Filmarchiv

A Documentary Film

Animadok
Polen
2015
7 Minuten
Untertitel: 
englische
Credits DOK Leipzig Logo
Marcin Malatyński
Marcin Podolec
Wiktoria Nowak
Marcin Podolec
Marcin Podolec
Marcin Podolec
Marcin Podolec
Marcin Podolec
Wie sähe ein Dokumentarfilm aus über einen Mann aus Jarosław, dessen Biografie keine besonderen Ereignisse verzeichnet – während die großen Dramen auf dem Fernsehbildschirm ablaufen? Und dennoch ist hier gelebtes Leben: Arbeit, Kaffee, Kopfschmerztabletten, Urlaub. Ein Haus, das nach dem Auszug der Kinder zu groß geworden ist. Auf berührende Weise überführt Marcin Podolec das Leben seines Vaters in die Welt des Comics und kreiert damit zugleich ein neues Genre: die animierte Langzeitbeobachtung.

Lars Meyer

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

Witold Giersz
Awaiting Witold Giersz

Während er in einem Café auf seine Geliebte wartet, vertreibt sich ein Mann die Zeit, indem er Damen in Ballkleidern und befrackte Männer aus Servietten formt.

Awaiting

Animationsfilm
Polen
1962
9 Minuten
Untertitel: 
_ohne Dialog / Untertitel
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Studio Miniatur Filmowych
Witold Giersz
Zbigniew Rudziński
Jan Tkaczyk
Witold Giersz, Ludwik Perski
Jan Radlicz
Während er in einem Café auf seine Geliebte wartet, vertreibt sich ein Mann die Zeit, indem er Damen in Ballkleidern und befrackte Männer aus Servietten formt. Auf der glänzenden Tischfläche finden ein Ball und ein Duell statt. Die romantische Geschichte über Leben, Liebe und Tod der Papierfiguren steckt voller Spannung und überraschender dramatischer Wendungen.

Annegret Richter

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

Internationales Programm
Don't Lose Your Head Karolina Specht

Allzu viele Inhalte menschlicher Kommunikation bleiben Kopfgeburten und recht kurzlebig. Wie die Revolution ihre Kinder fressen die Sprechblasen sich selbst, während das System sich beständig reproduziert. Geht es um Medien, Kirche, Politik? Das entscheide jeder selbst.

Don't Lose Your Head

Animationsfilm
Polen
2015
4 Minuten
Untertitel: 
_ohne Dialog / Untertitel
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Marcin Malatyński
Karolina Specht
Karolina Specht
Karolina Specht
Karolina Specht
Karolina Specht
Bogdan Klat, Wieslaw Nowak
Allzu viele Inhalte menschlicher Kommunikation bleiben Kopfgeburten und recht kurzlebig. Wie die Revolution ihre Kinder fressen die Sprechblasen sich selbst, während das System sich beständig reproduziert. Geht es um Medien, Kirche, Politik? Das entscheide jeder selbst. Ironisch schraubt die Computeranimation die Wiederholungsspirale der „Talking Heads“ weiter und setzt dafür nicht Sprache, sondern Bildsprache ein: die der grafischen Icons, die unsere Verständigung erleichtern. Oder auch nicht.

Lars Meyer

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

Internationales Programm
Fences Natalia Krawczuk

Ein einsamer Baum in einem Bretterwald – und ein kleiner Vogel, der ihn anschmachtet. Zwei Hunde, die sich ankläffen, solange Latten zwischen ihnen stehen. Menschen, die sich umzäunen oder gar nicht merken, wenn Zäune verschwinden.

Fences

Animationsfilm
Polen
2015
7 Minuten
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Marcin Malatyński
Natalia Krawczuk
Natalia Krawczuk
Magdalena Chowańska
Natalia Krawczuk
Natalia Krawczuk
Ewa Bogusz
Ein einsamer Baum in einem Bretterwald – und ein kleiner Vogel, der ihn anschmachtet. Zwei Hunde, die sich ankläffen, solange Latten zwischen ihnen stehen. Menschen, die sich umzäunen oder gar nicht merken, wenn Zäune verschwinden. Die grotesken Episoden zum einstudierten Grenzverhalten könnten auch von Roy Andersson stammen. Doch anders als in dessen opulenten lebenden Tableaus reduziert Natalia Krawczuk ihre Bildsprache mit einem schlichten Zeichenstil, der auch politische Lesarten erlaubt.

Lars Meyer

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

Witold Giersz
Fire Witold Giersz

Eine dramatische, gemalte Impression vom Leben der Tiere in einem Wald, in dem ein gefährliches Feuer ausgebrochen ist. Panik zeigt sich in den vor Lebendigkeit geradezu vibrierenden Pinselstrichen.

Fire

Animationsfilm
Polen
1975
8 Minuten
Untertitel: 
_ohne Dialog / Untertitel
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Teresa Kowal, Studio Miniatur Filmowych
Witold Giersz
Jacek Ostaszewski
Jan Tkaczyk
Hanna Michalewicz
Andrzej Bohdanowicz
Eine dramatische, gemalte Impression vom Leben der Tiere in einem Wald, in dem ein gefährliches Feuer ausgebrochen ist. Panik zeigt sich in den vor Lebendigkeit geradezu vibrierenden Pinselstrichen. „Fire“ folgt dem zyklischen Verlauf vieler Filme von Witold Giersz und endet hoffnungsvoll mit dem ersten winzigen Keim neuen Lebens.

Annegret Richter

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

Witold Giersz
Heritage Park Witold Giersz

Als alle Bäume gefällt sind, steht nur noch ein Haus auf der Baustelle. Die beiden Architekten sind am Boden zerstört. Heute nennt man das Gentrifizierung, damals Freilichtmuseum.

Heritage Park

Animationsfilm
Polen
1978
7 Minuten
Untertitel: 
_ohne Dialog / Untertitel
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Studio Miniatur Filmowych
Witold Giersz
Waldemar Kazanecki
Jan Ptasiński
Hanna Michalewicz
Witold Giersz
Zbigniew Wolski
Als alle Bäume gefällt sind, steht nur noch ein Haus auf der Baustelle. Die beiden Architekten sind am Boden zerstört. Heute nennt man das Gentrifizierung, damals Freilichtmuseum.

Annegret Richter

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

Witold Giersz
Horse Witold Giersz

Mit wilden, aber dennoch präzisen Gesten schildert Witold Giersz die Geschichte einer Jagd, lässt die Farben explodieren und erweckt die Pinselstriche zum Leben.

Horse

Animationsfilm
Polen
1967
6 Minuten
Untertitel: 
_ohne Dialog / Untertitel
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Teresa Kowal, Studio Miniatur Filmowych
Witold Giersz
Kazimierz Serocki
Jan Tkaczyk
Witold Giersz
Jan Radlicz
Mit wilden, aber dennoch präzisen Gesten schildert Witold Giersz die Geschichte einer Jagd, lässt die Farben explodieren und erweckt die Pinselstriche zum Leben. Die abstrakten Hintergründe geben der Erzählung eine schöne und fremdartige, aber vollkommen nachvollziehbare Form, während der Film eine epische Jagd aus der Menschheitsgeschichte zeigt.

Annegret Richter

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

Witold Giersz
In the Hall of the Mountain King Witold Giersz

Visuelle Umsetzung von Edvard Griegs berühmter Peer-Gynt-Suite, ihrer Dramaturgie sowie Stimmungs- und Farbwechsel.

In the Hall of the Mountain King

Animationsfilm
Polen
1996
3 Minuten
Untertitel: 
_ohne Dialog / Untertitel
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Ewa Sobolewska, TV Studio of Animation Films Poznań
Witold Giersz
Gewandhausorchester Leipzig, Vaclav Neumann
Krzysztof Szyszka
Wiesław Nowak
Witold Giersz, Piotr Giersz, Wojciech Wojtkowski
Witold Giersz
Wiesław Nowak
Visuelle Umsetzung von Edvard Griegs berühmter Peer-Gynt-Suite, ihrer Dramaturgie sowie Stimmungs- und Farbwechsel.

Annegret Richter

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

Witold Giersz
Ladies and Gentlemen Witold Giersz

Eine unterhaltsame, aber lehrreiche Geschichte voller witziger Gags über die eskalierende Rivalität zwischen zwei Verehrern einer schönen Dame.

Ladies and Gentlemen

Animationsfilm
Polen
1964
6 Minuten
Untertitel: 
_ohne Dialog / Untertitel
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Teresa Kowal, Studio Miniatur Filmowych
Witold Giersz
Waldemar Kazanecki
Jan Tkaczyk
Witold Giersz
Witold Giersz
Jan Radlicz
Eine unterhaltsame, aber lehrreiche Geschichte voller witziger Gags über die eskalierende Rivalität zwischen zwei Verehrern einer schönen Dame. Der Animator mischt sich in die Geschichte ein und führt auf Bitten eines der Wettbewerber eine weitere Dame ein. Anstatt den Streit damit zu beenden, hat der Regisseur nur einen weiteren Anlass für Zwistigkeiten geschaffen.

Annegret Richter

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

Internationaler Wettbewerb Kurzfilm (ab 2015)
Out of the Blue Piotr Małecki

Mit einem langsamen Schwenk tastet die Kamera die kindlichen Gesichter mit den halbgeschlossenen Augen ab, deren Blick ins Nirgendwo abgeglitten ist. Die Langzeit-Koma-Patienten, Kinder und Jugendliche, eines Hospitals bei Warschau ruhen in einer Art Zwischenreich.

Out of the Blue

Dokumentarfilm
Polen
2015
30 Minuten
Untertitel: 
englische
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Zuzanna Król
Piotr Małecki
Natali Drosou
Piotr Małecki
Przemysław Chruścielewski, Katarzyna Leśniak
Piotr Małecki
Maciej Krupa
Mit einem langsamen Schwenk tastet die Kamera die kindlichen Gesichter mit den halbgeschlossenen Augen ab, deren Blick ins Nirgendwo abgeglitten ist. Die Langzeit-Koma-Patienten, Kinder und Jugendliche, eines Hospitals bei Warschau ruhen in einer Art Zwischenreich. Diesen Ort der Entrückten als einen der Lebenslust und des Lachens – neben den Momenten der Verzweiflung – zu erzählen, ist das Kunststück Piotr Małeckis, der in wenigen Episoden all diese Gegensätzlichkeiten zu konzentrieren vermag.

Cornelia Klauß

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

Witold Giersz
Rondo alla Turca Witold Giersz

Wolfgang Amadeus Mozarts Sonate in A-Dur wird mit farbenfrohen, dynamischen Bildern der marschierenden türkischen Armee illustriert, die auch den Grundrhythmus vorgibt.

Rondo alla Turca

Animationsfilm
Polen
1993
3 Minuten
Untertitel: 
_ohne Dialog / Untertitel
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Ewa Sobolewska, TV Studio of Animation Films Poznań
Witold Giersz
Franc Poursel's Orchestra
Kazimierz Strzemacki
Wiesław Nowak
Witold Giersz
Witold Giersz
Wiesław Nowak
Wolfgang Amadeus Mozarts Sonate in A-Dur wird mit farbenfrohen, dynamischen Bildern der marschierenden türkischen Armee illustriert, die auch den Grundrhythmus vorgibt.

Annegret Richter

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

Internationales Programm
Snails Grzegorz Szczepaniak

Hinreißend in Szene gesetzte Schnecken, zwei Jungunternehmer und Reichtum am Horizont der Wünsche. Das ist die Ausgangslage dieser polnischen Komödie über große Ambitionen und geplatzte Träume.

Snails

Dokumentarfilm
Polen
2015
30 Minuten
Untertitel: 
englische
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Zuzanna Król
Grzegorz Szczepaniak
Mikołaj Majkusiak
Daniel Wawrzyniak, Marek Kozakiewicz
Wojciech Janas
Grzegorz Szczepaniak
Paulina Bocheńska
Hinreißend in Szene gesetzte Schnecken, zwei Jungunternehmer und Reichtum am Horizont der Wünsche. Das ist die Ausgangslage dieser polnischen Komödie über große Ambitionen und geplatzte Träume. Schneckenzucht ist eine Wissenschaft für sich, und der Hindernisse sind da viele. Zwar geben unsere Jungunternehmer ihr Bestes, doch ist die Schnecke beharrlich in ihrem Widerstand, so langsam sie auch sein mag.

Matthias Heeder

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

Something Better to Come (Yula's Dream)

Dokumentarfilm
Dänemark,
Polen
2014
60 Minuten
Untertitel: 
englische
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Hanna Polak, Sigrid Dyekjaer
Hanna Polak
Keaton Henson, Kristian Eidnes Andersen
Hanna Polak
Marcin Kot Bastkowski, Hanna Polak
Hanna Polak
Kristian Eidnes Andersen

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

The Dybbuk. A Tale of Wandering Souls

Dokumentarfilm
Polen,
Schweden,
Ukraine
2015
90 Minuten
Untertitel: 
englische
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Krzysztof Kopczyński, David Herdies, Gennady Kofman
Krzysztof Kopczyński
Jacek Petrycki, Serhiy Stefan Stetsenko
Michał Leszczyłowski
Krzysztof Kopczyński
Mateusz Adamczyk, Marcin Lenarczyk, Sebastian Witkowski
Mit einem Ausschnitt aus dem jiddisch-sprachigen polnischen 30er-Jahre-Klassiker „Der Dybbuk“ reißt gleich zu Beginn eine Wunde auf: Die Welt des Schtetls mit ihrem alten Volksglauben gibt es nicht mehr. Doch der Totengeist, der Dibbuk, wandert auch jetzt noch umher. Und er hat viele Gesichter.

Aus der Vergangenheit tauchen wir im ukrainischen Uman kurz vor dem „Euromaidan“ wieder auf. Ein heiliger Ort für Tausende orthodoxe Juden, die während des Neujahrsfestes zum Grab des chassidischen Rabbis Nachman pilgern und das Stadtbild verwandeln. Zum Ärger ukrainischer Mitbürger, die sich vor einem Ausverkauf fürchten und mit Provokationen reagieren. Mal mit einem illegal aufgestellten Kreuz, mal mit einer Informationstafel zu Ehren des antisemitischen Kosakenführers und Schlächters Ivan Gonta. Oder etwas subtiler mit Extragebühren für einen koscheren Imbiss.

Die Welten prallen vielgestaltig aufeinander. Mit großer Neugierde fängt Krzysztof Kopczyński die kaum zu vereinbarenden Legenden und Rituale ein, die auf beiden Seiten zum Leben erwachen. Hier ein vollkommen verarmtes Land im Selbstfindungsprozess, begleitet von nationalistischen Tönen. Dort eine verlorene Tradition und die Erfahrungen des Holocausts. Wem gehört das Land? Der Film schöpft aus der Fülle des Materials, das voller Eindrücke, ungeschliffener Szenen und Fabeln steckt, und fördert dabei auch Unerwartetes zu Tage.

Lars Meyer

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

Witold Giersz
The Intellectual Witold Giersz

Zwei Höhlenmänner wollen die Gunst einer schönen Frau erringen, während die Zuschauer den Eindruck haben, dass der Film vor ihren Augen entsteht. Die Technik erinnert an „Horse“.

The Intellectual

Animationsfilm
Polen
1969
7 Minuten
Untertitel: 
_ohne Dialog / Untertitel
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Studio Miniatur Filmowych
Witold Giersz
Waldemar Kazanecki
Jan Tkaczyk
Witold Giersz
Witold Giersz
Jan Radlicz
Zwei Höhlenmänner wollen die Gunst einer schönen Frau erringen, während die Zuschauer den Eindruck haben, dass der Film vor ihren Augen entsteht. Die Technik erinnert an „Horse“.

Annegret Richter

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

Witold Giersz
The Little Western Witold Giersz

Eine Parodie auf den „großen“ Western, voller witziger Gags und überraschender Wendungen. Die traditionellen Zeichnungen werden durch verwischte Farbflecke ersetzt. Sonderpreis bei der „4. Leipziger Dokumentar- und Kurzfilmwoche“ 1961.

The Little Western

Animationsfilm
Polen
1960
6 Minuten
Untertitel: 
_ohne Dialog / Untertitel
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Teresa Kowal, Studio Miniatur Filmowych
Witold Giersz
Jerzy Matuszkiewicz
Aleksander Lipowski
Witold Giersz
Witold Giersz
Jan Radlicz
Ryszard Słapczyński
Eine Parodie auf den „großen“ Western, voller witziger Gags und überraschender Wendungen. Die traditionellen Zeichnungen werden durch verwischte Farbflecke ersetzt. Sonderpreis bei der „4. Leipziger Dokumentar- und Kurzfilmwoche“ 1961.

Annegret Richter

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.