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Hommage Marina Razbezhkina
Dormition Marina Razbezhkina

Die Zeit ist stehen geblieben in Tatarstan. Die letzten Spuren der UdSSR zerbröseln. Eine Fahne wird abgenommen, bevor sie von sich aus (zer-)fallen würde: „Ruhm dem Großen Oktober“.

Dormition

Dokumentarfilm
Russland
1991
30 Minuten
Untertitel: 
englische
Credits DOK Leipzig Logo
Studio Sovremennik
Marina Razbezhkina
Sergey Litovets
Marina Razbezhkina
Die Zeit ist stehen geblieben in Tatarstan. Die letzten Spuren der UdSSR zerbröseln. Eine Fahne wird abgenommen, bevor sie von sich aus (zer-)fallen würde: „Ruhm dem Großen Oktober“. Aus welchem Jahrhundert stammen die Insassen der Psychiatrie? Eine nie nostalgische Wehklage, ein irres Requiem.

Barbara Wurm

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

End of the Road

Dokumentarfilm
Russland
1991
36 Minuten
Untertitel: 
englische
Credits DOK Leipzig Logo
Studio Sovremennik
Marina Razbezhkina
Sergey Litovets
Marina Razbezhkina
Russland, Provinz, Sci-Fi-Sumpf (Stalker grüßt). Im Radio: Putsch gegen Gorbi. Doch Moskau ist weit weg. Die Menschen sind gelassen. Viele sind sie nicht mehr. Die Gleise, auf denen Dampfloks einst die Revolution in die ASSR der Mari trugen, führen heute ins Nirwana. Ein Meisterwerk – experimentell obendrein.

Barbara Wurm

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

I Feel Like Singing

Dokumentarfilm
Russland
2000
28 Minuten
Untertitel: 
englische
Credits DOK Leipzig Logo
Studio Risk
Marina Razbezhkina
Avis Privin
Tatyana Naydenova
Marina Razbezhkina
Vladimir Zorin
Ob geistlich oder weltlich, ob romantisch oder volkstümlich, ob Italo-Oper oder Kuba-Rumba, ob alleine (heimlich), mit Nachbarn (inbrünstig) oder der Kulturgruppe (des Moskauer Elektrolampenwerks!) – dieser impressionistische Montagereigen inszeniert ein heute seltenes Kulturgut: Gesangsfreude.

Barbara Wurm

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

Hommage Marina Razbezhkina
Life as It Is Marina Razbezhkina

„Damals hättet ihr hier filmen sollen!“ Zehn Jahre ist es her, dass ein Typ wegen ihr gar nicht mehr wegwollte. Es ging gut, eine Woche lang. „Liebe vorbei, Blumen verwelkt.“

Life as It Is

Dokumentarfilm
Russland
2002
20 Minuten
Untertitel: 
englische
Credits DOK Leipzig Logo
Nataliya Zheltukhina (Studio Risk)
Marina Razbezhkina
Anton Silaev
Irina Uralskaya
Tatyana Naydenova
Marina Razbezhkina
Vladimir Zorin
„Damals hättet ihr hier filmen sollen!“ Zehn Jahre ist es her, dass ein Typ wegen ihr gar nicht mehr wegwollte. Es ging gut, eine Woche lang. „Liebe vorbei, Blumen verwelkt.“ Seither singt Shura, liest Horoskope und Partneranzeigen und tanzt in Stallgummistiefeln Tango. Eine Frau, ein Dorf, ein Leben.

Barbara Wurm

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

Hommage Marina Razbezhkina
S.P.A.R.T.A. – The Territory of Happiness Anna Moiseenko

„Majakowski“ steht stolz überm Kuhstall. Davor Vieh im Schlamm. Drinnen: Lenin, Hl. Maria, London Tower. Eine junge Frau (Altruistin) erklärt ehrfürchtig das Wandzeitungsorganigramm.

S.P.A.R.T.A. – The Territory of Happiness

Dokumentarfilm
Russland
2013
56 Minuten
Untertitel: 
englische
Credits DOK Leipzig Logo
Marina Razbezhkina
Anna Moiseenko
Anna Moiseenko
Anna Moiseenko
Yuriy Geddert
„Majakowski“ steht stolz überm Kuhstall. Davor Vieh im Schlamm. Drinnen: Lenin, Hl. Maria, London Tower. Eine junge Frau (Altruistin) erklärt ehrfürchtig das Wandzeitungsorganigramm: Der Koeffizient jedes Mitglieds der Agrar-Arbeitskommune bei Charkow misst sich an den verfassten Gedichtzeilen pro Woche. Hier Yoga, da Ferkel, dort Boy George, daneben TV-Orgien des Kapitals. Einmal habe sie vor lauter Ideologie gekotzt. Kein Wunder. SPARTA, das sind Slogans (zur gesunden Moral, zum heiligen Russland, zum rechten Kommunismus), die über das reale Elend und das existenzielle Vakuum der Post-UdSSR hinweghelfen und – seit knapp 20 Jahren – zu einer „Theorie des Glücks“ führen sollen. Es aber nicht tun.

Barbara Wurm

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

Hommage Marina Razbezhkina
Shrove Sunday Dina Barinova

Still, intim und rätselhaft porträtiert dieser Film drei Geschwister mit körperlicher und geistiger Behinderung. Shura lebt mit ihren Zwillingsbrüdern auf engstem Raum, lange schon, ganz bewusst.

Shrove Sunday

Dokumentarfilm
Russland
2013
32 Minuten
Untertitel: 
englische
Credits DOK Leipzig Logo
Marina Razbezhkina
Dina Barinova
Dina Barinova
Dina Barinova
Still, intim und rätselhaft porträtiert dieser Film drei Geschwister mit körperlicher und geistiger Behinderung. Shura lebt mit ihren Zwillingsbrüdern auf engstem Raum, lange schon, ganz bewusst: kein Heim, keine Betreuung (keine soziale Katastrophe). Am Bußtag singen sie geistliche Lieder. Beseelt.

Barbara Wurm

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

The Holidays

Dokumentarfilm
Russland
2005
52 Minuten
Untertitel: 
englische
Credits DOK Leipzig Logo
Nataliya Zheltukhina, Grigoriy Libergal (Studio Risk)
Marina Razbezhkina
Anton Silaev
Irina Uralskaya, Ivan Alferov
Yuriy Geddert
Marina Razbezhkina
Viktor Brus
„Alle noch am Leben? Eure Heimat! Aussteigen.“ 24 Stunden im Dauerhalbschlaf, auch für Klein-Nina. „Unwegsam“ ist das Mindeste, was man über diese Transporterfahrt von der Waisenschule nach Hause in die Ferien sagen kann. Der Verlust von Zeit-Raum-Bewusstsein wird zum geisterhaften (Natur-)Zustand. In „The Holidays“ führt Razbezhkinas soziale Neugier zur Ethnografie. Bar jeglicher Didaktik nimmt der Alltag der ugrischen Mansen Formen an – zwischen Killer-Spirit und Skibob-Kreation, Babyschaukel und Petroleumlampe, Schamane und Wolf im Schnee sowie: Realismus und Impressionismus. Nina wird wieder zurückkehren in die Stadt. Für kurze Zeit – und doch eine Ewigkeit – waren auch wir Teil ihres Universums.

Barbara Wurm

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

Yamaha

Dokumentarfilm
Russland
2015
38 Minuten
Untertitel: 
englische
Credits DOK Leipzig Logo
Marina Razbezhkina
Inna Omelchenko
Inna Omelchenko
Inna Omelchenko
Inna Omelchenko
Für sie und mit ihr zieht er in die Stadt. Valentin liebt und pflegt seine Yamaha. Testet er noch oder spielt er schon? Hautnah ist die Kamera dabei, begleitet den süßen Loser vor den Spiegel (Haarfärben), in die U-Bahn-Passage (Beethovens „Für Elise“) und die Gastarbeiter-WG (unfassbar). Und am Ende wieder nach Hause, zu Mama.

Barbara Wurm

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.