Filmarchiv

Nach der Angst
Body Memory Ülo Pikkov

Während eines Transports in einem Waggon werden Garn-Puppen brutal aufgetrennt. Eine symbolhaft-körperliche Erinnerung an Erlebnisse unserer Vorfahren.

Body Memory

Animationsfilm
2011
10 Minuten
Untertitel: 
_ohne Dialog / Untertitel
Credits DOK Leipzig Logo
Arvo Nuut
Ülo Pikkov
Mirjam Tally
Raivo Möllits
Ülo Pikkov
Märt Kivi
Ülo Pikkov
Horret Kuus
Während eines Transports in einem Waggon werden Garn-Puppen brutal aufgetrennt. Eine symbolhaft-körperliche Erinnerung an Erlebnisse unserer Vorfahren.

Franziska Bruckner

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

Lembri Uudu

Dokumentarfilm
2017
25 Minuten
Untertitel: 
englische
Credits DOK Leipzig Logo
Edina Csüllög, Liis Nimik
Eeva Mägi
Tanel Kadalipp, Jaan Jaago
Heiko Sikka
Jette-Krõõt Keedus
Eeva Mägi
Tanel Kadalipp
Alt sind die Menschen im estnischen Dorf Pähkla geworden, seit Uudu sie zuletzt gesehen hat. Nun kommt er noch einmal zu Besuch – als Geist, denn Uudu ist längst tot. Umso herzlicher fällt das Wiedersehen aus: Klarer kommt auf den Tisch und dazu Anekdoten. Drei solcher Anekdoten bedarf es nach Nietzsche, um das Bild eines Menschen zu geben. War Uudu so? Was er heute sieht, ist das Blickfeld der Kamera. Die Reaktionen sind unmittelbar. Sie zu erleben, versetzt in Trance.

Carolin Weidner

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

Manivald

Animationsfilm
2017
13 Minuten
Untertitel: 
keine
Credits DOK Leipzig Logo
Chintis Lundgren, Draško Ivezić, Jelena Popović
Chintis Lundgren
Terence Dunn
Chintis Lundgren, Draško Ivezić, Jelena Popović
Chintis Lundgren
Chintis Lundgren, Draško Ivezić
Pierre Yves Drapeau
Manivald (Fuchs, 33) lebt unter der Fuchtel seiner drakonischen, etwas schrägen Mutter. Sein verklemmtes Benehmen erfährt eine Wendung, als die Waschmaschine kaputt ist. Heißt, es erfährt eine Wendung, als Klempner Toomas (Wolf, sexy) mit seinen „Tools deluxe“ auftaucht. Rosarote Romantik, knallhartes Drama und Tiefenpsychologie mit feiner Komik und bemerkenswertem Gefühl für den Moment, verpackt von Chintis Lundgren.

André Eckardt

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

Kids DOK
Miriam’s Hen’s Dream Andres Tenusaar

Ach, einmal wie die Zugvögel im Herbst aufbrechen! Die kleine Henne träumt vom sonnigen Süden und will hinterherfliegen.

Miriam’s Hen’s Dream

Animationsfilm
2016
5 Minuten
Untertitel: 
_ohne Dialog / Untertitel
Credits DOK Leipzig Logo
Kerdi Oengo, Andrus Raudsalu
Andres Tenusaar
Tiit Kikas
Sergei Kibus
Andres Tenusaar
Triin Sarapik-Kivi, Marili Sokk
Leelo Tungal, Peep Pedmanson
Tiina Andreas
Ach, einmal wie die Zugvögel im Herbst aufbrechen! Die kleine Henne träumt vom sonnigen Süden und will hinterherfliegen. Ihre Freundin Miriam ist skeptisch.

Lina Dinkla

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

Soviet Hippies

Dokumentarfilm
2017
75 Minuten
Untertitel: 
englische
Credits DOK Leipzig Logo
Liis Lepik, Sarita Sharma, Sami Jahnukainen
Terje Toomistu
Taavi Arus
Martin Männik
Priit Tender
Terje Toomistu
Indrek Soe, Seppo Vanhatalo
Ein Leben zwischen Lenin und Lennon. Die Kollision der Freiheitsutopien, der Gemeinschaftsutopien. In der Sowjetunion lebte man gefährlich als Hippie – kein Wunder, schließlich waren die Blumenkinder ganz besonders kriminell. Man stelle sich vor: Bis zu zehn Telefonzellen am Tag wurden allein in Tallinn geplündert, um mit der wertvollen Elektronik die E-Gitarren aufzumotzen. Gitarrenrazzia! Drugs, Rock ’n’ Roll, lange Mähnen, nackte Leiber, Sex, Friede, psychedelische Kunst, Meditation, Batikhemden, Zauselbärte.

Mit einem üppigen Aufgebot an verschiedensten Archivmaterialien spürt die estnische Regisseurin Terje Toomistu einem Lebensgefühl nach, das nicht nur die amerikanischen 1970er Jahre prägte, sondern auch in den Metropolen der Sowjetunion wucherte – selbst wenn man dort gar nicht so genau wusste, wovon die Beatles eigentlich sangen. Und heute, 40 Jahre später? Einige der Sowjet-Hippies sind mittlerweile Sowjet-Althippies. Der Vietnamkrieg ist vorbei – heute herrscht der Ukrainekrieg. Der KGB existiert nicht mehr – heute sitzt Putin an der Macht. Und einiges blieb genau so, wie es war: Friede, Freude, Batik, Bärte.

Lukas Stern


Nominiert für MDR-Filmpreis

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.