Filmarchiv

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Animationsfilm
Deutschland
2012
14 Minuten
Untertitel: 
_ohne Dialog / Untertitel
Credits DOK Leipzig Logo
Jürgen Schopper, Georg-Simon-Ohm Hochschule Nürnberg
Kate Haase
Verena Marisa Schmidt
Sebastian Hühnel
Kate Haase
Kate Haase, Sebastian Hühnel
Kate Haase, Sebastian Hühnel
Verena Marisa Schmidt
"½" ist eine kurze Animation über die Frage: Wie steht man auf, wenn man alles verloren hat, wofür es sich zu leben lohnt?

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

Achill

Animationsfilm
Deutschland
2012
9 Minuten
Untertitel: 
keine
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Hochschule für Film und Fernsehen (HFF) "Konrad Wolf"
Gudrun Krebitz
Marian Mentrup
Moana Vonstadl
Gudrun Krebitz
Gudrun Krebitz
Gudrun Krebitz
Marian Mentrup
Die ganze Aufregung liegt leider in der Unschärfe. Im flüchtigen Wahrnehmen und im blinden Rausch liegt das ganze Glück. Ich habe mir deswegen nie die Augen lasern lassen.

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Afternoon

Animationsfilm
Deutschland,
Polen
2012
3 Minuten
Untertitel: 
_ohne Dialog / Untertitel
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Izabela Plucinska
Michal Krajczok
Izabela Plucinska
Izabela Plucinska
Izablea Plucinska
Eine poetische Momentaufnahme aus dem Leben eines Paares, das nur noch nebeneinander her lebt und nicht mehr aufeinander achtet. Ein unerwarteter Vorfall bringt die Routine aus dem Tritt und das Paar einander wieder näher.

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AG Geige - Ein Amateurfilm

Dokumentarfilm
Deutschland
2012
80 Minuten
Untertitel: 
englische
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Carsten Gebhardt
Carsten Gebhardt
AG Geige
Thomas Beckmann, Ralf Glaser, Merle Jothe, Sirko Knüpfer, Beathe Kunath, Johannes Praus, Hendrik Reichel, Erik Wiesbaum, Lutz Zoglauer
Carsten Gebhardt
Eine elektrische Banane, ein Mammut im Garten, ein singender Fliegenpilz und der Synthe-Säuser – oder aber Avantgarde, Kult und Underground sind Begriffe, die für das Gesamtkunstwerk AG Geige aus Karl-Marx-Stadt stehen. 1986 gegründet, wurde die Band schnell zum Geheimtipp in den einschlägigen Klubs der DDR und schaffte es bis zum abrupten Ende 1993, sich nicht vereinnahmen zu lassen. Musik mit elektronischen Elementen, dadaistische Texte, ein monotoner Sprechgesang, kryptische oder bewusst alberne Kostüme und Masken auf der Bühne sowie der Einsatz von Malerei und Film – Multimedia, bevor man den Begriff kannte – prägten den Stil der AG Geige. Die konsequente Verweigerung von Sinn und die Inthronisierung des Absurden waren nicht nur Ausdruck des Lebensgefühls einer Generation, sondern in einem Land, wo noch die banalste Lebensäußerung als politisches Bekenntnis verstanden wurde, eine subversive Strategie.
Der Chemnitzer Carsten Gebhardt setzt ihr ein Denkmal, indem er Bandmitglieder befragt und in Collagen aus Musik und Super-8-Filmen die spezifische AG-Geige-Ästhetik aufleben lässt. Szene-Größen wie Ronald Galenza, Christoph Tannert und Lutz Schramm beschreiben das Konzept eines nur vordergründigen „Dilettantismus“ hinter dem sich „Profitum und gelebte Schrägheit“ verbargen. Insofern ist Gebhardts Werk ein würdiger „Amateurfilm“.
Die subversive Saat ist übrigens aufgegangen: Die Söhne zweier Bandmitglieder gründeten Kraftklub, den Kult von heute. Denn auch die AG Geige wollte nicht nach Berlin.

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Age 2013

Animationsfilm
Deutschland
2011
3 Minuten
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Medienwerkstatt Leipzig, MedienAKTIV 2011
Jannik, Clara, Elizabeth, Jenni, Michi
Zwei Mädchen finden eine Maschine, die sie älter macht, damit sie ins Kino und in die Disco gehen können.

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Deutscher Wettbewerb
Alleine Tanzen Biene Pilavci

Gewalt, Hass und Entfremdung bestimmten das Leben der türkischen Familie in Deutschland. Sehr persönliche Geschichte einer missglückten Migration und Versuch eines Neuanfangs

Alleine Tanzen

Dokumentarfilm
Deutschland
2012
98 Minuten
Untertitel: 
englische
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Max Milhahn, Telekult Film- und Medienproduktion GmbH
Biene Pilavci
Armin Dierolf
Biene Pilavci
Biene Pilavci
Daniel Engel
Auslöser für diese weitgreifende filmische Untersuchung war die Frage: „Können meine vier Geschwister und ich es schaffen, nach vielen hasserfüllten Jahren und Gewaltexzessen in unserer Familie, gute Beziehungen zu anderen Menschen aufzubauen, wenn es schon unsere Eltern nicht konnten und deren Eltern auch nicht?“
Mit ihrem Film "Alleine Tanzen" navigiert Birnur Pilavci sicher zwischen den Klippen gegensätzlicher Gewissheiten. Einerseits die Hypothek der Familie, in die wir hineingeboren werden und deren Last wir immer weiter zu tragen haben, andererseits die Freiheit, Entscheidungen für sich selbst (oder andere) nicht schicksalhaft, sondern dem eigenen Kompass folgend so oder so zu treffen. Oder: wie es der große deutsche Publizist und Exilschriftsteller Willy Haas formuliert hat: „Es gibt die Menschen, die Unrecht tun, weil sie selbst Unrecht erlitten haben (wie jeder). Und es gibt die, die nicht Unrecht tun, gerade, weil sie Unrecht erlitten haben.“ Mit zunehmender Dauer scheint es, dass "Alleine Tanzen" gar nicht geplant war, sondern den Beteiligten mehr oder weniger zugestoßen ist – ein Experiment mit offenem Ausgang. „Ob das gut ist“, so die Regisseurin, „wage ich zu bezweifeln, doch es musste wohl sein.“

– Ralph Eue

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Am Siel

Dokumentarfilm
Deutschland
1962
13 Minuten
Untertitel: 
keine
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Peter Nestler Filmproduktion, München
Peter Nestler, Kurt Ulrich
Kurt Ulrich, Peter Nestler
Peter Nestler, Kurt Ulrich
„Ich bin ein altes Siel, an dessen Ende ein Dorf liegt. Meine Geschichte ist von Wasser und Sand zermahlen.“ Kann ein Siel – ein Verbindungskanal zwischen Nordsee und Hafen – sprechen? Diese Frage beschäftigte 1962 die Gemüter und sorgte teils für Ablehnung des Films, der eine Landschaft und ihre Bewohner nicht aus der Sicht des allwissenden Erzählers, sondern eines Siels beschreibt. Bilder vom menschenleeren Strand, eine Fahrt durchs Dorf, verfallene Gemäuer, Porträtaufnahmen der Menschen. Reine Poesie. „Ich bin müde wie die geteerten Häuser.“
– Grit Lemke

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An das Morgengrauen

Animationsfilm
Deutschland
2011
4 Minuten
Untertitel: 
englische
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Mariola Brillowska
Jürgen Hall
Mariola Brillowska
Lola ist auf Liebesentzug. Um sich ersatzweise zu befriedigen, schneidet sie ihrem Vogel die Kehle durch, legt seinen ausgebluteten Körper ins Eisfach und missbraucht den Staubsauger sexuell.

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Internationales Programm
Anatomie des Weggehens Oliver Tataru

Eine Familie, die einst Rumänien verließ und in Deutschland nie ganz ankam. Ein Riss trennt die Generationen und ihre Erinnerungen. Versuch eines Abgleichs und einer Annäherung.

Anatomie des Weggehens

Dokumentarfilm
Deutschland
2012
73 Minuten
Untertitel: 
englische
Credits DOK Leipzig Logo
Oliver Tataru
Oliver Tataru
Simon Weber
Oliver Tataru
Oliver Tataru
Da war doch was? Nein, für Oliver Tatarus Vater nicht. Worüber sollte er mit seinem Sohn vor der Kamera reden? Doch der Regisseur gibt nicht auf. Als Kind lebte er nicht in Deutschland, sondern in Bukarest, Rumänien. Als Kind sah er auch keinen Grund, von dort wegzugehen. Seine Eltern hingegen sahen in Ceauşescus Rumänien keine Zukunft. Und dann war es halt beschlossen. Das Weggehen begann, es dauerte zwei Jahre. Ein quälender Abbruch, der nicht zum Aufbruch werden wollte und die Familienmitglieder zunehmend voneinander isolierte. Irgendwann war die halbe Wohnung aufgelöst: verscherbelt. Und da sollte nichts gewesen sein?
Der Sohn will wissen, warum ihm eine Zukunft in seiner Heimat verwehrt blieb. Er konfrontiert seine Eltern, befragt sie getrennt voneinander. Trotzig wie ein Kind reagiert er auf ihre Weigerung, an dieser Wiederaufbereitung von Gefühlen mitzuwirken. Mitten im Interview verliert seine Mutter die Fassung darüber, dass ihr Sohn anscheinend immer noch nicht begreifen will, wie die Wirklichkeit im damaligen Bukarest aussah: „wie Hiroshima“.
Zum Erinnerungsabgleich fährt Tataru zurück in seine Heimatstadt. Er findet poetische Bilder der Verlassenheit, jenes Grau der Bukarester Fassaden, das er einst als samten empfand, Risse in den Mauern, so groß wie der Erinnerungsriss, der quer durch seine Familie verläuft. Doch in den subjektiven Bildern liegt schon der Kitt. Alte Verletzungen und Ängste fügen sich zusammen zu einem Familienbild, ein Puzzle voller Spannung und Emotionen.
– Lars Meyer

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Deutscher Wettbewerb
And Who Taught You to Drive Andrea Thiele

Eine Deutsche in Mumbai, ein Amerikaner in Tokio und eine Koreanerin in München versuchen verzweifelt, den Führerschein zu erlangen. Beim Auto hört die Globalisierung eben auf.

And Who Taught You to Drive

Dokumentarfilm
Deutschland
2012
90 Minuten
Untertitel: 
deutsche
Credits DOK Leipzig Logo
Stefan Kloos, Kloos & Co. Medien GmbH
Andrea Thiele
Michaela Kay, Hauke Kliem
Sebastian Bäumler
Christoph Senn, Ulf Albert
Lia Jaspers
Marcial Kuchelmeister
Mirela, Mitte 30, steht an einer viel befahrenen Straße in der Millionenmetropole Mumbai und flucht. Wieder einmal hat die Deutsche ein Auto mit Fahrer gebucht, um Geschäftstermine wahrzunehmen. Und wieder einmal streikt das Auto und der Fahrer spricht kaum Englisch. Der US-Amerikaner Jake versucht, den öffentlichen Nahverkehr in Tokio zu ergründen und zwängt sich mit Rucksack in eine der überfüllten U-Bahnen. Die Studentin Hye-Won lebt mit ihrem Mann und kleinen Sohn in München. Die Süd-Koreanerin hat den Traum, mobil zu sein. Alle drei Protagonisten beschließen, einen Führerschein zu machen, um sich selbstständig mit dem Auto durch ihre Wahlheimat bewegen zu können.
Die Filmemacherinnen begleiten die drei während ihrer Fahrstunden und zeigen Szenen aus ihrem Alltag, in denen die kulturellen Unterschiede besonders deutlich hervortreten. Die Situationen mit den Fahrlehrern sind manchmal urkomisch, aber wir sehen auch die Verzweiflung und das Fremdsein fern der Heimat. Wir leben zwar in einer globalisierten Welt, aber der Film führt uns exemplarisch vor, wie tief jeder von uns durch seine Kultur geprägt ist und diese nicht einfach ablegen kann. In einer fremden Kultur sich auf die Fahrprüfung vorzubereiten, scheint genau so schwierig wie das Lernen einer anderen Sprache. Beim Autofahren hört die Globalisierung eben auf.
– Antje Stamer

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Animal Farm

Animationsfilm
Deutschland
2012
5 Minuten
Untertitel: 
_ohne Dialog / Untertitel
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Constanze Engel
Constanze Engel
Crepes Sucette
Constanze Engel
Constanze Engel
Constanze Engel
Constanze Engel, Eric Seehof
Eric Seehof
In diesem Musikvideo für die Band Crepes Sucette jagen sich zwölf Tiere durch die zwölf Molltonarten des Quintenzirkels. Das Besondere an dieser lustigen Jagd: Das gesamte Set ist aus Wolle.

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Internationales Programm
Arbeit Heimat Opel Ulrike Franke, Michael Loeken

Lehrlinge im Bochumer Opel-Werk, begleitet durch die Ausbildung: Bohren, Büffeln, Fräsen, Schwitzen, alles geben, Opelaner sein – in Zeiten von Stellenabbau und Werkschließungen.

Arbeit Heimat Opel

Dokumentarfilm
Deutschland
2012
90 Minuten
Untertitel: 
keine
Credits DOK Leipzig Logo
Ulrike Franke, Filmproduktion Loeken Franke
Ulrike Franke, Michael Loeken
Jörg Adams, Michael Loeken, Reinhard Köcher, Dieter Stürmer
Bert Schmidt
Ulrike Franke, Michael Loeken
Filipp Forberg, Axel Schmidt
Dem deutschen Auto vertraut die Welt, „Made in Germany“ gilt als Garant soliden Handwerks. Das hat viel mit dem weltweit einzigartigen System der Lehrlingsausbildung, das auf eine jahrhundertealte Tradition zurückblickt, zu tun. Wie aber ist es heute Lehrling zu sein, noch dazu in einem Flaggschiff der deutschen Autoindustrie?
Ulrike Franke und Michael Loeken begleiten sechs 16- bis 19jährige, die 2009 ihre Ausbildung zum Industriemechaniker im Bochumer Opel-Werk beginnen, und ihren Lehrmeister. Sie sind dabei, wenn die Jungs das erste Mal die Opel-Hemden überstreifen, an Bohrmaschine und Drehbank schwitzen, zum hundertsten Mal nachmessen, verzweifeln, es Herrn Kranz wieder nicht recht machen können, in der Gewerkschaftsversammlung gelangweilt mit dem Handy spielen und vor der Prüfung urplötzlich alle Coolness verlieren. Immer noch gilt, dass Lehrjahre keine Herrenjahre sind, und doch ist etwas anders: Denn die Bilder vom – konsequent nur im Werk gefilmten – Arbeitsalltag der Jungen konfrontieren Loeken/Franke mit News über drohenden Stellenabbau bei Opel. Eherne Grundsätze und vorgeprägte Identitäten – Ich bin Opelaner, und Opel gehört zum Ruhrgebiet wie Schalke – sind im Auf und Ab der Börsenkurse ins Wanken geraten. In einer Phase des Übergangs von Schule und Elternhaus ins Arbeitsleben entwickelt jeder der Lehrlinge eine andere Strategie, mit der Unsicherheit umzugehen. Denn alles könnte vorbei sein, bevor es begonnen hat. Für 2016 wurde die Aufgabe des Standorts Bochum angekündigt.
– Grit Lemke

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Aufsätze

Dokumentarfilm
Deutschland
1963
11 Minuten
Untertitel: 
keine
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Peter Nestler Filmproduktion, München
Peter Nestler, Kurt Ulrich
Kurt Ulrich, Peter Nestler
Peter Nestler
Peter Nestler
Der Alltag von Kindern im Berner Oberland in von ihnen verfassten und verlesenen Aufsätzen und schlichten Beobachtungen. Der Film entstand in nur vier Tagen, gemeinsam mit den Kindern und ihrer Lehrerin („Unsere Lehrerin ist eine schöne“). Der Schulweg im Schnee, das Klassenzimmer mit dem Ofen, in dem ein Kind das Feuer entfacht, Schreiben auf Schiefertafeln, blank gescheuerte Schulbänke, Zeichnungen der Kinder. Nur scheinbar naiv ist der Blick auf das harte Leben der Bergbauern: In der Konzentration auf das Wesentliche, auf Details, die vielleicht nur dem Kinderauge sichtbar sind, erscheint die Realität gleichsam magisch entrückt.
– Grit Lemke

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Ballast

Animationsfilm
Deutschland
2012
5 Minuten
Untertitel: 
_ohne Dialog / Untertitel
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Jenny Alten
Jost Althoff
Gregor Bonse
Florian Lampersberger
Nari Kim, Marlene Assmann
Jost Althoff, Joris Spreer, Jakob Weyde
Jost Althoff
Gregor Bonse
Kummer ist nicht Teil meines Verstands – er ist Teil meines Kopfes.

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Beerland

Dokumentarfilm
Deutschland
2011
85 Minuten
Untertitel: 
deutsche
Credits DOK Leipzig Logo
Olaf Jacobs, Hoferichter & Jacobs GmbH
Matt Sweetwood
Eike Hosenfeld, Moritz Denis, Tim Stanzel
Thomas Lütz, Axel Schneppat
Stefan Buschner, Markus Stein
Makks Moond
Matt Sweetwood
Robert F. Kellner, Raimund von Scheibner

Ein Amerikaner, der sich nach zehn Jahren in Deutschland immer noch fremd fühlt, möchte die Deutschen erkunden. Wo wäre dieses Volk mehr bei sich als am Stammtisch? Und hat nicht schon Tacitus das Trinkverhalten der alten Germanen beschrieben? So begibt sich der Fremde auf Expedition ins Bier-Land. Hinter dieser Rahmenerzählung verbirgt sich das bewährte Konzept der dichten Beschreibung aus der amerikanischen Cultural Anthropology: eine Kultur anhand eines Phänomens oder Rituals zu „lesen“ wie einen Text. Der Selfmade-Ethnologe Matt Sweetwood zelebriert es im Selbstversuch als eine Art Michael Moore der angewandten Bierforschung. Dies führt ihn vom Oktoberfest auf geheimnisvolle „Bierpfade“, in eine Berliner Eckkneipe ebenso wie auf den Kölner Karneval und zu einem Bierkriegs-Spektakel, in eine Privatbrauerei, wie zur Krönung einer Bierkönigin und schließlich gar in eine Schützengilde. Munter bewegt er sich durch die Republik, die deutsche Geschichte und filmische Formen vom Road Movie, der Komödie und Reportage bis hin zur Animation. Er begegnet jeder Menge Tradition, Merkwürdigkeiten und Mummenschanz, mitunter auch dem sprichwörtlich hässlichen Deutschen, dumpf grölend und voll Fremdenhass – meist aber liebenswürdigen Zeitgenossen, die dem Fremden gern erklären, was die einzig wahre Art des Anstoßens ist. Sichtbar wird eine Volkskultur mit Beharrungsvermögen und tatsächlich so etwas wie deutsche Identität. Ja, auch im Bier steckt Wahrheit. – Grit Lemke


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Belly Button

Animationsfilm
Deutschland
2011
10 Minuten
Untertitel: 
_ohne Dialog / Untertitel
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Kunsthochschule für Medien Köln
Pauline Flory
Alexander Zlamal
Pauline Flory
Pauline Flory
Pauline Flory
Alexander Zlamal
Pinguine haben keinen Bauchnabel – oder? Ein kleiner Pinguin geht auf eine Reise durch Definitionen, Buchstaben, Symbole und Bilder… Auf dem Weg versucht er, mehr über sich selbst zu erfahren.

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