Filmarchiv

Transit Circle

Dokumentarfilm
China,
Deutschland
2019
40 Minuten
Untertitel: 
englische
Credits DOK Leipzig Logo
Sheng Hanqi
Stephan Knauss
Mario Schöning
Stephan Knauss
Stephan Knauss, Sheng Hanqi
Stephan Knauss
Mario Schöning
Da türmt die Großstadt in der Nacht. Keine Menschen, nur vereinzelte Lichter, Autogeräusche, Gemurmel. Da erzählt eine resolute Frau von der guten alten Zeit, während zwei junge Studentinnen nach ihrer Identität und ihrem Platz in dieser komplexen Welt suchen. Bereits in der einführenden Kamerafahrt illustriert der Dokumentarfilm von Stephan Knauss eine chinesische Metropole im Wandel. Zwischen Betonwüste und Natur, Alt und Jung, Tradition und Aufbruch, Beat und Emotion – stets auf der Suche.

Julia Weigl

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

Internationales Programm
Weekend Lei Lei

Private Tonbandaufnahmen und alte Katalogfotos bilden die Szenerien für minimalistische Animationsetüden. An der kryptischen Collage entzündet sich ein halbwacher Traum.

Weekend

Animationsfilm
China
2018
12 Minuten
Untertitel: 
_ohne Dialog / Untertitel
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Lei Lei
Lei Lei
Lei Lei
Lei Lei
Lei Lei
Lei Lei
Lei Lei
Lei Lei
Zufällige, private Tonaufnahmen: eine flüsternde Kinderstimme, ein tickender Wecker, Haushaltsgeräusche im Hintergrund. In ihrem Takt wechseln sich alte Katalogfotos mit wilden Bonsais und sachlichen Möbelarrangements ab. Szenerien für geisterhafte Animationsetüden. Über die kryptische Collage legt sich der sanfte Nebel des Eigenrauschens von Tonband und Papierfaser. Konkrete Bilder und Klänge entzünden an ihren offenen Stellen und Nähten einen halbwachen Traum, eine vage kreative Erinnerung.

André Eckardt

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Internationales Programm
Accordion Class Zuqiang Peng

Das Image von China als Musiknation ist von gedrillten Massen und Ausnahme-Instrumentalisten bestimmt. In dieser Akkordeonklasse ergibt sich freilich ein anderes Bild.

Accordion Class

Dokumentarfilm
China
2016
20 Minuten
Untertitel: 
englische
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Zuqiang Peng
Zuqiang Peng
Zuqiang Peng
Zuqiang Peng
Zuqiang Peng
Das Image von China als Musiknation ist von gedrillten Massen und Ausnahme-Instrumentalisten bestimmt. In dieser Akkordeonklasse ergibt sich freilich ein anderes Bild: in Daunenanoraks gepackt, üben Kinder „Hänschen klein“. Während der Kulturrevolution waren Klavier und Geige als „bürgerlich“ verpönt. Anders das Akkordeon – seine performative Qualität kam der Propaganda entgegen. Heute wirkt das anrührende Gequetsche beinahe wie eine widerständige Geste gegen staatlich gefördertes Virtuosentum.

Esther Buss

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Internationales Programm
Slaughter Youth House Wang Yan Peng

Das Gemüse in China – verseucht mit Pestiziden. Das einheimische Fleisch – mit Hormonen versetzt. Ob man trotzdem in China bleiben möchte, fragt Wang Yan Peng zwei College-Studenten.

Slaughter Youth House

Dokumentarfilm
China
2017
30 Minuten
Untertitel: 
englische
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Xiu Jing
Wang Yan Peng
Wang Yan Peng, Con Kui
Wang Yan Peng, Guo Hon
Wang Yan Peng
Das Gemüse in China – verseucht mit Pestiziden. Das einheimische Fleisch – mit Hormonen versetzt. Ob man trotzdem in China bleiben möchte, fragt Wang Yan Peng zwei College-Studenten. Klar, es sei ein guter Ort zum Leben. Ob das Studentenwohnheim, in dem sich die sechs jungen Männer des Films ein kleines Zimmer teilen, auch ein guter Ort zum Leben ist, bleibt allerdings noch zu klären.

Carolin Weidner

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Taming the Horse

Dokumentarfilm
Kanada,
China
2017
124 Minuten
Untertitel: 
englische
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Aonan Yang, Xun Yu, Tao Gu
Tao Gu
Xun Yu
Tao Gu
Catherine Van Der Donckt
Dong, 30 Jahre alt, liegt rauchend im Bett und fragt sich: „Was kann ich tun, um ein wertvolles Mitglied der Gesellschaft zu sein? Sollte ich aufstehen? Nein, werde ich nicht.“ Als der Regisseur Tao Gu 2011 nach zehn Jahren seinen Jugendfreund wiedersieht, trifft er auf einen Mann, der von persönlichen Niederlagen und der jüngsten Turboentwicklung der chinesischen Gesellschaft überrollt wurde. Jemand, der mit Lederjacke, Liebeskummer, Gitarre und Alkohol in einer Studentenbude die Antithese zum diktatorischen Karriereethos verbildlicht. Dong träumt durch den Tag und lebt seine emotionalen Ausbrüche in einem sozialen Umfeld aus, das auf Zurückhaltung programmiert ist.

Das feinfühlige Porträt zeigt keinen willentlichen Aussteiger, sondern einen, der an Selbstzweifeln und dem Erfolgsdruck der kapitalistischen „Freiheiten“ scheitert, der trotz seiner jungen Jahre von der nachrückenden Generation bereits clever ausgespielt wird. Denn die jongliert mit der Logik der Marktwirtschaft schon ganz souverän. Protagonist und Filmemacher begeben sich auf eine Zugreise in Dongs Heimat in der Inneren Mongolei. Die mehrtägige Fahrt gerät zum filmischen roten Faden, denn sie hängt schwelgerisch einem Traum von Dong nach: in der endlosen Steppe Pferde zuzureiten und mit einem einfachen mongolischen Mädchen ein friedliches Leben zu genießen. Der junge Mann bricht die Reise ab.

André Eckardt

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Cells’ Amusement Park

Animationsfilm
China
2016
4 Minuten
Untertitel: 
englische
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Li Ang
Li Ang, Cai Caibei
Luo Keju
Li Ang, Cai Caibei
Luo Keju
Ein imaginäres Fußballspiel von blauen und roten Tuschefiguren: Angriff – Abwehr – Tor. Und ein Verletzter. Caibei Cai und Ang Li lassen uns in ihren grafisch faszinierenden Sci-Fi-Kosmos des Zellgewebes eintauchen, das als Spielfeld für Blut- und Abwehrkörperchen dient und mit mikroskopischen Negativaufnahmen von Zellen, Insekten und Pflanzenteilen gestaltet ist.

André Eckardt


Nominiert für mephisto 97.6 Publikumspreis

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Internationales Programm
Lunar Dial Yuan Gao

Überwucherte Brachen mit vergessenen Dingen, Treppen, Gleisen ins Nichts, ein tropfender Mond – Yuans Gaos Gemälde sind klare gegenständliche Darstellungen des Unaussprechlichen und des Ungewissen.

Lunar Dial

Animationsfilm
China
2016
15 Minuten
Untertitel: 
englische
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Yuan Gao
Yuan Gao
Pan Li
Yuan Gao
Yuan Gao
Yuan Gao
Yuan Gao
Pan Li
Überwucherte Brachen mit vergessenen Dingen, Treppen, Gleisen ins Nichts, ein tropfender Mond – Yuans Gaos Gemälde sind klare gegenständliche Darstellungen des Unaussprechlichen und des Ungewissen. In „Lunar Dial“ packt sie ihre Bilder in Zeit, animiert wichtige Details und kreiert eine assoziative, fesselnde Reise auf dem Fahrrad. Eine Reise unter dem Einfluss des Mondes, der mit seiner Gravitationskraft Gezeiten dirigiert und das Rätselhafte magisch zusammenhält.

André Eckardt


Nominiert für mephisto 97.6 Publikumspreis

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.