Filmarchiv

Internationales Programm 2017
Childhood Margreth Olin

Ein Waldidyll – Lebenswelt einer Gemeinschaft von Vorschulkindern, die nichts sollen als spielen. Ohne Kommentare und (fast) ohne Erwachsene erkundet Margreth Olin ein Kindheitsparadies.

Childhood

Dokumentarfilm
Norwegen
2017
90 Minuten
Untertitel: 
englische

Credits DOK Leipzig Logo

Margreth Olin
Margreth Olin
Rebekka Karijord
Øystein Mamen
Helge Billing, Michal Leszczylowski
Margreth Olin
Andreas Lindberg Svensson
Ein idyllischer Ort mitten im Wald – Lebenswelt einer Gemeinschaft von Kindern. Kurz vermittelt sich sogar der Eindruck, dass sie hier ganz auf sich gestellt sind. Doch das Gelände gehört zu einem Kindergarten, der ganz ohne verquere Vorstellungen von frühkindlicher Bildung auskommt. Es gilt das Prinzip, dass Kinder von ganz allein lernen. Mit allem, was der Wald hergibt, werden Fantasiefiguren gebaut, Steckenpferde geschnitzt, ganze Küchen eingerichtet. Sie haben keine andere Aufgabe, als zu spielen – mit den anderen und mit der Natur. Nur am Rande tauchen die Erwachsenen auf. Ihnen kommt die Rolle der Begleiter zu. Sie geben Anregungen, leiten die Kinder wie nebenbei dazu an, ihre Vorstellungen zu verwirklichen. Eine wunderschöne Szene ergibt sich im Winter: Zwei Kinder sitzen friedvoll unter einem Busch, essen Gummibärchen aus Schnee und gehen gedankenverloren in ihrem So-Tun-als-ob auf. Doch auch die schönste Kindergartenzeit geht zu Ende. Wenn die Schule beginnt, heißt es Abschied nehmen vom Waldparadies.

Ein Jahr lang hat Margreth Olin die Kinder im Alter von Eins bis Sechs in ihrem Lebensraum beobachtet. In perfekter Direct-Cinema-Manier verzichtet sie gänzlich auf erklärende Kommentare oder Gespräche unter Erwachsenen. Allein das Spiel und das Interagieren der Kinder im Wechsel der Jahreszeiten geben die Dramaturgie des Films vor.

Lina Dinkla

Mum’s Hair

Animadok
Norwegen
2017
6 Minuten
Untertitel: 
_ohne Dialog / Untertitel

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Maja Arnekleiv
Maja Arnekleiv
Mattis Sørum
Maja Arnekleiv
Jan Otto Ertesvåg
Maja Arnekleiv
Mattis Sørum
Als Maja 16 Jahre alt war, bekam ihre Mutter, die Filmemacherin Anita Killi, Krebs. Keiner wusste, was passieren würde. Aber die ganze Familie ahnte, dass ein Reservoir an guten Erinnerungen helfen könnte, die schwierige Zeit zu überstehen. Aus über 2.000 Einzelbildern, die Maja innerhalb von zwei Jahren aufnahm, entstand ein berührender animierter Dokumentarfilm, der deutlich zeigt, dass es nicht auf die Haare ankommt, sondern auf das Lächeln darunter.

Luc-Carolin Ziemann



Ausgezeichnet mit der Goldenen Taube im Internationalen Wettbewerb animierter Dokumentarfilm;
Nominiert für Young Eyes Film Award

Thea

Dokumentarfilm
Norwegen
2016
14 Minuten
Untertitel: 
englische

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Elisabeth Aspelin, Halvor Nitteberg
Halvor Nitteberg
Bernt Syvertsen
Øystein Mamen
Anette Stålem Flittig, Elisabeth Aspelin
Bernt Syvertsen, Mats Støten
Eine schwere Krankheit ist noch lange kein Grund für schlechte Laune. Thea hat Epilepsie und liebt es, Witze zu erzählen – am lautesten lacht sie selber.

Lina Dinkla
Kids DOK 2017
When I Hear the Birds Sing Trine Vallevik Håbjørg

Fünf Jugendliche erinnern sich an den Krieg an der Elfenbeinküste.

When I Hear the Birds Sing

Animationsfilm
Norwegen
2016
7 Minuten
Untertitel: 
englische

Credits DOK Leipzig Logo

Trine Vallevik Håbjørg
Trine Vallevik Håbjørg
Kouame Sereba, Erik Wøllo
Morten Øvreås
Øyvind Tangseth, Trine Vallevik Håbjørg
Trine Vallevik Håbjørg
Øyvind Rydland
Fünf Jugendliche erinnern sich an den Krieg an der Elfenbeinküste. Jetzt, im Flüchtlingscamp, können sie wieder lachen und Pläne machen für die Zukunft.

Lina Dinkla