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About Finnish Manhood

Dokumentarfilm
2019
10 Minuten
Untertitel: 
englische
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Samuli Salonen (Kino Euphoria)
Samuli Salonen
Samuli Salonen
Samuli Salonen
Samuli Salonen
Samuli Salonen
Einer starrt aufs Meer. Der andere steht im Wald. Einer versucht, einen Korb zu werfen. Und da, vor der Saunahütte, lehnt sich jemand ans Geländer. Männer. Finnische Männer. Fast allen ist gemein: ein Zustand emotionaler Deckelung, tief eingespeichert im eigenen Selbstverständnis. Was zunächst eingefroren anmutet, löst sich schnell – man muss nur zuhören wollen. „Aber wenn du nicht über Gefühle sprechen kannst, fühlst du auch kaum etwas“, gesteht einer. Dies ist eine Einladung zum Gespräch.

Carolin Weidner

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

Tell Me

Dokumentarfilm
2019
8 Minuten
Untertitel: 
englische
deutsche
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Azar Saiyar
Azar Saiyar
Azar Saiyar
Azar Saiyar
Johannes Vartola
„Kennen Sie diesen Vogel?“, fragte 1979 der Sprecher der finnischen Fernsehsendung „Der Apfelbaum“. Man könnte auf Fink tippen. Später folgen noch Nebelkrähen und eine graubraune Nachtigall, die sich gut verstecken kann und sich nur durch ihren Gesang verrät. Vögel stehen im Mittelpunkt des Found-Footage-Films, kompiliert aus privatem wie öffentlich zugänglichem Material, zugleich aber auch die Frage, welche Geschichten die Menschen in die Natur hineinlesen.

Frederik Lang

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A Life from Death

Dokumentarfilm
2017
20 Minuten
Untertitel: 
englische
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Paria Eskandari, Aalto University, ELO Film School Finland
Tuuli Teelahti
Max Smeds
Tuuli Teelahti, Kai Rintamaa
Tuuli Teelahti
Tarmo Pehkonen
Aus dem Klavier schwindet der Klang, aus dem Leben der Atem, aus dem Film die Schärfe. Eine Mimesis des Sterbens. Stilisiert, aber konkret. Der Tod aus der Sicht der pflegenden Begleiter: das Wechseln der Bettwäsche, das Zurückhalten der Tränen, der Kaffee in der Pause, das Halten verstummender Hände, das Entzünden der Kerzen. Und von vorn: das Wechseln der Bettwäsche, das Zurückhalten der Tränen, der Kaffee … Lebenszyklen.

Lukas Stern

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Chris the Swiss

Dokumentarfilm
2018
90 Minuten
Untertitel: 
englische
deutsche
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Samir (Dschoint Ventschr), Siniša Juričić (Nukleus Film), Heino Deckert (Ma.ja.de.), Iikka Vehkalahti (IV Films Ltd / p.s.72 productions)
Anja Kofmel
Marcel Vaid
Simon Guy Fässler
Stefan Kälin
Simon Eltz
Anja Kofmel
Daniel Hobi, Marco Teufen, Hrvoje Petek
Christian Würtenberg starb 1992 in Kroatien. Obwohl der junge Schweizer als Journalist gekommen war, trug er die Uniform einer internationalen Miliz, die auf kroatischer Seite im Bürgerkrieg kämpfte. Lange blieb rätselhaft, warum er selbst zur Waffe griff. Seine Cousine, die Filmemacherin Anja Kofmel, hat sich dieser Frage gestellt.

Sie befragt Weggefährten und ergänzt die dokumentarischen Aufnahmen mit düsteren, aufs Wesentliche reduzierten Animationssequenzen, die das narrative Gerüst des Films bilden. Tief eintauchend in die politischen Wirrungen zeichnet der Film nach, wie Chris Teil der nationalistischen, von Opus Dei unterstützten Söldner wurde. Ein politisch bis heute brisanter, visuell beeindruckender Krimi, der zeigt, wie schnell die persönliche Haltung im Krieg versehrt werden kann.

Luc-Carolin Ziemann


Nominiert für den Dokumentarfilmpreis des Goethe-Instituts und den MDR-Filmpreis; Schweizer Filmpreis 2019: Bester Dokumentarfilm, Beste Musik, Beste Montage

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Retrospektive
Prague 21.8.1968 Reijo Nikkilä

Ein Foto-Film, dreißig Jahre nach den Ereignissen. Der damalige Fotograf, inzwischen Filmemacher, verbrachte den Sommer 1968 als akademischer Gast in Prag.

Prague 21.8.1968

Dokumentarfilm
1968
25 Minuten
Untertitel: 
englische
Credits DOK Leipzig Logo
Yleisradio (YLE)
Reijo Nikkilä
Reijo Nikkilä
Vesa Lehko, Marko Ahokas
Reijo Nikkilä
Reijo Nikkilä
Ein Foto-Film, dreißig Jahre nach den Ereignissen. Der damalige Fotograf, inzwischen Filmemacher, verbrachte den Sommer 1968 als akademischer Gast in Prag.

Ralph Eue

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A Day at the Grave of Karl Marx

Dokumentarfilm
1984
30 Minuten
Untertitel: 
deutsche
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Peter von Bagh
Peter von Bagh
Tapani Tamminen
Tony Chapman
Elina Katainen
Chris Barton
Ein Jahrhundert nach dem Tod des Philosophen Karl Marx (1818–1883) besuchen Menschen aus zwanzig verschiedenen Nationen dessen Grab auf dem Londoner Highgate Cemetery. Gedanken und Gespräche über den Toten sowie Dialoge mit ihm.

Ralph Eue

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Beginning Filmmaking

Dokumentarfilm
2008
23 Minuten
Untertitel: 
englische
Englische Zwischentitel
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Jay Rosenblatt (Locomotion Films), YLE Teema
Jay Rosenblatt
Thomas Logoreci, Ella Rosenblatt
Jay Rosenblatt
Ella Rosenblatt, Jay Rosenblatt
Ein weiterer Film mit Ella, hier vier Jahre alt. Die Botschaft: Vorsicht bei der Berufswahl für die eigenen Kinder!

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Escaping Realities
Hobbyhorse Revolution Selma Vilhunen

Mariam alias Aisku ist eine preisgekrönte Sportlerin. Für ihre Disziplin geht sie auch das Risiko ein, von anderen belächelt zu werden. Sie ist spezialisiert auf Hobbyhorsing – das Reiten mit Steckenpferden.

Hobbyhorse Revolution

Dokumentarfilm
2017
90 Minuten
Untertitel: 
englische
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Elli Toivoniemi, Venla Hellstedt
Selma Vilhunen
Henrik Oja
Sari Aaltonen, Selma Vilhunen
Okku Nuutilainen
Selma Vilhunen, Okku Nuutilainen
Christoffer Demby
Mariam alias Aisku ist eine preisgekrönte Sportlerin. Für ihre Disziplin, in der sie bei Meisterschaften antritt, opfert sie vieles und geht auch das Risiko ein, von anderen belächelt zu werden. Sie ist spezialisiert auf Hobbyhorsing – das Reiten mit Steckenpferden. Aisku arbeitet auch als Trainerin. Eine ihrer Schützlinge, Elsa, zeigt ganz offen, wie ihr das außergewöhnliche Hobby dabei hilft, schwere Zeiten zu überwinden. Wie sie treten viele weitere junge Frauen und Mädchen in diesem Film den Beweis an, dass es sich bei Hobbyhorsing keinesfalls um ein Kinderspiel handelt, sondern um ein Mittel, Kraft zu tanken, Bestätigung zu finden und Zugehörigkeit zu erfahren. „Respect to the hobbyhorses!“

Kim Busch

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Machines

Dokumentarfilm
2016
71 Minuten
Untertitel: 
englische
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Rahul Jain, Thanassis Karathanos, Iikka Vehkalahti
Rahul Jain
Rodrigo Trejo Villanueva
Rahul Jain, Yaël Bitton
Susmit Nath, Adrian Baumeister
Geisterhaft sind die Bewegungen der Kamera, denn sie schwebt körperlos durch die Fabrik. Auch was sie sieht, ist surreal: infernale Feuer und Stoffbahnen, die fallen wie Wasser. Es lärmt, es ist dunkel, doch auf dem Rücken des bildgierigen Wesens bewegt man sich zügig durch die Räume. Was es sucht, ist unklar. Manchmal versteckt es sich auch, hockt in einer Ecke, lauert auf die Arbeiter, die es nicht zu bemerken scheinen. Feuchte überall, Flüssigkeiten und Tinkturen und Schweiß. Und Geräusche von rollenden Walzen. Eine Textilfabrik im indischen Bundesstaat Gujarat, wohin niemand kommt, der nicht unbedingt muss. Immerhin gibt es hier noch Arbeit, aber sie ist schlecht bezahlt, und von Gewerkschaftsstrukturen keine Spur. „Gujarat füttert die Bäuche der Armen“, heißt es im Film.

Carolin Weidner


Nominiert für Healthy Workplaces Film Award

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Soviet Hippies

Dokumentarfilm
2017
75 Minuten
Untertitel: 
englische
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Liis Lepik, Sarita Sharma, Sami Jahnukainen
Terje Toomistu
Taavi Arus
Martin Männik
Priit Tender
Terje Toomistu
Indrek Soe, Seppo Vanhatalo
Ein Leben zwischen Lenin und Lennon. Die Kollision der Freiheitsutopien, der Gemeinschaftsutopien. In der Sowjetunion lebte man gefährlich als Hippie – kein Wunder, schließlich waren die Blumenkinder ganz besonders kriminell. Man stelle sich vor: Bis zu zehn Telefonzellen am Tag wurden allein in Tallinn geplündert, um mit der wertvollen Elektronik die E-Gitarren aufzumotzen. Gitarrenrazzia! Drugs, Rock ’n’ Roll, lange Mähnen, nackte Leiber, Sex, Friede, psychedelische Kunst, Meditation, Batikhemden, Zauselbärte.

Mit einem üppigen Aufgebot an verschiedensten Archivmaterialien spürt die estnische Regisseurin Terje Toomistu einem Lebensgefühl nach, das nicht nur die amerikanischen 1970er Jahre prägte, sondern auch in den Metropolen der Sowjetunion wucherte – selbst wenn man dort gar nicht so genau wusste, wovon die Beatles eigentlich sangen. Und heute, 40 Jahre später? Einige der Sowjet-Hippies sind mittlerweile Sowjet-Althippies. Der Vietnamkrieg ist vorbei – heute herrscht der Ukrainekrieg. Der KGB existiert nicht mehr – heute sitzt Putin an der Macht. Und einiges blieb genau so, wie es war: Friede, Freude, Batik, Bärte.

Lukas Stern


Nominiert für MDR-Filmpreis

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Cheer Up

Dokumentarfilm
2016
82 Minuten
Untertitel: 
englische
Credits DOK Leipzig Logo
Liisa Juntunen
Christy Garland
Tom Third
Sari Aaltonen
Thor Ochsner, Graeme Ring
Try to cheer up! Selbst wenn eine der kunstvoll aufgebauten Körperpyramiden zusammengebrochen ist und die Mädchen blutend und lädiert am Boden liegen, bekommen sie das zu hören. Cheerleading ist der Inbegriff des Motivationscoachings, das ganze Ratgeberregale füllt und uns stets zu neuen Höchstleistungen antreibt – geht es bei diesem Sport doch genau um Letzteres. Nur bei den Arctic Circle Spirit Ice Queens in Rovaniemi am Polarkreis scheint die Logik des immerwährenden Gewinnen-Wollens nicht zu funktionieren: Sie sind das schlechteste Cheerleading-Team Finnlands. Trainerin Miia aber ist fest entschlossen, das zu ändern. Nach einem Besuch bei der Weltspitze im texanischen Dallas – der einer Gehirnwäsche gleicht – möchte sie ihre Schäfchen mit der „Yes You Can“-Strategie zur „Number One“ machen. Die aber haben ganz andere Sorgen: Patu muss nach dem Tod der Mutter mit der neuen Partnerschaft des Vaters klarkommen, Aino verliert sich im wilden Partyleben und gefährdet ihre Stellung im Team. Dazu die erste Liebe und der Auszug von zu Hause. Und es stellt sich auch für Miia heraus, dass das amerikanische Credo „Alles ist möglich“ eventuell ganz anders verstanden werden kann …

Sicher mischt Christy Garland die Dramaturgie des klassischen Sportlerfilms mit der des Coming-of-Age-Dramas und bleibt dabei nah an ihren Protagonistinnen. Fallen und wieder aufstehen. Klingt leichter, als es ist.

Grit Lemke


Nominiert für Young Eyes Film Award

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Internationaler Wettbewerb
Every Other Couple Mia Halme

Der Tag der Trennung teilt das Leben aller Familienmitglieder in ein Davor und Danach. Behutsam-lyrische Annäherung an ein universales Trauma zwischen Trauer, Bewältigung und Aufbruch.

Every Other Couple

Dokumentarfilm
2016
77 Minuten
Untertitel: 
englische
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Aleksi Salmenperä
Mia Halme
Ville A. Tanttu
Heikki Färm, Peter Flinckenberg
Antony Bentley
Mia Halme
Micke Nyström
Statistisch gesehen haben viele Eheleute, die einander immerwährendes Zusammensein geschworen haben, schlechte Karten, vor der Ewigkeit zu bestehen. Ihnen ist vorherbestimmt, dass die nähere oder fernere Zukunft den Tag der Trennung bringt. Dieser wird allen Beteiligten Schmerz verursachen, die geschlagene Wunde wird schwären für lange Zeit, und doch wird sich eines Tages eine Narbe über ihr gebildet haben. Es wird auch eine Erinnerung geben, wie die Geschichte vor diesem Tag gewesen ist, und ein Danach wird Gestalt annehmen. In „Every Other Couple“ macht Mia Halme die Trennungserfahrung zum Dreh- und Angelpunkt ihrer biografischen Betrachtung der Geschichten auseinandergegangener Familien. Aus dem Off zu hören sind unterschiedliche Erzählungen, was die gemeinsame Vergangenheit einmal ausgemacht hat. Zu sehen ist, wie die Beteiligten sich im getrennten Danach emotional, mental und sozial eingerichtet haben.

Direkt in die Kamera und erst ganz am Ende des Films erzählt ein junges Mädchen, wie sie gerade die erste Trennung ihres Lebens erfährt. Zwar ist das eine ganz und gar nicht neue Geschichte. Dennoch fühlt es sich an, als würde sich gerade (und in ungerechter Weise) eine ganze Wolke voller Unglück über sie ergießen. „Every Other Couple“ balanciert mit großer Empathie zwischen dem Einerseits und dem Andererseits.

Ralph Eue

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Kaisa’s Enchanted Forest

Animadok
2016
85 Minuten
Untertitel: 
englische
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Joonas Berghäll, Satu Majava
Katja Gauriloff
Timo Peltola
Enrique Méndez, Heikki Färm
Timo Peltola
Veronika Besedina
Katja Gauriloff
Timo Peltola, Jukka Nurmela
Ein dokumentarisches Märchen mit verzaubernden Animationen, angesiedelt im Land der Skoltsamen am Polarkreis. Erzählt wird von der charismatischen Erzählerin und Sängerin Kaisa. Die Filmemacherin Katja Gauriloff, ihre Ur-Enkelin, hat sich ihres Lebens angenommen, indem sie es aus der Perspektive eines vorerst noch Fremden erzählt: Robert Crottet, der Schweizer Schriftsteller, folgte in den dreißiger Jahren des 20. Jahrhunderts einem nachdrücklichen Ruf, der ihn in einem Fiebertraum ereilt hatte, nach Lappland. Dort fühlte er sich, wie er in seinem Buch „Verzauberte Wälder“ schreibt, „in eine Zeit versetzt, in der die Trennung zwischen Menschen und Tieren und der uns allen umgebenden Natur noch nicht so groß war, wie in unseren Tagen“. In Kaisa, die ihn gewissermaßen adoptierte, fand er eine erleuchtete Vertreterin dieses Goldenen Zeitalters.

Über die Jahre entwickelte sich eine tiefe Seelenverwandtschaft zwischen den beiden. Und wie im 19. Jahrhundert die Brüder Grimm ihre Kinder- und Hausmärchen erschufen, indem sie orale Überlieferungen „abhörten“, so protokollierte Crottet die Sagen und Legenden Kaisas und wurde zunehmend selbst von ihnen erfüllt und verwandelt. Seit den fünfziger Jahren galt er auch als internationaler Botschafter des immer weiter nach Norden und in den puren Überlebenskampf abgedrängten Nomadenvolks der Skoltsamen.

Ralph Eue



Ausgezeichnet mit der Goldenen Taube im Internationalen Wettbewerb Animierter Dokumentarfilm 2016

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Land Within

Dokumentarfilm
2016
60 Minuten
Untertitel: 
englische
Credits DOK Leipzig Logo
Jenni Kivistö
Jenni Kivistö
Andrés Estefan Ramírez, Samuel Valkola
Otto Andersson
Jenni Kivistö
Jarkko Kela, Rafael Ospino Betancourt
Ein Film auf Traumpfaden. Und eine nomadisierende Reflexion um Fremdes und Vertrautes: Die finnische Filmemacherin Jenni Kivistö fühlt sich dem Volk der Wayuu, das in der Wüste zwischen Kolumbien und Venezuela lebt, auf wundersame Weise seelenverwandt. Den Ernst, auch die Stille dieser Menschen empfindet sie als eigenartig bekannt – eine Nähe, die sie vorsichtig pflegt und befragt. In vier Kapiteln von berückender Bildmacht, durchsetzt von schwebend-poetischen, wie Tagebucheinträge erscheinenden Notizen, verwandelt sie sich die Wirklichkeit dieser Ferne im Norden Südamerikas filmisch an. Sie widmet einem Ursprungsmythos der Wayuu ebenso große Aufmerksamkeit wie sie mit souveräner Neugier Alltagsmomente und Träume, befremdliche Rituale und gespenstische Begebenheiten in ihre Erzählung inkorporiert.

Irgendwann berichtet Kivistö von der Begegnung mit einem kleinen Jungen, der ihr einige Worte in seiner Sprache beibringt, während sie ihn umgekehrt finnische Vokabeln lehrt. Manche Bezeichnungen ähneln sich. Andere stehen einander beziehungslos gegenüber. Nur ein einziges Wort bedeutet auf Finnisch und in der Wayuu-Sprache das Gleiche: „Maa“. Es ist das Wort für Erde. Oder: das Land.

Ralph Eue

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

Next Masters Wettbewerb
My Secret Forest Niina Brandt

Lauri philosophiert gern, liebt den Wald und sucht eine Freundin. Alles nicht so einfach, wenn man Autist und auf eine Sprachdolmetscherin angewiesen ist. Fesselnd-unmittelbares Porträt.

My Secret Forest

Dokumentarfilm
2016
56 Minuten
Untertitel: 
englische
Credits DOK Leipzig Logo
Niina Brandt, Saara Helene Murto
Niina Brandt
Splendid Laine
Niina Brandt, Jari Linjala
Tuula Mehtonen
Niina Brandt, Saara Helene Murto
Pinja Mustajoki
Im Wald fühle er sich wohl, mit seiner Sprachdolmetscherin an der Seite käme an diesem Ort das Chaos seiner Gedanken zum Erliegen. Dies tippt Lauri auf ein Papp-Buchstabenfeld – auf diese Weise gelingt es ihm, sein Innenleben sprachlich mit seinem Umfeld in Kontakt zu bringen. Der schlaksige, philosophiebegeisterte Junge ist Autist. Einer, der seiner Beeinträchtigung trotzt. Mit beeindruckendem Willen zu kommunizieren, sich auszudrücken, hat Lauri vor, ein Buch über seine besonderen Lebenserfahrungen zu schreiben. Sein Autismus setzt ihm immer wieder Grenzen und macht ihn abhängig von anderen Menschen. Für einen Pubertierenden bedeutet diese Distanz zwischen Wunsch und Wunscherfüllung sowie die verhinderte Eigenständigkeit eine Gefühlsachterbahn in doppeltem Sinne. Einbrüche in die lebenswichtige Regelmäßigkeit und erste hoffnungsvolle Schritte, etwa bei der Suche nach einer Freundin, liegen nahe beieinander.

In ihrem unnachgiebigen, einfühlsamen Porträt begleitet die finnische Regisseurin Niina Brandt ihren Protagonisten durch Momente der Freude und Wut, des Weltumarmens und Rückzugs. Von der fesselnden Unmittelbarkeit und bildlichen Nähe findet sie mühelos zu Lauris alltäglichem Umfeld. In den Fluss der Ereignisse sind kleine Ruheinseln gesetzt – schwebende Makroaufnahmen aus dem ruhigen Wald zeigen das beständig fortschreitende Leben zum Greifen nahe.

André Eckardt


Nominiert für Young Eyes Film Award

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Swarming

Animationsfilm
2011
7 Minuten
Untertitel: 
_ohne Dialog / Untertitel
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Eija Saarinen (Turku University of Applied Sciences, Arts Academy)
Joni Männistö
The World Mänkeri Orchestra
Joni Männistö
Joni Männistö
Joni Männistö
Lucas Pedersen
Ärgere bunte Käferchen und sie werden es dir heimzahlen! Joni Männistös visuelles und akustisches Krabbelfest birgt Herpesgefahr.

Ines Seifert

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