Filmarchiv

Jahr

Countries (Film Archive)

#resistayol

Dokumentarfilm
Deutschland,
Türkei
2016
56 Minuten
Untertitel: 
englische
Credits DOK Leipzig Logo
Rüzgâr Buşki
Rüzgâr Buşki
Gizem Oruç
Zara Zandieh
Rüzgâr Buşki
Fehmican Gözüm
Senem Donatan, Rüzgâr Buşki
Ulaş P. Dutlu, Gizem Oruç
Im Sommer 2013 war Rüzgâr Buşki auf dem Weg nach Istanbul, um einen Dokumentarfilm über seine enge Freundin Şevval zu drehen, eine trans-LGBTI-Aktivistin. Was er nicht wusste war, dass sein Besuch mit den Protesten im Gezi-Park zusammenfallen sollte, einer der größten Demonstrationen in der Geschichte der Türkei. Zwangsläufig verschob sich angesichts der Ereignisse auch der Fokus des Films und wir werden ebenso wie Şevval Teil dieser Wendung. Übermütig und verschmitzt zeigt uns „#resistayol“ einen magischen Moment im Leben Tausender Menschen und gibt uns ein besseres Gespür für den Beitrag der LGBTI-Community zur Menschenrechtsbewegung in der Türkei.

Özge Calafato

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

Remake, Remix, Rip-Off. About Copy Culture & Turkish Pop Cinema

Dokumentarfilm
Deutschland,
Türkei
2014
96 Minuten
Untertitel: 
englische
Credits DOK Leipzig Logo
Jochen Laube
Cem Kaya
Meryem Yavuz, Tan Kurttekin
Cem Kaya
Cem Kaya
Gözen Atila, Özkan Coşgun, Emrah Yıldırım, Gökhan Kırtaş, Orçin Inceoğlu
Eine der umfassendsten und unterhaltsamsten Bestandsaufnahmen zur türkischen Yesilçam-Filmindustrie der 1960er und 70er Jahre, die damals bis zu 350 Filme pro Jahr produzierte. „Remake, Remix, Rip-Off“ wirft einen Blick auf die faszinierende Ära billiger Remakes und verblüffender Adaptionen, die sich über jede Vorstellung von Originalität und Urheberrecht hinwegsetzten und immer eiligst auf den Markt geworfen wurden, um den Bedarf leidenschaftlicher Kinogänger im ganzen Land zu befriedigen. Das Ergebnis ist ein Mischmasch von abgekupferten Varianten der immer gleichen Storyboards und türkischen Versionen amerikanischer Blockbuster.

Der Film zollt jenen Enthusiasten Tribut, die absurdeste Umstände mit Pragmatismus und Einfallsreichtum ertrugen – aus Liebe zum Kino.

Özge Calafato

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.