Filmarchiv

Disobedient Images
#47 José Miguel Biscaya

Landschaftsmalerei mit kreativen Pixelstörungen. José Miguel Biscaya erkundet mit der Kamera eine Naturszenerie und entdeckt sie mit manipulierten MPEG-Algorithmen und mutwilligen Encoding-Fehlern neu.

#47

Animationsfilm
2014
11 Minuten
Untertitel: 
_ohne Dialog / Untertitel
Credits DOK Leipzig Logo
José Miguel Biscaya
José Miguel Biscaya
José Miguel Biscaya
José Miguel Biscaya
José Miguel Biscaya
José Miguel Biscaya
José Miguel Biscaya
Landschaftsmalerei mit kreativen Pixelstörungen. José Miguel Biscaya erkundet mit der Kamera eine Naturszenerie und entdeckt sie mit manipulierten MPEG-Algorithmen und mutwilligen Encoding-Fehlern neu. Gewohnte Naturerscheinungen verflüssigen sich zu überraschenden Formen und Farben aus dem Verborgenen der Wahrnehmung.

Ines Seifert

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

Internationales Programm
Bring the Jews Home Eefje Blankevoort, Arnold van Bruggen

Wenn alle Juden nach Israel heimkehren, erscheint der Messias. Glaubt zumindest der Niederländer Koen und missioniert in der Ukraine. Christlicher Fundamentalismus als schräger Psychotrip.

Bring the Jews Home

Dokumentarfilm
2016
56 Minuten
Untertitel: 
englische
Credits DOK Leipzig Logo
Iris Lammertsma, Boudewijn Koole
Eefje Blankevoort, Arnold van Bruggen
Harry de Wit, Stan Verberkt
Ton Peters
Patrick Schonewille
Alex Tugushin, Mark Glynne
Wie lange müssen die Christen noch auf die Rückkehr des Messias warten? Wie erfüllt sich die Prophezeiung und durch wen? Zum Beispiel durch Koen Carlier. Davon ist der flämische Aktivist zumindest selbst überzeugt. Schließlich liefert die Bibel genaue Handlungsanweisungen: Bringt die Juden nach Hause, dann kommt auch der Messias. Im Namen der niederländischen Zweigstelle der Organisation „Christians for Israel“ beackert er deshalb seit über 20 Jahren die Ukraine, um alle dort verbliebenen Juden über ihr Recht (und eigentlich ihre Pflicht), nach Israel auszuwandern, aufzuklären. Sein Alltag sieht aber wenig glorreich aus und ähnelt dem eines Handlungsreisenden. Auf seinen Touren durch unterentwickelte Regionen stößt er auf gastfreundliche, aber auch skeptische Menschen. Der eine beruft sich auf seinen hohen Blutdruck, der andere will lieber nach Deutschland. Carlier predigt mit sanfter Strenge und unerschütterlichem Enthusiasmus weiter: Niemand bleibt in der Diaspora zurück, ob er will oder nicht.

Mit Maidan und dem Ausbruch des Ukraine-Konfliktes vollzieht sich in seinen Augen eine endgültige Wendung. Alle Zeichen und Symbole stehen auf Armageddon. Hier ändert der Film selbst seine Richtung radikal – vom Porträt eines verirrten Familienvaters zum Psychotrip. Mit voller Bildkraft voraus schraubt er sich in die gefährliche Gedankenwelt eines religiösen Fundamentalismus christlicher Fasson.

Lars Meyer

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

Länderfokus Türkei
Colony Gürcan Keltek

Seit 2007 führt das Komitee für Vermisste auf Zypern im Kyrenia-Gebirge Ausgrabungen durch. Man hofft, die sterblichen Überreste griechischer und türkischer Zyprioten an die Hinterbliebenen zurückgeben zu können.

Colony

Dokumentarfilm
2015
52 Minuten
Untertitel: 
englische
Credits DOK Leipzig Logo
Aziz Mullaaziz, Gürcan Keltek
Gürcan Keltek
Murat Tuncel
Fırat Gürgen
Marc van Goethem
Seit 2007 führt das Komitee für Vermisste auf Zypern im Kyrenia-Gebirge Ausgrabungen durch. Man hofft, die sterblichen Überreste griechischer und türkischer Zyprioten an die Hinterbliebenen zurückgeben zu können. Skelette werden exhumiert, Massengräber werden mithilfe noch lebender anonymer Zeitzeugen ausfindig gemacht. Die Vermissten fielen den tragischen Ereignissen von 1963/64 und 1974 zum Opfer.

Mit atemberaubender Kameraarbeit und in gemäßigtem Tempo gräbt „Colony“ Zyperns verstörende Konfliktgeschichte wieder aus. Als Auseinandersetzung mit Themen wie Trauma, Erinnerung und Versöhnung taucht der Film tief in die komplizierte Beziehung zwischen Geografie und Psychologie ein.

Özge Calafato

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

Kids DOK
Full of Dreams Marinka de Jongh

Die zehnjährige Anne Fee lebt mit ihren Eltern und einer Gruppe Behinderter im „Thomas-Haus“. Für ein Fest gründet sie mit Bob, dem Dichter, und Olivier, der Schauspieler werden möchte, eine Band.

Full of Dreams

Dokumentarfilm
2015
19 Minuten
Untertitel: 
englische
Credits DOK Leipzig Logo
Renko Douze, Hasse van Nunen
Marinka de Jongh
Arend Bruijn
Wilko van Oosterhout
Luuk van Stegeren
Gideon Bijlsma, Erik Schuring
Die zehnjährige Anne Fee lebt mit ihren Eltern und einer Gruppe Behinderter im „Thomas-Haus“. Für ein Fest gründet sie mit Bob, dem Dichter, und Olivier, der Schauspieler werden möchte, eine Band. Sie singen über Träume und ob sie wahr werden können.

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

Internationales Programm
The Chocolate Case Benthe Forrer

Schokolade, die ohne Kindersklaven produziert wird? Gibt es nicht! Ein niederländischer Journalist will das ändern, klagt sich selbst an und wird zum Produzenten … Ein bittersüßer Thriller.

The Chocolate Case

Dokumentarfilm
2016
90 Minuten
Untertitel: 
englische
Credits DOK Leipzig Logo
Barbara Coronel
Benthe Forrer
Kyteman
Maarten Kramer
Ralf Verbeek
Benthe Forrer
Eric Leek
Die niederländischen Journalisten Teun van de Keuken, Maurice Dekkers und Roland Duong stolpern im Jahr 2002 über eine kurze Zeitungsmeldung, die von Kindersklaven bei der Kakaoernte berichtet. Bestürzt über die Beiläufigkeit, mit der eine solche Nachricht erscheint, beschließen sie, das Thema aufzugreifen. Ihre Recherchen ergeben recht schnell, dass in jedem Schokoprodukt – ob mit oder ohne Fairtrade-Siegel – Kinderarbeit steckt und dass große Konzerne wie Nestlé dies weder bestreiten noch ändern wollen. Um dafür mehr Aufmerksamkeit zu bekommen, hat Teun van de Keuken die Idee, sich selbst als Schokokonsument für seine Mitschuld an der Kindersklaverei anzuklagen. Der Fall landet tatsächlich vor Gericht und drei Jahre später wird ein Urteil gefällt. In der Zwischenzeit nehmen die Journalisten die Sache jedoch selbst in die Hand und gehen unter die Süßwarenproduzenten, um die weltweit erste zu hundert Prozent sklavenfreie Schokolade – Tony’s Chocolonely – auf den Markt zu bringen.

Benthe Forrers so bewegender wie unterhaltsamer Film besticht durch viel Archivmaterial, angehäuft in einem Zeitraum von über einem Jahrzehnt, das Recherche, Gerichtsprozess und Firmengründung lückenlos dokumentiert. Und die gute Nachricht am Schluss: Ja, man kann etwas verändern, wenn man will. Und ja, es ist hart. Aber das kommt später. Erstmal muss man anfangen.

Lina Dinkla

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

Internationales Programm
Voices of Finance Clara van Gool

In einem Blog des Guardian wurden 2012/13 Selbstauskünfte und -einschätzungen von Managern aus der globalen Finanzwelt gesammelt und unter dem Titel „Voices of Finance“ veröffentlicht.

Voices of Finance

Dokumentarfilm
2015
35 Minuten
Untertitel: 
englische
Credits DOK Leipzig Logo
Hanneke Niens, Hans de Wolf (KeyFilm), Joost van Krieken (NTR)
Clara van Gool
Nils Post
Kevin Whelan
Clara van Gool
Alex Booy
In einem Blog des Guardian wurden 2012/13 Selbstauskünfte und -einschätzungen von Managern aus der globalen Finanzwelt gesammelt und unter dem Titel „Voices of Finance“ veröffentlicht. In Clara van Gools Film finden sich zehn dieser Stimmen zu virtuosen Performances verstoffwechselt: In extrem stilisierten Choreografien formen sich die Stimmen aus diesem Milieu zu einem großen Tanz ums goldene Kalb, aufgeführt in der realen Umgebung des internationalen Finanzzentrums London.

Ralph Eue

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.