Filmarchiv

About Killing the Pig

Animationsfilm
Italien
2011
6 Minuten
Untertitel: 
englische
Credits DOK Leipzig Logo
Simone Massi
Simone Massi
Stefano Sasso
Julia Gromskaya
Simone Massi
Simone Massi
Simone Massi
Stefano Sasso
Die fließenden Bilder beschreiben auf subtile und poetische Weise die Beziehung von Mutter und Sohn, Mann und Frau, Mensch und Tier.

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

Craboom

Animationsfilm
Italien
2012
12 Minuten
Untertitel: 
keine
Credits DOK Leipzig Logo
Francesco Arcuri
Francesco Arcuri
Francesco Arcuri
Francesco Arcuri
Francesco Arcuri
Francesco Arcuri
Francesco Arcuri
Francesco Arcuri
Kabumm ist der lautmalerische Ausdruck für eine große Explosion. Dies ist eine Animation, in der alltägliche Dinge sich in Symbole verwandeln. In einer Welt aus Papier, die von zweidimensionalen Wesen bevölkert wird, durchbricht eine störende Vision den „unerbittlichen Gang“ einer Uhr und zerlegt die Harmonie eines normalen Familienlebens in lauter kleine Einsamkeiten.

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Das Venedig Prinzip

Dokumentarfilm
Deutschland,
Italien,
Österreich
2012
80 Minuten
Untertitel: 
deutsche
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Thomas Tielsch, Filmtank GmbH
Andreas Pichler
Jan Tilman Schade
Attila Boa
Florian Miosge
Andreas Pichler, Thomas Tielsch
Stefano Bernardi

Kaum eine Stadt ist so beliebt wie Venedig. Aber was für die einen ein Traum, ist für die Bewohner zum Albtraum geworden. Der Film zeigt wie ganze Kreuzfahrtschiffe und Busladungen voller Touristen am Ufer der Altstadt ausgekippt werden und sich über die Plätze, Brücken und Gassen ergießen. Die Touristen bringen zwar Geld – vor allem den großen Konzernen, sind aber auch der Fluch dieser Stadt. Der Film begleitet einige Venezianer, vielleicht die letzten ihrer Art, durch ihr Venedig. Sie zeigen, dass die Infrastruktur zusammenbricht. Lebensmittelgeschäfte rar sind, Schulen und die Post dicht gemacht haben. Dafür entstehen immer mehr Hotels und Hafenflächen für riesige Kreuzfahrtschiffe. „Was soll man hier machen?“, fragt eine Venezianerin resigniert. „Glassachen und Souvenirs verkaufen?“ Auch sie vermietet ihr Haus, um die Sanierung zu bezahlen. Ein anderer Ur-Venezianer muss aufs Festland ziehen, da er sich die Miete nicht mehr leisten kann. Nur Ausländer und reiche Italiener können die teuren Quadratmeterpreise bezahlen, bilanziert ein verbitterter Immobilienmakler. Im historischen Zentrum leben heute nur noch 60000 Einwohner. Das sind genauso viele Menschen wie Besucher pro Tag. Venedig verkommt zum Freilichtmuseum. Der Film wirft einen ernüchternden Blick hinter die Postkartenidylle von Dogenpalast, Rialtobrücke und den Tauben vom Markusplatz. – Antje Stamer


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Flood

Animationsfilm
Italien
2012
5 Minuten
Untertitel: 
_ohne Dialog / Untertitel
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Julia Gromskaya
Julia Gromskaya
Francesca Badalini
Stefano Franceschetti
Julia Gromskaya
Julia Gromskaya
Ossigeno
Ein Mädchen beobachtet am Fenster den Gang der Zeit, den Tanz der Jahreszeiten und wartet auf ihren Mann. Eine bunte und poetische Metamorphose.

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Frosted Chocolate Mouse

Animationsfilm
Italien
2011
3 Minuten
Untertitel: 
_ohne Dialog / Untertitel
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Donato Sansone, Milkyeyes
Donato Sansone
Enrico Ascoli
Donato Sansone
Donato Sansone
Donato Sansone
Donato Sansone
Enrico Ascoli
Nicht nur die Welt hält nie an, sondern auch der Bewusstseinsstrom. Eine traumartige und surreale Vision, in der die immer gleichen Elemente herumwirbeln und sich endlos selbst verfolgen.

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Internationales Programm
Isqat al Nizam - At The Regime Border Antonio Martino

Erkundungen an der syrischen Grenze, Begegnungen mit Flüchtlingen, desertierten Militärs, Internet-Aktivisten. Blut, Schläge, Folter, Exekutionen. Eine erschütternde Grenz-Erfahrung.

Isqat al Nizam - At The Regime Border

Dokumentarfilm
Italien
2012
78 Minuten
Untertitel: 
englische
Credits DOK Leipzig Logo
Roberto Ruini, Pulsemedia
Antonio Martino
Mario Romanazzi, Valerio Pellegri, Vincenzo Scorza
Antonio Martino
Giuseppe Trepiccione, Simone Incerti Zambelli
Giordano Raggi
Diego Schiavo
Grenzerfahrungen bietet dieser heftige Film über die syrische Revolution in vielfacher Hinsicht. Da ist zum Einen der im Exil lebende Journalist, der an der türkisch-syrischen Grenze Material für einen TV-Sender der Opposition sammelt. Er trifft auf Landsleute aus allen Bevölkerungsteilen - desertierte Soldaten, Internet-Kämpfer, Flüchtlinge. Die Kamera ist in diesen O-Ton Passagen wie festgefroren, die Schatten auf den Gesichtern scharf: Erzählungen über den Beginn der Revolution, über tote Freunde und Geschwister. Dann sind da die verstörenden You Tube-Filme, die täglich zu Hunderten entstehen - das System läuft Amok. Soldaten, die mit schweren Stiefeln auf den Köpfen gefesselter Demonstranten herumspringen. Soldaten, die einen Gefangenen abknallen. Soldaten, die ganze Städte als Geisel nehmen. Befehl an die Scharfschützen: Handyfilmer erschießen! Auf dem Rücksitz eines Taxis verblutet ein junger Mann, der eben noch gedreht hat. Sein Bruder macht weiter. Upload ins Netz. Irrsinnigerweise filmen sich die Agenten des Systems gegenseitig bei ihrer Arbeit. Folter vor laufender Kamera. Exekutionen. Und Schläge, Schläge, Schläge. Hier existiert keine Grenze mehr. Schließlich die Panik in der Stimme eines jungen Mädchens, als sie sieht, wie die Soldaten das Haus der Eltern stürmen. Und wir, die wir zuschauen? Wir lassen die Staatsmänner und Sonderbotschafter und Bevollmächtigten ihr Spiel um Öl und Stützpunkte und Geopolitik treiben. So müde sind wir geworden der vielen Bildern, die uns überfluten - und so kraftlos. Dennoch - zur Veröffentlichung des Entsetzens existiert keine Alternative. Das Aufbegehren kreisti im Netz. Die Fieberkurve steigt.
– Matthias Heeder

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White Men

Dokumentarfilm
Italien
2011
65 Minuten
Untertitel: 
englische
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Enrico Giovannone, Babydocfilm
Alessandro Baltera, Matteo Tortone
Rodolfo Mongitore
Matteo Tortone
Alessandro Baltera, Enrico Giovannone
Alessandro Baltera, Matteo Tortone
Nicolò Angelino
Die Weißen in Tansania, das sind die reichen Siedler. Dahingegen gelten die „white men“, die Albinos, die Weißen unter den Schwarzen, als unterprivilegiert und aussätzig. Aber nicht nur das: insbesondere in der Region um den Viktoriasee geht der Wunderglaube um, wer Körperteile von ihnen besitzt, dem wird plötzlicher Reichtum zuteil. So leben sie wie Freiwild, in der ständigen Gefahr, angegriffen, verstümmelt oder zerstückelt zu werden. Dem Film gelingt es, dieses permanente Gefühl des Ausgeliefertseins spürbar zu machen, indem die Kamera seine Protagonisten bei langen Gängen durch die von schäbigen Hütten gesäumten Straßen verfolgt. Was ist hier Müll, was Mobiliar? Schutzlos wirken sie, die tagtäglich den Spießrutenlauf ertragen müssen, wenn es von allen Seiten schallt: He, white man. Die beiden italienischen Regisseure Baltera und Tortone portraitieren vier von ihnen, zeigen, wie sie ihr Überleben organisieren, wie sie sich wehren. Der Rapper Dixon zum Beispiel, er geht in die Offensive: Als Mr. White schleudert er im örtlichen Kiss Club wütend seine Texte raus. Oder Alfred Kapole, der Vorsteher des Albino Centers, er sammelt all die Horrormeldungen aus der Gegend, helfen kann er in der Regel nicht. Dass der Film in Schwarz-Weiß gedreht wurde, ist als formale Idee geradezu zwingend, will man die Perspektive der Albinos nachvollziehen. Das Andersartige hat es nirgendwo auf der Welt leicht, aber hier, wo die Straftäter kaum etwas befürchten müssen, bleibt den Albinos die Angst im Nacken.
– Cornelia Klauß

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