Filmarchiv

An Echoing Memory of a Tongue

Animationsfilm
2017
2 Minuten
Untertitel: 
VO_Englisch
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Arash Akhgari (Mel Hoppenheim School of Cinema)
Arash Akhgari
Ashkan Behzadi
Arash Akhgari
Arash Akhgari
Arash Akhgari
Der Maler, Zeichner und Animationsfilmer Arash Akhgari widmet sich in seinen Filmen immer wieder einer radikalen Innensicht, etwa den „insomnischen Gedanken eines ängstlichen Gemüts“. Hier geht es um die Erfahrung eines unfreiwillig fragmentierten Sprechakts: das Stottern. Expressionistische Figurenzeichnungen, Streicherklänge und gebrochene Lautwiederholungen illustrieren den Kampf, der mit der Sprachfindung einhergeht.

Esther Buss

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

Nach der Angst
Carface Claude Cloutier

In dieser musikalischen Komödie kommen endlich Autos zu Wort, und die machen sich so gar keine Sorgen über den Weltuntergang: „Que sera, sera“.

Carface

Animationsfilm
2015
5 Minuten
Untertitel: 
keine
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Julie Roy
Claude Cloutier
Claude Cloutier
Claude Cloutier
In dieser musikalischen Komödie kommen endlich Autos zu Wort, und die machen sich so gar keine Sorgen über den Weltuntergang: „Que sera, sera“.

Franziska Bruckner

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Kids DOK
DAM! The Story of Kit the Beaver Kjell Boersma

Statt beim Bau des Dammes zu helfen, hat der kleine Biber Kit nur Flausen im Kopf.

DAM! The Story of Kit the Beaver

Animationsfilm
2017
12 Minuten
Untertitel: 
_ohne Dialog / Untertitel
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Josh Clavir
Kjell Boersma
Erica Procunier
Kjell Boersma, Adam Gaudreau-Brown, Barnabas Wornoff, Shawnee Dunn
Kjell Boersma
Statt beim Bau des Dammes zu helfen, hat der kleine Biber Kit nur Flausen im Kopf. Als mit der Schneeschmelze die große Flut kommt, kann er sich beweisen.

Lina Dinkla

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Deyzangeroo

Animationsfilm
2017
4 Minuten
Untertitel: 
_ohne Dialog / Untertitel
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Maral Mohammadian
Ehsan Gharib
Habib Meftah Boushehri
Olivier Calvert
Dem Schrecken einer drohenden ewigen Mondfinsternis begegnete man in der kolonialen Hafenstadt Buschehr mit dem besonderen Ritual, dem Deyzangeroo. Zwischen Sternenhimmel, dunklen Wasserwogen und finsterer Küste entfachte ein rhythmischer Singsang Kräfte, die sich vervielfachten, um das Licht zurückzuerobern. Ehsan Gharib bedient sich der Ausdruckskraft von Malerei auf Glas, Intervallfotografie und Spiegeltricks – zur mysthischen Musik von Habib Meftah Boushehri.

Nadja Rademacher



Ausgezeichnet mit der Goldenen Taube für den besten kurzen Animationsfilm im Internationalen Wettbewerb kurzer Dokumentar- und Animationsfilm

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Fears

Animationsfilm
2015
2 Minuten
Untertitel: 
_ohne Dialog / Untertitel
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Nata Metlukh
In Gestalt kleiner schwarzer Wesen befallen unterschiedliche Ängste eine Stadt. Doch wenn Gefahr droht, erweisen sie sich manchmal als gute Freunde.

Franziska Bruckner

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Folly

Animationsfilm
2016
8 Minuten
Untertitel: 
englische
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Thomas Corriveau
Thomas Corriveau
Jean Derome
Thomas Corriveau
Thomas Corriveau
Thomas Corriveau, François Dumont
Roger Guérin
Zwei Männer treffen aufeinander. Der eine schlägt, der andere wird geschlagen. In der Erinnerung steht die Unausweichlichkeit den ursprünglichen Gründen gegenüber. Thomas Corriveau adaptiert „Pour un oui ou pour un non“ von Nathalie Sarraute seriell, und das in großartiger künstlerischer Manier. Die zeichnerischen Spuren der Hauptfiguren und die musikalischen Melodien laufen auseinander, überlagern und bedrängen sich. Wiederholungen und Multiperspektive bis zur Erschöpfung. Bis zum Schlag.

André Eckardt

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I Don’t Feel Anything Anymore

Animationsfilm
2017
10 Minuten
Untertitel: 
_ohne Dialog / Untertitel
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William Henne, Delphine Cousin, Delphine Renard, Marc Bertrand
Noémie Marsily, Carl Roosens
Pierre Yves Drapeau
Noémie Marsily, Carl Roosens
Das Pärchen wohnt hoch oben über der Stadt in einem Krankorb. Die Feuerwehrfrau und der Zauberer teilen in trauter Zweisamkeit die kleinen Freuden und Sorgen des Alltags. Hier ist die Welt noch in Ordnung. Oder? Ähnlichkeiten mit eskapistischen Tendenzen im Umgang mit dem Chaos unserer Welt in Aufruhr sind in dieser animierten Satire sicherlich rein zufällig. Der dynamische Charakter des Zeichenstrichs wird von einer starken Tonspur mit der kanadischen Sopranistin Natalie Choquette bekräftigt.

Nadja Rademacher

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Nach der Angst
Madame Tutli-Putli Chris Lavis, Maciek Szczerbowski

Beladen mit irdischen Besitztümern wird Madame Tutli-Putli auf ihrer letzten Stop-Motion-Reise mit Ängsten und Geistern der Vergangenheit konfrontiert.

Madame Tutli-Putli

Animationsfilm
2007
18 Minuten
Untertitel: 
_ohne Dialog / Untertitel
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Marcy Page
Chris Lavis, Maciek Szczerbowski
David Bryant
Beladen mit irdischen Besitztümern wird Madame Tutli-Putli auf ihrer letzten Stop-Motion-Reise mit Ängsten und Geistern der Vergangenheit konfrontiert.

Franziska Bruckner

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Manivald

Animationsfilm
2017
13 Minuten
Untertitel: 
keine
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Chintis Lundgren, Draško Ivezić, Jelena Popović
Chintis Lundgren
Terence Dunn
Chintis Lundgren, Draško Ivezić, Jelena Popović
Chintis Lundgren
Chintis Lundgren, Draško Ivezić
Pierre Yves Drapeau
Manivald (Fuchs, 33) lebt unter der Fuchtel seiner drakonischen, etwas schrägen Mutter. Sein verklemmtes Benehmen erfährt eine Wendung, als die Waschmaschine kaputt ist. Heißt, es erfährt eine Wendung, als Klempner Toomas (Wolf, sexy) mit seinen „Tools deluxe“ auftaucht. Rosarote Romantik, knallhartes Drama und Tiefenpsychologie mit feiner Komik und bemerkenswertem Gefühl für den Moment, verpackt von Chintis Lundgren.

André Eckardt

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Internationales Programm
Memory of the Peace Jean Parsons, Jennifer Chiu

In der westkanadischen Öl-Kleinstadt Fort St. John kulminieren die seit dem 19. Jahrhundert bestehenden Kräfteverhältnisse von Industrie, Rohstoffausbeutung und Kolonialisierung im geplanten Bau eines Staudamms.

Memory of the Peace

Dokumentarfilm
2017
25 Minuten
Untertitel: 
englische
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Jean Parsons, Jennifer Chiu
Jean Parsons, Jennifer Chiu
Scott Woodworth
Farhad Ghaderi
Aynsley Baldwin
Daniel Kaga, Humberto Corte
In der westkanadischen Öl-Kleinstadt Fort St. John kulminieren die seit dem 19. Jahrhundert bestehenden Kräfteverhältnisse von Industrie, Rohstoffausbeutung und Kolonialisierung im geplanten Bau eines Staudamms. Er wird das Peace River Valley auf einer Länge von mehr als 80 Kilometern überfluten. Was für den jungen Ölarbeiter ein guter Arbeitsplatz ist, ist für die indianisch-stämmigen Kanadier der Verlust von jahrtausendealter Identität – und der bildgewaltig gefilmten Landschaft.

Frederik Lang

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Internationales Programm
Scratchy Marv Newland

Schrappen, scheuern, schaben mit Fingernägeln am Schlagzeug – wachsende und wechselnde Körper. 20 handgemalte 2D-Szenen mit rauer, schuppig-schruppiger Oberfläche ergeben einen Musik-Cartoon-Clip.

Scratchy

Animationsfilm
2016
3 Minuten
Untertitel: 
englische
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Marv Newland
Marv Newland
Jacob Cino, Lily Frost
Jim Inkster
Peter MacAdams
Marv Newland
Marv Newland
Craig Waddell
Schrappen, scheuern, schaben mit Fingernägeln am Schlagzeug – wachsende und wechselnde Körper. 20 handgemalte 2D-Szenen mit rauer, schuppig-schruppiger Oberfläche ergeben einen Musik-Cartoon-Clip, der sich selber glattschlürft und -schleckt.

Lukas Stern

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Retrospektive
Sunrise Over Tiananmen Square Shui-bo Wang

Autobiografischer Animationsfilm des chinesischen Künstlers Shui-bo Wang, der seine Kindheit und Jugend in der Zeit der Kulturrevolution verbrachte.

1998

Sunrise Over Tiananmen Square

Animadok
1998
29 Minuten
Untertitel: 
keine
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Donald McWilliams, Barrie Angus McLean, David Verrall
Shui-bo Wang
Melissa Hui
Pierre Landry, Lynda Pelley
Donald McWilliams
Donald McWilliams
Shui-bo Wang
Autobiografischer Animationsfilm des chinesischen Künstlers Shui-bo Wang, der seine Kindheit und Jugend in der Zeit der Kulturrevolution (1966–1976) verbrachte und für den die Erinnerungen an die Proteste auf dem Platz des Himmlischen Friedens (1989) zum Schlüsselbild zerbrochener Hoffnungen wurden. Eine materialreiche Collage, die familiäre und offizielle Dokumente facettenreich miteinander in Beziehung setzt.

Ralph Eue

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Taming the Horse

Dokumentarfilm
2017
124 Minuten
Untertitel: 
englische
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Aonan Yang, Xun Yu, Tao Gu
Tao Gu
Xun Yu
Tao Gu
Catherine Van Der Donckt
Dong, 30 Jahre alt, liegt rauchend im Bett und fragt sich: „Was kann ich tun, um ein wertvolles Mitglied der Gesellschaft zu sein? Sollte ich aufstehen? Nein, werde ich nicht.“ Als der Regisseur Tao Gu 2011 nach zehn Jahren seinen Jugendfreund wiedersieht, trifft er auf einen Mann, der von persönlichen Niederlagen und der jüngsten Turboentwicklung der chinesischen Gesellschaft überrollt wurde. Jemand, der mit Lederjacke, Liebeskummer, Gitarre und Alkohol in einer Studentenbude die Antithese zum diktatorischen Karriereethos verbildlicht. Dong träumt durch den Tag und lebt seine emotionalen Ausbrüche in einem sozialen Umfeld aus, das auf Zurückhaltung programmiert ist.

Das feinfühlige Porträt zeigt keinen willentlichen Aussteiger, sondern einen, der an Selbstzweifeln und dem Erfolgsdruck der kapitalistischen „Freiheiten“ scheitert, der trotz seiner jungen Jahre von der nachrückenden Generation bereits clever ausgespielt wird. Denn die jongliert mit der Logik der Marktwirtschaft schon ganz souverän. Protagonist und Filmemacher begeben sich auf eine Zugreise in Dongs Heimat in der Inneren Mongolei. Die mehrtägige Fahrt gerät zum filmischen roten Faden, denn sie hängt schwelgerisch einem Traum von Dong nach: in der endlosen Steppe Pferde zuzureiten und mit einem einfachen mongolischen Mädchen ein friedliches Leben zu genießen. Der junge Mann bricht die Reise ab.

André Eckardt

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

The Complete Works

Animadok
2015
41 Minuten
Untertitel: 
englische
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Justin Stephenson
Justin Stephenson
Justin Stephenson
John Mihn Tran, Justin Stephenson
Justin Stephenson
Justin Stephenson
Justin Stephenson
Michael Phillip Wojewoda
Der kanadische Autor bpNichol (1944–1988) war ein ungekrönter Meister der Konkreten Poesie. Darüber hinaus Hans Dampf in anderen Gassen: Er produzierte Soundkunst, Short Storys, Nonsense-Lyrik, Comics, Kinderbücher und arbeitete fürs Kinderfernsehen. Mit „Complete Works“ unternimmt der Animationsfilmemacher und Titeldesigner Justin Stephenson den waghalsigen Versuch, Nichols Arbeit direkt und nicht über den Umweg des Autorenporträts zur Anschauung zu bringen: indem er sich dessen Obsession zu eigen macht, Sprache als ein vitales Tohuwabohu zu betrachten, worin Semantik, Syntax und Phonetik aufs Wildeste sich kreuzen.

Da tanzen Buchstaben, der Sinn wirbelt oder ein Gedicht spricht als autonomes Subjekt mit seinem Gegenüber, dem Leser. Der Vertrag, den sie miteinander eingegangen sind, besteht schlicht darin, dass keine Langeweile zwischen ihnen aufkommen darf, denn dieser Moment wäre ja der traurige Tod des Gedichts. Weiterhin gibt es Performances bekennender Nichol-Fans, und jede erzählt auch von einer erfüllenden Erfahrung, die zu wiederholen und zu teilen ein maßloses Vergnügen darstellen muss. Stephenson wiederum trägt als Filmemacher und Animator sein Scherflein dazu bei, dieses noch weiter zu steigern: ins Maßlosere oder gar Maßloseste hinein.

Ralph Eue

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.