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Doc Alliance Selection
The Quest of the Schooner Creoula André Valentim Almeida

Eine Gruppe von Forschern auf der bisher größten wissenschaftlichen Expedition Portugals zu den Ilhas Selvagens im Atlantik. Entdeckungsreise, auch in die eigene Vergangenheit.

The Quest of the Schooner Creoula

Dokumentarfilm
Portugal
2013
87 Minuten
Untertitel: 
englische
Credits DOK Leipzig Logo
Joana Miranda
André Valentim Almeida
André Valentim Almeida
André Valentim Almeida
André Valentim Almeida
André Valentim Almeida, Paulo Cunha Martins
André Valentim Almeida hat sich 2010 auf Entdeckungsreise gemacht. Entdeckungsreisen in einer Zeit, in der alles erkundet scheint und neues Land womöglich nur noch im Weltall zu finden ist, führen vielleicht unweigerlich dazu, bei allem, was einem begegnet, genauer hin- und besonders zurückzuschauen. Auf dem Schoner „Creoula“ begleitet er eine Gruppe von Forschern, die sich zur bisher größten wissenschaftlichen Expedition Portugals zu den Ilhas Selvagens im Atlantik aufgemacht haben. Während der Reise eröffnen sich dem Filmemacher Verbindungen zu seinem Kapitänsonkel, der in Neufundland gefischt hat, zur maritimen Geschichte Portugals und auch immer wieder zu sich selbst. Er schaut in die Vergangenheit, die Gegenwart, die Zukunft und entdeckt mehr, als er von seiner Expedition erwartet hat. Und dann ist da auch irgendwie noch Fußballweltmeisterschaft und alle werden kurz euphorisch.

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

Captivity

Dokumentarfilm
Portugal
2012
64 Minuten
Untertitel: 
englische
Credits DOK Leipzig Logo
Joana Gusmão
André Gil Mata
Maria Hermínia Gil Mata
André Gil Mata
Tomás Baltazar
André Gil Mata
Pedro Augusto
Gefangenschaft ist ein Zustand des Eingesperrtseins, sowohl in der Zeit als auch im Raum. Die Person in Gefangenschaft ist nicht immer oder zwangsläufig ein Gefangener, wird aber zum inhärenten Teil dieses Raums. Auf der anderen Seite ist der Raum der Gefangenschaft nicht unveränderlich, sondern wird von demjenigen geprägt, den er enthält, also durch die Erfahrung geformt.
Alzira wurde in dem Haus geboren und erzogen, in dem sie die gesamten 91 Jahre ihres Lebens verbracht hat: in São João da Madeira im Norden Portugals. Ihre Lebenserfahrungen sind von den Mauern und privaten Gegenständen dieses Hauses nicht zu trennen. Der Film versucht, die Beziehung gegenseitigen Formens zwischen der Frau und diesem Raum einzufangen – ein Formen, das durch die hier gelebte Zeit vollzogen wurde. Die Zeit ist es, durch die dieses Haus, dieser Raum seine Geometrie überwindet und zum Schutzraum ihrer Erinnerungen und Gedankengänge wird. So ist „Captivity“ ein Film über die Zeit, die der Erinnerung gehört, unauslöschlich in einen Raum eingeschrieben.

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.