Filmarchiv

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Jahr

EGOnomics

Animadok
Deutschland
2016
52 Minuten
Untertitel: 
VO_Deutsch
Credits DOK Leipzig Logo
TAG/TRAUM Filmproduktion GmbH & Co.KG
Katja Duregger
Fabian Berghofer
Klaus Sturm
Michael Wende
Michael Wende, Andrea Wende
Katja Duregger
Lenin de Los Reyes, Manuel Ernst
In Zeiten der globalen Wirtschafts- und Bankenkrisen wirft die Führungskultur unzählige Fragen auf. Allein die scheinbar abgehobene Parallelwelt unzähliger Chefs und das Gebaren vieler Manager – hier anhand von animierten Sequenzen versinnbildlicht – gibt zu denken. Auf dieser visuellen Reflexionsebene gibt es neben Bildschirmen und ausfahrbaren Armen ein beherrschendes Element: das Dreieck als die sogenannte dunkle Triade von Machiavellismus, Narzissmus und Psychopathie. Der analytische Blick auf Individuen in gehobenen Positionen und auf das System beleuchtet den Unterschied zwischen Managern und Führern sowie die Charaktereigenschaften, die eine Führungspersönlichkeit im aktuellen System haben muss, um Erfolg zu gewährleisten. Doch was ist, kann, sollte als Erfolg gelten?

Die gebündelten Antworten der sieben befragten Expertinnen und Experten aus Psychologie, Management, Soziologie und Unternehmensberatung sprechen dafür, dass wir es nicht nur mit einer Krise des Wirtschaftswachstums, sondern auch mit einer Krise der Werte, der Ethik und der Moral zu tun haben.

Nadja Rademacher

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

Kopfüber

Animadok
Deutschland
2016
11 Minuten
Untertitel: 
englische
Credits DOK Leipzig Logo
Lissi Muschol
Daniel Thomaser
Phillip Feneberg
David J. Rauschning
Anna Rosa Stohldreier
Daniel Thomaser
Linus Nickl
Im Sommer 2011 sprang Daniel kopfüber ins Wasser. Der Sprung krempelte sein Leben für immer um. Seither ist er querschnittsgelähmt. Über einen Ansturm aus realen und animierten Bildern erzählt der Filmemacher von seinem Leben mit dieser Extremerfahrung. Denn Daniel mag sich zwar den Hals gebrochen haben, sein Lebenswille aber ist unzerbrechlich. Und der Rollstuhl, in dem er sitzt, mag zwar wie ein übermächtiges Persönlichkeitssignal erscheinen, indes transportiert er kaum etwas von dem, was Daniel wirklich ausmacht.

Ralph Eue

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

Agnosis

Animadok
Deutschland,
Ukraine
2015
39 Minuten
Untertitel: 
deutsche
Credits DOK Leipzig Logo
Anita Müller
Anita Müller
Oksana Kod'
Anita Müller, Clara Wieck
Anita Müller
Anita Müller
Anita Müller
Florian Marquardt
Wie in „Die chthonische Stadt“ weiß die Malerin Anita Müller ihr filmisches Material in den Katakomben Odessas zu beflügeln: Einlassungen konnotieren das dokumentarische Bild neu, Ergänzungen visualisieren Träume oder Gedanken. Sie nimmt sich eine assoziative Freiheit heraus, die den Vergleich mit dem Jazz zulässt. So flüchtig und flirrend wie die Bildschöpfungen mag der unsichtbare Protagonist sich gefühlt haben, der sich auf seiner spirituellen Suche in der Unterwelt verirrte und spurlos verschwand.

---Cornelia Klauß

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

Deutscher Wettbewerb Kurzfilm
Die Weite suchen Falk Schuster

So manche DDR-Kindheit ist geprägt von Ostseereisen – lange Fahrten auf schlechten Autobahnen im viel zu vollen Auto, Transitlaster und die Vorfreude auf das Meer. Doch dies ist mehr als nur eine nostalgische Aufarbeitung von Urlaubserinnerungen.

Die Weite suchen

Animadok
Deutschland
2015
30 Minuten
Untertitel: 
englische
Credits DOK Leipzig Logo
Ralf Kukula
Falk Schuster
Peter Piek
Ralf Kukula
Stefan Urlaß
Julian Quitsch, Alexander Schmidt, Tim Romanowsky, Nicole Bauer, Francie Liebschner, Jan Mildner, Olaf Ulbricht
Falk Schuster
Florian Marquardt, Klangfee
Bildung DOK Leipzig Logo

Altersempfehlung: ab 9 Jahren 
Klassenstufen: ab 3. Klasse

Themen: Alltag im Sozialismus, Kindheit in der DDR, Vergangenheitsbewältigung, Erinnerungen 
Unterrichtsfächer: Sachkunde, Deutsch, Geschichte, Gemeinschaftskunde, Philosophie, Ethik/Religion

Zum Inhalt des Films

Es ist Sommer 1987, die junge Familie Schuster aus dem Bezirk Leipzig fährt in den Urlaub. Mit dem Trabant und Anhänger macht sie sich auf den Weg zu einer kleinen Privatunterkunft in der Nähe der Grenze zur damaligen BRD. Dieser autobiografische AnimaDok-Film begleitet die Familie während ihrer Reise und gibt dabei Einblick in einen mit allerhand Kuriositäten bestückten DDR-Urlaubsalltag so nah an der Westgrenze. Der Film pendelt zwischen Volkspolizei, Grenzpatrouillen, Mangelwirtschaft und Strandidylle im ostdeutschen Urlauberparadies und verwebt persönliche Erinnerungen und dokumentarisch aufbereitete Fakten zu einem im Zeichentrick animierten Reisetagebuch.

Über den Regisseur des Films

Falk Schuster wurde 1980 in Oschatz geboren und wuchs in Lampertswalde/Sachsen auf. Er studierte zunächst an der Kunsthochschule Burg Giebichenstein in Halle und begann 2007 mit einem Parallelstudium im Rahmen der European Animation Masterclass seine Fähigkeiten als Animationsfilmer zu entwickeln. Schon während des Studiums entstanden diverse kurze Filme, bei denen Schuster mit unterschiedlichsten Animationstechniken arbeitete. Seit 2009 ist er als freiberuflicher Animationsfilmemacher tätig, seine Filme wurden vielfach auf Festivals ausgezeichnet und auch im öffentlich-rechtlichen Fernsehen gezeigt.

So manche DDR-Kindheit ist geprägt von Ostseereisen – lange Fahrten auf schlechten Autobahnen im viel zu vollen Auto, Transitlaster und die Vorfreude auf das Meer. Doch dies ist mehr als nur eine nostalgische Aufarbeitung von Urlaubserinnerungen. Aus dem unschuldigen Blickwinkel eines Siebenjährigen wirkt die Reise zwar wie ein großes Abenteuer, doch im Subtext der reduzierten, rotoskopierten Bilder wird die Absurdität eines Lebens in engen Grenzen – zu denen auch der Strand gehört – deutlich. Annegret Richter


Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

Wegzaubern

Animadok
Deutschland
2015
6 Minuten
Untertitel: 
keine
Credits DOK Leipzig Logo
Betina Kuntzsch
Betina Kuntzsch
Joachim Gies
Betina Kuntzsch
Betina Kuntzsch
Die geschickte Montage von Fragmenten aus den Krankenakten von Patientinnen der psychiatrischen Klinik der Universität Heidelberg zeichnet ein schmerzliches kollektives Porträt von Künstlerinnen, die als psychisch „krank “ weggesperrt wurden. Die intime Erzählung, der Soundtrack aus Waterphone-Improvisationen und die Verwendung historischer Laterna-Magica-Filme machen die beklemmende Atmosphäre dieses Found-Footage-Animadok-Films aus.

Victor Orozco



Ausgezeichnet mit der Goldenen Taube im Internationalen Wettbewerb Animierter Dokumentarfilm 2015

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