Filmarchiv

Coffee

Animationsfilm
Niederlande
2012
5 Minuten
Untertitel: 
_ohne Dialog / Untertitel
Credits DOK Leipzig Logo
Ursula van den Heuvel, Netherlands Institute for Animation Film
Sjaak Rood
Albert van Veenendaal, Esmée Olthuis, Tessa Zoutendijk
Sjaak Rood
Sjaak Rood
Sjaak Rood, Bob Kommer Studio's
Etwas sehr einfaches wie die Bestellung einer Tasse Kaffee kann sehr kompliziert werden, wenn sich der Kellner nicht so benimmt wie er sollte. Wird der Gast seinen Kaffee je bekommen oder wieder nach Hause gehen?

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

Matthew's Laws

Dokumentarfilm
Niederlande
2012
72 Minuten
Untertitel: 
englische
Credits DOK Leipzig Logo
Simone van den Broek, Basaltfilm
Marc Schmidt
Jasper Boeke
Marc Schmidt, Aage Hollander
Katarina Turler
Rogerio Lira
Sander den Broeder
Da in allem, was die Menschen sagen, eine versteckte Botschaft steckt, zeichnet Matthew sämtliche Anrufe auf, um sie später zu analysieren. Das ist Arbeit. Die Einteilung seiner Tage beruht auf einem 36er Zahlensystem, wodurch jedes Datum in drei Symbolen ausgedrückt werden kann. Heute ist BNF, gestern war BNE. Auch das ist Arbeit. Autisten wie ich, so sagt er, verengen ihre Wahrnehmung auf einen einzigen Bereich, den sie komplett durchdenken und ordnen müssen. Für Matthew ist das seine Wohnung, die er diesem Prinzip unterwirft, sein Universum und Schutzraum zugleich. Mit “Matthew’s laws“ ist dem holländischen Regisseur Marc Schmidt etwas außergewöhnlich Seltenes gelungen: uns Normalos den Blick in eine Gedankenwelt zu öffnen, deren Logik zwar bizarr sein mag, trotzdem aber die ganze Identität dieser Person ausmacht. Die ist spätestens dann bedroht, wenn dieses Binnen System mit dem Außen in Berührung kommt. Beispielsweise in Gestalt der Hausverwaltung, die nicht hinnehmen will, dass Mathijs den Boiler zerlegt, um die Wasserleitungen des Badezimmers nach seiner Logik neu zu verlegen. Auf der Handlungsebene verfolgt der Film, wie sich diese Auseinandersetzung zweier Ordnungssysteme entwickelt – bis zum bitteren Ende. Auf einer zweiten Ebene erzählt der Film von dem ungewöhnlichem Verhältnis zwischen Filmemacher und Protagonist. Dieses sehr persönliche Portrait beruht auf der gegenseitigen Versicherung von Vertrauen und Offenheit des Vorgangs der Filmarbeit, die Mathijs schließlich in seinem System und in seinem Alltag unterbringen muss. Und dann befragen uns die Ereignisse selbst: wie mit der Andersartigkeit umgehen? Weit und breit keine Antworten. Jedenfalls keine, die für Mathijs passen.
– Matthias Heeder

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.