Filmarchiv

1813 – Gott mit uns

Animationsfilm
Deutschland
2013
3 Minuten
Credits DOK Leipzig Logo
Sandra Strauß
Schwarwel
Ludwig van Beethoven
Thomas Reichl
Schwarwel, Dirk Reddig
Schwarwel
Maik Hartung
Im Oktober 1813 fand bei Leipzig die Entscheidungsschlacht der Befreiungskriege gegen die napoleonische Fremdherrschaft – die Völkerschlacht – statt. Von den rund 600.000 in die Schlacht geführten Soldaten aus über einem Dutzend Völkern wurden mehr als 92.000 getötet oder verwundet. Viele weitere Opfer unter der Leipziger Zivilbevölkerung forderte eine der Schlacht folgende Typhus-Epidemie. Der vollanimierte Film des gebürtigen Leipziger Comiczeichners Schwarwel handelt von diesen Opfern, vom Krieg, von Zerstörung und Leid. „1813 – Gott mit uns“ ist ein Film für das Miteinander.

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

Abdullah

Animadok
Deutschland
2013
9 Minuten
Untertitel: 
englische
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Holger Lochau
Jakob Besuch
Oleg Hollmann
Jakob Besuch
Jakob Besuch
„Er heißt Abdullah“, sagt der Arzt im Krankenhaus zur Mutter, nachdem ihr Sohn eine Psychose erlitten hat. Zum ersten Mal in seinem Leben hat Abdullah das Gefühl, als eigenständiger Mensch wahrgenommen zu werden. Ein Film über Vorurteile, erzählt von Abdullah selbst.

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Amen!

Animationsfilm
Deutschland
2012
5 Minuten
Untertitel: 
keine
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Moritz Mayerhofer, Bettina Morlock
Moritz Mayerhofer
Wilhelm Stegmeier
Assen Semov
Moritz Mayerhofer
Damir Simovski, Mai Nguyen, Ania Plocica, Karl Krause
Moritz Mayerhofer
Dominik Avenwedde
Was würde Gott tun, wenn er sehen könnte, wie sein Wort von den Menschen verkündet wird? Eine schwarzhumorige Parabel über einen Pfarrer, der bei der Predigt für seinen letzten Gast komplett über das Ziel hinausschießt.

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An Adventurous Afternoon

Animationsfilm
Deutschland
2013
6 Minuten
Untertitel: 
englische
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Ines Christine Geisser
Ines Christine Geisser, Kirsten Carina Geisser
The Giant Fox & William Honda Group
Ines Christine Geisser, Kirsten Carina Geisser
Ines Christine Geisser
Ines Christine Geisser, Kirsten Carina Geisser, Michel Esselbrügge
Ines Christine Geisser, Kirsten Carina Geisser
Jan Kristian Fuchs, Karl Ingo Willam
Eigentlich wollten Giant Fox und William Honda nur einen Kaffee zusammen trinken, aber der Nachmittag wird abenteuerlicher als geplant.

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Animation Circus

Animationsfilm
Deutschland
2013
7 Minuten

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Deutscher Wettbewerb
Art War Marco Wilms

Kunst ist Waffe! Graffitis an den Wänden von Kairo als Medium des Aufstands, ägyptische Underground-Künstler als Chronisten der Ereignisse. Furioser Trip durch Farben und Rhythmen.

Art War

Dokumentarfilm
Deutschland
2013
87 Minuten
Untertitel: 
deutsche
englische
Credits DOK Leipzig Logo
Marlen Burghardt, Marco Wilms
Marco Wilms
Ramy Essam, Bosaina and Wetrobots, Tonbüro Berlin
Marco Wilms, Abdelrhman Zin Eldin, Emanuele Ira, Bashir Mohamed Wagih, Ali Khaled
Stephan Talneau
Mohamed Khaled
Marco Wilms
Bildung DOK Leipzig Logo

Altersempfehlung: ab 14 Jahren 
Klassenstufen: 9-13

Themen: Protest, Kunst, Demokratie, Meinungsfreiheit, Medien, Graffiti 
Unterrichtsfächer: Gemeinschaftskunde/Ethik, Politik, Geschichte, Religion, Deutsch

Zum Inhalt

ART WAR wirft einen Blick auf die jungen Künstler und Aktivisten, die den Arabischen Frühling geprägt und mitgestaltet haben. Wir lernen Menschen kennen, die mit rebellischer Musik, haushohen Graffitis und anderen künstlerischen Mitteln Aufklärung betreiben und versuchen, ihre Revolution vor dem Untergang zu retten.

Der Film begleitet die revolutionären Künstler seit der Zeit der Euphorie im Jahr 2011 bis zum Fall Mursis und der Muslimbrüder. Er beschreibt die Explosion der Kreativität nach dem Sturz Mubaraks und zeigt, wie die Künstler lernten, ihre Kunst als Waffe im Kampf für die unvollendete Revolution zu nutzen. Dabei beziehen sich die jungen Graffiti-Künstler, Grafikdesigner, Maler und Schriftsteller überraschend oft auf die antiken Wurzeln der ägyptischen Kunst und zeigen damit, dass ihr Protest tief in der ägyptischen Kultur verankert ist.

Kunst ist Waffe! In Kairo gilt die Losung immer noch. Nach 30 Jahren Autokratie wurde Präsident Mubarak von seinem Volk hinweggefegt. Nun gehört die Straße ihnen, den jungen Rebellierenden und Künstlern. Die Graffitisprayer und Maler bringen die Wände zum Sprechen. Sie erzählen in blutverschmierten Porträts von den Tagen des Kampfes, in wilden Collagen von der Zeit der Anarchie, in obszönen Darstellungen von den Befreiungsversuchen aus unterdrückter Sexualität. Wände werden zu Chronisten der sich überstürzenden Ereignisse. Elektropop und Rap liefern den aufwühlenden Soundtrack dazu. Der Euphorie folgen Übermalungen und Zerstörungen. Sniper sind am Werk und zielen auf die Augen der Demonstrierenden. So wenig gefällig die Underground-Kunst ist, die provozieren will und etwas wagt, so wenig romantisch ist diese Revolution. Regisseur Marco Wilms schlägt in einer Episode den Bogen zu den historischen Wandmalereien bis ins Zeitalter der Pharaonen. In einem Land, wo die Analphabetenrate hoch ist, avanciert eine solche Tradition zum probaten Medium des Aufstands. „Art War“ zeigt den gefährlichen Tanz auf dem Vulkan in einem furiosen Parforceritt durch die letzten zwei Jahre der permanenten und radikalen Umbrüche als einen Trip, der von den Farben und Rhythmen der ägyptischen Maler und Musiker vorangetrieben wird.



Cornelia Klauß





Lobende Erwähnung im Deutschen Wettbewerb Dokumentarfilm 2013


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Augen zu

Animadok
Deutschland
2012
6 Minuten
Untertitel: 
englische
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Holger Lochau, Milena Thomsen, Thomas Bergmann
Anna “Samo” Bergmann
Milan Jurij Viebeg, Ruben Fischer
Anna “Samo” Bergmann
Christoph de la Chevallerie
Kinder bringen uns immer wieder zum Staunen: mit unerhörter Neugierde, Fantasie und ganz eigenen logischen Schlüssen. Diese Unmittelbarkeit macht auch vor Tabus nicht Halt. Über den Tod wird zwar wenig geredet, trotzdem wissen Kinder darüber Bescheid. Jeder kann sterben. Auch ihre Eltern. Sogar sie selber.

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Retrospektive
Berlin, 2. Juni 1967 Thomas Giefer, Hans-Rüdiger Minow

Filmaufnahmen der Proteste gegen den Westberlin-Besuch von Mohammad Reza Schah Pahlavi Schahanschah, die mit Karl-Heinz Kurras' Mordschüssen auf Benno Ohnesorg endeten. Ein zentrales Werk für...

Berlin, 2. Juni 1967

Dokumentarfilm
Deutschland
1967
46 Minuten
Credits DOK Leipzig Logo
Thomas Giefer, Hans-Rüdiger Minow
Skip Norman
Thomas Giefer, Hans-Rüdiger Minow
Filmaufnahmen der Proteste gegen den Westberlin-Besuch von Mohammad Reza Schah Pahlavi Schahanschah, die mit Karl-Heinz Kurras' Mordschüssen auf Benno Ohnesorg endeten. Ein zentrales Werk für das Verständnis all dessen, was sich danach in der BRD an Widerstandspotenzialen entwickelte.

Olaf Möller

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Animadok
Beyond Bytes Florian Köhne, Maral Pourkazemi

Im Iran gibt es für Privatnutzer nur quälend langsame Internetverbindungen, und die Netzanbieter werden gezwungen werden, das Internet zu filtern und tausende Webseiten zu sperren ...

Beyond Bytes

Animadok
Deutschland
2013
3 Minuten
Untertitel: 
englische
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Maral Pourkazemi, Florian Köhne
Florian Köhne, Maral Pourkazemi
Albrecht Schrader
Florian Köhne
Maral Pourkazemi, Florian Köhne, Bronwen Robertson
Florian Köhne, Hannes Hoepfner
Im Iran gibt es für Privatnutzer nur quälend langsame Internetverbindungen und die Netzanbieter werden gezwungen, das Internet zu filtern und Tausende Webseiten zu sperren. Irans neue Internetgesetzgebung ist vage und widersinnig und wird benutzt, um harte Strafen für Computernutzer zu verhängen. Es gibt jedoch Iraner, die mit Hilfe der Technik aus diesem „halal“-Netz ausbrechen. Eine animierte Infografik über das iranische Internet.

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Beyond the Wave

Dokumentarfilm
Deutschland,
Japan
2013
83 Minuten
Untertitel: 
englische
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Gregor Streiber
Kyoko Miyake
Shigeru Umebayashi
Kozo Natsuumi, Shai Levy
Joby Gee
Kyoko Miyake
Dominik Raetz, Tsukada Dai
Eingestürzte Hausdächer, zerbrochene Fensterscheiben, vertrocknete Pflanzen, tote Tiere – ein ausgestorbener Ort. In einem Lebensmittelladen findet man beinahe alles noch so vor, wie an einem Tag im März 2011. Die wenigen Menschen, die zu sehen sind, tragen weiße Papieranzüge mit Mundschutz. Es sind jene, die an diesem Tag im März ihren Lebensraum verloren haben. Eine von ihnen ist Tante Kuniko. „Es ist nur natürlich, neue Energiequellen zu suchen.“ Mit diesen Worten wurde einst der Bau des Atomkraftwerkes in der mittlerweile toten Gegend beworben. Dass dieser Satz nach der Katastrophe von Fukushima zum Leitmotiv unserer Zukunft werden sollte, demonstriert uns „Beyond the Wave“ auf eine sehr besondere Weise. Zwischen der Trauer um den Verlust der Vergangenheit und der Hoffnung auf eine persönliche Perspektive müssen sich die Protagonisten in der zerstörten Heimat, diesem Niemandsland, das viele längst verlassen haben, neu definieren. Kyoko Miyake zeigt uns nicht zuletzt durch ihren persönlichen Kommentar, wie unter den verbleibenden Japanern ein eher untypisches, wenn auch zornfreies Aufbegehren entsteht, und wie nicht nur ihre geschäftstüchtige Tante den unablässigen Versuch unternimmt, sich gegen alle Vorurteile und frei nach dem Motto „I cannot let this disaster ruin all my efforts“ den Sinn ihres Lebens zurückzuerobern.

Claudia Lehmann

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Kids DOK
Bhavini – Ich will nur tanzen! André Hörmann

Aus einem Slum in Mumbai träumt sich die kleine Bhavini hinaus in eine Karriere als Tänzerin. Immerzu übt sie die Schritte der klassischen indischen Technik, immerzu bettelt sie ihre Mutter, Unterricht bei einer berühmten Lehrerin nehmen zu dürfen. ...

Bhavini – Ich will nur tanzen!

Dokumentarfilm
Deutschland
2013
15 Minuten
Untertitel: 
englische
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Heike Kunze, Max Milhahn
André Hörmann
Florian Foest
Marc Accensi
André Hörmann
Kevin Pinto
Aus einem Slum in Mumbai träumt sich die kleine Bhavini hinaus in eine Karriere als Tänzerin. Immerzu übt sie die Schritte der klassischen indischen Technik, immerzu bettelt sie ihre Mutter an, Unterricht bei einer berühmten Lehrerin nehmen zu dürfen. Doch das ist teuer, und seit dem Tod des Vaters reicht das Geld kaum zum Leben. Also beginnt Bhavini, im Kosmetikstudio ihrer Mutter zu arbeiten. Aber eine weitere Hürde ist zu nehmen: die Aufnahmeprüfung …
In einem weiteren Teil seiner Serie über Kinder in Megacitys stellt André Hörmann wieder nicht einfach das Leben fremder Kinder vor, sondern geht der Frage nach, was es heißt, für seine Träume zu leben.

Grit Lemke

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Bianca läuft …

Dokumentarfilm
Österreich,
Deutschland
2013
83 Minuten
Untertitel: 
keine
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Tina Bara
Tina Bara
Bianca Maria Samer
Tina Bara
Tina Bara, Oliver Brodt
Tina Bara
Tina Bara, Oliver Brodt
Bianca, eine junge Frau, die im österreichischen Burgenland lebt, gibt viele Rätsel auf. Sie ist eine passionierte Läuferin, aber im Gehen versagen ihr die Beine den Dienst. Sie ist eine hochbegabte Malerin und entwirft, fotorealistisch genau, immer wieder neue Abbilder ihrer selbst, die sie durchbohrt, genagelt, geritzt, in wallenden Kleidern oder gefesselt an ihre Sportschuhe zeigen. Stets mit einem Lächeln im alterslosen Gesicht erzählt sie von ihren Krankheiten, den in immer kürzeren Abständen auftauchenden Zusammenbrüchen und der Sammelleidenschaft für tote Tiere.
Die Fotografin und Filmemacherin Tina Bara respektiert den Kokon ihrer Protagonistin. Sie lässt die Gemälde sprechen, in denen sich grausame Hinweise auf Selbstzerstörung und Selbsthass finden, die danach schreien, der Sache auf den Grund zu gehen. Dabei ist „Bianca läuft …“ ein ganz stiller Film, dessen Stärke in der Verunsicherung liegt. Die Regisseurin erhebt in diesem Debüt den Prozess der tastenden Annäherung und ihre eigenen Zweifel zum dramaturgischen Prinzip und schafft dadurch eine für Interpretationen offene Struktur. Die Begegnungen mit Bianca führen einen auf unsicheres Terrain – weder sie noch der Film geben Halt.

Cornelia Klauß

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Blaubeeren – Cerne jagody

Dokumentarfilm
Deutschland
2013
15 Minuten
Untertitel: 
englische
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Maja Nagel, Julius Günzel, Filmpunktart
Maja Nagel, Julius Günzel
Falk Joost
Julius Günzel
Julius Günzel, Maja Nagel
Maja Nagel, Julius Günzel
Frieder Zimmerman
Ein poetischer Dokumentarfilm über das Blaubeersammeln und das Verschwinden einer ganzen Region. Er erzählt die Geschichte von Edith und Christian Penk sowie dem Dorf Rohde, das inmitten der Muskauer Heide, einem Naturpark in der Lausitz, liegt. Die Menschen dieses Landstriches leben seit jeher im Einklang mit der Natur und ihren sorbischen Traditionen. Doch nach und nach verschwinden die Wälder durch den Braunkohletagebau und mit ihnen die Dörfer und Menschen.

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Blumengruß

Animationsfilm
Deutschland
2012
3 Minuten

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Boles

Animationsfilm
Deutschland,
Slowenien
2013
13 Minuten
Untertitel: 
englische
deutsche
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Špela Čadež
Špela Čadež
Tomaž Grom
Michael Jörg
Thomas Schmidl
Oliver Throm
Gregor Zorc, Špela Čadež
Johanna Herr
Filip wohnt neben Tereza. Er ist ein Schriftsteller mit Schreibblockade, sie eine gealterte Prostituierte. Die beiden haben nicht viel gemeinsam, außer der Wand zwischen ihren Wohnungen. Eines Tages jedoch bittet Tereza den Nachbarn, einen Brief an ihren Verlobten zu schreiben. Doch dabei soll es nicht bleiben.



Ausgezeichnet mit der Goldenen Taube im Internationalen Wettbewerb Animationsfilm 2013

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Neue Deutsche Animation
Concerning Dinosaurs Florian Köhne

Niemand hat sie je gesehen: die Dinosaurier. Als Gegenstand von Wissenschaft und Popkultur entspringen sie der Vorstellungskraft von Künstlern, Illustratoren und...

Concerning Dinosaurs

Animadok
Deutschland
2012
6 Minuten
Untertitel: 
englische
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Florian Köhne
Florian Köhne
Hannes Hoepfner
Manuel Ernst, Sias van Zyl, Mark Kempken
Florian Köhne
Florian Köhne, Amrei Andrasch, Jakob Weiß, Arthur Buliz
Florian Köhne
Hannes Hoepfner
Niemand hat sie je gesehen: die Dinosaurier. Als Gegenstand von Wissenschaft und Popkultur entspringen sie der Vorstellungskraft von Künstlern, Illustratoren und Filmemachern. Mit Mitteln der modernen Infografik und des klassischen Monsterfilms ist dieser No-Budget-Abschlussfilm eine witzige Annäherung an das Phänomen Dinosaurier als kulturelles Konstrukt.

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