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DEFA Matinee
Östliche Landschaft Eduard Schreiber

Wozu Worte, wenn symbolische Bildelemente für sich sprechen? Der Kurzfilm zeigt, wie sich zahlreiche Ostdeutsche nach der Wende ihrer durchlebten Geschichte entledigen.

Östliche Landschaft

Dokumentarfilm
Deutschland
1991
13 Minuten
Untertitel: 
_ohne Dialog / Untertitel
Credits DOK Leipzig Logo
DEFA-Studio für Dokumentarfilme
Eduard Schreiber
Thomas Klemm
Sebastian Richter
Ingeborg Marszalek
Rolf Richter
Henner Golz
Wozu Worte, wenn symbolische Bildelemente für sich sprechen? Der Kurzfilm zeigt, wie sich zahlreiche Ostdeutsche nach der Wende ihrer durchlebten Geschichte entledigen. Auf einer Müllkippe bei Berlin kristallisiert sich Zeitgeschehen: ein Fundort „historischer“ Reliquien aus sozialistischen Zeiten, die man für die heraufziehende Ära nicht mehr brauchen kann, Gegenstände, die mit dem Ende eines Staates ihren Gebrauchswert verloren haben.

Die beinahe unwirkliche filmische Form liegt wie ein verstörender Filter, wie das Narrativ eines verfehlten Traums über dem Gezeigten. In dieser Landschaft der Desillusion ist noch immer – oder vielleicht mit Abstand wieder – Raum für Poesie.

Nicolas Rossi

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

DEFA Matinee
Zone M Eduard Schreiber

Moljobka – ein Dorf im Ural. Scheinbar unerklärliche Phänomene sind hier zu beobachten. Die 465 Einwohner kämpfen ums nackte Überleben und nehmen zu Aberglauben und Scharlatanerie Zuflucht.

Zone M

Dokumentarfilm
Deutschland
2000
100 Minuten
Untertitel: 
VO_Deutsch
Credits DOK Leipzig Logo
à jour Film- & Fernsehproduktion, Saale Film
Eduard Schreiber
Ulrich Hahnel
Vladimir Ponomaryov, Rainer Schulz
Ingeborg Marszalek, Monika Schindler, Eduard Schreiber
Regine Kühn, Eduard Schreiber
Hermann Beyer, Tamara Trampe, Christoph Engel
M steht für Moljobka oder für die Flusswindungen der Sylwa, die sich in diesem Gebiet zu einem M formen. Moljobka ist ein Dorf mitten im Ural, an der Grenze zu Asien. Hier liegt die Zone M, eine höchst anomale Zone, in der scheinbar unerklärliche Phänomene zu beobachten sind. Die 465 Einwohner, deren Alltag mit dem Ende der Sowjetunion vollkommen zusammengebrochen ist, gehen einer aussichtslosen Zukunft entgegen. Und wer ums nackte Überleben kämpft, nimmt selbst zu Irrsinn, Aberglauben oder Scharlatanerie Zuflucht.

Nicolas Rossi

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.