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Länderfokus Südkorea
9 Muses of Star Empire Hark-joon Lee

Die Mitglieder der koreanischen K-Pop-Gruppe „9 Muses“ träumen davon, weltberühmte Stars zu werden. Dafür sind die jungen Frauen zu etlichen Opfern und Erniedrigungen bereit.

9 Muses of Star Empire

Dokumentarfilm
2012
82 Minuten
Untertitel: 
englische
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Suk-kee Lee, Min-chul Kim
Hark-joon Lee
Nine Muses
Yeon-taek Seo
Milena Z. Petrović
Hark-joon Lee, Dong-kyun Ko, Chan-mi Jung
Aleksandar Protić
Die Mitglieder der koreanischen K-Pop-Gruppe „9 Muses“ träumen davon, weltberühmte Stars zu werden. Dafür sind die jungen Frauen zu etlichen Opfern und Erniedrigungen bereit.

Über ein Jahr lang bekam TV-Journalist Lee Hark-joon exklusiven Zugang zur Agentur Star Empire, Heimat der „9 Muses“. Er filmte den Alltag, bestehend aus endlosem Training und Castings, gewürzt mit Rivalität, Eifersucht, Verrat und Skandälchen. Nüchtern zeigt Lee die internen Mechanismen der koreanischen Medien- und Unterhaltungsindustrie. Jenseits vom im Westen bekannten Psy und seinem „Gangnam Style“ gewährt sein Film seltene Einblicke in ein multimilliardenschweres Business, das sich nur ungern in die Karten schauen lässt.

Mark Siegmund

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

Länderfokus Südkorea
Cycle Jun-ki Kim

Koreaner, die Japan im Zweiten Weltkrieg zwangsrekrutierte, werden gemeinsam mit japanischen Kriegsverbrechern und ungeachtet koreanischer Proteste im Yasukun-Schrein als nationale Helden des einstigen Kriegsgegners verehrt.

Cycle

Animationsfilm
2015
14 Minuten
Untertitel: 
englische
Credits DOK Leipzig Logo
Jun-ki Kim
Jun-ki Kim
Dong-uk Kim
Jun-ki Kim
Jun-ki Kim
Jun-ki Kim
Jun-ki Kim
Mediact
Koreaner, die Japan im Zweiten Weltkrieg zwangsrekrutierte, werden gemeinsam mit japanischen Kriegsverbrechern und ungeachtet koreanischer Proteste im Yasukun-Schrein als nationale Helden des einstigen Kriegsgegners verehrt. Hochbrisantes Thema in einer Mischung aus Dokumentaraufnahmen und Anime-artigen Bildern.

Grit Lemke

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

Länderfokus Südkorea
Factory Complex Heung-soon Im

Nike, Samsung, H&M. Callcenter, Supermärkte, Onlinehändler. Ode an die Frauen, die nicht nur in Korea unseren Konsum produzieren. Experimentell, dokumentarisch, erschütternd.

Factory Complex

Dokumentarfilm
2015
95 Minuten
Untertitel: 
englische
Credits DOK Leipzig Logo
Min-kyung Kim
Heung-soon Im
Tae-won Lee
Sun-young Lee, Heung-soon Im, Gil-ja Kim, Yun-jeong Jee
Hak-min Lee
Min-kyung Kim
Regelmäßig lässt ein neuer Hype die Teenies der Welt nach Sneakers Schlange stehen. Sie ahnen nicht, dass die Frauen, die diese herstellen, sich keine leisten können. „I want to wear Nike shoes, too“ war ihre Parole, als sie in den 1980er Jahren begannen, sich zu wehren. Der Videokünstler Im Heung-soon, dessen Mutter in einer Textilfabrik arbeitete, macht sie sichtbar: das Ameisenheer von Arbeiterinnen, die die Grundlage für Südkoreas kometenhaften Aufstieg zur Wirtschaftsmacht schufen und dafür mit ihrer Gesundheit, oft mit dem Leben zahlten. Im Heung-soon spannt den Bogen zur globalisierten Konsumwelt von heute, in der es wiederum Frauen sind, die in Textilfabriken, der Elektroindustrie, in Supermärkten, Callcentern oder als Servicekräfte den Laden am Laufen halten, kaum genug zum Leben verdienen und immer freundlich lächeln. Die gnadenlos-nüchterne Chronik der Ausbeutung, erzählt in Interviewpassagen, durchwebt er mit surrealistisch-experimentellen Performances. Sie individualisieren den Schmerz derjenigen, die sonst als Masse und vorrangig als Humankapital wahrgenommen werden.

Auf der Biennale wurde Im Heung-soon für sein erschütterndes Werk, das zwischen Kunst und Dokumentation changiert, mit einem Silbernen Löwen geehrt. Noch besser wäre es, vor dem Kauf des nächsten Handys einen Gedanken an die Frauen aus dem „Factory Complex“ zu verwenden. Und den Kauf selbst in Frage zu stellen.

Grit Lemke

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

Länderfokus Südkorea
Fermented Watermelon Ye-bin Yeo

Natürlich kann die Tochter dem Vater nicht verzeihen, dass er sie und ihre Mutter für eine andere Frau verließ. Die Erinnerung schmerzt. Ein Wiedersehen reißt alte Wunden auf.

Fermented Watermelon

Animationsfilm
2014
8 Minuten
Untertitel: 
englische
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Ye-bin Yeo
Ye-bin Yeo
Jeong-wan Kim
Ye-bin Yeo
Ye-bin Yeo
Ye-bin Yeo
Ye-bin Yeo
Ye-bin Yeo
Natürlich kann die Tochter dem Vater nicht verzeihen, dass er sie und ihre Mutter für eine andere Frau verließ. Die Erinnerung schmerzt. Ein Wiedersehen reißt alte Wunden auf. Geschickt wird akustisch und durch abstrakte, sich überlappende Zeichnungen die innere Misere des Mädchens dargestellt.

Annegret Richter

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

Länderfokus Südkorea
Haegeumni Joon-su Seong

Sie wuchs in einer gutsituierten Familie in Pjöngjang auf und landet doch, ohne die Gründe zu kennen, in einem der berüchtigten Arbeitslager, in dem viele ihrer Angehörigen sterben. Ein bedrückender Film über die Willkür des Regimes in Nordkorea.

Haegeumni

Animationsfilm
2012
14 Minuten
Untertitel: 
englische
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Na-young Park
Joon-su Seong
Seung-wook Shin
Joon-su Seong
Joon-su Seong
Joon-su Seong, Hae-jin Yoon, Na-young Park, Lu-jie Sun, Jae-yeon Kim
Joon-su Seong
Dong-ju Park, Na-young Park
Sie wuchs in einer gutsituierten Familie in Pjöngjang auf und landet doch, ohne die Gründe zu kennen, in einem der berüchtigten Arbeitslager, in dem viele ihrer Angehörigen sterben. Ein bedrückender Film über die Willkür des Regimes in Nordkorea.

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

Länderfokus Südkorea
Herstory Jun-ki Kim

Koreanische Frauen wurden gefangen genommen und als „Trostfrauen“ für Soldaten auf die Insel Java gebracht. Sie lebten in einem Lager, in ständiger Furcht vor den Männern, Krankheit oder Tod. Chung Seo-woon, eines der Opfer, erzählt, wie sie überlebte.

2011

Herstory

Animadok
2011
11 Minuten
Untertitel: 
englische
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Jun-ki Kim
Jun-ki Kim
Dong-uk Kim
Jun-ki Kim
Jun-ki Kim
Jun-ki Kim
Dong-joo Park
Koreanische Frauen wurden gefangen genommen und als „Trostfrauen“ für Soldaten auf die Insel Java gebracht. Sie lebten in einem Lager, in ständiger Furcht vor den Männern, Krankheit oder Tod. Chung Seo-woon, eines der Opfer, erzählt, wie sie überlebte.

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

Länderfokus Südkorea
Highway Stars Ji-gon Kim

„Udumbara“ heißt die buddhistische Jazzband, die der Mönch Hyegwang gemeinsam mit zwei Freunden aus seiner Zeit als Rockmusiker in den 70ern gegründet hat. Damals tingelten sie durch die Nachtklubs Busans und wurden als Stars gefeiert, heute spielen sie auf der Straße.

Highway Stars

Dokumentarfilm
2014
86 Minuten
Untertitel: 
englische
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Min-kyung Kim, Bandal Doc / Takju Corp.
Ji-gon Kim
Ji-gon Kim, Byeong-kuk Kim, Sung-wook Jung, Min-wook Oh
Ji-gon Kim, Ho-mok Son
Dong-hwan Kim
„Udumbara“ heißt die buddhistische Jazzband, die der Mönch Hyegwang gemeinsam mit zwei Freunden aus seiner Zeit als Rockmusiker in den 70ern gegründet hat. Damals tingelten sie durch die Nachtklubs Busans und wurden als Stars gefeiert, heute spielen sie auf der Straße.

Regisseur Kim Ji-gon lässt die Vergangenheit der drei Ex-Rockstars durch ihre eigenen Stimmen lebendig werden. Er sucht mit ihnen Orte des ehemaligen Ruhms auf und folgt ihrem derzeitigen Leben als Alleinunterhalter in Bars und begleitenden Kulturprogrammen, bei Bandproben und Auftritten. Das tragikomische Porträt dreier Vollblutmusiker ist eine Hommage an die Musik der 70er und 80er Jahre und gibt gleichzeitig Einblick in den Alltag und das Lebensgefühl im Südkorea jener Zeit.

Mark Siegmund

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

Länderfokus Südkorea
Manshin: Ten Thousand Spirits Chan-kyong Park

Der Begriff „Manshin“ bezeichnet einen Schamanen in Trance, der zwischen den Lebenden und den Toten kommuniziert. Südkoreas bekannteste Schamanin Kim Keum-hwa wurde von ihrer Großmutter in die Kunst des Exorzierens, das sogenannte „Gut“, eingeweiht.

Manshin: Ten Thousand Spirits

Dokumentarfilm
2014
104 Minuten
Untertitel: 
englische
Credits DOK Leipzig Logo
Sun-hee Han, Min-kyung Kim
Chan-kyong Park
Hyeon-jin Baek, Jun-seok Bang
Yun-jeong Jee, Sun-young Lee, Ji-sun Yoo
Yoonzu Um
Chan-kyong Park
Der Begriff „Manshin“ bezeichnet einen Schamanen in Trance, der zwischen den Lebenden und den Toten kommuniziert. Südkoreas bekannteste Schamanin Kim Keum-hwa wurde von ihrer Großmutter in die Kunst des Exorzierens, das sogenannte „Gut“, eingeweiht. Nach Repressionen während des Koreakriegs und dem darauffolgenden Wiederaufbau erfuhr sie ab den 1970ern weite Anerkennung in der Öffentlichkeit und in akademischen Kreisen.

Der Regisseur verwebt nachgestellte Szenen aus Kims Kindheit und Jugend mit Archivaufnahmen und Interviews zum packenden Porträt einer selbstbewussten Frau zwischen Ekstase und Selbstinszenierung. Kims spirituelle Zerrissenheit wird durch ihre Performances in der Öffentlichkeit erlebbar.

---Mark Siegmund

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

My Fair Wedding

Dokumentarfilm
2014
94 Minuten
Untertitel: 
englische
Credits DOK Leipzig Logo
Jung-young Kim
Hee-sun Jang
Soo-jung Gye
Myung-hwan Moon
Hee-sun Jang
A-young Ko, Young-ho Kim
Filmproduzent und Regisseur Kimjho Gwang-soo, offen schwul, gibt bekannt, dass er und sein Lebenspartner Dave Kim heiraten werden. Die symbolische Zeremonie – Südkorea ist selbstredend noch weit entfernt von der Legalisierung der gleichgeschlechtlichen Ehe – soll mitten im Zentrum Seouls stattfinden.

Regisseurin Jang begleitet Gwang-soo und Dave während der Vorbereitungen, die sich schwieriger als gedacht gestalten. Sie müssen sich sowohl mit Homo-Ehe-Aktivisten als auch mit homophoben Gruppen auseinandersetzen. Das private Ereignis gerät mehr und mehr zu einem öffentlich inszenierten Kommentar einer noch immer sehr stark von konfuzianischen und konservativen Werten geprägten Gesellschaft.

Mark Siegmund

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

Länderfokus Südkorea
My Father's Emails Jae-hee Hong

Der Vater der Regisseurin, der zu Lebzeiten nicht wusste, wie man einen Computer bedient, hinterlässt ihr eine in 43 E-Mails geschriebene Autobiografie: seine Sicht auf ein ruheloses Leben

My Father's Emails

Dokumentarfilm
2012
89 Minuten
Untertitel: 
englische
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Jae-hee Hong
Jae-hee Hong
Sang-jin Lee
Kuk-hyun Gang
Yoon-ju Um
Jae-hee Hong
Hyung-jin Park
Der Vater der Regisseurin, der zu Lebzeiten nicht wusste, wie man einen Computer bedient, hinterlässt ihr eine in 43 E-Mails geschriebene Autobiografie: seine Sicht auf ein ruheloses Leben – vom Koreakrieg über den Vietnamkrieg und die Olympischen Spiele 1988 bis zum Immobilienboom ab Ende der 90er.

Vermischt mit den sehr privaten Erinnerungen der Regisseurin und anderer Familienmitglieder an jene Person, die ein Leben lang als „Vater“ bezeichnet wurde, rekonstruieren die E-Mails das Leben eines Mannes, gefangen zwischen den Turbulenzen der jüngeren koreanischen Geschichte und komplexen familiären Rahmenbedingungen. Ein außergewöhnliches Dokument mit ethnografischem Wert.

Mark Siegmund

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

Länderfokus Südkorea
My Love, Don't Cross That River Mo-young Jin

In einem abgelegenen Tal lebt ein seit 76 Jahren verheiratetes Paar. Abgeschieden vom modernen Korea sammeln sie gemeinsam Holz, halten den Hof sauber und gehen ihren täglichen Verrichtungen nach.

My Love, Don't Cross That River

Dokumentarfilm
2014
86 Minuten
Untertitel: 
englische
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Kyung-soo Han, Argus Film
Mo-young Jin
Min-woo Jeong
Mo-young Jin
Jin-sik Hyun
Mo-young Jin
Min-woo Jeong
In einem abgelegenen Tal lebt ein seit 76 Jahren verheiratetes Paar. Abgeschieden vom modernen Korea sammeln sie gemeinsam Holz, halten den Hof sauber und gehen ihren täglichen Verrichtungen nach. Dabei turteln die beiden wie frisch Verliebte, halten Händchen oder stecken sich Blumen hinter die Ohren. Doch das Alter – beide gehen stramm auf die 100 zu – schreitet unaufhaltsam voran, schleichend kündigt sich der Tod an.

Der Film begleitet die letzten gemeinsamen Monate des außergewöhnlichen Paares und lässt den Zuschauer in eine erstaunlich authentische Romantik eintauchen. Mit fünf Millionen Besuchern wurde das Werk, dessen Budget 90.000 Euro betrug, zum erfolgreichsten koreanischen Dokumentarfilm aller Zeiten.

Mark Siegmund

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Länderfokus Südkorea
Shall We Take a Walk? Young-geun Kim, Ye-young Kim

Der sehbehinderte Yong-gwang bastelt eine Landkarte zum Tasten, um mit seiner Schwester, die im Krankenhaus liegt, spazieren zu gehen. Er bittet sie, die Augen zu schließen und die beiden machen einen Fantasiespaziergang durch die Landkarte und Yong-gwangs Art, die Welt zu sehen.

Shall We Take a Walk?

Animationsfilm
2009
9 Minuten
Untertitel: 
englische
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Young-geun Kim, YOG
Young-geun Kim, Ye-young Kim
Young-geun Kim, Seohyun
Jong-chul Park, Juho Kim, Hyung-suk Kim, Young-geun Kim
Young-geun Kim, Ye-young Kim
Young-geun Kim, Ye-young Kim
Young-geun Kim, Ye-young Kim
Dong-joo Park, Yoon-suk Oh, Young-geun Kim
Der sehbehinderte Yong-gwang bastelt eine Landkarte zum Tasten, um mit seiner Schwester, die im Krankenhaus liegt, spazieren zu gehen. Er bittet sie, die Augen zu schließen und die beiden machen einen Fantasiespaziergang durch die Landkarte und Yong-gwangs Art, die Welt zu sehen.

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

The Sand

Animationsfilm
2015
6 Minuten
Untertitel: 
englische
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Soo-hyeon Joo
Soo-hyeon Joo
Soo-hyeon Joo
Soo-hyeon Joo
Soo-hyeon Joo
Soo-hyeon Joo
Soo-hyeon Joo
Jin-kwang Park
Auch das Ende einer Liebe kann poetisch sein! Das Durcheinander im Herzen der Frau wird mit der Suche nach passenden Gefühlen in einem Krämerladen verglichen. Der Film visualisiert den Schmerz ebenso wie die schönen Erinnerungen durch Farbverläufe und dynamische Linien.

Annegret Richter

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.