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Marmato

Dokumentarfilm
2014
88 Minuten
Untertitel: 
englische
Credits DOK Leipzig Logo
Stuart Reid, Mark Grieco
Mark Grieco
Todd Boekelheide
Mark Grieco
Ricardo Acosta, Mark Grieco
Noah Conti
Mark Grieco, Stuart Reid
Bob Edwards
Jeden Tag verabschiedet sich Dumar mit einer langen Zeremonie, bestehend aus Küssen und Segnungen, von Frau und Kindern, als wäre es das letzte Mal. Ausgestattet mit dem ideellen Schutz der Familie und dem religiösen der Jesusstatue, die vom Ort Marmato aus mit ausgestreckten Armen die grüne Bergwelt Kolumbiens überblickt, geht es in die Goldmine. Seit über 500 Jahren graben und sprengen die Anwohner klaustrophobisch enge Tunnel in den Berg, der jeden Moment einzustürzen droht. Doch etwas anderes als das Gold haben die Bergleute nicht, auch wenn sie selbst am wenigsten davon profitieren. Seit die Regierung 2006 die Türen für ausländische Konzerne geöffnet hat, herrscht hier internationale Goldgräberstimmung. Mit den uralten Methoden soll nun Schluss sein. Eine kanadische Firma will, angeblich umwelt- und sozialverträglich, den Berg von außen abtragen. Was aber wird aus Marmato? Der Kampf um einen der größten Goldvorräte der Welt beginnt.
Sechs Jahre lang verfolgt Mark Grieco in seinem bereits preisgekrönten Film die komplexe Auseinandersetzung um die Ausbeutung des Bergs, um Existenz und Identität der Einheimischen. Mit der Dichte eines Spannungsromans – und durchaus romantauglichen Charakteren – erzählt er vom wachsenden Widerstand gegen die Globalisierung. Als Kommentar auf die jeweils aktuelle Lage brennt sich der Gold-Aktienkurs in die Stollenwand ein und ein alter Bänkelsänger mit Cowboyhut zupft seine ironischen Liedchen.
Lars Meyer

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

Animadok
Old Folks' Tales – Ysabel. Fear Comes Down From Heaven Marcelo Dematei, Carlos Smith

Erinnerungen sind an persönliche und gemeinsame Geschichte(n) geknüpft. Hier erzählt Ysabel von ihren Erlebnissen im Spanischen Bürgerkrieg in Bilbao 1937.

Old Folks' Tales – Ysabel. Fear Comes Down From Heaven

Animadok
2013
5 Minuten
Untertitel: 
englische
Credits DOK Leipzig Logo
Carlos Smith
Marcelo Dematei, Carlos Smith
BSO
Carlos Smith, Diego Fonti
Carolina Robledo Forero, Marcelo Dematei, Carlos Smith
Edi Calderón
Erinnerungen sind an persönliche und gemeinsame Geschichte(n) geknüpft. Das transmediale Projekt „Old Folks’ Tales“ versucht, Erinnerungen von Senioren in einer Animadoc-Fernsehserie, einer interaktiven Website und durch Workshops für jüngere Menschen erlebbar zu machen. Hier erzählt Ysabel von ihren Erlebnissen im Spanischen Bürgerkrieg in Bilbao 1937.

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.