Filmarchiv

Die fünfte Himmelsrichtung

Dokumentarfilm
2017
78 Minuten
Untertitel: 
englische
Credits DOK Leipzig Logo
Martin Prinoth, Valerio B. Moser, Andreas Pichler
Martin Prinoth
Max Andrzejewski, Marco Mlynek
Jytte Hill
Martin Prinoth
Martin Prinoth, Akın E. Şipal
Martin Prinoth
Das Drama spiegelt sich in geologischen Dimensionen, in urgeschichtlichen Tiefen. Woher kommt die Sehnsucht des Menschen zu erfahren, wie die Welt entstand? Woher kommen wir? In den Gesteinen aus der Tiefe des Ozeans steckt der Sternenstaub, die Urmaterie, die Antwort auf die Frage. Der Ursprung allen Lebens lässt sich erforschen. Der Ursprung eines ganz bestimmten Lebens jedoch nicht unbedingt.

Martin Prinoth hat seinen Film bis auf den Meeresgrund gebracht – dorthin, wo das Urgestein liegt. Und dorthin, wo die Leiche seines Cousins Georg sank, als der 2009 bei einem Flugzeugabsturz über dem Atlantik ums Leben kam. Georg war ein Adoptivkind, genau wie sein Bruder Markus. Sie wurden in Brasilien geboren und zogen als kleine Kinder in ein Dorf in den Dolomiten – ohne jede Kenntnis über ihre Herkunft, ohne zu wissen, wer ihre leiblichen Mütter waren oder sind. Mit besonderer Sensibilität und Aufmerksamkeit begibt sich die „Die fünfte Himmelsrichtung“ auf die Suche nach den Wurzeln und der Identität seiner Protagonisten – von Südtirol bis nach Brasilien und schließlich bis auf den Grund des Meeres.

Lukas Stern


Nominiert für Dokumentarfilmpreis des Goethe-Instituts

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

Next Masters Wettbewerb
Funeralopolis. A Suburban Portrait Alessandro Redaelli

In einer Gemeinde bei Mailand fordern zwei junge Männer das Leben heraus, die Liebe, den Tod. Sie riskieren sich selbst, weil alles andere riskanter erscheint.

Funeralopolis. A Suburban Portrait

Dokumentarfilm
2017
94 Minuten
Untertitel: 
englische
Credits DOK Leipzig Logo
Barbara Guieu
Alessandro Redaelli
Ruggero Melis
Alessandro Radaelli
Daniele Fagone, Ruggero Melis, Alessandro Redaelli
Daniele Fagone, Ruggero Melis, Alessandro Redaelli
Michele Benedetti
Der Verlust der Sinne ist der Weg, Sinn zu finden. Auf der kleinen schmutzigen Zugtoilette das Spritzbesteck. Schnitt. Gürtel um den mageren Oberarm. Schwarzblende. Nadel hängt in einer Vene. Schwarzblende. Blutrinne am Arm. Kann man sich mit dem Wasser hier waschen? Lieber nicht. Zwischen Bresso, Sesto San Giovanni und Mailand trifft man Vash und Felce. Vash ist jünger als Felce, aufgekratzt und trägt eine Frisur, mit der er aussieht „wie ein Pilz“. Felce hat Architektur studiert. Sie machen Musik und Party und nehmen Drogen.

Alessandro Redaelli hat Werbung für Fruchtsäfte gedreht, in der man bunt angezogene junge Leute sieht, die lachen. In seinem Film aber gibt es keine Farben. Gelacht wird trotzdem. Und geweint. Alles rast und man weiß nicht, wohin. In diesem „suburbanen Porträt“ geht es um Eitelkeiten und um Mode, Provokation und das richtige Timing. Redaelli besteht darauf, dass sein Film nicht von Heroin erzählt und schon gar nicht über die Folgen von Sucht aufklären will. Für ihn ist es ein Film über zwei Freunde auf der Suche nach Bedeutung im Leben.

Carolin Weidner

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Nach der Angst
Metachaos Alessandro Bavari

Sich auflösende Körper wirbeln durch dystopische Welten, scheinbar zufällig. Doch das Chaos folgt den verstörenden Regeln von Mutation und Mitose.

Metachaos

Animationsfilm
2010
9 Minuten
Untertitel: 
_ohne Dialog / Untertitel
Credits DOK Leipzig Logo
Alessandro Bavari
Alessandro Bavari
Jeff Ensign
Alessandro Bavari, Fulvio Sturniolo
Alessandro Bavari
Alessandro Bavari
Alessandro Bavari
Alessandro Bavari
Sich auflösende Körper wirbeln durch dystopische Welten, scheinbar zufällig. Doch das Chaos folgt den verstörenden Regeln von Mutation und Mitose.

Franziska Bruckner

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The Strange Sound of Happiness

Dokumentarfilm
2017
89 Minuten
Untertitel: 
englische
Credits DOK Leipzig Logo
Edoardo Fracchia
Diego Pascal Panarello
Bartolomeo Sailer
Matteo Cocco
Enrica Gatto, Carmen Kirchweger
Alvise Renzini
Diego Pascal Panarello
Danilo Romancino, Michael Haesters, Sorin Apostol
Nach zwanzig Jahren kehrt der gescheiterte Musiker Diego ohne Geld, Job und Perspektiven in seine sizilianische Heimatstadt Augusta zurück. Im Traum erscheint ihm das visionäre Bild einer Maultrommel, im Italienischen: Marranzano. Der schwingend-brummende Klang dieses kleinen Musikinstruments hallt im Gesang der allgegenwärtigen Zikaden wider – und im Geräusch eines Rasierapparats. Nach ersten Nachforschungen im örtlichen Souvenirladen findet sich Diego schon bald im eiskalten Jakutien wieder. Die Maultrommel heißt dort Khomus und gilt als Glücksbringer. In Sibirien begegnen Diego auch der berühmteste Khomus-Spieler der Welt, ein allseits respektierter Schmied, der dem Meister aus „Karate Kid“ auffallend ähnlich sieht, sowie die reiche Mythengeschichte des Instruments. So erzählt man sich, dass eine der besten Marranzani eines Nachts ins Weltall flog, um von einem russischen Kosmonauten gespielt zu werden. Diegos Forschung nach der Universalhistorie der Maultrommel verbindet sich mit der Geschichte seiner persönlichen Glücksuche, wobei seine Reise von Selbstbefragung, ethnografischem Interesse und Assoziierfreude gleichermaßen getragen wird.

Esther Buss



Lobende Erwähnung im Next Masters Wettbewerb;
Nominiert für Dokumentarfilmpreis des Goethe-Instituts

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