Filmarchiv

Internationales Programm
A New Era Boris Svartzman

Eine Langzeitbeobachtung der Umbrüche in China, exemplifiziert anhand einer widerständigen Inselbevölkerung. Sie verweigern die Umsiedlung, sie verteidigen ihre Häuser, sie erreichen …

A New Era

Dokumentarfilm
Frankreich
2019
71 Minuten
Untertitel: 
englische
Credits DOK Leipzig Logo
Anne-Catherine Witt, Antonio Magliano
Boris Svartzman
Boris Svartzman
Suzana Pedro, Emma Augier
Boris Svartzman, Laurine Estrade
Boris Svartzman
Über zehn Jahre besuchte der Regisseur und Fotograf Boris Svartzman die Bewohner eines Fleckens Erde in China. Die Häuser und Gärten dort sind umkämpft, vor allem wegen ihrer spezifischen Lage: eine Insel im Perlfluss, inmitten der Millionenstadt Guangzhou. Das Gelände soll in ein „Naturparadies“ mit Wohnanlagen und Parks für die neue chinesische Mittelschicht umgewandelt werden. Doch die Leute weigern sich. 2008 wurden ihre Behausungen zerstört. Das Leben ging weiter, nun eben in Ruinen. Sie wurden vertrieben und kehrten zurück. Das Leben ging weiter, aber nicht zwangsläufig an den neuen Siedlungsorten, die man ihnen zur Verfügung stellte. Ihre Gärten wurden vernichtet. Das Leben ging weiter, in den Gärten, die sie wieder aufbauten.

Lauter und leiser Widerstand gegen die Modernisierung, der überall auf der Welt geleistet wird, erscheint einem in China besonders dramatisch. Das Nebeneinander von modernem, westlich inspiriertem Lebensstil und alten Traditionen und Architekturen fängt Svartzman im Detail ein. Das macht die Lebensgeschichte des alten Herrn, der den fremden Gast wie einen Geist immer wieder herzlich empfängt, zu einem Requiem. Der auf die Stadt fixierte Westen, so Svartzman, hätte von China viel in Sachen „ländlicher Demokratie“ lernen können – wäre der Ferne Osten nicht so westlich über seine ländlichen Räume und Menschen hinweggetrampelt.

Saskia Walker

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

Internationales Programm
Black Hole Arnaud Deshayes, Emmanuel Grimaud

Zwei französische Filmemacher begeben sich auf Spurensuche ins Unterbewusstsein, um dort die Geister der kolonialen Vergangenheit Indiens zu finden. Therapeutisch, hypnotisch, vielbildlich.

Black Hole

Dokumentarfilm
Frankreich
2019
69 Minuten
Untertitel: 
englische
französische
Credits DOK Leipzig Logo
Giulia Olivieri, Fabrizio Polpettini
Arnaud Deshayes, Emmanuel Grimaud
Arnaud Deshayes, Emmanuel Grimaud
Arnaud Deshayes, Emmanuel Grimaud, Gabriel Gonzalez
Arnaud Deshayes, Emmanuel Grimaud
Mikaël Barre
Ein dunkler Raum. Der Fokus richtet sich auf ein entspanntes Frauengesicht. Die kirschroten Lippen fangen an, sich zu bewegen. Die Augen sind geschlossen. In Trance schlüpft die junge Inderin in frühere Inkarnationen – etwa in die Rolle eines liberalen Mannes, der für Gleichberechtigung und Freiheit kämpfte. Während ihr Körper im schwarzen Hintergrund zu verschwinden scheint, wird ihr Wiedererleben immer klarer und bildlicher.

Trupti Jayin, eine bekannte Hypnotherapeutin aus Kalkutta, nutzt das Bild des schwarzen Lochs für ihre Patienten. Wenn diese den Sprung ins dunkle Nichts wagen, können sie tiefer in ihr Unterbewusstsein eindringen, Verdrängtes aufspüren und vielleicht gar verarbeiten. In der Kolonialgeschichte Indiens hat das sogenannte „Black Hole“ allerdings eine andere Bedeutung. Das gleichnamige Gefängnis aus dem 18. Jahrhundert, in dem einige britische Soldaten starben, gilt heute als historischer blinder Fleck, in dem sich Mythos und Realität nicht mehr voneinander unterscheiden lassen. Die französischen Filmemacher Emmanuel Grimaud und Arnaud Deshayes gehen auf Spurensuche ins Unterbewusstsein, um dort die Geister der Vergangenheit zu stellen. Im Privaten, aber auch im Öffentlichen. Denn neben den Hypnosetherapieeinheiten verfolgt eine Gruppe von Geisterjägern die rastlosen Seelen in den düsteren Gassen und leer stehenden Häusern der westbengalischen Hauptstadt.

Julia Weigl

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Bread, Revenge?

Dokumentarfilm
Frankreich,
Deutschland
2019
76 Minuten
Untertitel: 
englische
deutsche
Credits DOK Leipzig Logo
Stefan Hayn (Stefan Hayn Filme und Malerei)
Stefan Hayn
Till Megerle
Stefan Hayn
Stefan Hayn
Klaus Barm
Der französische Widerstandskämpfer Robert Antelme fiel 1944 in die Hände der Deutschen. Er kam nach Gandersheim, ein Außenlager des Konzentrationslagers Buchenwald. In den letzten Monaten des Zweiten Weltkrieges erlebte Antelme noch das ganze Ausmaß der Entmenschlichung im nationalsozialistischen Gewaltregime. Er schrieb darüber bald nach seiner Befreiung das Buch „Das Menschengeschlecht“, das heute ein Klassiker der Vergangenheitsbewältigung ist.

Stefan Hayn hat sich bereits in seinem Film „Straub“ (2014) mit Antelme beschäftigt. Nun geht er noch einmal ausführlicher auf eine Reihe von Texten ein, die kurz nach dem Krieg auch zu einer Debatte über die Frage des Umgangs mit der deutschen Schuld beitrugen. Hayn bezeichnet seinen Film im Vorspann als „lecture filmée“, eine „gefilmte Lektüre“: Es ist von entscheidender Bedeutung, dass die Texte (darunter Überlegungen über einen Brotdiebstahl unter Gefangenen) im französischen Original präsent sind, auch in der Rezitation durch Sprecher mit deutscher Muttersprache. Verschiedene Formen der „Lektüre“, die bis zu einer skizzenhaften szenischen Reinszenierung gehen, werden mit Gegenwartsaufnahmen aus heutigen Gedenkstätten zu einem vielschichtigen, im besten Sinn geschichtspolitischen Filmessay verwoben.

Bert Rebhandl

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Internationales Programm
Heart of Stone Olivier Jobard, Claire Billet

Ghorban, damals dreizehn, gelangte allein von Afghanistan nach Frankreich. Endlich in Paris, hofft er, nun in die Schule zu dürfen. Die Langzeitbeobachtung begleitet ihn über acht Jahre.

Heart of Stone

Dokumentarfilm
Frankreich
2018
89 Minuten
Untertitel: 
englische
französische
Credits DOK Leipzig Logo
Juliette Guigon, Patrick Winocour
Olivier Jobard, Claire Billet
Antoine Léonpaul, Laurent Saligault
Olivier Jobard, Claire Billet
Ronan Sinquin
Olivier Jobard, Claire Billet
Der dreizehnjährige Ghorban erreicht Paris, nachdem er die 8.000 Kilometer von Afghanistan im Alleingang bewältigt hat. In Frankreich aber erwartet ihn eine absurde Situation: Er steckt fest. „Es gibt weder einen Anfang noch ein Ende“, lautet sein eigener Befund. Einfach in die Schule schicken kann man ihn nicht. Auch weil auf seiner Geburtsurkunde ein Datum steht, das es nicht gibt: der 31. November. Wieder muss ein administrativer Vorgang neu aufgerollt werden.

Claire Billet und Olivier Jobard haben den sensiblen Jungen, dessen großes Ziel es ist, in einer Gesellschaft anzukommen, über acht Jahre hinweg begleitet. Fixpunkte dabei sind nicht nur Ghorbans ständig wechselnde Frisuren sowie sein immer besser werdendes Französisch, sondern auch regelmäßige Gespräche mit einem Therapeuten, die tieferen Einblick in seine Psyche gewähren. Denn neben den Schwierigkeiten, welche die Assimilation mit sich bringt, mäandern durch Ghorbans Gedanken noch immer die zurückgelassenen Familienmitglieder, zu denen er langsam wieder Kontakt aufnimmt. Wie groß der Graben nach einer Jugend in Frankreich allerdings geworden ist, demonstriert das finale Kapitel der Langzeitbeobachtung, die in einer Rückreise nach Afghanistan mündet.

Carolin Weidner

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Internationales Programm
History of the Revolution Maxime Martinot

Ein gleichermaßen intelligenter wie psychedelischer Essaytrip durch die mit dem Wort „Revolution“ verknüpften Bilder- und Gedankenwelten: im Gestern wie im Heute, im Erfolg wie im Scheitern.

History of the Revolution

Dokumentarfilm
Frankreich
2019
30 Minuten
Untertitel: 
englische
Credits DOK Leipzig Logo
Quentin Brayer
Maxime Martinot
Robin Fresson, Théophile Gay-Mazas
Maxime Martinot
Victor Praud
Die Geschichte der Revolution – aber welcher? Oder ist es nicht vielmehr eine Geschichte des Begriffes „Revolution“, der Vielfalt seiner Bedeutungen und Verwendungen im Jetzt wie in der Geschichte, in Worten, Bildern und Taten? Maxime Martinot unternimmt einen gleichermaßen intelligenten wie psychedelischen Essaytrip durch Bilder- und Gedankenwelten der Grenzüberschreitung, des Kampfes, des Erfolgs und des Scheiterns von Revolutionärem.

Frederik Lang

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Internationales Programm
I Invite You to My Execution Nino Kirtadze

Die dramatische Publikationsgeschichte von Boris Pasternaks Roman „Doktor Schiwago“ im Kalten Krieg, als Literatur staatsgefährdend sein konnte und ihre Veröffentlichung lebensgefährlich.

I Invite You to My Execution

Dokumentarfilm
Frankreich
2018
56 Minuten
Untertitel: 
englische
Credits DOK Leipzig Logo
Paul Rozenberg, Céline Nusse
Nino Kirtadze
Siegfried Canto
Cédric Dupire
Christel Aubert
Stephan Bauer
„Diesen Sommer beging ich das schwerste Verbrechen, das ein sowjetischer Schriftsteller begehen kann. Die Veröffentlichung eines Buches im Ausland, bevor es in der Sowjetunion herauskommt, ist eine illegale Handlung, für die ich aufs Schwerste bestraft werden dürfte. Nur weiß ich nicht wie.“ Da er keinerlei Aussicht sah, dass sein epochales Werk „Doktor Schiwago“ in der Sowjetunion erscheinen könne, schmuggelte der Schriftsteller Boris Pasternak mehrere Exemplare des Manuskripts ins Ausland. Fast zehn Jahre hatte er an seinem ersten und einzigen Roman gearbeitet. Wegen des vermeintlich kritischen Blicks auf die Oktoberrevolution als „unsowjetisch“ zurückgewiesen, war an eine Veröffentlichung des 1956 fertiggestellten Werks in seinem Entstehungsland nicht mehr zu denken. Pasternak war jedes Mittel recht, um den Text zu retten. „Doktor Schiwago“ erschien erstmals 1957 in italienischer Übersetzung, im Folgejahr erhielt der Autor den Literaturnobelpreis – das hatte Folgen. Anhand von Archivdokumenten, Interviews und Pasternaks eigenen Aufzeichnungen rekonstruiert der Film eine dramatische Geschichte aus der Zeit des Kalten Krieges, als Literatur staatsgefährdend sein konnte und ihre Veröffentlichung lebensgefährlich.

Frederik Lang

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Insectopedia

Dokumentarfilm
Belgien,
Frankreich,
Portugal
2018
23 Minuten
Untertitel: 
englische
Credits DOK Leipzig Logo
Victor Candeias (DocNomads), Lucie Rego (Hutong Productions)
Antoine Fontaine
Erwan Evin
Antoine Fontaine
Antoine Fontaine
Antoine Fontaine
Arnout Colaert
36 Jahre lang filmte und sezierte ein alleinstehender Chirurg in seiner Brüsseler Wohnung Insekten. 600 Filmrollen mit wundervollen, obsessiv präzisen Aufnahmen und zunehmend wirren Begleittexten zeichnen ein seltsames Psychogramm. Antoine Fontaine stößt bei seinen Recherchen zu Dr. Veroft auf eine Spezies Mann, deren Sozialverhalten auffällig auf Sechsbeiner ausgerichtet ist und die ihr Habitat mit hörbar wuselnden Chitinpanzern und Darth-Vader-Figurinen teilt.

André Eckardt

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Internationales Programm
L’Ultimu Sognu Lisa Reboulleau

Ein alter Mann allein im Wald, mit Gewehr, Hund, Taschenlampe – und der Erinnerung an Lucia, die Frau, die Kontakt hatte zu den Tieren. Sie lebt nicht mehr, aber ihre Stimme kommt wieder.

L’Ultimu Sognu

Dokumentarfilm
Frankreich
2019
33 Minuten
Untertitel: 
englische
Credits DOK Leipzig Logo
Eugénie Michel-Villette
Lisa Reboulleau
Pierre Reboulleau, Diana Saliceti
Lisa Reboulleau, Tarek Sami
Elsa Jonquet
Arno Ledoux, Lisa Reboulleau
Die Frau, die Kontakt hatte zu den Tieren, hieß Lucia. Sie lebt nicht mehr, aber ihre Stimme kommt wieder. Mit sich bringt sie Bilder, grobkörnige, analoge, aus einer Zeit, in der man noch wusste, dass es einen Zusammenhang gibt zwischen dem Tod der Tiere und dem Tod der Menschen. Heute, in der digitalen Gegenwart, gibt es nur noch einen alten Mann allein im Wald, mit Gewehr, Hund, Taschenlampe und der Erinnerung an Lucia. Wovon, fragt er sich, träumen wohl die Schafe? Und wovon die Esel?

Lukas Foerster

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Our Lucky Hours

Dokumentarfilm
Belgien,
Frankreich,
Schweiz
2019
77 Minuten
Untertitel: 
englische
Credits DOK Leipzig Logo
Alexandre Cornu
Martine Deyres
Olivier Brisson, Nicola Marinoni
Jean-Christophe Beauvallet, Dino Berguglia, Antoine-Marie Meert
Philippe Boucq, Catherine Catella, Martine Deyeres
Martine Deyeres, Anne Paschetta
Olivier Hespel, Marianne Roussy, Olivier Schwob
Zwischen 1939 und 1945 starben 45.000 Patienten in psychiatrischen Kliniken in Frankreich. Es gab nur einen Ort, an dem die Kranken die Euthanasie überlebten: das Hospital in dem abgelegenen Dorf Saint-Alban. Hinzu kam, dass es hier Ärzten, Pflegekräften und Patienten gemeinsam mit den Dorfbewohnern gelang, eine ganze Reihe von Kriegsflüchtlingen, Widerstandskämpfern und verfolgten Juden zu verstecken und damit vor dem sicheren Tod zu retten.

Warum war Saint-Alban so eine Ausnahme? Die Regisseurin Martine Deyres fand bei ihrer Recherche in den Archiven des Krankenhauses Fotos, Schmalfilme und Tonaufnahmen. Dieses Material nutzt sie, um das Bild einer Einrichtung zu zeichnen, die ihrer Zeit weit voraus war. Die Patienten wurden respektiert, integriert und individuell gefördert. Außerdem trugen sie durch die Mitarbeit im Haushalt oder auf den Feldern vor allem in der Kriegszeit dazu bei, dass in Saint-Alban niemand hungern musste. Es gab eine Patientenzeitung sowie diverse künstlerische und handwerkliche Kurse. Die Holzskulpturen von Auguste Forestier gelangten sogar als „Art Brut“ zu Berühmtheit, als der Maler Jean Dubuffet die Arbeiten des Saint-Alban-Patienten nach Kriegsende entdeckte. Aus all dem wird ein flammender filmischer Appell für einen respektvollen Umgang mit psychisch Erkrankten, der in Zeiten ökonomischer Zwänge und starker Normierungstendenzen wichtiger ist denn je.

Luc-Carolin Ziemann

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Sankara Is Not Dead

Dokumentarfilm
Frankreich
2019
109 Minuten
Untertitel: 
englische
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Eugénie Michel-Villette
Lucie Viver
Rodolphe Burger
Lucie Viver
Nicolas Milteau
Lucie Viver
Dominique Vieillard
Bleiben oder gehen? Diese Frage beschäftigt Bikontine, einen Schriftsteller und Intellektuellen aus Burkina Faso. Soll er seine Heimat verlassen, um anderswo neue Perspektiven zu finden, oder soll er hierbleiben und sich an den Versuchen beteiligen, eine bessere Politik zu organisieren? Bikontine will seine Entscheidung nicht leichtfertig treffen. Also macht er sich auf den Weg, Burkina Faso zu durchqueren, einmal aus dem Südwesten in den Nordosten, entlang an einer Bahnlinie, die ihm die Richtung weist. Diese Strecke hat auch Bedeutung für die politischen Hoffnungen von Bikontine, denn sie stammt aus einer Zeit des Aufbruchs unter dem Revolutionär Thomas Sankara, der 1987 einem Attentat zum Opfer fiel. Erst vor kurzer Zeit haben die Burkinabe den verhassten Nachfolger Blaise Compaoré zum Rücktritt gezwungen. Bikontine reist also auf einer räumlichen wie auf einer historischen Achse, er spricht mit Menschen und manchmal auch mit den Ahnen. Lucie Viver, die ihn dabei begleitet hat, erschließt mit ihrem Film ein Land und stellt einen beeindruckenden Mann vor.

Bert Rebhandl

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Toomas Beneath the Valley of the Wild Wolves

Animationsfilm
Kroatien,
Estland,
Frankreich
2019
18 Minuten
Untertitel: 
keine
Credits DOK Leipzig Logo
Chintis Lundgren, Draško Ivezić, Emmanuel-Alain Raynal, Pierre Baussaron
Chintis Lundgren
Terence Dunn
Chintis Lundgren
Chintis Lundgren, Draško Ivezić
Chintis Lundgren, Draško Ivezić, Darko Vidačković
Chintis Lundgren, Draško Ivezić
Pierre Yves Drapeau, Benoît Coallier
Toomas, ein attraktiver Wolf, dem so manch unmoralisches Angebot begegnet, eröffnet, nachdem er seinen Job verloren hat, einen Gigolo-Service. Nach zögerlichem Anfang floriert das Geschäft bald – sogar eine Filmanfrage lässt nicht lange auf sich warten. Das alles behält er für sich. Und tut es damit seiner Frau gleich, die anstelle von Yoga-Klassen einen Female-Empowerment-Guru namens Alexandra Horn-Eye aufsucht, der ihr über Juutub vorgeschlagen wurde. Allmählich kommt Bewegung in die Beziehung.

Carolin Weidner

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Vertigo

Dokumentarfilm
Frankreich
2018
52 Minuten
Untertitel: 
englische
Credits DOK Leipzig Logo
Colette Quesson (À Perte de Vue)
Nicole Zeizig
François Villevieille
Nicole Zeizig
Juliette Kempf
Bertrand Latouche, Luc Munier, Etienne Grisel, Olivier Perola
Nicole Zeizig
Frédéric Hamelin
„Issue de secours“. Notausgang. Zutritt verboten. Hochspannung. Was wäre wohl, wenn man die omnipräsenten Schilder in Zügen und auf Bahnhöfen als Zeichengeber und Wegweiser für das eigene Leben lesen würde? Was, wenn die vertraute Ansagestimme aus dem Bahnhofslautsprecher plötzlich statt des nächsten Zuges nach Paris oder Montpellier ansagte, dass die Abfahrt eines Geisterzuges in die Unendlichkeit verschoben sei? Und was, wenn sich Sternbilder in kitschige Kuss-Silhouetten verwandelten?

Die Produzentin Nicole Zeizig zeigt in ihrer zweiten eigenen Regiearbeit die hohe Kunst des filmischen Animismus durch die Poetisierung profaner Verhältnisse. Zutaten: eine in Echtzeit entstehende Computerscreen-Text-Chronik in der dritten Person, bei der sich immer wieder Buchstaben und Bedeutungen austauschen. Eine Depression. Ein Plot, der die Mechanismen unsymmetrischer Liebesbegegnungen zitierend aufgreift. Fotos von Bahnhöfen, Vorstädten und Baustellen. Sich schlängelnd durch Animationen tanzende Oberleitungen. Und ein Soundtrack, der das Rascheln der Computertastatur mit der Klangwelt des Bahnreisens und melancholischen musikalischen Fragmenten verwebt.

Silvia Hallensleben

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Internationales Programm
We the People Claudine Bories, Patrice Chagnard

Wie könnte es aussehen, wenn Bürgerinnen und Bürger wirklich gesellschaftlich mitreden? Das Dokument eines praktischen Experiments in Demokratie von unten – mit nachhaltigem Lernwert.

We the People

Dokumentarfilm
Frankreich
2019
102 Minuten
Untertitel: 
englische
Credits DOK Leipzig Logo
Patrick Sobelman, Catherine Bizern
Claudine Bories, Patrice Chagnard
Patrice Chagnard
Emeline Gendrot
Pierre Carrasco
2018 war der sechzigste Geburtstag der Fünften Französischen Republik. Während die Nationalversammlung zwischen rotem Plüsch, Marmor, Blattgold und Wortschnörkeln über eine Modernisierung der Verfassung debattierte, packten die Aktivisten der Gruppe „Les Lucioles du Doc“ etwas Ähnliches an, allerdings auf ganz andere Weise. Sie haben drei Gruppen von Menschen, die sonst in der Gesellschaft wenig zu sagen haben, zusammengebracht, um über ihre Wünsche an eine neue Verfassung zu diskutieren: männliche Strafgefangene, die Frauenvereinigung „Femmes Solidaires“ aus Villeneuve-Saint-Georges sowie Schülerinnen und Schüler eines Gymnasiums.

Der Austausch zwischen den Gruppen läuft aus technischen Gründen über kollektiv vorgeführte Videos und gestaltet sich solidarisch im Großen und konfliktreich im Detail. Erstes Ziel von „Nous le peuple“, so nennen sich die Beteiligten selbstbewusst, ist eine Anhörung ihrer Delegierten vor Abgeordneten der Nationalversammlung. Oder wäre die Enttäuschung vielleicht zu groß, wenn die Vorschläge dort wieder nur auf die Arroganz der Macht stießen? Der aus der Haltung teilnehmender Beobachtung gedrehte Film zeigt, wie es aussehen könnte: Macrons Motto von der „République en marche“, ernst und tätlich in Angriff genommen. Und er fragt, ob sich Teilhabe auch anders als mit den spektakulären Aktionen der Gelbwesten einfordern lässt.

Silvia Hallensleben

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Internationales Programm
Words of Bandits Jean Boiron Lajous

In den nebeligen Felsschluchten im italienisch-französischen Grenzland gibt es eine Gemeinschaft, die Widerstand leistet. Ein Film über das Ankommen, das Weiterkommen, das Sich-Näherkommen.

Words of Bandits

Dokumentarfilm
Frankreich
2019
90 Minuten
Untertitel: 
englische
deutsche
Credits DOK Leipzig Logo
Loïc Legrand
Jean Boiron Lajous
Raphael Hénard, N’dembo Ziavoula
Jean Boiron Lajous
Myriam Ayçager
Christine Dancausse, Aurélien Marsais, Hadrien Basch
Ohne Solidarität gäbe es schon lange keine Hoffnung mehr. Seit 2015 sind die Grenzen im italienisch-französischen Roya-Tal geschlossen. Vergeblich versuchen unzählige Flüchtlinge, das italienische Städtchen Ventimiglia Richtung Frankreich zu verlassen und werden immer wieder zurückgeschickt. Doch damit möchten sich die freigeistigen Einwohner dieser eigenwilligen Region nicht zufriedengeben. Gemeinsam stellen sie sich gegen das Gesetz, beherbergen junge Migrantinnen und Migranten, versorgen sie hinter dem Rücken der Polizei mit Brot – tun schlichtweg alles, um diesen Menschen eine Zukunft zu ermöglichen. In den nebeligen Felsschluchten, jenseits der großen europäischen Metropolen, gibt es also eine Gemeinschaft, die zusammenhält und einfach nur helfen möchte, Widerstand leistet – aus Liebe zu ihrer Heimat, aus Menschenliebe, aus dem solidarischen Glauben an eine Welt, in der wir friedlich zusammenleben können und für die es sich zu kämpfen lohnt. „Words of Bandits“ zeigt eine Oase der Hoffnung. Ein Film über das Ankommen und Weiterkommen und vor allem das Sich-Näherkommen.

Julia Weigl

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.