Filmarchiv

Ab Ovo

Animationsfilm
Polen
2013
6 Minuten
Untertitel: 
_ohne Dialog / Untertitel

Credits DOK Leipzig Logo

Marcin Malatyński
Anita Kwiatkowska-Naqvi
George Antoniv
Anita Kwiatkowska-Naqvi
Anita Kwiatkowska-Naqvi
Anita Kwiatkowska-Naqvi
Anita Kwiatkowska-Naqvi
Der Film zeigt das Erwachen eines neuen Lebens und die Veränderung eines weiblichen Körpers, der seine gewohnte Form verliert. Die Sinneswahrnehmungen werden immer deutlicher, bis zu dem Moment, in dem das Baby die Grenzen des mütterlichen Körpers verlässt.

Baths

Animationsfilm
Polen,
UK
2013
4 Minuten
Untertitel: 
_ohne Dialog / Untertitel

Credits DOK Leipzig Logo

Wlodzimierz Matuszewski
Tomasz Ducki
Jean-Marc Petsas
Tomasz Ducki
Tomasz Ducki
Tomasz Ducki
Tomasz Ducki
Zwei ältere Damen treffen sich in einem Schwimmbad. Gemeinsam tauchen sie beim Schwimmen in Erinnerungen an frühere Zeiten und Wettkämpfe ab. Doch es kann immer nur eine gewinnen.

Darling

Animationsfilm
Deutschland,
Polen
2013
6 Minuten
Untertitel: 
englische

Credits DOK Leipzig Logo

Izabela Plucińska
Izabela Plucińska
Detlef Schitto
Izabela Plucińska
Daniel Scheimberg
Izabela Plucińska
Izabela Plucińska
Was bedeutet Gedächtnisverlust? Im Labyrinth der Angst wird ein Fremder zum Vertrauten und das traute Heim verwandelt sich in eine Falle. Der Versuch einer Frau, sich anhand gewohnter Gegenstände und Gestalten zurück zu hangeln in die Normalität des einstigen eigenen Lebens. Doch dabei kommen ihr auch verdrängte Erinnerungen und die unbewältigte Vergangenheit in die Quere.

Lost Senses

Animationsfilm
Polen
2013
6 Minuten
Untertitel: 
_ohne Dialog / Untertitel

Credits DOK Leipzig Logo

Robert Jaszczurowski
Marcin Wasilewski
Michał Jacaszek
Marcin Wasilewski
Tomasz Halski
Marcin Wasilewski
Robert Jaszczurowski, Łukasz Kacprowicz
Ein Mann will sich in einer abstrakten fliegenden Stadt mit einer Frau treffen. Aufgeregt klettert er wie ein Parcours-Läufer auf die Gebäude, um nach ihr Ausschau zu halten. Aber ein Moment der Unaufmerksamkeit lässt ihn seine Sinne verlieren. Und seine Chance sie zu treffen.
Internationales Programm 2013
Mother 24/7 Marcin Janos Krawczyk

Das Bildnis der Schwarzen Madonna aus Częstochowa in Wohnzimmern, im Krankenhaus oder im Knast. Einblick in das Leben Gläubiger, die Antworten und Trost suchen, in bewegenden Episoden.

Mother 24/7

Dokumentarfilm
Polen
2013
30 Minuten
Untertitel: 
englische

Credits DOK Leipzig Logo

Marcin Janos Krawczyk
Marcin Janos Krawczyk
Michał Lorenc
Marcin Sauter, Michał Marczak, Marcin Kukielski, Karolina Krawczyk
Anna Wagner, Aleksandra Panisko, Tymek Wiskirski
Selig, wer glaubt?! Seit 55 Jahren wandert die Schwarze Madonna aus dem polnischen Pilgerort Częstochowa von Haus zu Haus, von Schicksal zu Schicksal. Eine Kopie des Bildes, zurechtgestutzt auf ein handliches, transportfähiges Maß, kann 24 Stunden lang für eine private Messe im eigenen Wohnzimmer, im Krankenhaus oder im Knast gemietet werden. Allein die Anwesenheit des Gnadenbildnisses unterbricht den Alltag, evoziert die essenziellen und existenziellen Fragen des Lebens. Es geht um Schuld und Vergeben, das Leben diesseits und jenseits, die Hoffnung auf ein Wunder.
Mit großer Empathie folgt der Regisseur Marcin Janos Krawczyk in diesem Roadmovie dem Konvoi der Heiligen durch das heutige Polen. In bewegenden Episoden gewährt er Einblick in den Alltag an Leib und Seele Verwundeter, die in der Religion Antworten suchen, die ihnen das reale Leben verweigert. Wie ein roter Faden zieht sich das Motiv der Mutter, mit der Aussöhnung gesucht wird, durch den Film. Durch die Kombination aus beschwörender Musik, langen Kamerafahrten und der Intimität der Begegnungen, die den Charakter einer Beichte haben, entsteht ein Sog, der ihn zu einer Art kinematografischer Wallfahrt stilisiert.

Cornelia Klauß
Internationales Programm 2013
The Love Equation of Henry Fast Agnieszka Elbanowska

Ein alter Mathematikprofessor und seine erotischen Fantasien und Gelüste. Berührende Geschichte von Sehnsüchten jenseits der 95 – und scharfe Comics, gezeichnet von ihm selbst.

The Love Equation of Henry Fast

Dokumentarfilm
Polen
2013
40 Minuten

Credits DOK Leipzig Logo

Adam Ślesicki
Agnieszka Elbanowska
Paweł Nadolny
Agnieszka Elbanowska, Maryla Torbus
Agnieszka Elbanowska
Die Allgemeingültigkeit einer Gleichung kann entweder mit Axiomen bewiesen oder selber als Axiom vorausgesetzt werden. Ein klassisches Axiom bezeichnet ein unmittelbar einleuchtendes oder konventionell akzeptiertes Prinzip beziehungsweise die Bezugnahme auf ein solches. Welchen Prinzipien die Liebesgleichung des polnischen Mathematikprofessors Henryk Fast folgt, lässt sich möglicherweise durch die Interpretation seiner erotisch anmutenden Zeichnungen herleiten. In jedem Fall deuten die darauf hin, dass Henryk Fast in seinen nicht mehr ganz jungen Jahren nicht nur abstrakte Bedürfnisse hat. Henryk ist hoffnungslos romantisch und möchte schlicht und ergreifend eine Frau finden. Was die Suche erschweren könnte, ist die Tatsache, dass das Bild, das man selbst von der Wirklichkeit hat, nicht unbedingt dem der anderen entspricht. Wie groß die Differenz zwischen diesen Bildern in Henryks Fall ist, lässt sich in manchen Momenten erahnen, etwa wenn seine in Amerika lebende Tochter zu Besuch kommt. Henryks Gleichung beinhaltet mindestens eine Unbekannte, die das Leben dieses liebenswürdigen Herrn so besonders macht und uns jenseits von „konventionell akzeptierten“ Realitäten eine berührende Geschichte von Sehnsüchten im Alter erzählt.

Claudia Lehmann

When I Am a Bird

Dokumentarfilm
Polen
2013
30 Minuten
Untertitel: 
englische

Credits DOK Leipzig Logo

Katarzyna Ślesicka
Monika Pawluczuk
Paweł Chorzępa
Marcin Latanik
Monika Pawluczuk
Dariusz Wancerz
Als kleiner Vogel möchte sie in einem anderen Leben zurückkehren, klein genug, um sich verstecken zu können. Noch lebt sie wie im Vogelkäfig, den Launen des Schicksals ausgeliefert, das sie und ihre Familie aus Myanmar nach Thailand in ein Flüchtlingsdorf im Dschungel verschlagen hat. Unaufhörlich prasselt der Regen auf die Hütte. Der reißende Strom vor dem Haus ist so groß wie die unterdrückten Gefühle der Frau, die in ihrem Leben zwölf Kinder geboren und einige verloren hat. Ihren Mann hat sie sich nicht ausgesucht, überdies fliegt er ihr zuweilen davon. Jetzt hofft sie nur noch darauf, dass ihre Tochter nachkommt. Die Versuche, Telefonkontakt aufzunehmen und Nachrichten über das Radio zu empfangen, scheitern oft an der schlechten Verbindung. Von außen gesehen erscheinen die Menschen des Kayan-Volkes, insbesondere die Frauen mit ihrem schweren Halsschmuck, wie seltene, vom Aussterben bedrohte Exemplare, die man in touristischen Schaudörfern bewundern kann. Doch der Film offenbart eine Welt, die kein Tourist jemals zu Gesicht bekommt. Mit einer klaren Bildsprache, die ebenso atmosphärisch wie symbolisch ist, tastet er sich behutsam an die innere Wirklichkeit der Protagonistin heran, ohne eine Deutungshoheit zu beanspruchen. Wer kann schon in die Seele eines Menschen schauen? Und doch werden die Kraft, der Mut und auch die Magie, die es in diesem Leben braucht, spürbar.

Lars Meyer

Ziegenort

Animationsfilm
Polen
2013
19 Minuten
Untertitel: 
englische

Credits DOK Leipzig Logo

Piotr Szczepanowicz
Tomasz Popakul
G. Stuart Dahlquist, Paweł Cieślak
Tomasz Popakul
Tomasz Popakul, Piotr Szczepanowicz
Tomasz Popakul
Tomasz Popakul
Fish Boy ist ein Teenager, der mit dem Heranwachsen kämpft. Er hat besonders große Probleme, denn er ist anders als alle anderen: halb Junge, halb Fisch. Sein Drama spielt sich vor dem Hintergrund eines scheinbar idyllischen Fischerdorfes ab, wo sein Vater ihm das Fischerhandwerk beibringen will.