Filmarchiv

Where Is Eva Hipsey?

Animationsfilm
Irland
2016
8 Minuten
Untertitel: 
keine
Credits DOK Leipzig Logo
Nicky Gogan (Still Films)
Orla McHardy
Justin Spooner
Orla McHardy
Orla McHardy
Orla McHardy, Allison Zigadlo, Micah Weber, Moaz Elemam
Justin Spooner
Justin Spooner
Eine ältere Dame frönt ihrer audiophilen Obsession. Während ihrer Abwesenheit nimmt sie den Klang ihres Hauses auf, um ihn sich später anzuhören. Ein Leben aus Zufalls- und Umweltgeräuschen, versammelt auf unzähligen C60-Kassetten. Orla McHardys poetische Porträtcollage aus Negativfilm, Fotos, Trockenblumen, Animationssequenzen und Klängen hat nicht nur ein großes Herz für Eva Hipsey. Sie offenbart ebenso die Liebe für Amateuraufnahmen und deren Macken, die immer wieder Geheimnisse schaffen.

André Eckardt

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

Internationales Programm
Mattress Men Colm Quinn

Der arbeitslose Ire Paul hat immer Pech, bis er den Discount-Händler Matratzen-Mick zum Youtube-Star macht – aber wieder leer ausgeht … Sozialkomödie à la Ken Loach.

Mattress Men

Dokumentarfilm
Irland
2016
84 Minuten
Untertitel: 
englische
Credits DOK Leipzig Logo
Ciarán Deeney, David Clarke, Colm Quinn
Colm Quinn
Michael Fleming
Colm Quinn
John Murphy
Unter all den Frisuren dieser Welt hat Mick in seiner Jugend ausgerechnet den Vokuhila-Schnitt gewählt – und ist dabei geblieben. Passt zu seinem Geschäft, ein Matratzen-Discount in Dublin mit dem muffigen Geruch des wirtschaftlichen Niedergangs. Der Zweite im Bund der Matratzenmänner ist der arbeitslose Paul, den Mick als modernen Tagelöhner beschäftigt. Und dann ist da Brian, der als lebende Matratze durch die Straßen zieht und Selbstgespräche führt. Aus diesem Werbegag entwickelt sich ein Guerilla-Marketing-Konzept mit Matratzen-Mick als Marke, die über Youtube und die sozialen Netzwerke aufgebaut wird. Viral gehen! Das ist pfiffig und dient dem Geschäft.

Diese Seite der Geschichte ist unbestreitbar abgedreht. Aber die Komik steht nicht im Zentrum des Films. Mit sicherem Instinkt für die sozialen Bezüge seiner Protagonisten stellt der Regisseur das Verhältnis zwischen Mick, dem Besitzer, und Paul, der nichts hat außer Schulden, in den Mittelpunkt. Paul ist der Macher der Kampagne. Er dreht und schneidet die Videos mit Mick, er stellt sie online, er bedient Twitter & Co. Aber seine Arbeit wird weder finanziell noch öffentlich honoriert. Der sich hieraus entwickelnde Konflikt ist genau beobachtet, intelligent montiert und schafft eine authentische, atmosphärisch dichte Erzählung, die an die Filme von Ken Loach erinnert. Nur dass Matratzen-Mick und Paul wirkliche Menschen sind.

Matthias Heeder


Nominiert für Healthy Workplaces Film Award

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Internationales Programm
The Stranger Neasa Ní Chianáin

Auf den Spuren eines Außenseiters, Künstlers und Genius, der auf einer einsamen irischen Insel lebte und starb. Das Meer, die Klippen, die Geister der Toten. Enigmatische Ballade.

The Stranger

Dokumentarfilm
Irland
2014
87 Minuten
Untertitel: 
englische
Credits DOK Leipzig Logo
David Rane
Neasa Ní Chianáin
Eryck Abecassis
Tristan Clamorgan
Mirjam Strugalla
Maria Gasol, Neasa Ní Chianáin
Reto Stamm, Guillaume Beauron
„Keiner wusste, wo Neal McGregor herkam und warum er sich entschieden hatte, auf dieser einsamen irischen Insel zu leben. Aber es gab viele Gerüchte darüber, wer er war (…).“ Was so beginnt, hat alle Ingredienzien für großes Gefühlskino: die Geschichte eines englischen Ex-Lehrers, Künstlers, Esoterikers, Genius und Aussteigers, der als Eremit in einer Hütte auf einem felsigen Eiland inmitten der wilden irischen See lebte und mit 43 Jahren den Tod fand. Die zarte, unerfüllte Liebe zur geheimnisvollen Mary, die es verstand, die Sterne zu lesen. Wettergegerbte Inselbewohner, die den zugereisten Außenseiter in Zeiten, da die IRA überall vermutet wurde, misstrauisch beäugten und doch nach ihm sahen, wenn er mit dem Boot zu weit raus fuhr. Aus Tagebuchaufzeichnungen voller philosophischer Tiefe, Tuschezeichnungen, Archivaufnahmen, Interviews und sehr dezentem Reenactment komponiert Neasa Ní Chianáin die enigmatische Ballade eines Mannes, der sich und der Welt ein „Fremder“ blieb. Den Rhythmus des Films bestimmen die raue Landschaft und die Menschen in ihr. In den Bildern dieses einsamen Fremden auf den Klippen über dem schäumenden Meer schwingt Melancholie und die Frage, welchen Preis man zahlt, wenn man ganz seine Überzeugungen lebt. Ein Übriges tun die Geister der Toten, der Himmel und die ewig tosende Brandung. Play it again!
Grit Lemke

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Learning to Fish

Animationsfilm
Irland
2012
4 Minuten
Untertitel: 
_ohne Dialog / Untertitel
Credits DOK Leipzig Logo
Nicky Gogan, Still Films
Teemu Auersalo
Steve Fanagan
Teemu Auersalo
Teemu Auersalo
Damien Byrne, Teemu Auersalo
Teemu Auersalo
Michelle Fingleton
Als der Sommer vorbei ist, muss die Stadtmöwe lernen, wie man Fische fängt. Eine etwas andere Strandgeschichte.

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