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Retrospektive: Un-American Activities 2025
Filmstill Rush to Judgment
Rush to Judgment Emile de Antonio
Eine kritische Analyse des Abschlussberichts der offiziellen Warren-Kommission zur Ermordung John F. Kennedys, basierend auf Recherchen des Anwalts und Co-Autors des Films, Mark Lane.
1967
Filmstill Rush to Judgment

Rush to Judgment

Rush to Judgment
Emile de Antonio
Retrospektive: Un-American Activities 2025
Dokumentarfilm
USA
1967
125 Minuten
Englisch
Untertitel: 
Keine

Diese kritische Analyse des Abschlussberichts der Warren-Kommission, die John F. Kennedys Ermordung untersuchte, basiert auf Recherchen des Anwalts Mark Lane. Lane wirkte am Film als Co-Autor mit und veröffentlichte fast zeitgleich sein gleichnamiges Buch. De Antonio hatte in Harvard gemeinsam mit Kennedy studiert, was seinem Film ungeachtet der politischen Distanz zu Kennedy ein persönliches Anliegen mitgab. Dies mag die argumentative, bisweilen sachliche Strenge begründen, mit der er und sein Cutter Dan Drasin vorgingen. Letztlich ist „Rush to Judgment“ ein verspäteter Rechtsbeistand für den zum Einzeltäter erklärten Lee Harvey Oswald, der nur zwei Tage nach dem Mord im Polizeigewahrsam erschossen wurde und dessen Interessen vor der Warren-Kommission nicht angemessen juristisch vertreten waren.

Tobias Hering, Tilman Schumacher

Credits DOK Leipzig Logo

Regie
Emile de Antonio
Kamera
Robert Primes
Schnitt
Dan Drasin, Peter Dyke van Dyke
Produktion
Emile de Antonio, Mark Lane
Ton
Paul Mielche