Filmarchiv

Countries

My Unknown Soldier

Dokumentarfilm
2018
79 Minuten
Untertitel: 
englische
Credits DOK Leipzig Logo
Michal Kráčmer, Sergei Serpuhov
Anna Kryvenko
Andris Dzenitis, Yair Elazar Glotman, David Střeleček
Radka Šišuláková
Daria Chernyak
Anna Kryvenko
Viktor Krivosudský
Prager Frühling, sowjetische Panzer, der Einmarsch der Truppen des Warschauer Paktes, das epochemachende Jahr 1968: Ausgangspunkte einer Familiengeschichte zwischen Tschechien, der Ukraine und Russland. „Die Besetzung von 1968 übersetzt sich in einen Mann mit einem Dachshund, der sich berechtigt fühlt, ein junges Mädchen in der Tram anzuschreien, weil er Ukrainisch nicht von Russisch unterscheiden kann.“

Eine Reihe von Fotos aus einem Familienalbum, aus denen ein Mann entfernt wurde, setzt Anna Kryvenko, die als Ukrainerin in Prag Film studiert, auf die Fährte einer Spurensuche nach ihrem Großonkel. Der „unbekannte Soldat“, dem so viele Mahnmale gewidmet sind, dass man beinahe vergisst, dass mit der summarischen Gedenkgeste konkrete Gesichter, Namen, Geburts- und Sterbedaten, vor der Zeit abgebrochene Biografien gemeint sind. Nach anfänglichem Zögern bricht die Familie der Filmemacherin das Schweigen und allmählich fügen sich die Teile zu einem neuen Bild. Familien- und Weltgeschichte kreuzen sich.

Fabian Tietke


Nominiert für den MDR-Filmpreis

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

Putin’s Witnesses

Dokumentarfilm
2018
107 Minuten
Untertitel: 
englische
Credits DOK Leipzig Logo
Natalya Manskaya, Gabriela Bussmann, Vít Klusák, Filip Remunda
Vitaly Mansky
Kārlis Auzāns
Gunta Ikere
Vitaly Mansky
Anrijs Krenbergs
„Der Staat ist wie ein Garten“, sagt der Gatte von Putins alter Klassenlehrerin, „damit etwas Anständiges wächst, muss Gras vernichtet werden.“ „So werden wir’s machen“, antwortet der Lifetime-President-to-be fast schüchtern und verlässt die Wohnung der Lehrerin, die er für den Dreh eines Werbefilms besucht hatte. Inszeniert hat Vitaly Mansky, der als führender Dokumentalist des Landes die Kampagne medial begleiten durfte. Nach 18 Jahren konkreter Herrschaft des kleinen Mannes mit den starken Händen blickt der heute längst emigrierte Regisseur zurück auf das Schicksalsjahr 2000 und sichtet sein Footage. Was er dabei zutage fördert, ist atemberaubend und hat den Realaffekt eines fast intimen Homevideos. Der Mansky-Familie graut bereits vor dem neuen Mao, während Jelzins Clan zunächst jubiliert und Ex-Zar Boris in Nachfolger Wladimir gar die Garantie für echte Medienfreiheit sieht – später nennt er den entscheidenden Turnback angewidert „krasnenko“ („rötlich“). Putin selbst spricht über Staatsräson und ein Autokraten-Dasein, das er tunlichst vermeiden will. Die Frage schließlich, ob es richtig war, die alte Sowjethymne mit quasineuem Text zu reanimieren, wird zum Streitpunkt im Duell Putin vs. Mansky. Niemand war, so das traurige Fazit, nur „Zeuge“ allein. Alle machten mit bei den vielen Kompromissen, die angesichts der Hoffnung auf ein „besseres Leben“ eingegangen wurden.

Barbara Wurm

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

Hello, Horse!

Dokumentarfilm
2017
24 Minuten
Untertitel: 
_ohne Dialog / Untertitel
Credits DOK Leipzig Logo
Laila Pakalniņa
Laila Pakalniņa
Ivars Burtnieks
Ivars Burtnieks
Anrijs Krenbergs
Bilder, aus Statik und Bewegung gemacht. Etwas steht fest in der Landschaft (ein Elektrizitätsmast, ein Verkehrsschild, ein Haus et cetera). Etwas anderes zieht, düst, rattert, marschiert durch eben diese hindurch. Auf der Soundspur zwitschert und quietscht und quakt und kuckuckt und schmatzt es. Farben, Stimmungen und Jahreszeiten wechseln und kommen zurück, Staub wird aufgewirbelt und legt sich. Eine fein orchestrierte Mechanik des Vorbeigehens und der Wiederkehr.

Esther Buss

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

Internationales Programm
Blueberry Spirits Astra Zoldnere

Der lettische Wald – es ist Blaubeererntezeit. Andernorts gelten die Früchte mit dem perfekt fünfzackigen Stern als heilig, weil sie in Dürrezeiten als Kindernahrung dienen.

Blueberry Spirits

Dokumentarfilm
2016
12 Minuten
Untertitel: 
englische
Credits DOK Leipzig Logo
Kaspars Braķis
Astra Zoldnere
Jan Schöwer
Kaspars Braķis
Astrīda Konstante
Ron Rosenberg
Anrijs Krenbergs
Der lettische Wald – es ist Blaubeererntezeit. Andernorts gelten die Früchte mit dem perfekt fünfzackigen Stern als heilig, weil sie in Dürrezeiten als Kindernahrung dienen. Auch für die Großfamilie um Bruno bedeutet die Blaubeerernte Existenzsicherung. Auf Lettisch und Romanes finden im improvisierten Camp die Preisverhandlungen statt. Im Kreis der Roma aber wird von den Geistern im Wald erzählt, denen kaum zu entkommen ist. Die Familiengeister sind fester Bestandteil der Landesgeschichte.

Nadja Rademacher

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

Rodnye (Close Relations)

Dokumentarfilm
2016
112 Minuten
Untertitel: 
englische
Credits DOK Leipzig Logo
Simone Baumann, Guntis Trekteris, Natalya Manskaya, Marianna Kaat
Vitaly Mansky
Harmo Kallaste
Aleksandra Ivanova
Pēteris Ķimelis, Gunta Ikere
Vitaly Mansky
Harmo Kallaste
Immer wieder hat sich über die letzten Jahre in Vitaly Manskys Filme seine eigene Stimme eingeschlichen. Ein lakonischer Kommentator ist er dabei, bewusst sachlich und doch nicht ohne Emotion. Er wünschte, er hätte diesen Film nie machen müssen. Damit beginnt „Rodnye (Close Relations)“, sein Bericht über das ereignisreiche Jahr zwischen Mai 2014 und Mai 2015. Für die Ukraine – und um die geht es – war es das wichtigste seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs: ein politisches Dauererdbeben, das keinen Stein auf dem anderen ließ, und das, um im Wortfeld der sozialen Seismografie zu bleiben, tiefe Gräben zwischen die Menschen riss. Manskys Gratwanderung führt dabei nicht zu irgendwelchen Menschen, sondern zu seinen nächsten Familienmitgliedern. Das Geburtshaus in Lwiw ist Ausgangspunkt einer Reise, die so manches bietet. Überraschungen: Die Mutter spricht Ukrainisch, ein Großonkel lebt noch – im Donbass! Aber auch Enttäuschungen: Die Tanten – eine in der Westukraine, eine auf der Krim – reden nicht mehr miteinander. Und Erschütterungen: Der Sohn der Cousine muss zum Wehrdienst, und das bedeutet Ende 2014 mehr als sonst.

Mansky selbst hat mittlerweile seinen Wohnsitz in Kremlnähe geräumt und lebt, wie so viele, in der Emigration. Davon, dass in der immer noch zerfallenden „Heimat“ kein Platz für Nostalgie ist, handelt sein Film – der Annäherungsversuch eines sich Entfremdenden.

Barbara Wurm


Nominiert für MDR-Filmpreis

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

Wall

Dokumentarfilm
1991
9 Minuten
Untertitel: 
_ohne Dialog / Untertitel
Credits DOK Leipzig Logo
Alexander Hahn, Riga Documentary Film Studio
Anatoly Piatkin
Martin Braun
Moisey Bitke
Anatoly Piatkin
Die Stadt Riga erhält zur Zeit der Baltischen Befreiungsbewegung ein Stück Berliner Mauer als Geschenk. Stumme Blicke ertasten die Bedeutung von Beton.

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

Isle of Seals

Animationsfilm
2014
6 Minuten
Untertitel: 
_ohne Dialog / Untertitel
Credits DOK Leipzig Logo
Sabīne Andersone
Edmunds Jansons
Jēkabs Nīmanis
Edmunds Jansons
Edmunds Jansons, Mārtiņš Dūmiņš
Edmunds Jansons
Ģirts Bišs
Mitten in einem grauen Meer liegt eine graue Insel mit grauen Jägern. Das Leben ist einfach und hart. Seehunde und Jäger leben in einem grausamen Gleichgewicht miteinander. Eines Tages kommt ein Fotograf, der dieses Leben dokumentieren will. Für ihn erweist es sich als tödlich kompliziert.

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

Animadok Award
Rocks in My Pockets Signe Baumane

Starke Frauen, dominante Männer, restriktive Systeme und psychische Krankheiten. Die Geschichte einer Depression, Metaphern-reich gezeichnet und erzählt. Voll von trotzigem Humor.

2014

Rocks in My Pockets

Animadok
2014
88 Minuten
Untertitel: 
keine
Credits DOK Leipzig Logo
Signe Baumane
Signe Baumane
Kristian Sensini
Wendy Cong Zhao
Signe Baumane, Sam Hayes, Jessica Polaniecki, Angela Stempel, Sturgis Warner, Eriq Wities
Signe Baumane
Weston Fonger
Signe Baumane ist bekannt für den offenen Umgang mit Tabus. Ihre Filme sind explizit und besitzen gleichzeitig eine amüsante und ironische Komponente. Bisher erzählte sie ihre Geschichten nur im Kurzformat. „Rocks in My Pockets“ ist ihr erster abendfüllender Film und wahrscheinlich ihr persönlichster. Denn die Filmemacherin begibt sich auf eine Reise in die Vergangenheit ihrer Familie. Sie selbst beschreibt ihre neueste Arbeit als „a funny film about depression“, doch es ist wohl vielmehr eine Geschichte von starken unabhängigen Frauen, dominanten Männern, restriktiven Systemen und psychischen Krankheiten, die von allen Beteiligten nicht ernst genommen werden. Ihre Großmutter starb auf mysteriöse Weise und die Familie hüllte sich in Schweigen. Signe nimmt an, dass sie sich umgebracht hat, denn auch sie leidet unter Depressionen und drei ihrer Cousinen sind psychisch krank.
Die Filmemacherin animiert für den Film äußere Einflüsse und innere Zustände, versucht ihre eigenen und die Gefühle ihrer Leidensgenossinnen für andere nachvollziehbar darzustellen und erklärt, wie ihre persönliche und künstlerische Emanzipation und die Aufarbeitung der Familiengeheimnisse zusammenhängen.
---Annegret Richter

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

Choir Tour

Animationsfilm
2012
5 Minuten
Untertitel: 
englische
Credits DOK Leipzig Logo
Sabine Andersone
Edmunds Jansons
Girts Biss
Edmunds Jansons
Edmunds Jansons
Edmunds Jansons
Girts Biss
Auch in einem weltbekannten Knabenchor sind die Jungs neugierig und abenteuerlustig. Als ihre Aufsichtsperson in einem Aufzug stecken bleibt, entdecken sie die Stadt auf eigene Faust und haben dabei jede Menge Spaß.

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

International Father’s Day

Animationsfilm
2012
5 Minuten
Untertitel: 
_ohne Dialog / Untertitel
Credits DOK Leipzig Logo
Sabine Andersone
Edmunds Jansons
Edmunds Jansons
Edmunds Jansons
Edmunds Jansons
Horet Kuus
Für die Menschen ist der Vatertag ein Feiertag, aber für einen kleinen Vogel ist es ein ganz gewöhnlicher Arbeitstag mit den immer gleichen Sorgen – nämlich Nahrung für seine Familie zu finden.

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

Documentarian

Dokumentarfilm
2012
82 Minuten
Untertitel: 
englische
Credits DOK Leipzig Logo
Aija Berzina, VFS FILMS
Ivars Zviedris, Inese Kļava
Ivars Zviedris
Inese Kļava
Ivars Zviedris, Inese Kļava, Inga Ābele
Aivars Riekstiņš
Schon für Dziga Wertow war das „überrumpelte Leben“, das „Leben, wie es ist“, das non plus ultra des Dokumentarfilms. Ihm und seinen Kinoki war dabei jedes Mittel recht, auch versteckte Kamera, übel nahm es ihm keiner, der Kinematograph war eine Sensation, bei der man dabei sein wollte. Knapp 100 Jahre später zieht das junge Regie-Duo Ivars Zviedris und Inese Kļava aus (in die Moorlandschaft bei Kemeri, ganz nah bei Riga), um die Lebensweise einer Hinterweltlerin namens Inta per Kamera zu ergründen. Die derb-schrullige Dame mit eindrucksvollem Stimmorgan besitzt zwar kein TV, doch sie kennt die Spielregeln der Massenmedien (wie die Nuancen zwischen Docusoap und Reality-Show) offenbar nur allzu gut, insbesondere, was ihren Wert und ihre Rechte gegenüber den „Paparazzi“ betrifft. Von Anfang an übernimmt sie das Kommando und überhäuft Regie, Kamera und Produktion mit Flüchen, deren Heftigkeit den Normalsterblichen dezent erröten lassen. Inta sagt Sätze wie „Du scheißt mir doch in die Seele, du verfickter Typ, mit deiner verdammten Kamera!“ und nimmt dabei schon mal den Metallstock zur Hand, um Ivars den „Kopf zu zerdreschen“ oder ihn den „Päderasten“ zu übergeben. Geld nimmt sie keines an, aber zahlen sollte er, der sich „an ihrer Armut bereichert“, schon. Später wird sie weinen …, der Film ist längst zum tragikomischen Beziehungsfilm geworden, wie zum Metakommentar über das Da-Sein als „Dokumentālists" im Zeitalter der radikalen moralischen Entgrenzung (aka: Authentizität).
– Barbara Wurm

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

Villa Antropoff

Animationsfilm
2012
13 Minuten
Untertitel: 
_ohne Dialog / Untertitel
Credits DOK Leipzig Logo
Vladimir Leschiov, LUNOHOD Animation Studio
Vladimir Leschiov, Kaspar Jancis
Kaspar Jancis, Ludvig van Beethoven, Felix Mendelsohn
Ere Tott, Liga Skirmane
Kaspar Jancis, Vladimir Leschiov
Liga Skirmane, Vladimir Leschiov, Kristine Zvirbule, Marje Ale,Karina Golovin, Tarmo Vaarmets,Ulle Metsur
Kaspar Jancis, Vladimir Leschiov
Horret Kuus
Ein Mann hat nichts zu verlieren als seinen Traum. Um diesen zu erfüllen macht er sich auf eine gefährliche Reise von Afrika nach Europa. Aber sein Ziel ist nicht, wie es scheint. Satirische und überraschende Darstellung einer vulgären Gesellschaft.

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.