Filmarchiv

Countries (Film Archive)

Hunger in Deutschland

Dokumentarfilm
Deutschland,
Sowjetunion
1924
29 Minuten
Untertitel: 
Russiche Zwischentitel

Credits DOK Leipzig Logo

Studiya Meshrabpom
Schon wieder Hunger in Deutschland. Bald nach dem Weltkrieg droht erneut eine Katastrophe: Rasende Geldentwertung, Schlangestehen für einen Laib Brot, Elendsquartiere. Menschenmassen sammeln sich zu Protesten, Aktionen der Internationalen Arbeiterhilfe, eigentlich für die Sowjetunion gedacht, laufen jetzt auch in Deutschland an. Statistiken und Animationen erläutern Gründe und Ausmaß der Not. Arbeiterräte tagen in Dresden, es folgen Demonstrationen der Schwarzen Hundertschaften gegen den Faschismus. Stolz kann Willi Münzenberg auf dem IAH-Weltkongress 1923 in Berlin auf die Erfolge zurückblicken. Die programmatische deutsch-russische Koproduktion galt als verloren, bis im Archiv in Krasnogorsk eine russischer Fassung gefunden wurde.
– Alexander Schwarz

Im Schatten der Weltstadt

Dokumentarfilm
Deutschland
1930
16 Minuten
Untertitel: 
Deutsche Zwischentitel

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Studiya Meshrabpom
Albrecht V. Blum
Der mit Tempo und Gespür für Pointen geschnittene Kompilationsfilm koppelt zeitgenössisches Dokumentarfilmmaterial. Heute sind besonders die Berliner Milieuszenen interessant, die hier auch für die unmenschlichen Lebensbedingungen in den Arbeitervierteln anderer Weltstädte stehen.
– Günter Agde

Rote Pfingsten

Dokumentarfilm
Deutschland
1928
21 Minuten
Untertitel: 
Deutsche Zwischentitel

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Studiya Meshrabpom
Carl Junghans
Jährlich zu Pfingsten traf sich Ende der 1930er Jahre der Rote Frontkämpferbund (RFB), eine militärisch organisierte Abteilung der KPD, uniformiert und mit revolutionären Losungen, aber ohne Waffen. Vor allem sollten diese Demonstrationen dazu dienen, die Kampfbereitschaft des deutschen Proletariats öffentlich zu bekunden. Der Film berichtet vom vierten Reichstreffen des RFB zu Pfingsten 1928 in Berlin.
– Günter Agde

Sprengt die Ketten

Dokumentarfilm
Deutschland,
Sowjetunion
1929
29 Minuten
Untertitel: 
Russiche Zwischentitel

Credits DOK Leipzig Logo

Studiya Meshrabpom
Tatyana Lukashevich, Albrecht V. Blum (deutsche Fassung)
Ein leidenschaftlicher Appell als Werbefilm, den die Rote Hilfe (MOPR), eine Partnerorganisation von Meschrabpom, zur internationalen Unterstützung linker Strafgefangener in Auftrag gegeben hatte. Effektvoll kompiliert er zeitgenössische Dokumentarfilmaufnahmen mit Ausschnitten aus Spielfilmen wie Wsewolod Pudowkins „Konez Sankt-Peterburga“ („Das Ende von St. Petersburg“, UdSSR 1927).
– Günter Agde