Filmarchiv

Chronicle of Oldrich S.

Animadok
Tschechische Republik
2011
18 Minuten
Untertitel: 
englische
Credits DOK Leipzig Logo
Jakub Hora, AniFest
Rudolf Šmíd
Jaroslav Koran
Jakub Halousek
Lucie Haladova
Rudolf Šmíd
Rudolf Šmíd
Jaroslav Koran
Von 1981 bis 2005 schrieb Herr Sedláček jeweils einen Satz lange Einträge in seine Chronik. Darunter sind Alltagsgeschichten aus seinem Leben und dem seiner Familie, seines Dorfes und der Umgebung ebenso wie internationale Ereignisse. Der Film erzählt 80 von insgesamt über zweitausend täglichen Notizen und gibt so einen erstaunlich konzentrierten Überblick über das Leben von Herrn Sedláček und unserer Gesellschaft.

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

Private Universe

Dokumentarfilm
Tschechische Republik
2012
83 Minuten
Untertitel: 
englische
Credits DOK Leipzig Logo
Katarina Cerna, Negativ Film Productions
Helena Třeštíková
Karel Gott
Vlastimil Hamernik, Jiri Chod, David Cysar
Jakub Hejna
Helena Třeštíková
Lukas Moudry
„Die Zukunft ist ein relatives Konzept. Sie uns vorzustellen, liegt an uns.“ Wie Recht hat doch diese Fernsehmoderatorin, die zu einer Zeit, in der Menschen erstmals den Mond begehen und Panzer in Prag einfahren – beides mit unabsehbaren Folgen – wohlfrisiert und in schwarz-weiß auf eine womöglich farbige Zukunft anstößt. Denn wer kann schon wirklich wissen, wie die Menschen in einigen Jahrzehnten leben werden. Als Petr 1974 am Tag seiner Hochzeit mit Jana in Prag ein Tagebuch beginnt, weiß er nicht, wie die Welt und wie sein kleines Familienuniversum sich entwickeln werden – und wie sich beides gegenseitig beeinflusst. Als Helena Třeštíková kurz darauf beginnt, Janas Schwangerschaft mit der Kamera zu begleiten, weiß sie nicht, dass daraus 37 Jahre später ihre bisher längste Langzeitdokumentation entstehen sollte: „Private Universe.“
Petrs Tagebuchaufzeichnungen bilden das variable Gerüst für dieses stets leichtfüßige Familienportrait. Aus der Tagebuch-Perspektive erscheinen große politische Umbrüche zuweilen als Randnotizen, während erste Zähne zu zentralen Ereignissen werden. Im Kleinen wird der Wandel der Tschechischen Gesellschaft nachvollzogen, ein Leben zwischen Karel Gott und John Lennon. Die ganze Dimension des Filmtitels offenbart sich aber erst, wenn Sohn Honza, der Widerspenstige, sich zum eigentlichen Protagonisten entwickelt. Denn zur Stunde seiner Geburt vor 37 Jahren ahnte er noch nicht, dass er bereits unter dem Stern der Kamera stand. Ein guter Stern?

Lars Meyer



Ausgezeichnet mit dem MDR-Filmpreis 2012

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Tram

Animationsfilm
Tschechische Republik,
Frankreich
2012
7 Minuten
Untertitel: 
_ohne Dialog / Untertitel
Credits DOK Leipzig Logo
Ron Dyens (Sacrebleu Productions), Katarina Cerna (Negativ Film Productions)
Michaela Pavlatova
Petr Marek
Milos Krejcar
Michaela Pavlatova
Michaela Pavlatova
Daniel Nemec
Das eintönige Leben einer Straßenbahnfahrerin: Wie jeden Morgen steigen Männer auf dem Weg zur Arbeit ein, alle gleich, ruhig, grau. Und dennoch, an diesem Tag ist alles anders: Das Ruckeln und Rütteln, der Rhythmus der in die Stempelmaschinen geschobenen Fahrkarten erregen die Schaffnerin und die Straßenbahn wird erotisch.

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