichtern und Körpern der Bewohner? Vielleicht ist es einfach ein kompliziertes Mischverhältnis? Oder ein kompliziert Einfaches?

Der belgische Schriftsteller, Verleger, Musikproduzent und Filmemacher Guy-Marc Hinant ist gebürtiger wie bekennender „Carolorégien“. Und er hat sich daran gemacht, ein komplexes Porträt seiner Stadt zu komponieren. Poetische Heimatkunde mit gewaltiger Flügelspannweite. Große Ereignisse und kleine blinde Flecken und manchmal das eine im anderen. Alles in allem ein essayistisches Itinerarium entlang der persönlichen Mythologie des Regisseurs.

Ralph Eue

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Internationales Programm
Chez Jolie Coiffure Rosine Mbakam

Der Friseursalon „Jolie“ im Brüsseler Viertel Matonge ist Kontenpunkt für viele afrikanische Frauen. Hier wird nicht nur frisiert, sondern auch organisiert, diskutiert und geflirtet.

Chez Jolie Coiffure

Dokumentarfilm
Belgien
2018
70 Minuten
Untertitel: 
englische
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Geoffroy Cernaix, Rosine Mbakam
Rosine Mbakam
Rosine Mbakam
Geoffroy Cernaix
Rosine Mbakam, Loïc Villiot
Rosine soll reinkommen und bloß nicht ihre Sachen draußen stehen lassen – die Leute würden sich benehmen wie Junkies. Rosine folgt der Einladung, tritt ein und ist nun offizieller Gast im winzigen Friseursalon „Jolie“ im Viertel Matonge in Brüssel. Die Frauen, die hier arbeiten und bedient werden, kommen aus Afrika. Ihre Geschichten handeln von gefälschten Pässen und Fluchtwegen über Libyen, Syrien oder Griechenland, von zurückgelassenen Familien, belgischen Männern und komplizierten Liebesbeziehungen. Es ist ein Ort wie ein Aquarium. Bunte und dunkle Haarsträhnen, die an Tintenfische erinnern, werden gebürstet und geflochten. Das Geschäft ist umglast, immer wieder dringen die Geräusche der Einkaufspassage hinein, die Tür öffnet sich und ein kurzer Flirt mit einem Mann passiert. Zwischendrin brennt der Klebstoff für die Wimpernverlängerung am Augenlid, wird eine Tontine namens „Die Glühwürmchen“ gegründet, ein in afrikanischen Ländern verbreitetes Finanzwerkzeug der solidarischen Ökonomie. Der Salon fungiert als ganz reales, aber auch metaphorisches Bindeglied zwischen Afrika und Europa. Zugleich bedeutet er Schutzraum und Zuhause. Rosine Mbakam, selbst aus Kamerun, kam 2007 nach Belgien, um Film zu studieren. Dies ist ihre zweite lange Regiearbeit.

Carolin Weidner


Nominiert für den Healthy Workplaces Film Award

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Doel

Dokumentarfilm
Belgien,
Dänemark
2018
67 Minuten
Untertitel: 
englische
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Mathilde Hvid Lippmann, Frederik Sølberg
Frederik Sølberg
Anders Rhedin, Anders Bertram Mannov, Lavvi Ebbel
Jonathan Wannyn
Mads Hedegaard
Frederik Sølberg
Andreas Sandborg, Neal Willaert
24 Cafés und drei Bäckereien, eine Fähre, eine Metzgerei und ein Supermarkt. Das war Doel in seinen glorreichen Zeiten. Heute eilt der Stadt ein Ruf als Abenteuerpark für Erwachsene voraus. Illegale Autorennen und Techno-Raves füllen die Straßen bei Nacht, und bei Tag diskutieren Touristen in Kleinbussen, ob Graffitis schon Kunst sind oder nur Zeichen des (Sitten-)Verfalls. Anstatt jedoch die verlassenen Häuser vor der Kulisse des expandierenden Hafens von Antwerpen zu filmen, widmet sich Frederik Sølberg in seinem Porträt von Doel den Menschen, die in ihrer Heimatstadt zum Leben geblieben sind. Manche aus Trotz gegen den Zwang der Verhältnisse, andere, weil sie hier die Chance sehen, sich neue Freiräume zu erschließen.

Mit liebevollen Beobachtungen der Bewohner stellt Sølberg die Frage nach dem Recht auf Heimat. Wo ist der Platz der Menschen, wenn die Globalisierung hungrig deren angestammte Räume frisst? Die Gemeinschaft aus Jung und Alt wehrt sich gegen den Verfall der Häuser mit Galgenhumor und einem Bewusstsein für ihre kuriose Lage. Sie sind noch nicht bereit, ihre Heimat aufzugeben. Dabei gelingt es Sølberg, die Berührungspunkte von Bewohnern, Abenteuertouristen und Tuning-Szene einzufangen, die sich diesen Ort teilen, ohne sich wirklich zu begegnen.

Marie-Thérèse Antony

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Letter to Theo

Dokumentarfilm
Belgien
2018
63 Minuten
Untertitel: 
englische
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Isabelle Truc
Élodie Lélu
Tristan Galand
Philippe Boucq
Élodie Lélu
Félix Brume, Bruno Schweiguth
Während der Dreharbeiten zu seinem letzten Film stirbt der griechische Regisseur Theodoros Angelopoulos im Januar 2012. Élodie Lélu, eine enge Mitarbeiterin und Vertraute Angelopoulos’, erinnert in „Letter to Theo“ an sein Werk und verwebt das Griechenland, welches der zum Zeitpunkt seines Todes 76-Jährige noch erlebt hat, mit dem gegenwärtigen. Lélus Film erzählt von beiden Krisen, der „Griechenland-Krise“ und der „Flüchtlingskrise“, verschachtelt sie ineinander und lässt Angelopoulos, jenen „Filmemacher der Migration“, sprechen, ohne dessen Worte für ein eigenes Bildwerk zu missbrauchen.

Wie Wellen steigen ihre Gedanken abwechselnd auf und wieder ab, vermischen sich Ausschnitte aus den Filmen des Griechen mit den dokumentarischen Aufnahmen der Französin Lélu, die in Angelopoulos’ Visionen starke Niederschläge im Jetzt erkennt. Sie sagt, der Regisseur sei der Krise zum Opfer gefallen – ein Melancholiker, enttäuscht von der Welt. Doch ausgerechnet in dieser wieder neuen Welt, in der eine multinationale Fußballmannschaft in unmittelbarer Nähe zum Quartier der neonazistischen Partei Goldene Morgenröte trainiert, meint Lélu Dinge auszumachen, die den Bewunderten dazu hätten bringen können, wieder an die Politik zu glauben.

Carolin Weidner

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Mitra

Dokumentarfilm
Belgien,
Frankreich
2018
82 Minuten
Untertitel: 
englische
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Geneviève de Bauw (Thank You & Good Night Productions), Jean-Laurent Csinidis (Films de Force Majeure)
Jorge León
Eva Reiter, George van Dam
Thomas Schira, Jorge León
Marie-Hélène Mora
Quentin Jacques
Jorge León nimmt die dramatische Geschichte der iranischen Psychoanalytikerin Mitra Kadivar, die in ihrer Heimat gegen ihren Willen in der geschlossenen Psychiatrie festgehalten wurde, zum Ausgangspunkt für ein komplexes Kunstprojekt, aus dem zunächst eine Operninszenierung entstand und später dieser vielschichtige Dokumentarfilm.

Im Film stellt León die vermeintlich klaren Grenzen zwischen Wahn und Normalität, Krankheit und Gesundheit infrage, indem er kunstvoll verschiedene Schichten von Realität, Dokumentation und Inszenierung miteinander verknüpft. Immer wieder erschüttert er durch die kontrapunktische Kombination des Materials die selbstgewisse Wahrnehmung des Publikums und fordert uns heraus, die eigene Perspektive als eine immer und grundsätzlich begrenzte wahrzunehmen.

Luc-Carolin Ziemann

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Ojo Guareña

Dokumentarfilm
Belgien,
Spanien
2018
55 Minuten
Untertitel: 
englische
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Andrea Cinel
Edurne Rubio
Charo Calvo
Edurne Rubio, Sergi Gras, Alvaro Alonso de Armiño
Jan De Coster
Edurne Rubio
Hugo Fernandez, David Elchardus
Im nordspanischen Kantabrien erstreckt sich ein gigantisches Höhlensystem mit eindrucksvollen unterirdischen Felsgalerien, Seen und Krauchgängen. Edurne Rubio begegnet dem Ort in wahrlich kinematografischen, sinnlichen Dimensionen. Bei ihrem neugierigen Vorstoß ins Unbekannte verlässt sie sich auf die Stimmen der Höhlenforscher, die sie begleitet, sowie auf den Schein, der von ihren Stirnlampen herrührt. Sie verlässt sich im großen, undurchdringlichen Dunkel auf tanzende Lichtpunkte in der Ferne, auf Lichtkegel, die tastend über Gesteinsformen gleiten, sowie auf Tropfgeräusche, die den Höhlenräumen akustisch Konturen verleihen. Feine, unruhige Wasserfäden und -perlen glänzen silbern an den Wänden und bilden metertief unter der Erde einen unglaublichen Sternenhimmel. Während Neil Armstrong 1969 lediglich seine eigenen Fußabdrücke auf dem Mond sah, stoßen die noch jungen Höhlenforscher in Ojo Guareña auf 17.000 Jahre alte Fußspuren – Speläologie ist eben eine Raum-Zeit-Reise. Und wie die Stimmen der Tiefenerkunder berichten, spielten die verzweigten unterirdischen Räume auch eine bedeutende Rolle in ihren eigenen Biografien. Wenn Augen („ojos“) die Fenster zur Seele sind, dann offenbarte ihnen der Ort den menschlichen Abgrund der jüngeren Geschichte Spaniens und bot ihnen gleichzeitig ein Refugium vor einem repressiven Alltag und Platz für Träume von der Zukunft.

André Eckardt

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Our Song to War

Dokumentarfilm
Belgien,
Kolumbien
2018
15 Minuten
Untertitel: 
englische
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Juanita Onzaga, Jan Stevens, Sofie Despeer
Juanita Onzaga
Juanita Onzaga
Juanita Onzaga, Romain Vennekens
Juanita Onzaga
Jérémy Bocquet
Ein ganz unübliches Totengedenken, genannt „Novenario“ – ein neuntägiges Gebet zu Ehren der Verstorbenen. Eigentlich aber geht es um Seelen, Wassergeister, Krokodilmenschen und Gespenster, die an den Orten der Massaker leben und die Leute heimsuchen. Die Kinder von heute haben längst vergessen, welches Grab das ihrer Familie ist. Erinnerungen an die toten Zivilisten in Bojayá, Kolumbien, nach einem Gefecht zwischen FARC-Rebellen und Paramilitärs im Mai 2002.

Saskia Walker

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Kids DOK
Rainbow Children: Portrait of Elika Maryam Bayani

Die kleine Elika erklärt, dass man im Iran fünf Dinge besonders mag: Reis, Sonne, Eis, Fische und Tulpen. In einer belgischen Schule hält sie vor ihrer Klasse ein Referat über ihr Heimatland.

Rainbow Children: Portrait of Elika

Dokumentarfilm
Belgien,
Iran
2018
12 Minuten
Untertitel: 
englische
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Maryam Bayani
Maryam Bayani
Victoire Bonin, Léo Malek
Maryam Bayani, Reza Mosadegh
Maryam Bayani
Maryam Bayani
Maryam Bayani, André Philips
Die kleine Elika erklärt, dass man im Iran fünf Dinge besonders mag: Reis, Sonne, Eis, Fische und Tulpen. In einer belgischen Schule hält sie vor ihrer Klasse ein Referat über ihr Heimatland. Dazu gehört ein persisches Gedicht, das sie direkt ins Französische übersetzt. Die Zuhörer staunen: Elika spricht auf einmal ganz anders als sonst. Und so wird aus etwas Fremdem spielend etwas Bekanntes.

Kim Busch

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Next Masters Wettbewerb Kurzfilm
Rhizoma Santiago Pérez Rodríguez

Fauna und Flora sind heutzutage unentrinnbar mit dem Industriellen verstrickt. Eine kleine Bewegungsstudie als augenzwinkernd-ernste Parabel auf Muybridges Pionierarbeit am „laufenden“ Bild.

Rhizoma

Animationsfilm
Belgien
2018
3 Minuten
Untertitel: 
_ohne Dialog / Untertitel
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Santiago Pérez Rodríguez
Santiago Pérez Rodríguez
Bart Maris
Santiago Pérez Rodríguez
Santiago Pérez Rodríguez
Bart Maris, Felicity Ford, Vincent Duseigne, Santiago Pérez Rodríguez
Hochleitungsmasten in einer öden grauen Landschaft. Eine schwarze Wolfshundsgestalt rennt von links nach rechts. Die Landschaft pulsiert im Ton einer verstörenden elektrischen Frequenz. Wilde Bedrohung? Das Tier ist schnell. Aber es ist umzingelt von den Schatten eines menschengemachten Konstrukts. Fauna und Flora sind heutzutage aufs Unentrinnbare mit dem Industriellen verstrickt – eine kleine Parabel über und ein Augenzwinkern an Eadweard Muybridge und dessen Bewegungsstudien.

Nadja Rademacher

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Separation, Vivid Dreams

Dokumentarfilm
Belgien,
Montenegro
2018
18 Minuten
Untertitel: 
englische
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Michel Dutry, Bojana Radulović
Bojana Radulović
Thierry Detaille, Bojana Radulović
Marie-Hélène Mora
Bojana Radulović
Marie-Hélène Mora, Charlie Dub
Eine junge Frau kehrt nach 17 Jahren zurück zum Haus ihrer Kindheit in Montenegro. Es ist baufällig geworden, Zurückgelassenes liegt unter Folie, Familienfotos hängen noch immer an der Wand. Eine persönliche und performative Reise ins Unterbewusste. Schicht um Schicht kommen Erinnerungen auf, Gespenster des Krieges, die einem Aufbruch im Land im Wege sind. Überall stehen Bauruinen wie stumme Zeugen des Stillstands, während chinesische Firmen in den Wiederaufbau der Infrastruktur investieren.

Annina Wettstein

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The Yellow Mazda and His Holiness

Dokumentarfilm
Belgien,
Ruanda
2018
10 Minuten
Untertitel: 
englische
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Sandra Heremans
Sandra Heremans
Sandra Heremans
Sandra Heremans, Sébastien Demeffe
Sandra Heremans
Sandra Heremans
Aus dem Schwarz schält sich die Welt und ins Schwarz fällt sie zurück. Die Weisheit von Leben und Tod – und die Weisheit des Kinos: Schwarz, Bild, Schwarz, Bild, Schwarz, Bild. Die in Ruanda geborene Filmemacherin Sandra Heremans nimmt über ihren Film Kontakt zu ihrem Vater auf, der als Missionar einst von Belgien nach Afrika kam und sich dort in ihre Mutter verliebte. Es sind persönliche und zarte Bilder, die ihre Zeit benötigen, um sich aus dem Schwarz des ungeborenen Films herauszukristallisieren.

Lukas Stern

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Internationales Programm
Wildebeest Nicolas Keppens, Matthias Phlips

Linda mag Elefanten. Troyer mag Linda. Beide mögen afrikanische Exotik. Eine Safari zwischen Real- und Animationsfilm, in der geschossen wird: scharf, traurig, tödlich, ironisch.

Wildebeest

Animationsfilm
Belgien
2018
19 Minuten
Untertitel: 
englische
Credits DOK Leipzig Logo
Brecht Van Elslande
Nicolas Keppens, Matthias Phlips
Nicolas Keppens, Matthias Phlips
Nicolas Keppens, Matthias Phlips
Pieter Vanluffelen, Pieter Samyn, Jeroen Ceulebrouck, David Dils, Eno Swinnen
Nicolas Keppens, Matthias Phlips
Greg Scheirlinckx
Jeder Tag könnte der letzte sein. Also erfüllt sich Linda einen Lebenstraum: Elefanten gucken in Afrika. Der gebuchte Safari-Jeep ist perdu, die bezahlte Bequemlichkeit auch und die Schokoriegel sind aufgegessen … Animierte Mitteleuropäer geraten in eine Bernhard-Grzimek-Realfilm-Welt, in der das Exotische den Blick der Zugereisten staunend, aber gelassen erwidert. Wer ist fremd? Welche Spezies ist vom Aussterben bedroht? Ein Knistern zwischen Formen und Inhalt – scharf, traurig, tödlich, ironisch.

Sylvia Görke


Nominiert für den Young Eyes Film Award

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