Union Maids
Kate Hyndman, Stella Nowicki und Sylvia Woods sprechen vor der Kamera über ihre bewegte Vergangenheit als Gewerkschaftsfrauen in den 1930er und 1940er Jahren. In jener Zeit der Great Depression und globaler Krisen waren sie an der Basis aktiv und halfen mit, die US-amerikanische Gewerkschaftsbewegung überhaupt erst zu formieren. Plastisch und mit Verve beschreiben sie am eigenen Leib erfahrene prekäre Arbeits- und Lebensverhältnisse, aber auch den demokratischen Geist und die Solidarität, die sie und ihre Gewerkschaftsgenoss*innen geprägt haben. Die Filmemacher*innen versehen diese mitreißende politische Oral History mit zeitgenössischen Bild- und Bewegtbildfolgen – ein reicher und filmkulturell einflussreicher Fundus der linken USA.