Filmarchiv

Father

Animadok
Bulgarien,
Kroatien,
Deutschland
2012
16 Minuten
Untertitel: 
keine
Credits DOK Leipzig Logo
Maria Stanisheva, Compote Collective
Ivan Bogdanov, Moritz Mayerhofer, Veljko Popović, Asparuh Petrov, Rositsa Raleva, Dmitry Yagodin
Petar Dundakov
Ivan Bogdanov
Vessela Dantcheva, Kristijan Dulic, Moritz Mayerhofer, Asparuh Petrov, Dmitry Yagodin
Ivan Bogdanov, Phil Mulloy
Emil Iliev
Wann hast du zum letzten Mal mit deinem Vater gesprochen? Wann fragst du ihn nach dem, was dich verletzt hat? Dieser Film führt einen unmöglichen Dialog zwischen dem, der gegangen ist, und denen, die zurückgeblieben sind.



Ausgezeichnet mit der Goldenen Taube im Internationalen Wettbewerb Animationsfilm 2012

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

Sofia's Last Ambulance

Dokumentarfilm
Bulgarien,
Kroatien,
Deutschland
2012
75 Minuten
Untertitel: 
englische
Credits DOK Leipzig Logo
Ingmar Trost, Sutor Kolonko Filmproduktion,Siniša Juričić, Nukleus film d.o.o., Dimitar Gotchev, SIA Ltd, Ilian Metev
Ilian Metev
Ilian Metev
Betina Ip, Ilian Metev
Ilian Metev
Tom Kirk
Der Rettungswagen holpert mit uns über die Straßen der bulgarischen Hauptstadt. Dr. Krassimir Jordanow sitzt Kette rauchend am Fenster. Schwester Mila, die ihn liebevoll nur Krassi nennt und dem Nikotin ähnlich zugeneigt ist, sitzt zwischen ihm und dem freundlichen Fahrer Pramen. In dieser großartigen Besetzung besuchen wir die unterschiedlichsten Patienten in Sofia. Herzanfälle, Drogenabhängige, versuchte Abtreibungen und Betrunkene – alles ist dabei. Doch so kaputt wie Sofias Straßen ist auch das bulgarische Gesundheitssystem – gerade dreizehn Rettungswagen fahren durch die 1,2-Millionen-Einwohner-Metropole. Entsprechend anstrengend und zermürbend ist der Job. Da hilft es auch nicht, dass Mila selbst bei den schwierigsten Patienten Ruhe bewahrt und alle mit „Liebling“ und „Schatz“ anredet.
Der Film ist formal konsequent erzählt. Während der Fahrt ist die Kamera fest auf dem Armaturenbrett montiert. Sie blickt nur auf die drei Protagonisten oder die Straße. Selbst zu Hause bei den Kranken, während die besorgten Angehörigen auf das Rettungsteam einreden, sehen wir höchstens ein Bein und den Hinterkopf der Patienten. Keine Interviews, kein Voice-Over, nur Originalton – ein Dokumentarfilm in Reinform. Der Regisseur gewann 2008 den DOK Leipzig-Nachwuchwettbewerb und konnte diesen Film mit dem Preisgeld realisieren.

Antje Stamer



Ausgezeichnet mit der Silbernen Taube im Internationalen Wettbewerb Dokumentarfilm 2012

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

Internationales Programm
The Blockade Igor Bezinović

Ein Studentenstreik in Zagreb greift auf das ganze Land über, doch droht er an inneren Konflikten zu scheitern … Vivisektion einer Revolte, ungestüm, klug und mitreißend.

The Blockade

Dokumentarfilm
Kroatien
2012
92 Minuten
Untertitel: 
englische
Credits DOK Leipzig Logo
Nenad Puhovski, Factum Documentary Project, Oliver Sertić, Restart
Igor Bezinović
Zli bubnjari, Antenat, Ibrica Jusić, Naš mali Afro bend, Tigrova mast, Idoli
Đuro Gavran, Eva Kraljević, Igor Bezinović, Haris Berbić
Hrvoslava Brkušić, Maida Srabović, Miro Manojlović
Igor Bezinović
Ob Occupy, Sit-in’s oder Punk-Performances in der Kirche, ziviler Ungehorsam breitet sich weltweit aus wie ein Lauffeuer. Auch in Zagreb wollten die Studenten der Philosophischen Fakultät die laufende Erhöhung der Studiengebühren nicht mehr hinnehmen und beschlossen einen Studentenstreik, den größten seit 1971. Schnell griff die Revolte auf andere Universitäten über. Was eher spontan begann und sich auf Wut gründete, entwickelte schnell ein eigenes Regelwerk. Auch Demokratie will geübt sein, und um die Proteste am Laufen zu halten, Öffentlichkeit zu mobilisieren und dem Widerstand eine Form zu geben, dafür gibt es keine Anleitung, sondern nur den Prozess selbst. Der Regisseur Igor Bezinovic hat an dieser Fakultät früher selbst studiert. Sein Film ist die Vivisektion der asynchronen Abläufe, der sich verändernden Hierarchien, der Debatten über Opposition und Opportunismus, der Angst unter dem Druck der Öffentlichkeit zu scheitern. Der Bildungsminister auf der anderen Seite weiß genau um den schwachen Punkt eines solchen Protestes. Wie lange werden die Studenten durchhalten und den Lehrkörper mit im Boot wissen, wenn der Geldhahn abgedreht wird? „Blokada“ sympathisiert zwar offen mit den Studenten, verhehlt aber nicht, wie einsam und zermürbend es zuweilen ist, radikal zu sein. Der Filmemacher ist immer vor Ort und äußerst präzise in seinen Beobachtungen. Trotz der vielen verschiedenen Perspektiven ist Bezinovic ein ungemein dichter Film gelungen.
– Cornelia Klauß

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

Tide

Animationsfilm
Kroatien
2012
6 Minuten
Untertitel: 
_ohne Dialog / Untertitel
Credits DOK Leipzig Logo
Dino Krpan, Diedra
Alen Zanjko
Vjeran Salamon
Ivana Fumic
Sinisa Mataic
Alen Zanjko
Boris Wagner
Bei Vollmond und Flut geschehen seltsame Dinge. Das ist der Ausgangspunkt dieser surrealen Geschichte über zwei Figuren, die trotz allem eine Tasse Tee zusammen trinken wollen. Dieses ganz normale Vorhaben richtet viel mehr Schaden als Nutzen an.

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.