Filmarchiv

Frank & Wendy: The Sausage Factory

Animationsfilm
2003
9 Minuten
Untertitel: 
englische
Credits DOK Leipzig Logo
Kalev Tamm (Joonis Film)
Kaspar Jancis
Margo Kölar
David Snowman
Tarmo Vaarmets, Ülle Metsur, Annely Pöldsaar, Marje Ale, Eda Kurg
Priit Pärn
Margo Kölar
Wo steht eine russische Kirche mit „Oben-ohne-Wechselstube“? Und wo gibt es eine „Porno Plaza“? In Tallinn! Heißes Terrain also für die FBI-Agenten Frank und Wendy, die es in dieser ersten Episode der gleichnamigen Serie mit Nazi-Zwergen in einer Wurstfabrik zu tun bekommen. Und klar kriegen auch die USA und Lettland ihr Fett weg. Kaspar Jancis teilt aus – köstlich!

Ines Seifert

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

Rodnye (Close Relations)

Dokumentarfilm
2016
112 Minuten
Untertitel: 
englische
Credits DOK Leipzig Logo
Simone Baumann, Guntis Trekteris, Natalya Manskaya, Marianna Kaat
Vitaly Mansky
Harmo Kallaste
Aleksandra Ivanova
Pēteris Ķimelis, Gunta Ikere
Vitaly Mansky
Harmo Kallaste
Immer wieder hat sich über die letzten Jahre in Vitaly Manskys Filme seine eigene Stimme eingeschlichen. Ein lakonischer Kommentator ist er dabei, bewusst sachlich und doch nicht ohne Emotion. Er wünschte, er hätte diesen Film nie machen müssen. Damit beginnt „Rodnye (Close Relations)“, sein Bericht über das ereignisreiche Jahr zwischen Mai 2014 und Mai 2015. Für die Ukraine – und um die geht es – war es das wichtigste seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs: ein politisches Dauererdbeben, das keinen Stein auf dem anderen ließ, und das, um im Wortfeld der sozialen Seismografie zu bleiben, tiefe Gräben zwischen die Menschen riss. Manskys Gratwanderung führt dabei nicht zu irgendwelchen Menschen, sondern zu seinen nächsten Familienmitgliedern. Das Geburtshaus in Lwiw ist Ausgangspunkt einer Reise, die so manches bietet. Überraschungen: Die Mutter spricht Ukrainisch, ein Großonkel lebt noch – im Donbass! Aber auch Enttäuschungen: Die Tanten – eine in der Westukraine, eine auf der Krim – reden nicht mehr miteinander. Und Erschütterungen: Der Sohn der Cousine muss zum Wehrdienst, und das bedeutet Ende 2014 mehr als sonst.

Mansky selbst hat mittlerweile seinen Wohnsitz in Kremlnähe geräumt und lebt, wie so viele, in der Emigration. Davon, dass in der immer noch zerfallenden „Heimat“ kein Platz für Nostalgie ist, handelt sein Film – der Annäherungsversuch eines sich Entfremdenden.

Barbara Wurm


Nominiert für MDR-Filmpreis

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