Filmarchiv

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Fokus Lateinamerika
Drought Everardo González

Eine Viehfarm im trockenen Nordosten Mexikos: Mensch und Tier im Überlebenskampf gegen die Dürre, bis der Regen kommt … Archaischer Kreislauf in eindrucksvollen Bildern.

Drought

Dokumentarfilm
Mexiko
2011
84 Minuten
Untertitel: 
englische
Credits DOK Leipzig Logo
Martha Orozco, Cienega Docs S.A. de C.V.; Foprocine
Everardo González
Everardo González
Felipe Gómez, Clementina Mantellini
Everardo González
Pablo Tamez, Sound Design: Matias Barberis
„Cuates de Australia“ klingt nicht besonders mexikanisch, ist aber der Name einer Viehfarm im trockenen Nordosten des Landes. Ein Ort, isoliert von der Welt, ohne Elektrizität, befestigte Straßen und frisches Trinkwasser. Wie es zu diesem Namen gekommen ist, wissen auch die heutigen Bewohner der Farm nicht. Das Leben in „Cuates de Australia“ ist hart und die Dürrezeit setzt von Jahr zu Jahr früher ein. Sie droht, den Viehzüchtern ihre Lebensgrundlage zu nehmen. Dennoch harren sie so lange aus bis die Quellen versiegen, die ersten Tiere verdursten und die Kojoten sich immer näher an die Herde herantrauen. Erst jetzt verlassen die Menschen mit ihren Tieren das Dorf. Eine lange Karawane setzt sich in Bewegung auf der Suche nach Weideflächen und Wasser, nach einem Ort, an dem sie auf den Regen warten können. Auch in dieser Zeit muss die alltägliche Arbeit weiter gehen.
Mit ruhigem Blick beobachtet Everardo Gonzáles die Verrichtungen der Männer, Frauen, Alten und Kinder und findet eindrucksvolle Bilder für den Überlebenskampf der Menschen. Als endlich erste Regentropfen niedergehen, verändert sich die Atmosphäre schlagartig: Neue Farben entstehen, Vogelgesang vertreibt die Stille und eine Stimmung des Aufbruchs macht sich breit. Der alte Kreislauf des Lebens setzt ein und mit den Menschen kehrt auch die Hoffnung zurück nach „Cuates de Australia“. Von einem ruhigen Rhythmus getragen, setzt dieser Film einer archaischen Lebensform ein Denkmal, deren Ende vorgezeichnet ist.

– Paulo de Carvalho

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

Eskimal

Animationsfilm
Mexiko
2011
8 Minuten
Untertitel: 
_ohne Dialog / Untertitel
Credits DOK Leipzig Logo
Sem Aser Pérez, Instituto Mexicano de Cinematografía
Homero Ramírez Tena
César Urbina Gonzalez
Homero Ramírez Tena
Laura Torres, Beatriz Rojas, Homero Ramírez, Sem Aser Pérez, Eder Navarro, Antonio Torres
Ein Eskimo und sein Freund der Seehund versuchen verzweifelt, ihre Heimat zu retten. Wird es ihnen gelingen?

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Magic Words (to Break a Spell)

Dokumentarfilm
Guatemala,
Mexiko,
Nicaragua
2012
82 Minuten
Untertitel: 
englische
Credits DOK Leipzig Logo
Jorge Sanchéz, Amaranta SA de CV
Mercedes Moncada Rodríguez
Leoncio Lara Bon
Carlos R. Rossini y Cuco Villarías
Mercedes Cantero
Mercedes Moncada Rodríguez
Lena Esquenazi
Am 19. Juni 1979 siegte die sandinistische Revolution in Nicaragua über das Somoza-Regime. Die achtjährige Mercedes Moncada erlebte diesen Moment des Umbruchs der nicaraguanischen Gesellschaft in seiner ganzen Intensität – obwohl sie noch Kind war, prägte er ihr politisches Bewusstsein. Drei Jahrzehnte später wirft die Regisseurin einen sehr persönlichen und emotionalen Blick auf die Revolution und macht sich in Managua auf die Suche danach, was vom Versprechen Sandinos geblieben ist. In Beobachtungen, Rückblenden und Reflektionen wird die zunehmende Enttäuschung über den von den Sandinisten eingeschlagenen Weg deutlich. Was mit dem Ziel, einen „Neuen Menschen“ zu schaffen, begann, endet in einem System politischer Absprachen und persönlicher Macht- und Klasseninteressen. Die revolutionäre Bewegung wandelte sich schleichend in ein neues Regime mit autoritären Zügen. Mercedes Moncada Rodriguez poetischer und mutiger Film erhebt nicht den moralischen Zeigefinger, sondern gleicht vielmehr einer kritischen Selbstbefragung und weist weit über die politische Entwicklung in Nicaragua hinaus.
– Paulo de Carvalho

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Mutatio

Animationsfilm
Mexiko
2011
8 Minuten
Untertitel: 
_ohne Dialog / Untertitel
Credits DOK Leipzig Logo
Rita Basulto, Instituto Mexicano de Cinematografía
León Fernández
Luis Palacios
Manuel Aldana
León Fernández
Ein sonderbares menschenartiges Wesen erwacht mutterseelenallein auf einem großen Felsen mitten im Meer. Ohne Schutz oder Nahrung muss es sich dem Sinn des Lebens selbst und dem großen Geheimnis, das seine Spezies am Leben erhält, stellen.

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Reality 2.0

Animadok
Deutschland,
Mexiko
2012
11 Minuten
Untertitel: 
englische
Credits DOK Leipzig Logo
Victor Orozco Ramirez
Victor Orozco Ramirez
Victor Orozco Ramirez
Es war Herbst, als der Filmemacher in Deutschland ankam. Er hatte seine Heimat Mexiko in der Hoffnung verlassen, die Drogenhändler und den Drogenkrieg hinter sich zu lassen. Vergeblich. Ein kurzer, animierter Dokumentarfilm über Drogengewalt in Mexiko.

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