Filmarchiv

Among Women

Dokumentarfilm
Niederlande
2012
52 Minuten
Untertitel: 
englische
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Hasse van Nunen
Kim Brand
Harry de Wit
Suzan van Steenwijk
Joël Hielckert
Hüften bewegen sich rhythmisch, Körper verschlingen sich ineinander, ein sexueller Tanz wird praktiziert und führt irgendwann zum Höhepunkt, der die Tänzerin in eine andere Ebene befördern kann. Wir befinden uns nicht in einem Nachtclub in einer europäischen Metropole, sondern unter Frauen in Sambia, die sich gegenseitig für die Ehe vorbereiten. Hier wird gelehrt, wie „frau“ beim Geschlechtsverkehr die Kontrolle behält, sodass „frau“ sich nebenbei natürlich auch selbst befriedigt. Hier wird „frau“ aber auch mit dem Anblick des Blutes der Entjungferung vertraut gemacht, indem sie einem zwischen den Schenkeln eingeklemmten Huhn den Hals durchschneiden muss. Aber „frau“ solle sich keinesfalls wie ein Huhn benehmen! Nach Absolvierung dieses Kurses sind die Damen jedenfalls in der Lage, ihre Ehe, aber auch den dazugehörigen Mann „wie eine Last auf dem Kopf zu tragen“.
Kim Brand nähert sich den Ritualen und Denkweisen der anderen Kultur nicht zuletzt über die Reflexion ihrer eigenen Liebesbeziehung in der niederländischen Heimat und eröffnet uns ganz neue Perspektiven auf das Erleben von Stolz, Freiheit und Glück. In jeglicher Hinsicht ein lehrreicher Film. Am Ende darf man diese Frauen dann gerne beklatschen, wie sie das selbst sonst nur nach vollzogenem Akt mit ihrem Mann tun.

Claudia Lehmann

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

Chopper

Animationsfilm
Niederlande
2012
2 Minuten
Untertitel: 
englische
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Sander Verdonck
Frederik Palmaers, Lars Damoiseaux
Joris Oonk
Daan Nieuwenhuijs
Lars Damoiseaux
Frederik Palmaers & Michael Palmaers
Michael Palmaers
Arno Willemstein
„Fressen oder gefressen werden“, hätte es früher geheißen. Heute hat man jedoch einen anderen, weiteren Blick auf die Geschehnisse in der Natur. Im Krokodilmagen steckt der ganze Lebenskreislauf: ein Storch, der einen Frosch verschlungen hat, der eine Gottesanbeterin verschluckt hat, die …

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

Hill of Pleasures

Dokumentarfilm
Brasilien,
Niederlande
2012
90 Minuten
Untertitel: 
englische
Credits DOK Leipzig Logo
Janneke Doolaard, Hanneke Niens, Hans de Wolf, Maria Ramos
Maria Ramos
Guy Gonçalves, Leo Bittencourt, Miguel Lindenberg
Karen Akerman
Jahrzehntelang überließ der Staat den Drogenkartellen das Regiment über die Favelas von Rio de Janeiro. In Vorbereitung der Fußball-WM 2014 hat er seine Strategie geändert und stationiert nach massivem Militäreinsatz in den Armenvierteln Spezialeinheiten der „Befriedungspolizei“ UPP. Die Regisseurin Maria Ramos beobachtet deren Arbeit in der Favela Morro dos Prazeres. Hier soll die immer noch verhasste Polizei jetzt staatliche Präsenz zeigen und den Dialog mit der Bevölkerung wiederherstellen. Das stößt nicht nur auf Misstrauen, sondern auch auf hartnäckigen Widerstand. Ramos begleitet den Alltag der Polizisten, ihre Kontrollgänge, Blitzaktionen und Verhandlungen mit den Bewohnern. Parallel dazu nimmt sie die Perspektive der einfachen Menschen ein, zeigt ihr Leben in der Gemeinschaft und erfährt von ihrer Vergangenheit. Auf einer der „Baile Funk“-Partys, von der Favela als kulturelle Ausdrucksform hervorgebracht, wird ausgelassen gefeiert und getanzt. Doch der Blick vom Hügel auf das nächtliche Rio lässt ahnen, dass der Friede trügerisch ist …

---Paulo de Carvalho

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

Internationales Programm
History of Pets Kris Genijn

Manchmal besucht man als Erwachsener die Stätten seiner Kindheit und gedenkt dabei seiner damaligen Spielgenossen. In diesem Fall waren es unterschiedliche Haustiere, die zahlreich ...

History of Pets

Animationsfilm
Niederlande
2013
6 Minuten
Untertitel: 
keine
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Ton Crone
Kris Genijn
Made for Chickens by Robots
Kris Genijn
Kris Genijn
Senstudio, Dame Blanche
Manchmal besucht man als Erwachsener die Stätten seiner Kindheit und gedenkt dabei seiner damaligen Spielgenossen. In diesem Fall waren es unterschiedliche Haustiere, die zahlreich und mit immer anderen Begründungen der Eltern verschwanden. Aber wer glaubt als Erwachsener noch an den Osterhasen? Ein bissiges Requiem.

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

Animadok
I Love Hooligans Jan-Dirk Bouw

Dieser Film entführt uns in die Welt eines homosexuellen Fußball-Hooligans. Er lebt für den Fußball und seine sexuelle Orientierung ...

I Love Hooligans

Animadok
Niederlande
2013
12 Minuten
Untertitel: 
englische
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Koert Davidse, Marc Thelosen
Jan-Dirk Bouw
Paleis van Boem
Tim Rosa
Joost Jansen
Jan-Dirk Bouw
Bart Jilesen
Dieser Film entführt uns in die Welt eines homosexuellen Fußball-Hooligans. Er lebt für den Fußball und seine sexuelle Orientierung ebenso wie sein Liebesleben kommen für ihn an letzter Stelle, ein wohlgehütetes Geheimnis. Als Hooligan bedeutet sein Club ihm alles. Und so hat er am Ende nur einen Traum: „Bei dem, was er liebt, zu sterben.“

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

Kids DOK
Jan's Mom Anneloor van Heemstra

„Hi Mama, hier ist Jan.“ Wenn der Junge seiner Mutter etwas erzählen möchte, muss er es auf ein Diktiergerät aufnehmen. Er sendet ihr die Aufnahmen, und nur selten kann er sie sehen. ...

Jan's Mom

Dokumentarfilm
Niederlande
2012
16 Minuten
Untertitel: 
englische
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Albert Klein Haneveld
Anneloor van Heemstra
Sem Bakker
Aage Hollander
Susanne Helmer, Anneloor van Heemstra
Anneloor van Heemstra
Susanne Helmer
„Hi Mama, hier ist Jan.“ Wenn der Junge seiner Mutter etwas erzählen möchte, muss er es auf ein Diktiergerät aufnehmen. Er sendet ihr die Aufnahmen, und nur selten kann er sie sehen. Jans Mutter sitzt seit einem Jahr im Gefängnis und wird noch eine Weile dort bleiben müssen. Wie kommt ein 11-Jähriger damit klar, wenn es keinen gemeinsamen Alltag, kein Brote schmieren, von der Schule abholen oder ins Bett bringen gibt? Wir begleiten Jan durch einen Tag, an dem er sich darauf vorbereitet, seine Mutter etwas Wichtiges zu fragen.
Eine wunderbar schwebende, impressionistische Kamera in einer Etüde über unsere archaischste Liebe, wenn es an deren Substanz geht.

Grit Lemke

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Retrospektive
Theta Rhythm (While My Father Was Sleeping …) Bojan Fajfrić

Ein eigenwilliger Akt der Kindesliebe … Bojan Fajfrić spielt in diesem Reenactment seinen eigenen Vater, wie der einen wichtigen Moment seines Lebens aus lauter Erschöpfung verschläft ...

Theta Rhythm (While My Father Was Sleeping …)

Dokumentarfilm
Niederlande,
Serbien
2010
17 Minuten
Untertitel: 
englische
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Bojan Fajfrić
Ein eigenwilliger Akt der Kindesliebe … Bojan Fajfrić spielt in diesem Reenactment seinen eigenen Vater, wie der einen wichtigen Moment seines Lebens aus lauter Erschöpfung verschläft: eine für das Ende der SFR Jugoslawien im Nachhinein folgenreiche Rede von Slobodan Milošević.

Olaf Möller

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Cross Media Screening
Unspeak

Kritisch und satirisch blickt der interaktive Episodenfilm hinter medial geprägte Begriffe aus Politik, Wirtschaft & Co. und zeigt, wie durch vertraute Worte gezielt öffentliche Meinung manipuliert wird.

Unspeak

Dokumentarfilm
Niederlande
2013
45 Minuten
Credits DOK Leipzig Logo
Femke Wolting, Bruno Felix, Submarine
Steven Poole
Basierend auf dem gleichnamigen Buch des britischen Journalisten Steven Poole, veranschaulicht das interaktive Dokumentarfilmprojekt die manipulative Macht von Sprache und nimmt die veränderte Rolle und Verantwortlichkeiten der Medien in den Blick. Bestehend aus kurzen Filmen, interaktiver Veranschaulichung gesammelter Daten und einem partizipatorischen Lexikon, enthüllt das Projekt kritisch und satirisch die unausgesprochenen Informationen und verdeckten Bedeutungen hinter geläufigen Medienbegriffen wie Krieg gegen den Terror, Massenvernichtungswaffen, saubere Kohle, Datentauschbörse oder Potenzstörung, die ganz bewusst dafür genutzt werden, die öffentliche Meinung zu manipulieren.

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.