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Jahr

Young Eyes 2025
Filmstill Fantastique
Fantastique Marjolijn Prins
Fanta aus Conakry in Guinea verbringt jede freie Minute mit dem Training im Akrobatik-Zirkus. Neben all ihren Pflichten ist ihr größter Traum, mit der Amoukanama Company auf Tournee zu gehen.
Filmstill Fantastique

Fantastique

Fantastique
Marjolijn Prins
Young Eyes 2025
Dokumentarfilm
Belgien,
Frankreich,
Niederlande
2025
71 Minuten
Susu,
Französisch
Untertitel: 
Englisch, Deutsch

Fanta ist 14 Jahre alt und lebt in Conakry, der Hauptstadt von Guinea in Westafrika. Neben der Schule und ihren Pflichten im Haushalt verbringt sie jede freie Minute mit dem Training im Akrobatik-Zirkus. Eines Tages kündigt sich die Rückkehr des großen Stars des Landes an. Balla Moussa Bangoura, Begründer der Amoukanama Circus Company, war auf einer internationalen Tournee und plant nun, mit seiner Truppe eine neue Show einzustudieren. Das Training wird härter, denn nur die Besten dürfen am Ende dabei sein.
Fanta will natürlich alles dafür geben, als eines der wenigen Mädchen mit Balla Moussa Bangoura durchs Land reisen zu können. Tag für Tag ist sie nun zerrissen zwischen der Pflege ihrer kranken Mutter, Haushaltsarbeiten, Schulaufgaben und dem, was sie vermeintlich am meisten liebt. Einerseits unterstützt durch ihre Familie, andererseits bestrebt, alle Erwartungen zu erfüllen, beginnt Fanta jedoch zu zweifeln: Was will sie wirklich? Verbunden durch mitreißende Musikauftritte, spektakuläre Akrobatikeinlagen und traumartige Spielsequenzen gelingt Marjolijn Prins das atmosphärisch dichte Porträt eines außergewöhnlichen Mädchens.

Lina Dinkla

Credits DOK Leipzig Logo

Regie
Marjolijn Prins
Kamera
Johan Legraie
Schnitt
Ciska Slowack
Produktion
Ellen De Waele, Mirna Everhard
Co-Produktion
Florent Coulon, Felix Salgado, Ineke Kanters, Lisette Kelders, Anton Iffland Stettner, Eva Kuperman
Musik
Johanna Beaussart
Nominiert für: Young Eyes Film Award
Ausgezeichnet mit: Young Eyes Film Award
Young Eyes 2025
Filmstill Mary Anning
Mary Anning Marcel Barelli
Mary ist ein 12-jähriges Mädchen im 19. Jahrhundert: wissbegierig, hartnäckig und fasziniert von Fossilien. Ein unterhaltsames und liebenswertes Biopic über eine der ersten Paläontologinnen.
Filmstill Mary Anning

Mary Anning

Mary Anning
Marcel Barelli
Young Eyes 2025
Animationsfilm
Schweiz,
Frankreich,
Belgien
2025
72 Minuten
Deutsch
Untertitel: 
Englisch

Es geht auf eine kleine Zeitreise zurück ins frühe 19. Jahrhundert an die Südküste Englands. Hier lebt Mary Anning. Das 12-jährige Mädchen ist wissbegierig, hartnäckig und fasziniert von Fossilien. Jede freie Minute verbringt sie unten am Strand, um in den Erdschichten der Steilküste ihres Heimatortes nach den versteinerten Überresten längst ausgestorbener Tierarten zu suchen. Auch ihr Vater ist begeistert von diesem Hobby und verdient sich mit dem Verkauf der Versteinerungen ein Zubrot für den Unterhalt seiner Familie. Als er nach einem Klippenabbruch verschwunden bleibt, gerät Marys Leben ins Wanken. Alles, was der Vater hinterlässt, ist eine mysteriöse Zeichnung, deren Bedeutung Mary erst nach und nach versteht. Sie ist entschlossen, gemeinsam mit unerwarteten Verbündeten das Geheimnis dahinter zu lüften. Ein unterhaltsames und liebenswertes Biopic über eine der ersten Paläontologinnen.

Lina Dinkla

Credits DOK Leipzig Logo

Regie
Marcel Barelli
Buch
Marcel Barelli, Pierre-Luc Granjon, Magali Pouzol
Kamera
Marjolaine Perreten
Schnitt
Marcel Barelli, Julie Brenta
Produktion
Nicolas Burlet
Co-Produktion
Arnaud Demuynck, Tatjana Kozar
Ton
Jérôme Vittoz
Sound Design
Jérôme Vittoz
Musik
Shyle Zalewski
Animation
Maëlle Chevallier
Filmvertrieb
Lisa Lejeune
Nominiert für: Young Eyes Film Award
Young Eyes 2024
Filmstill Maydegol
Maydegol Sarvnaz Alambeigi
Generation Z im Mittleren Osten: Ein afghanisches Teenager-Mädchen kämpft für ihren Traum, Profiboxerin zu werden. Außerhalb des Rings stemmt sie sich selbstbewusst gegen soziale Ungerechtigkeit.
Filmstill Maydegol

Maydegol

Maydegol
Sarvnaz Alambeigi
Young Eyes 2024
Dokumentarfilm
Iran,
Deutschland,
Frankreich
2024
74 Minuten
dari
Untertitel: 
Deutsch

Die 19-jährige Maydegol ist mit ihrer Familie aus Afghanistan in den Iran geflohen. Hier versucht sie, ihren großen Traum wahr zu machen: Sie will professionelle Muay-Thai-Boxerin werden. Der Sport gibt ihr nicht nur Kraft für den zermürbenden Alltag, sondern soll ihr auch helfen, endlich aus dem ungastlichen Exil herauszukommen und sich in Afghanistan für gesellschaftliche Veränderungen einzusetzen. Um sich das Training leisten zu können, arbeitet Maydegol ohne das Wissen ihrer Eltern in jeder freien Minute, unter anderem auf Obst- und Gemüseplantagen. Gemeinsam mit ihren Freundinnen aus dem Boxklub reflektiert sie ihre scheinbar ausweglose Situation: stecken geblieben in einem fremden Land, ohne Papiere und ohne Perspektive. Die jungen Frauen resignieren jedoch nicht, sondern sprechen deutlich aus, was sie denken, was sie fordern und was sie vom Leben erwarten.
Maydegols Erwartungen sind so besonders wie sie selbst. Die sympathische, mitreißende Protagonistin beeindruckt nicht nur mit ihrer Beharrlichkeit, sondern auch mit ihrer unverstellten Persönlichkeit, die dieser Dokumentarfilm zum Leuchten bringt – auch in den dunklen Momenten.

Lina Dinkla

Credits DOK Leipzig Logo

Regie
Sarvnaz Alambeigi
Buch
Sarvnaz Alambeigi
Kamera
Mehdi Azadi
Schnitt
Hamid Najafirad
Produktion
Katayoon Shahabi, Sarvnaz Alambeigi
Ton
Shahin Pourdadashi
Sound Design
Ensieh Leyla Maleki
Filmvertrieb
Katarina Radisic
Nominiert für: Young Eyes Film Award