Filmarchiv

A Blue Room

Animationsfilm
2014
15 Minuten
Untertitel: 
englische
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Ron Dyens
Tomasz Siwiński
Rémi Boubal
Tomasz Siwiński
Tomasz Siwiński
Tomasz Siwiński
Tomasz Siwiński
Lionel Guenoun
Ein Mann liegt im Koma. In seiner Wahrnehmung wacht er in einem Raum auf, in dem ein Fenster die einzige Verbindung zur Außenwelt darstellt. Er kann es nicht öffnen, sieht aber Personen und Ereignisse aus seinem Leben vorbeiziehen.

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

An Incredibly Elastic Man

Animationsfilm
2013
5 Minuten
Untertitel: 
_ohne Dialog / Untertitel
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Marcin Malatyński
Karolina Specht
Karolina Specht
Karolina Specht
Karolina Specht
Karolina Specht
Ein Mann ohne Gestalt wird durch seine Umgebung und durch seine Mitmenschen in Form gebracht.

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Carmen Habanera

Animationsfilm
1995
0
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Produced by Polish Television, Poznan

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Chic

Animationsfilm
2008
0
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Warsaw Academy of Art

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Deutscher Wettbewerb
Domino Effekt Elwira Niewiera, Piotr Rosołowski

Der abchasische Sportminister kämpft um die Domino-WM in Sochumi. Und mit seiner Frau, die sich als Russin nicht anerkannt fühlt. Mesalliance voller tragikomischer Momente.

Domino Effekt

Dokumentarfilm
2014
76 Minuten
Untertitel: 
deutsche
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Ann Carolin Renninger, Thomas Kufus, Anna Wydra
Elwira Niewiera, Piotr Rosołowski
Maciej Cieślak
Piotr Rosołowski
Karoline Schulz, Andrzej Dąbrowski
Piotr Rosołowski, Elwira Niewiera
Marcin Lenarczyk, Tomasz Wieczorek
Zurzeit ist es ruhig in Abchasien, dem halbautonomen kaukasischen Zwergenstaat. Zu ruhig, findet Sportminister Rafael. Mit der sturköpfigen Zielstrebigkeit eines Don Quichotte will er mittels Sport – so funktionierte das zu Sowjetzeiten ja auch – Abchasien wieder zu alten Ehren zurückführen. Ungeachtet der heute verrosteten Schiffe, die wie gestrandete Wale vor den Stränden liegen, und der hoffnungslos vor sich hin welkenden Prunkbauten an der Promenade Sochumis, kämpft er für sein Event: eine Domino-Weltmeisterschaft. Mit bewundernswerter Entschlossenheit trotzt Rafael allen Widrigkeiten: dem fehlenden Strom, der Talentlosigkeit der Sportler und den Tränen seiner Frau, der Moskauer Sängerin Natascha, die für ihn ihre Heimat aufgab. Sie fühlt sich fremd und zerrieben im Kulturstreit zwischen Russland und Georgien, die beide territoriale Ansprüche auf die Region erheben. Nahezu meisterlich ist es Elwira Niewiera und Piotr Rosołowski gelungen, die privaten Familienkonflikte einer Mesalliance mit den zuweilen ins Absurde gehenden politischen Realitäten Abchasiens spiegelbildlich zu verbinden. So, wie das Paar sich noch finden muss, ist das Land auf der Suche nach sich selbst. Der lang nachhallende Schlager zur abchasischen Hauptstadt jedenfalls ist schon mehr als ein Anfang.

Cornelia Klauß



Ausgezeichnet mit der Goldenen Taube im Deutschen Wettbewerb 2014

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Kids DOK
Hee Hee Hatty Tomek Głodek

Hatty und sein Hut sind unzertrennliche Spielkameraden. Am liebsten spielen sie Rätselraten. Denn der Hut kann wunderbar Tiere nachahmen.

Hee Hee Hatty

Animationsfilm
2014
5 Minuten
Untertitel: 
_ohne Dialog / Untertitel
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Marta Gebhardt
Tomek Głodek
Stanisław Rzepiela
Bogna Sroka-Mucha
Mateusz Bień
Hatty und sein Hut sind unzertrennliche Spielkameraden. Am liebsten spielen sie Rätselraten. Denn der Hut kann wunderbar Tiere nachahmen.

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Kids DOK
Leaders Paweł Ferdek

Schulsprecherwahl an einer Warschauer Grundschule. Die Viert- bis Sechstklässler Marcel, Kais, Helena und Filip machen alles genauso wie die Großen: scharen Anhänger um sich, erfinden Slogans und ködern das Wahlvolk.

Leaders

Dokumentarfilm
2013
50 Minuten
Untertitel: 
englische
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Kamil Skałkowski
Paweł Ferdek
Mikołaj Trzaska
Paweł Ferdek, Rafał Leszczyński, Mateusz Skalski
Jan Przyluski, Tomasz Ciesielski, Marcin Bukojemski
Paweł Ferdek
Schulsprecherwahl an einer Warschauer Grundschule. Die Viert- bis Sechstklässler Marcel, Kais, Helena und Filip machen alles genauso wie die Großen: scharen Anhänger um sich, erfinden Slogans und ködern das Wahlvolk mit dicken Versprechen, die gar nicht absurd genug sein können. Oder wird gewählt, wer die meisten Süßigkeiten verteilt? Was anfangs aussah wie ein Spiel, wird bitterer Ernst, denn bald schon schalten sich die Familien der Kinder ein und es wird klar: Hier geht es um Sein oder Nichtsein. Es gibt viel zu lachen, wenn auch bei den Verlierern Tränen fließen. Das Ganze ist so spannend wie ein Krimi, doch am Ende bleiben mehr als drei Fragezeichen: Geht so Demokratie?

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Mama arbeitet im Westen – Eine Kindheit in Polen

Dokumentarfilm
2014
58 Minuten
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Anita Rehoff Larsen, Tone Grøttjord
Åse Svenheim Drivenes
Eirik Myhr
Michał Jarosiński, Jacek Gruszka
Åse Svenheim Drivenes
Håkon Lammetun, Petter Fagerlund, Bartosz Idzi
Katja Wildermuth
Kuba ist 13 Jahre alt, sein Bruder Mikołaj ist sieben. Kuba weckt seinen Bruder, bittet ihn zu frühstücken, der Kleine weigert sich. Gemeinsam gehen sie Chips kaufen und laufen Hand in Hand nach Hause. Abends sitzen sie daheim und spielen am Computer. Irgendetwas fehlt in diesem Tagesablauf. Wo sind die Erwachsenen?
Kubas und Mikołajs Eltern befinden sich nicht im gleichen Land wie ihre Jungs. Der Vater arbeitet in Schottland, die Mutter in Österreich, und die Söhne warten in Polen ab, dass einer von ihnen wiederkommt. In der Schule darf Kuba nicht erzählen, dass die beiden allein sind, und auch sonst scheint die Konstellation erst ins Wanken zu geraten, als Kuba auffällig wird und an seine Grenzen gerät.
Der Film zeigt auf bestürzende Weise, wie sich mit den Arbeitsmärkten auch Verantwortungen verschoben haben und wirtschaftliche Missstände zu passiver Gewalt gegen die Schwächsten der Gesellschaft führen.

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Of a Forest

Animationsfilm
2014
4 Minuten
Untertitel: 
_ohne Dialog / Untertitel
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Marcin Malatyński
Katarzyna Melnyk
Katarzyna Melnyk
Katarzyna Melnyk
Katarzyna Melnyk
Katarzyna Melnyk, Monika Dębińska
Die verstörende Geschichte eines Tieres, das sich in der Welt der Menschen nicht zuhause fühlt.

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Starting Point

Dokumentarfilm
2014
25 Minuten
Untertitel: 
englische
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Ewa Jastrzebska
Michał Szcześniak
Przemysław Niczyporuk
Jacek Tarasiuk, Daniel Gąsiorowski
Katarzyna Bonda, Michał Szcześniak
Man wächst an seinen Aufgaben, heißt es. Anetas Aufgabe ist enorm groß und schmerzhaft. Täglich muss sie sich mit ihrer Vergangenheit konfrontieren, um wieder eine Zukunft zu haben. Mit 19 rebellierte sie gegen ihr gesamtes Umfeld und endete als Mörderin. Neun Jahre später darf sie hin und wieder das Gefängnis verlassen, um Sozialdienst im Pflegeheim zu leisten. Dort trifft sie auf eine alte Dame, Helena – und mit ihr auf eine komplett gegenläufige Lebensgeschichte. Während Aneta ihre Chancen und ihre Freiheit aufs Spiel gesetzt hat, ist Helena bereits mit Rheuma aufgewachsen und kennt die Welt, wie sie sagt, nur durch das Fenster. Und trotzdem nennt sie sich eine Realistin.
Das Anerkennen der Umstände, der Realitätssinn sozusagen, wird hier zum Schlüssel für Anetas banges Hoffen auf Vergebung und einen Neuanfang außerhalb des monotonen Gefängnisalltags. Fein dosiert legt der Film nach und nach die Stationen ihres Weges und ihren inneren Kampf offen, gespiegelt in Helenas aufrichtigem Interesse. Im Zwiegespräch zwischen der gefassten kleinen Frau im Rollstuhl, die unter ihrer Mütze fast verschwindet, und der emotional pendelnden Pflegerin offenbart sich mehr als bloße Sympathie, vielleicht sogar eine gegenseitige Faszination.
Lars Meyer

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Internationales Programm
Super Unit Teresa Czepiec

Die Wohnmaschine von Le Corbusier als gigantischer Plattenbau im polnischen Katowice. Ein Spiegelkabinett der Sehnsüchte, diverser Vorlieben und gepflegter Schrullen.

Super Unit

Dokumentarfilm
2014
20 Minuten
Untertitel: 
englische
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Adam Ślesicki
Teresa Czepiec
Paweł Dyllus
Jerzy Zawadzki
Teresa Czepiec
Krzysztof Ridan
Am Anfang des Films wird auf den berühmten Schweizer Architekten Le Corbusier verwiesen, dessen Vision vom neuen Bauen in dem Begriff der „Wohnmaschine“ mündete. In einer seiner Thesen versuchte er, die Bedürfnisse des Menschen in Maßeinheiten zu beziffern. Wie viel Raum braucht ein Mensch? Wie viel steht ihm zu? Ein gigantischer Neubau im Zentrum Katowices, der größte in ganz Polen, ist die Beton gewordene Verkörperung dieser Idee. Endlose Flure und die rasselnde Haustechnik verbinden die über 700 Wohnungen, die in den späten Sechzigern erbaut wurden. Aber hinter jeder Tür offenbart sich ein Spiegelkabinett aus Sehnsüchten und Wünschen, die sich in diversen Vorlieben und Hobbys zeigen. Adieu Tristesse! Hier wird gelebt, gefeiert und im Ernstfall auch schon mal der Rahmen einer Garage ausgehebelt – nicht weil das Auto zu groß ist, sondern weil es die Menschen sind, die aus dem Wohnhaus eine „Super-Einheit“ machen und sich kraftvoll Platz verschaffen. In wenigen Skizzen erleben wir die Bewohner, wie sie den unwirtlichen Raum für sich erobern. Die „Wohnmaschine“ offenbart sich als ein Organismus, der getragen wird von der Parole: Leben und leben lassen.
Cornelia Klauß

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To Thy Heart

Animationsfilm
2014
10 Minuten
Untertitel: 
englische
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Małgorzata Bosek
Ewa Borysewicz
Michał Augustyniak
Ewa Borysewicz
Ewa Borysewicz
Ewa Borysewicz
Ewa Borysewicz
Eine Frau, ein Mann, eine Schaukel und viele Dinge, die zwischen ihnen und ihrem Glück stehen. Ein weltliches Wechselgebet über Zuneigung und Enttäuschung, das durch eine Hochhaussiedlung hallt.

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under_construction

Animationsfilm
2014
8 Minuten
Untertitel: 
englische
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Marta Gebhardt
Marcin Wojciechowski
Electrony, Marcin Wojciechowski
Marcin Wojciechowski
Marcin Wojciechowski
Marcin Wojciechowski
Marcin Wojciechowski
Piotr Kubiak
Wie beschreibt man den Alltag eines Menschen? Der Versuch einer animierten Selbstdekonstruktion auf Basis eines Kalenders als eine Art Psychogymnastik.

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Walking Under Water

Dokumentarfilm
2014
77 Minuten
Untertitel: 
englische
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Moniką Braid, Stefan Kloos
Elizą Kubarską
Michał Jacaszek
Piotr Rosołowski, Lisa Strohmayer
Bartosz Pietras
Dieser Film handelt von einem Märchen, das einmal wahr gewesen ist. Auf Borneo lebte vor nicht allzu langer Zeit ein besonderer Stamm, die Badjao, die mehr im und unter Wasser wohnten als an Land. Sie besaßen keine Pässe und kein Geld, aber dafür Fähigkeiten, die einen staunen lassen. Von frühester Kindheit an lernen sie, zu tauchen und lange ohne Atmung auszukommen. Sie bewegen sich zwischen den Fischschwärmen und Korallenriffen wie Spaziergänger, die hier zu Hause sind. Alexan, der letzte seiner Art, unterrichtet den 10-jährigen Sulu in dieser Kunst des Fischfangs, die gänzlich ohne moderne Gerätschaften auskommt. Die Filmemacherin Elizą Kubarską lässt keinen Zweifel an ihrer Faszination: in elaborierten Bildern, jenseits aller Fernsehdokus, taucht sie in eine idyllische und malerische Unterwasserwelt ein. Sie erinnern uns daran, woher wir eigentlich kommen. In genauso unmissverständlichen Szenen wiederum zeigt die Regisseurin auf, wohin wir steuern: Mit den Nomaden, die nun als Staatenlose gelten, verschwinden unwiderruflich ein tradiertes Wissen und jahrhundertealte Rituale. Den Rest erledigen die Fischfangflotten und der Tourismus.
Cornelia Klauß

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